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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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u. ein Jahr später bezog er die Uni-
versität Leipzig, um Germanistik zu
studieren, doch wandte er sich in Hei-
delberg dem Studium der Kunstge-
schichte zu, dem er auch treu blieb.
Das Revolutionsjahr verbrachte er
in Petersburg, wo er Gelegenheit
fand, sich an einem freien Privat-
theater als Schauspieler in großen
Rollen mit Erfolg zu versuchen. Seit
1905 lebt er, abgesehen von längeren
Reisen durch Norddeutschland und
Jtalien, in München.

S:

"Wollen-
Werden-Vollenden." 1. Teil: "Wol-
len" (Ge.), 1905. - Kain (Trag.), 1909.

Fuhrmans, Albert,

geb. am 16.
Septbr. 1852 in Herzogenrath (Bez.
Aachen), kathol. Geistlicher, wirkte
nach erlangter Priesterweihe seit 1877
in der Diözese Rottenburg zu Fried-
richshafen, Biberach und Geislingen,
wurde 1881 Stadtpfarrer in Geis-
lingen an der Alb, später Pfarrer in
Marienberg-Scherpenseel bei Geilen-
kirchen (Bez. Aachen) u. wirkt neuer-
dings als solcher in Essen an der
Ruhr.

S:

Don Pedro Klaver. Bil-
der a. d. Leben eines Negerapostels
(Ge.), 1896. - Ritter Geisbrecht, der
Held von Amsterdam (D.), 1905.

*Fulda, Ludwig,

* am 15. Juli
1862 zu Frankfurt a. M., besuchte
erst die Realschule, seit 1874 das
Gymnasium seiner Vaterstadt, stu-
dierte seit 1880 in Heidelberg, Berlin
und Leipzig Philosophie und germa-
nische Philologie, promovierte 1883
in Heidelberg und lebte darauf in
seiner Vaterstadt, bis er 1884 nach
München übersiedelte. Jm Jahre
1888 verlegte er seinen Wohnsitz nach
Berlin, 1894 abermals nach Mün-
chen, kehrte aber, um in unmittelbare
Berührung mit einer mannigfaltigen
Bühnenwelt treten zu können, im
März 1896 dauernd nach Berlin
zurück. Jm Jahre 1893 wurde ihm
für sein Drama "Der Talisman" von
der Prüfungskommission der Schil-
lerpreis zuerkannt, doch versagte der
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Ful
König von Preußen diesem Beschlusse
die Bestätigung. Jm J. 1906 unter-
nahm er eine längere Reise nach Ame-
rika.

S:

Christian Günther (Tr.),
1882. - Die Aufrichtigen (Lsp. in V.),
1883. - Die Gegner der zweiten schle-
sischen Schule; II, 1883. - Satura
(Grillen und Schwänke), 1884. - Ein
Meteor (Lsp.), 1884. - Neue Jugend
(N. in V.), 1887. - Unter vier Augen
(Lsp.), 1887. - Das Recht der Frau
(Lsp.), 1888. - Sinngedichte, 1888. 3.
A. 1906. - Frühling im Winter (Lsp.),
1889. - Gedichte, 1890. - Die Sklavin
(Schsp.), 1892. 3. A. 1909. - Das ver-
lorene Paradies (Schsp.), 1893. 3. A.
1905. - Die wilde Jagd (Lsp.), 1893.
- Der Talisman (Dr. M.), 1893. 18.
A. 1903. - Lebensfragmente (2 Nn.),
1893. - Die Kameraden (Lsp.), 1895.
- Das Wunderkind (Lsp.), 1892. -
Fräulein Witwe (Lsp.), 1895. - Ro-
binsons Eiland (Kom.), 1896. - Mo-
lieres Meisterwerke, übers., 2. A. 1897.
- Meier Helmbrecht von Wernher dem
Gärtner, hrsg., 1889. - Der Sohn
des Kalifen (Dr. M.), 1897. - Ju-
gendfreunde (Lsp.), 1898. - Cyrano
de Bergerac (Romant. Kom. v. E.
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(Schsp.), 1898. - Ein Ehrenhandel
(Lsp.), 1898. - Schlaraffenland (Mär-
chenschwank), 1900. - Die Hochzeits-
reise nach Rom (N.), 1900. - Neue
Gedichte, 1900. - Die Zwillings-
schwester (Lsp.), 1901. 5. A. 1906. -
Vorspiel zur Einweihung des neuen
Schauspielhauses in Frankfurt a. M.,
1902. - Kaltwasser (Lsp.), 1. u. 2. A.
1903. - Novella d'Andrea (Schsp.),
1903. 4. A. 1906. - Zufall (Ein
Dialog), 1903. - Schiller und die
neue Generation (Vortrag), 1904. -
Aus der Werkstatt (Studien und An-
regungen), 1904. - Maskerade (Schau-
spiel), 1904. 3 A. 1906. - Amerika-
nische Eindrücke, 1906. - Der heim-
liche König (Romant. Komödie), 1.
u. 2. A. 1906. - Der Dummkopf (Lsp.),

*


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Fuh
u. ein Jahr ſpäter bezog er die Uni-
verſität Leipzig, um Germaniſtik zu
ſtudieren, doch wandte er ſich in Hei-
delberg dem Studium der Kunſtge-
ſchichte zu, dem er auch treu blieb.
Das Revolutionsjahr verbrachte er
in Petersburg, wo er Gelegenheit
fand, ſich an einem freien Privat-
theater als Schauſpieler in großen
Rollen mit Erfolg zu verſuchen. Seit
1905 lebt er, abgeſehen von längeren
Reiſen durch Norddeutſchland und
Jtalien, in München.

