Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

Bild:
<< vorherige Seite


[Spaltenumbruch]

Gom
1903. - Die meinen Weg kreuzten ...
(Nn. und V.), 1904. - Die Zeisige
(Schw.), 1907. - Der König der Liebe
(Kom.), 1907. - Frau Kuhlbrodt
(Tragikom.), 1907. - Chamissos Er-
ben (P.), 1907. - Der Schuß in den
Nebel (Dr.), 1907. - Petermanns
Leiden (P., mit Karl Laufs), 1907.
- Frau Fönß (Dr.), 1907. - Die
Hirschkuh (Kom., mit Jakob Tiedtke),
1908.

Gomoll, Wilhelm Konrad,

geb.
am 14. Nov. 1877 in Berlin, machte
seine Studien daselbst und in Jena,
nahm dann seinen Aufenthalt in der
Schweiz, bereiste später Jtalien und
Griechenland, Dänemark und Süd-
skandinavien und lebt seit 1901 als
freier Schriftsteller in Berlin oder
den Vororten dieser Stadt (zurzeit
in Schmargendorf).

S:

Welt und
Jch (Dn.), 1903. - Träume u. Fahr-
ten. Der paradiesische Garten (Der
Dn. 2. Tl.), 1906. 2. A. 1907. - Die
letzten Wanderungen und der feier-
liche Tod des Pilger-Priesters Vasu-
mitra (Eine legendar. Laienpredigt),
1908.

*Gömöry, Anton von,

* am 1.
(n. a. 18.) Febr. 1852 zu Wien, er-
hielt seine wissenschaftliche Vorbil-
dung auf dem akademischen Gymna-
sium in Wien und seit 1867 auf dem
evangelischen Lyzeum in Ödenburg,
worauf er sich an der Hochschule in
Graz seit 1871 den Studien widmete.
Schon im Oktober 1874, noch vor
Ablegung seiner letzten Staatsprü-
fung (10. Juli 1875) war er in den
Staatsdienst getreten, wurde zunächst
bei der Finanzbezirksdirektion zu Be-
reyszasz beschäftigt und erhielt bald
danach einen erledigten Posten im
Ministerium des Äußern und kaiserl.
Hauses, in welchem er bis zum Hof-
und Ministerialsekretär aufrückte. Er
war ein leidenschaftlicher Tourist u.
hat seit dem Jahre 1864 die österrei-
chisch-ungarische Monarchie und ganz
Jtalien, vielfach zu Fuß, bereist. Er
[Spaltenumbruch]

Gop
starb im Jahre 1889.

S:

Gedichte,
1873.

*Gonner, Nikolaus,

* am 8.
Januar 1835 zu Luxemburg, erhielt
dort eine vorzügliche Erziehung und
war dann Soldat geworden, widmete
sich aber später dem Baufach u. schrieb
mehrere kunstgeschichtliche und bau-
technische Arbeiten. Jm Jahre 1865
ging er nach Amerika und lebte hier
fünf Jahre als Jngenieur in Mis-
souri, worauf er 1871 die Redaktion
der "Luxemburger Gazette" in Du-
buque, Jowa, übernahm, die er zu
weiter Verbreitung führte und noch
jetzt leitet. Außer Beiträgen zur Ge-
schichte der Luxemburger, "Die Luxem-
burger in der neuen Welt" (1889)
veröffentlichte er

S:

Prärieblumen
(Lr. und Ge. in luxemburg-deutscher
Mdt.), 1883.

Gonschorowski, Stanislaus,

ge-
boren am 6. Oktbr. 1853 zu Johan-
nisburg in Ostpreußen, lebt (1900)
in Wien.

S:

Hosianna (Bühnendich-
tung in 3 Szenen: Zeichen und Wun-
der. - Der Todbezwinger. - Das
Liebesmahl), 1900.

Goosch, Arthur Julius,

geb. am
28. Novbr. 1876 in Wien, absolvierte
das Gymnasium daselbst und besuchte
die k. k. Hochschule für Bodenkultur
und die dortige Universität, wandte
sich aber bald dem Journalismus zu
und wurde im Juni 1902 Feuilleton-
redakteur des "Pilsener Tagblatts".

S:

Ein Ehrenmann (N.), 1902. 2. A.
1904.

