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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Welt (Ges. En.) III, 1865. (Jnhalt:
I. Jn den Pampas. - Die Feuerjagd
auf Hyänen in Afrika. - Der verlo-
rene Ring. - Eine Mississippi-Fahrt.
- Der Waldmensch. - Kasuarjagd in
Uruguay. - II. Das Wrack. - Der
Wolfsbenjamin. - Europäer in der
Wildnis. - Die Moderatoren. - Trut-
hahn-Locken. - III. Das Fort an der
Salzfurt. - Der Schiffskapitän. -
Louisiana-Skizzen. - Jn den Man-
glaren. - Pech. - Die wilde Katze. -
Das Barbecue). - Unter Palmen und
Buchen (Ges. En.); III, 1865-67 (Jn-
halt: I. Eine alltägliche Geschichte. -
Die Vision. - Folgen einer telegra-
phischen Depesche. - Der Polizeiagent.
- Eine Heimkehr a. d. weiten Welt. -
Wenn wir vereint sterben. - II. Das
Klima der Tropen. - El Comisario.
- Am Cachari. - Der Tiger. - Neger-
leben. - Eine Mesalliance. - Der Ge-
vatterbrief. - Ein Ausflug in Java.
- Der Heimatschein. - Auf der Eisen-
bahn.) - Petz und Putz, oder: Die
Lebensgeschichte zweier Bären (M.),
1865. - Eine Mutter (R. im Anschluß
an "Die Kolonie"); III, 1866. 2. A.
1870. - Unter den Penchuenchen (Chi-
lenischer R.); III, 1867. 5. A. 1903. -
Hüben und drüben (Neue ges. En.);
III, 1865 (Jnhalt: I. Die Gemeinde-
Waise. - Der Fuchsbau. - Der ält-
liche Herr. - II. Der verheiratete
Doktor. - Ruine Wildenfels. - Herr
Müller. - Ein freundlicher Empfang.
- III. Das Loch in der Hose. - Richter
Black. - Martin. - Hasenjagd bei Gotha.
- Der Erbe (R.); 1867. N. A. II, 1908.
- Die Missionare (R.); III, 1868. -
Neue Reisen durch die Vereinigten
Staaten usw.; III, 1868. - Ein Par-
cerie-Vertrag (E.), 1869. - Jrrfahr-
ten (N.), 1869. - Das sonderbare
Duell (N.), 1869. - Kreuz und quer
(En.); III, 1869. (Jnhalt: I. Den
Teufel an die Wand malen. - Booby-
island. - Zacharias Hasenmeiers
Abenteuer. - Das Hospital auf der
Mission Dolores. - Eine Polizeistreife
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Ger
in Cincinnati. - II. Das Walfisch-
boot. - Das Luftbad. - Der Dampf-
boot-Kapitän. - Bilder aus Quito.
- III. Jay-Hanskers. - König Zam-
biri. - Der Mexikaner. - Ein prize-
fight
oder Boxerkampf in Cincin-
nati). - Die Blauen und die Gelben
(R.); III, 1870. - Nach dem Schiff-
bruch (E.), 1870. - Buntes Treiben
(En.); III, 1870. - Jm Eckfenster (R.);
IV, 1871. - Die Franktireurs (E.),
1871. - Kriegsbilder eines Nachzüg-
lers, 1871. - Jn Mexiko (R.); IV,
1871. - Verhängnisse (E.), 1871. -
Der Tolle (E.), 1872. - Ein Plagiar
(E.), 1872. - Das Hintergebäude
(E.), 1873. - Gesammelte Schriften;
XLIII, 1871-78. - Verschiedene Aus-
gaben und Bearbeitungen obiger
Werke für die Jugend.