S:

„Wollen-
Werden-Vollenden.“ 1. Teil: „Wol-
len“ (Ge.), 1905. – Kain (Trag.), 1909.

Fuhrmans, Albert,

geb. am 16.
Septbr. 1852 in Herzogenrath (Bez.
Aachen), kathol. Geiſtlicher, wirkte
nach erlangter Prieſterweihe ſeit 1877
in der Diözeſe Rottenburg zu Fried-
richshafen, Biberach und Geislingen,
wurde 1881 Stadtpfarrer in Geis-
lingen an der Alb, ſpäter Pfarrer in
Marienberg-Scherpenſeel bei Geilen-
kirchen (Bez. Aachen) u. wirkt neuer-
dings als ſolcher in Eſſen an der
Ruhr.

S:

Don Pedro Klaver. Bil-
der a. d. Leben eines Negerapoſtels
(Ge.), 1896. – Ritter Geisbrecht, der
Held von Amſterdam (D.), 1905.

*Fulda, Ludwig,

* am 15. Juli
1862 zu Frankfurt a. M., beſuchte
erſt die Realſchule, ſeit 1874 das
Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt, ſtu-
dierte ſeit 1880 in Heidelberg, Berlin
und Leipzig Philoſophie und germa-
niſche Philologie, promovierte 1883
in Heidelberg und lebte darauf in
ſeiner Vaterſtadt, bis er 1884 nach
München überſiedelte. Jm Jahre
1888 verlegte er ſeinen Wohnſitz nach
Berlin, 1894 abermals nach Mün-
chen, kehrte aber, um in unmittelbare
Berührung mit einer mannigfaltigen
Bühnenwelt treten zu können, im
März 1896 dauernd nach Berlin
zurück. Jm Jahre 1893 wurde ihm
für ſein Drama „Der Talisman“ von
der Prüfungskommiſſion der Schil-
lerpreis zuerkannt, doch verſagte der
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Ful
König von Preußen dieſem Beſchluſſe
die Beſtätigung. Jm J. 1906 unter-
nahm er eine längere Reiſe nach Ame-
rika.

S:

Chriſtian Günther (Tr.),
1882. – Die Aufrichtigen (Lſp. in V.),
1883. – Die Gegner der zweiten ſchle-
ſiſchen Schule; II, 1883. – Satura
(Grillen und Schwänke), 1884. – Ein
Meteor (Lſp.), 1884. – Neue Jugend
(N. in V.), 1887. – Unter vier Augen
(Lſp.), 1887. – Das Recht der Frau
(Lſp.), 1888. – Sinngedichte, 1888. 3.
A. 1906. – Frühling im Winter (Lſp.),
1889. – Gedichte, 1890. – Die Sklavin
(Schſp.), 1892. 3. A. 1909. – Das ver-
lorene Paradies (Schſp.), 1893. 3. A.
1905. – Die wilde Jagd (Lſp.), 1893.
– Der Talisman (Dr. M.), 1893. 18.
A. 1903. – Lebensfragmente (2 Nn.),
1893. – Die Kameraden (Lſp.), 1895.
– Das Wunderkind (Lſp.), 1892. –
Fräulein Witwe (Lſp.), 1895. – Ro-
binſons Eiland (Kom.), 1896. – Mo-
lières Meiſterwerke, überſ., 2. A. 1897.
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Gärtner, hrsg., 1889. – Der Sohn
des Kalifen (Dr. M.), 1897. – Ju-
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(Schſp.), 1898. – Ein Ehrenhandel
(Lſp.), 1898. – Schlaraffenland (Mär-
chenſchwank), 1900. – Die Hochzeits-
reiſe nach Rom (N.), 1900. – Neue
Gedichte, 1900. – Die Zwillings-
ſchweſter (Lſp.), 1901. 5. A. 1906. –
Vorſpiel zur Einweihung des neuen
Schauſpielhauſes in Frankfurt a. M.,
1902. – Kaltwaſſer (Lſp.), 1. u. 2. A.
1903. – Novella d’Andrea (Schſp.),
1903. 4. A. 1906. – Zufall (Ein
Dialog), 1903. – Schiller und die
neue Generation (Vortrag), 1904. –
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regungen), 1904. – Maskerade (Schau-
ſpiel), 1904. 3 A. 1906. – Amerika-
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liche König (Romant. Komödie), 1.
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[304/0308] Fuh Ful u. ein Jahr ſpäter bezog er die Uni- verſität Leipzig, um Germaniſtik zu ſtudieren, doch wandte er ſich in Hei- delberg dem Studium der Kunſtge- ſchichte zu, dem er auch treu blieb. Das Revolutionsjahr verbrachte er in Petersburg, wo er Gelegenheit fand, ſich an einem freien Privat- theater als Schauſpieler in großen Rollen mit Erfolg zu verſuchen. Seit 1905 lebt er, abgeſehen von längeren Reiſen durch Norddeutſchland und Jtalien, in München. S: „Wollen- Werden-Vollenden.“ 1. Teil: „Wol- len“ (Ge.), 1905. – Kain (Trag.), 1909. Fuhrmans, Albert, geb. am 16. Septbr. 1852 in Herzogenrath (Bez. Aachen), kathol. Geiſtlicher, wirkte nach erlangter Prieſterweihe ſeit 1877 in der Diözeſe Rottenburg zu Fried- richshafen, Biberach und Geislingen, wurde 1881 Stadtpfarrer in Geis- lingen an der Alb, ſpäter Pfarrer in Marienberg-Scherpenſeel bei Geilen- kirchen (Bez. Aachen) u. wirkt neuer- dings als ſolcher in Eſſen an der Ruhr. S: Don Pedro Klaver. Bil- der a. d. Leben eines Negerapoſtels (Ge.), 1896. – Ritter Geisbrecht, der Held von Amſterdam (D.), 1905. *Fulda, Ludwig, * am 15. Juli 1862 zu Frankfurt a. M., beſuchte erſt die Realſchule, ſeit 1874 das Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt, ſtu- dierte ſeit 1880 in Heidelberg, Berlin und Leipzig Philoſophie und germa- niſche Philologie, promovierte 1883 in Heidelberg und lebte darauf in ſeiner Vaterſtadt, bis er 1884 nach München überſiedelte. Jm Jahre 1888 verlegte er ſeinen Wohnſitz nach Berlin, 1894 abermals nach Mün- chen, kehrte aber, um in unmittelbare Berührung mit einer mannigfaltigen Bühnenwelt treten zu können, im März 1896 dauernd nach Berlin zurück. Jm Jahre 1893 wurde ihm für ſein Drama „Der Talisman“ von der Prüfungskommiſſion der Schil- lerpreis zuerkannt, doch verſagte der König von Preußen dieſem Beſchluſſe die Beſtätigung. Jm J. 1906 unter- nahm er eine längere Reiſe nach Ame- rika. S: Chriſtian Günther (Tr.), 1882. – Die Aufrichtigen (Lſp. in V.), 1883. – Die Gegner der zweiten ſchle- ſiſchen Schule; II, 1883. – Satura (Grillen und Schwänke), 1884. – Ein Meteor (Lſp.), 1884. – Neue Jugend (N. in V.), 1887. – Unter vier Augen (Lſp.), 1887. – Das Recht der Frau (Lſp.), 1888. – Sinngedichte, 1888. 3. A. 1906. – Frühling im Winter (Lſp.), 1889. – Gedichte, 1890. – Die Sklavin (Schſp.), 1892. 3. A. 1909. – Das ver- lorene Paradies (Schſp.), 1893. 3. A. 1905. – Die wilde Jagd (Lſp.), 1893. – Der Talisman (Dr. M.), 1893. 18. A. 1903. – Lebensfragmente (2 Nn.), 1893. – Die Kameraden (Lſp.), 1895. – Das Wunderkind (Lſp.), 1892. – Fräulein Witwe (Lſp.), 1895. – Ro- binſons Eiland (Kom.), 1896. – Mo- lières Meiſterwerke, überſ., 2. A. 1897. – Meier Helmbrecht von Wernher dem Gärtner, hrsg., 1889. – Der Sohn des Kalifen (Dr. M.), 1897. – Ju- gendfreunde (Lſp.), 1898. – Cyrano de Bergerac (Romant. Kom. v. E. Roſtand, deutſch), 1898. – Heroſtrat (Tr.), 1898. 4. A. 1899. – Die Zeche (Schſp.), 1898. – Ein Ehrenhandel (Lſp.), 1898. – Schlaraffenland (Mär- chenſchwank), 1900. – Die Hochzeits- reiſe nach Rom (N.), 1900. – Neue Gedichte, 1900. – Die Zwillings- ſchweſter (Lſp.), 1901. 5. A. 1906. – Vorſpiel zur Einweihung des neuen Schauſpielhauſes in Frankfurt a. M., 1902. – Kaltwaſſer (Lſp.), 1. u. 2. A. 1903. – Novella d’Andrea (Schſp.), 1903. 4. A. 1906. – Zufall (Ein Dialog), 1903. – Schiller und die neue Generation (Vortrag), 1904. – Aus der Werkſtatt (Studien und An- regungen), 1904. – Maskerade (Schau- ſpiel), 1904. 3 A. 1906. – Amerika- niſche Eindrücke, 1906. – Der heim- liche König (Romant. Komödie), 1. u. 2. A. 1906. – Der Dummkopf (Lſp.), *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 304. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/308>, abgerufen am 18.02.2019.