*Gopcevic, Spiridion Graf,

psd.
Leo Brenner, entstammt in direk-
ter Linie der ältesten serbischen Dy-
nastie, die sich bis zum Groß-Zupan
Vojislav (800) zurückverfolgen läßt,
und zählt demnach 13 serbische und
dalmatinische Regenten zu seinen di-
rekten Vorfahren. Der letzte König
von Serbien, Desa, wurde 1159 ge-
fangen nach Konstantinopel gebracht,
von wo seine Nachkommen über Mon-
tenegrino 1421 nach Cattaro kamen,

* 26


[Spaltenumbruch]

Gom
1903. – Die meinen Weg kreuzten ...
(Nn. und V.), 1904. – Die Zeiſige
(Schw.), 1907. – Der König der Liebe
(Kom.), 1907. – Frau Kuhlbrodt
(Tragikom.), 1907. – Chamiſſos Er-
ben (P.), 1907. – Der Schuß in den
Nebel (Dr.), 1907. – Petermanns
Leiden (P., mit Karl Laufs), 1907.
– Frau Fönß (Dr.), 1907. – Die
Hirſchkuh (Kom., mit Jakob Tiedtke),
1908.

Gomoll, Wilhelm Konrad,

geb.
am 14. Nov. 1877 in Berlin, machte
ſeine Studien daſelbſt und in Jena,
nahm dann ſeinen Aufenthalt in der
Schweiz, bereiſte ſpäter Jtalien und
Griechenland, Dänemark und Süd-
ſkandinavien und lebt ſeit 1901 als
freier Schriftſteller in Berlin oder
den Vororten dieſer Stadt (zurzeit
in Schmargendorf).

S:

Welt und
Jch (Dn.), 1903. – Träume u. Fahr-
ten. Der paradieſiſche Garten (Der
Dn. 2. Tl.), 1906. 2. A. 1907. – Die
letzten Wanderungen und der feier-
liche Tod des Pilger-Prieſters Vaſu-
mitra (Eine legendar. Laienpredigt),
1908.

*Gömöry, Anton von,

* am 1.
(n. a. 18.) Febr. 1852 zu Wien, er-
hielt ſeine wiſſenſchaftliche Vorbil-
dung auf dem akademiſchen Gymna-
ſium in Wien und ſeit 1867 auf dem
evangeliſchen Lyzeum in Ödenburg,
worauf er ſich an der Hochſchule in
Graz ſeit 1871 den Studien widmete.
Schon im Oktober 1874, noch vor
Ablegung ſeiner letzten Staatsprü-
fung (10. Juli 1875) war er in den
Staatsdienſt getreten, wurde zunächſt
bei der Finanzbezirksdirektion zu Be-
reyszasz beſchäftigt und erhielt bald
danach einen erledigten Poſten im
Miniſterium des Äußern und kaiſerl.
Hauſes, in welchem er bis zum Hof-
und Miniſterialſekretär aufrückte. Er
war ein leidenſchaftlicher Touriſt u.
hat ſeit dem Jahre 1864 die öſterrei-
chiſch-ungariſche Monarchie und ganz
Jtalien, vielfach zu Fuß, bereiſt. Er
[Spaltenumbruch]

Gop
ſtarb im Jahre 1889.

S:

Gedichte,
1873.

*Gonner, Nikolaus,

* am 8.
Januar 1835 zu Luxemburg, erhielt
dort eine vorzügliche Erziehung und
war dann Soldat geworden, widmete
ſich aber ſpäter dem Baufach u. ſchrieb
mehrere kunſtgeſchichtliche und bau-
techniſche Arbeiten. Jm Jahre 1865
ging er nach Amerika und lebte hier
fünf Jahre als Jngenieur in Miſ-
ſouri, worauf er 1871 die Redaktion
der „Luxemburger Gazette“ in Du-
buque, Jowa, übernahm, die er zu
weiter Verbreitung führte und noch
jetzt leitet. Außer Beiträgen zur Ge-
ſchichte der Luxemburger, „Die Luxem-
burger in der neuen Welt“ (1889)
veröffentlichte er

S:

Prärieblumen
(Lr. und Ge. in luxemburg-deutſcher
Mdt.), 1883.

Gonſchorowski, Stanislaus,

ge-
boren am 6. Oktbr. 1853 zu Johan-
nisburg in Oſtpreußen, lebt (1900)
in Wien.

S:

Hoſianna (Bühnendich-
tung in 3 Szenen: Zeichen und Wun-
der. – Der Todbezwinger. – Das
Liebesmahl), 1900.

Gooſch, Arthur Julius,

geb. am
28. Novbr. 1876 in Wien, abſolvierte
das Gymnaſium daſelbſt und beſuchte
die k. k. Hochſchule für Bodenkultur
und die dortige Univerſität, wandte
ſich aber bald dem Journalismus zu
und wurde im Juni 1902 Feuilleton-
redakteur des „Pilſener Tagblatts“.