*Gerstel, Gustav,

Sohn des be-
kannten dramatischen Künstlers Wil-
helm G., wurde am 16. Juni 1844 zu
Wiesbaden geboren und erhielt seine
klassische Bildung auf den Gymna-
sien zu Mainz, Breslau und Danzig.
Mit einer außergewöhnlichen redne-
rischen Begabung ausgestattet, wurde
er für das Studium der Theologie
bestimmt; indes wandte er sich schon
nach kurzer Zeit den sogenannten
schönen Künsten und Wissenschaften
zu. Nach Beendigung seiner Studien
hielt er in Süddeutschland und der
Schweiz eine Reihe von kunstwissen-
schaftlichen Vorträgen, die allgemei-
nen Beifall fanden. Dann trat er
zur Journalistik über, redigierte seit
dem März 1872 in Hannover die
"Hannöversche Presse", seit 1876 in
Gera die "Geraer Zeitung", später
in Glogau den "Niederschlesischen An-
zeiger" und war seit 1881 Chefredak-
teur der "Thüringer Zeitung" in Er-
furt. Jm Jahre 1885 zog er nach
Bad Sulza, später nach Nordhausen,
wo er am 18. Mai 1889 am Herz-
schlage starb.

S:

Gedichte, 1866. -
Gen Frankreich! (Ge.), 1870. - Ge-
dichte, 1871. - Schattenbilder (En.),

*


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Ger
Welt (Geſ. En.) III, 1865. (Jnhalt:
I. Jn den Pampas. – Die Feuerjagd
auf Hyänen in Afrika. – Der verlo-
rene Ring. – Eine Miſſiſſippi-Fahrt.
– Der Waldmenſch. – Kaſuarjagd in
Uruguay. – II. Das Wrack. – Der
Wolfsbenjamin. – Europäer in der
Wildnis. – Die Moderatoren. – Trut-
hahn-Locken. – III. Das Fort an der
Salzfurt. – Der Schiffskapitän. –
Louiſiana-Skizzen. – Jn den Man-
glaren. – Pech. – Die wilde Katze. –
Das Barbecue). – Unter Palmen und
Buchen (Geſ. En.); III, 1865–67 (Jn-
halt: I. Eine alltägliche Geſchichte. –
Die Viſion. – Folgen einer telegra-
phiſchen Depeſche. – Der Polizeiagent.
– Eine Heimkehr a. d. weiten Welt. –
Wenn wir vereint ſterben. – II. Das
Klima der Tropen. – El Comiſario.
– Am Cachari. – Der Tiger. – Neger-
leben. – Eine Mesalliance. – Der Ge-
vatterbrief. – Ein Ausflug in Java.
– Der Heimatſchein. – Auf der Eiſen-
bahn.) – Petz und Putz, oder: Die
Lebensgeſchichte zweier Bären (M.),
1865. – Eine Mutter (R. im Anſchluß
an „Die Kolonie“); III, 1866. 2. A.
1870. – Unter den Penchuenchen (Chi-
leniſcher R.); III, 1867. 5. A. 1903. –
Hüben und drüben (Neue geſ. En.);
III, 1865 (Jnhalt: I. Die Gemeinde-
Waiſe. – Der Fuchsbau. – Der ält-
liche Herr. – II. Der verheiratete
Doktor. – Ruine Wildenfels. – Herr
Müller. – Ein freundlicher Empfang.
III. Das Loch in der Hoſe. – Richter
Black. – Martin. – Haſenjagd bei Gotha.
– Der Erbe (R.); 1867. N. A. II, 1908.
– Die Miſſionare (R.); III, 1868. –
Neue Reiſen durch die Vereinigten
Staaten uſw.; III, 1868. – Ein Par-
cerie-Vertrag (E.), 1869. – Jrrfahr-
ten (N.), 1869. – Das ſonderbare
Duell (N.), 1869. – Kreuz und quer
(En.); III, 1869. (Jnhalt: I. Den
Teufel an die Wand malen. – Booby-
island. – Zacharias Haſenmeiers
Abenteuer. – Das Hoſpital auf der
Miſſion Dolores. – Eine Polizeiſtreife
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Ger
in Cincinnati. – II. Das Walfiſch-
boot. – Das Luftbad. – Der Dampf-
boot-Kapitän. – Bilder aus Quito.
III. Jay-Hanskers. – König Zam-
biri. – Der Mexikaner. – Ein prize-
fight
oder Boxerkampf in Cincin-
nati). – Die Blauen und die Gelben
(R.); III, 1870. – Nach dem Schiff-
bruch (E.), 1870. – Buntes Treiben
(En.); III, 1870. – Jm Eckfenſter (R.);
IV, 1871. – Die Franktireurs (E.),
1871. – Kriegsbilder eines Nachzüg-
lers, 1871. – Jn Mexiko (R.); IV,
1871. – Verhängniſſe (E.), 1871. –
Der Tolle (E.), 1872. – Ein Plagiar
(E.), 1872. – Das Hintergebäude
(E.), 1873. – Geſammelte Schriften;
XLIII, 1871–78. – Verſchiedene Aus-
gaben und Bearbeitungen obiger
Werke für die Jugend.