S:

Ein Ehrenmann (N.), 1902. 2. A.
1904.

*Gopčevič, Spiridion Graf,

pſd.
Leo Brenner, entſtammt in direk-
ter Linie der älteſten ſerbiſchen Dy-
naſtie, die ſich bis zum Groß-Zupan
Vojislav (800) zurückverfolgen läßt,
und zählt demnach 13 ſerbiſche und
dalmatiniſche Regenten zu ſeinen di-
rekten Vorfahren. Der letzte König
von Serbien, Deſa, wurde 1159 ge-
fangen nach Konſtantinopel gebracht,
von wo ſeine Nachkommen über Mon-
tenegrino 1421 nach Cattaro kamen,

* 26
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="index" n="1">
        <div type="bibliography" n="2">
          <p><pb facs="#f0405" n="401"/><lb/><cb/><lb/>
<fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">Gom</hi></fw><lb/>
1903. &#x2013; Die meinen Weg kreuzten ...<lb/>
(Nn. und V.), 1904. &#x2013; Die Zei&#x017F;ige<lb/>
(Schw.), 1907. &#x2013; Der König der Liebe<lb/>
(Kom.), 1907. &#x2013; Frau Kuhlbrodt<lb/>
(Tragikom.), 1907. &#x2013; Chami&#x017F;&#x017F;os Er-<lb/>
ben (P.), 1907. &#x2013; Der Schuß in den<lb/>
Nebel (Dr.), 1907. &#x2013; Petermanns<lb/>
Leiden (P., mit Karl Laufs), 1907.<lb/>
&#x2013; Frau Fönß (Dr.), 1907. &#x2013; Die<lb/>
Hir&#x017F;chkuh (Kom., mit Jakob Tiedtke),<lb/>
1908.</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head><hi rendition="#b">Gomoll,</hi> Wilhelm Konrad,</head>
        <p> geb.<lb/>
am 14. Nov. 1877 in Berlin, machte<lb/>
&#x017F;eine Studien da&#x017F;elb&#x017F;t und in Jena,<lb/>
nahm dann &#x017F;einen Aufenthalt in der<lb/>
Schweiz, berei&#x017F;te &#x017F;päter Jtalien und<lb/>
Griechenland, Dänemark und Süd-<lb/>
&#x017F;kandinavien und lebt &#x017F;eit 1901 als<lb/>
freier Schrift&#x017F;teller in Berlin oder<lb/>
den Vororten die&#x017F;er Stadt (zurzeit<lb/>
in Schmargendorf). </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Welt und<lb/>
Jch (Dn.), 1903. &#x2013; Träume u. Fahr-<lb/>
ten. Der paradie&#x017F;i&#x017F;che Garten (Der<lb/>
Dn. 2. Tl.), 1906. 2. A. 1907. &#x2013; Die<lb/>
letzten Wanderungen und der feier-<lb/>
liche Tod des Pilger-Prie&#x017F;ters Va&#x017F;u-<lb/>
mitra (Eine legendar. Laienpredigt),<lb/>
1908.</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<hi rendition="#b">Gömöry,</hi> <hi rendition="#g">Anton von,</hi></head>
        <p> * am 1.<lb/>
(n. a. 18.) Febr. 1852 zu Wien, er-<lb/>
hielt &#x017F;eine wi&#x017F;&#x017F;en&#x017F;chaftliche Vorbil-<lb/>
dung auf dem akademi&#x017F;chen Gymna-<lb/>
&#x017F;ium in Wien und &#x017F;eit 1867 auf dem<lb/>
evangeli&#x017F;chen Lyzeum in Ödenburg,<lb/>
worauf er &#x017F;ich an der Hoch&#x017F;chule in<lb/>
Graz &#x017F;eit 1871 den Studien widmete.<lb/>
Schon im Oktober 1874, noch vor<lb/>
Ablegung &#x017F;einer letzten Staatsprü-<lb/>
fung (10. Juli 1875) war er in den<lb/>
Staatsdien&#x017F;t getreten, wurde zunäch&#x017F;t<lb/>
bei der Finanzbezirksdirektion zu Be-<lb/>
reyszasz be&#x017F;chäftigt und erhielt bald<lb/>
danach einen erledigten Po&#x017F;ten im<lb/>
Mini&#x017F;terium des Äußern und kai&#x017F;erl.<lb/>
Hau&#x017F;es, in welchem er bis zum Hof-<lb/>
und Mini&#x017F;terial&#x017F;ekretär aufrückte. Er<lb/>
war ein leiden&#x017F;chaftlicher Touri&#x017F;t u.<lb/>
hat &#x017F;eit dem Jahre 1864 die ö&#x017F;terrei-<lb/>
chi&#x017F;ch-ungari&#x017F;che Monarchie und ganz<lb/>
Jtalien, vielfach zu Fuß, berei&#x017F;t. Er<lb/><cb/><lb/>
<fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">Gop</hi></fw><lb/>
&#x017F;tarb im Jahre 1889. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Gedichte,<lb/>
1873.</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<hi rendition="#b">Gonner,</hi> <hi rendition="#g">Nikolaus,</hi></head>
        <p> * am 8.<lb/>
Januar 1835 zu Luxemburg, erhielt<lb/>
dort eine vorzügliche Erziehung und<lb/>
war dann Soldat geworden, widmete<lb/>
&#x017F;ich aber &#x017F;päter dem Baufach u. &#x017F;chrieb<lb/>
mehrere kun&#x017F;tge&#x017F;chichtliche und bau-<lb/>
techni&#x017F;che Arbeiten. Jm Jahre 1865<lb/>
ging er nach Amerika und lebte hier<lb/>
fünf Jahre als Jngenieur in Mi&#x017F;-<lb/>
&#x017F;ouri, worauf er 1871 die Redaktion<lb/>
der &#x201E;Luxemburger Gazette&#x201C; in Du-<lb/>
buque, Jowa, übernahm, die er zu<lb/>
weiter Verbreitung führte und noch<lb/>
jetzt leitet. Außer Beiträgen zur Ge-<lb/>
&#x017F;chichte der Luxemburger, &#x201E;Die Luxem-<lb/>
burger in der neuen Welt&#x201C; (1889)<lb/>
veröffentlichte er </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Prärieblumen<lb/>
(Lr. und Ge. in luxemburg-deut&#x017F;cher<lb/>
Mdt.), 1883.</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head><hi rendition="#b">Gon&#x017F;chorowski,</hi> Stanislaus,</head>
        <p> ge-<lb/>
boren am 6. Oktbr. 1853 zu Johan-<lb/>
nisburg in O&#x017F;tpreußen, lebt (1900)<lb/>
in Wien. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Ho&#x017F;ianna (Bühnendich-<lb/>
tung in 3 Szenen: Zeichen und Wun-<lb/>
der. &#x2013; Der Todbezwinger. &#x2013; Das<lb/>
Liebesmahl), 1900.</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head><hi rendition="#b">Goo&#x017F;ch,</hi> Arthur Julius,</head>
        <p> geb. am<lb/>
28. Novbr. 1876 in Wien, ab&#x017F;olvierte<lb/>
das Gymna&#x017F;ium da&#x017F;elb&#x017F;t und be&#x017F;uchte<lb/>
die k. k. Hoch&#x017F;chule für Bodenkultur<lb/>
und die dortige Univer&#x017F;ität, wandte<lb/>
&#x017F;ich aber bald dem Journalismus zu<lb/>
und wurde im Juni 1902 Feuilleton-<lb/>
redakteur des &#x201E;Pil&#x017F;ener Tagblatts&#x201C;.<lb/></p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p> Ein Ehrenmann (N.), 1902. 2. A.<lb/>
1904.</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<hi rendition="#b">Gop&#x010D;evi&#x010D;,</hi> Spiridion Graf,</head>
        <p> p&#x017F;d.<lb/><hi rendition="#g">Leo Brenner,</hi> ent&#x017F;tammt in direk-<lb/>
ter Linie der älte&#x017F;ten &#x017F;erbi&#x017F;chen Dy-<lb/>
na&#x017F;tie, die &#x017F;ich bis zum Groß-Zupan<lb/>
Vojislav (800) zurückverfolgen läßt,<lb/>
und zählt demnach 13 &#x017F;erbi&#x017F;che und<lb/>
dalmatini&#x017F;che Regenten zu &#x017F;einen di-<lb/>
rekten Vorfahren. Der letzte König<lb/>
von Serbien, De&#x017F;a, wurde 1159 ge-<lb/>
fangen nach Kon&#x017F;tantinopel gebracht,<lb/>
von wo &#x017F;eine Nachkommen über Mon-<lb/>
tenegrino 1421 nach Cattaro kamen,<lb/>
<fw type="sig" place="bottom">* 26</fw><lb/></p>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[401/0405] Gom Gop 1903. – Die meinen Weg kreuzten ... (Nn. und V.), 1904. – Die Zeiſige (Schw.), 1907. – Der König der Liebe (Kom.), 1907. – Frau Kuhlbrodt (Tragikom.), 1907. – Chamiſſos Er- ben (P.), 1907. – Der Schuß in den Nebel (Dr.), 1907. – Petermanns Leiden (P., mit Karl Laufs), 1907. – Frau Fönß (Dr.), 1907. – Die Hirſchkuh (Kom., mit Jakob Tiedtke), 1908. Gomoll, Wilhelm Konrad, geb. am 14. Nov. 1877 in Berlin, machte ſeine Studien daſelbſt und in Jena, nahm dann ſeinen Aufenthalt in der Schweiz, bereiſte ſpäter Jtalien und Griechenland, Dänemark und Süd- ſkandinavien und lebt ſeit 1901 als freier Schriftſteller in Berlin oder den Vororten dieſer Stadt (zurzeit in Schmargendorf). S: Welt und Jch (Dn.), 1903. – Träume u. Fahr- ten. Der paradieſiſche Garten (Der Dn. 2. Tl.), 1906. 2. A. 1907. – Die letzten Wanderungen und der feier- liche Tod des Pilger-Prieſters Vaſu- mitra (Eine legendar. Laienpredigt), 1908. *Gömöry, Anton von, * am 1. (n. a. 18.) Febr. 1852 zu Wien, er- hielt ſeine wiſſenſchaftliche Vorbil- dung auf dem akademiſchen Gymna- ſium in Wien und ſeit 1867 auf dem evangeliſchen Lyzeum in Ödenburg, worauf er ſich an der Hochſchule in Graz ſeit 1871 den Studien widmete. Schon im Oktober 1874, noch vor Ablegung ſeiner letzten Staatsprü- fung (10. Juli 1875) war er in den Staatsdienſt getreten, wurde zunächſt bei der Finanzbezirksdirektion zu Be- reyszasz beſchäftigt und erhielt bald danach einen erledigten Poſten im Miniſterium des Äußern und kaiſerl. Hauſes, in welchem er bis zum Hof- und Miniſterialſekretär aufrückte. Er war ein leidenſchaftlicher Touriſt u. hat ſeit dem Jahre 1864 die öſterrei- chiſch-ungariſche Monarchie und ganz Jtalien, vielfach zu Fuß, bereiſt. Er ſtarb im Jahre 1889. S: Gedichte, 1873. *Gonner, Nikolaus, * am 8. Januar 1835 zu Luxemburg, erhielt dort eine vorzügliche Erziehung und war dann Soldat geworden, widmete ſich aber ſpäter dem Baufach u. ſchrieb mehrere kunſtgeſchichtliche und bau- techniſche Arbeiten. Jm Jahre 1865 ging er nach Amerika und lebte hier fünf Jahre als Jngenieur in Miſ- ſouri, worauf er 1871 die Redaktion der „Luxemburger Gazette“ in Du- buque, Jowa, übernahm, die er zu weiter Verbreitung führte und noch jetzt leitet. Außer Beiträgen zur Ge- ſchichte der Luxemburger, „Die Luxem- burger in der neuen Welt“ (1889) veröffentlichte er S: Prärieblumen (Lr. und Ge. in luxemburg-deutſcher Mdt.), 1883. Gonſchorowski, Stanislaus, ge- boren am 6. Oktbr. 1853 zu Johan- nisburg in Oſtpreußen, lebt (1900) in Wien. S: Hoſianna (Bühnendich- tung in 3 Szenen: Zeichen und Wun- der. – Der Todbezwinger. – Das Liebesmahl), 1900. Gooſch, Arthur Julius, geb. am 28. Novbr. 1876 in Wien, abſolvierte das Gymnaſium daſelbſt und beſuchte die k. k. Hochſchule für Bodenkultur und die dortige Univerſität, wandte ſich aber bald dem Journalismus zu und wurde im Juni 1902 Feuilleton- redakteur des „Pilſener Tagblatts“. S: Ein Ehrenmann (N.), 1902. 2. A. 1904. *Gopčevič, Spiridion Graf, pſd. Leo Brenner, entſtammt in direk- ter Linie der älteſten ſerbiſchen Dy- naſtie, die ſich bis zum Groß-Zupan Vojislav (800) zurückverfolgen läßt, und zählt demnach 13 ſerbiſche und dalmatiniſche Regenten zu ſeinen di- rekten Vorfahren. Der letzte König von Serbien, Deſa, wurde 1159 ge- fangen nach Konſtantinopel gebracht, von wo ſeine Nachkommen über Mon- tenegrino 1421 nach Cattaro kamen, * 26

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/405
Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 401. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/405>, abgerufen am 19.02.2019.