*Gerſtel, Guſtav,

Sohn des be-
kannten dramatiſchen Künſtlers Wil-
helm G., wurde am 16. Juni 1844 zu
Wiesbaden geboren und erhielt ſeine
klaſſiſche Bildung auf den Gymna-
ſien zu Mainz, Breslau und Danzig.
Mit einer außergewöhnlichen redne-
riſchen Begabung ausgeſtattet, wurde
er für das Studium der Theologie
beſtimmt; indes wandte er ſich ſchon
nach kurzer Zeit den ſogenannten
ſchönen Künſten und Wiſſenſchaften
zu. Nach Beendigung ſeiner Studien
hielt er in Süddeutſchland und der
Schweiz eine Reihe von kunſtwiſſen-
ſchaftlichen Vorträgen, die allgemei-
nen Beifall fanden. Dann trat er
zur Journaliſtik über, redigierte ſeit
dem März 1872 in Hannover die
„Hannöverſche Preſſe“, ſeit 1876 in
Gera die „Geraer Zeitung“, ſpäter
in Glogau den „Niederſchleſiſchen An-
zeiger“ und war ſeit 1881 Chefredak-
teur der „Thüringer Zeitung“ in Er-
furt. Jm Jahre 1885 zog er nach
Bad Sulza, ſpäter nach Nordhauſen,
wo er am 18. Mai 1889 am Herz-
ſchlage ſtarb.

S:

Gedichte, 1866. –
Gen Frankreich! (Ge.), 1870. – Ge-
dichte, 1871. – Schattenbilder (En.),

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[361/0365] Ger Ger Welt (Geſ. En.) III, 1865. (Jnhalt: I. Jn den Pampas. – Die Feuerjagd auf Hyänen in Afrika. – Der verlo- rene Ring. – Eine Miſſiſſippi-Fahrt. – Der Waldmenſch. – Kaſuarjagd in Uruguay. – II. Das Wrack. – Der Wolfsbenjamin. – Europäer in der Wildnis. – Die Moderatoren. – Trut- hahn-Locken. – III. Das Fort an der Salzfurt. – Der Schiffskapitän. – Louiſiana-Skizzen. – Jn den Man- glaren. – Pech. – Die wilde Katze. – Das Barbecue). – Unter Palmen und Buchen (Geſ. En.); III, 1865–67 (Jn- halt: I. Eine alltägliche Geſchichte. – Die Viſion. – Folgen einer telegra- phiſchen Depeſche. – Der Polizeiagent. – Eine Heimkehr a. d. weiten Welt. – Wenn wir vereint ſterben. – II. Das Klima der Tropen. – El Comiſario. – Am Cachari. – Der Tiger. – Neger- leben. – Eine Mesalliance. – Der Ge- vatterbrief. – Ein Ausflug in Java. – Der Heimatſchein. – Auf der Eiſen- bahn.) – Petz und Putz, oder: Die Lebensgeſchichte zweier Bären (M.), 1865. – Eine Mutter (R. im Anſchluß an „Die Kolonie“); III, 1866. 2. A. 1870. – Unter den Penchuenchen (Chi- leniſcher R.); III, 1867. 5. A. 1903. – Hüben und drüben (Neue geſ. En.); III, 1865 (Jnhalt: I. Die Gemeinde- Waiſe. – Der Fuchsbau. – Der ält- liche Herr. – II. Der verheiratete Doktor. – Ruine Wildenfels. – Herr Müller. – Ein freundlicher Empfang. – III. Das Loch in der Hoſe. – Richter Black. – Martin. – Haſenjagd bei Gotha. – Der Erbe (R.); 1867. N. A. II, 1908. – Die Miſſionare (R.); III, 1868. – Neue Reiſen durch die Vereinigten Staaten uſw.; III, 1868. – Ein Par- cerie-Vertrag (E.), 1869. – Jrrfahr- ten (N.), 1869. – Das ſonderbare Duell (N.), 1869. – Kreuz und quer (En.); III, 1869. (Jnhalt: I. Den Teufel an die Wand malen. – Booby- island. – Zacharias Haſenmeiers Abenteuer. – Das Hoſpital auf der Miſſion Dolores. – Eine Polizeiſtreife in Cincinnati. – II. Das Walfiſch- boot. – Das Luftbad. – Der Dampf- boot-Kapitän. – Bilder aus Quito. – III. Jay-Hanskers. – König Zam- biri. – Der Mexikaner. – Ein prize- fight oder Boxerkampf in Cincin- nati). – Die Blauen und die Gelben (R.); III, 1870. – Nach dem Schiff- bruch (E.), 1870. – Buntes Treiben (En.); III, 1870. – Jm Eckfenſter (R.); IV, 1871. – Die Franktireurs (E.), 1871. – Kriegsbilder eines Nachzüg- lers, 1871. – Jn Mexiko (R.); IV, 1871. – Verhängniſſe (E.), 1871. – Der Tolle (E.), 1872. – Ein Plagiar (E.), 1872. – Das Hintergebäude (E.), 1873. – Geſammelte Schriften; XLIII, 1871–78. – Verſchiedene Aus- gaben und Bearbeitungen obiger Werke für die Jugend. *Gerſtel, Guſtav, Sohn des be- kannten dramatiſchen Künſtlers Wil- helm G., wurde am 16. Juni 1844 zu Wiesbaden geboren und erhielt ſeine klaſſiſche Bildung auf den Gymna- ſien zu Mainz, Breslau und Danzig. Mit einer außergewöhnlichen redne- riſchen Begabung ausgeſtattet, wurde er für das Studium der Theologie beſtimmt; indes wandte er ſich ſchon nach kurzer Zeit den ſogenannten ſchönen Künſten und Wiſſenſchaften zu. Nach Beendigung ſeiner Studien hielt er in Süddeutſchland und der Schweiz eine Reihe von kunſtwiſſen- ſchaftlichen Vorträgen, die allgemei- nen Beifall fanden. Dann trat er zur Journaliſtik über, redigierte ſeit dem März 1872 in Hannover die „Hannöverſche Preſſe“, ſeit 1876 in Gera die „Geraer Zeitung“, ſpäter in Glogau den „Niederſchleſiſchen An- zeiger“ und war ſeit 1881 Chefredak- teur der „Thüringer Zeitung“ in Er- furt. Jm Jahre 1885 zog er nach Bad Sulza, ſpäter nach Nordhauſen, wo er am 18. Mai 1889 am Herz- ſchlage ſtarb. S: Gedichte, 1866. – Gen Frankreich! (Ge.), 1870. – Ge- dichte, 1871. – Schattenbilder (En.), *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 361. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/365>, abgerufen am 22.02.2019.