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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Grü
erwähnen sind hier

S:

Lerchengrüße
(Ge.), 1855. 2. A. 1881.

*Grün, Edmund,

* am 23. Dez.
1857 zu Prag, wurde für den Kauf-
mannsstand bestimmt u. absolvierte
demzufolge die dortigen Real- und
Handelsschulen, gehörte aber nur
kurze Zeit dem ihm aufgedrungenen
Stande an, sondern trat sehr bald
zum Eisenbahndienst über, dem er
noch heute als Beamter der öster-
reich. Nordwestbahn (in Prag) an-
gehört.

S:

Rauch u. Schlacken (Ge.),
1881. - Der Vagabund (Ge.), 1882.
- Hans Wierauer (Dr. v. F. A. Su-
bert; übers.), 1887. - Aus tschechischer
Prosa. Ernstes u. Heiteres; übersetzt,
1893.

Grün, E. Th.,

Pseud. für Georg
Günther;
s. d.!

*Grün(-Leschkirch), Moritz,

geb.
1868 in Hermannstadt (Nagy-Szeben
in Siebenbürgen), absolvierte da-
selbst das evangel. Gymnasium und
studierte darauf Medizin an der Uni-
versität Wien, erlangte dort auch den
Doktorgrad. Seit einer Reihe von
Jahren lebt er als Kreisarzt in Lesch-
kirch (Ujegyhaz in Ungarn).

S:

Lie-
der eines Einsamen. 1. Folge (docu-
ments humains,
gewidmet den
Tschandalas der Liebe), 1903.

Grünau, Heinrich,

Pseudon. für
Heinrich Grünzweig; s. d.!

*Grünberg, Viktor,

pseudon. V.
Grüneberg, wurde am 3. Juni
1866 in Wien geboren, verlebte dort
seine Kindheit und besuchte daselbst
auch eine Mittelschule. Später kam
er mit seinen Großeltern nach Mei-
ningen, absolvierte hier 1886 das
Gymnasium und widmete sich dann
bis 1892 an der Universität Wien
philosophischen, naturwissenschaft-
lichen und medizinischen Studien,
um später ein Schulamt zu überneh-
men. Daneben besuchte er auch die
Kunstakademie u. die Schauspielschule
des Konservatoriums. Jm Frühjahr
1893 erhielt er einen Ruf als Assistent
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Gru
an die k. k. techn. Hochschule in Brünn,
dem er Folge leistete; 1896 übernahm
er ein Lehramt an einer Mittelschule
in Wien, wurde 1900 Lehrer an der
Landes-Oberrealschule in Znaim und
ist seit 1903 Professor an der k. k.
Staatsrealschule im 7. Bezirk von
Wien.

S:

Martin Luther (Histor.
Schsp.), 1890. - Das Verbrechen
Liebe (Aus den Tagebüchern des
Frl. v. Z.), 1895. - Drei Novellen,
1895.

*Grünberger, Philipp,

* am 28.
Mai 1852 zu Speier am Rhein, trat
nach Besuch der Volksschule mit 13
Jahren als Lehrling in eine dortige
Druckerei und gab später daselbst
(1878-82) das humoristische Sonn-
tagsblatt "Fröhlich Pfalz, Gott er-
halt's" heraus. Seit April 1882 lebt
er als Faktor einer Buchdruckerei u.
Redakteur in Rorschach (Schweiz).

S:

Führer durch Rorschach und Um-
gegend (in V.), 1884. - Humor in
Grabschriften, 1888. - D'r Schorsch
un die Karline (Pfälz. Familienbild),
1887. - Pfälzer Gemütlichkeit (Hum.
in Pfälzer Mundart), 1895. - Humor
beim Wein aus der Pfalz am Rhein
(Ge. in Pfälzer Mdt.), 1897. - Jn der
Sommerfrische am Bodensee (Ge.),
1902.

Grund, Martin im,

Pseudon. für
Marie Grundschöttel; s. d.!

Grundemann, Emma Helene,
Gräfin von Falkenberg,

wurde am
1. Mai 1870 zu Haindorf in Nieder-
österreich geboren und erhielt ihre
Erziehung bis 1888 im Salesiane-
rinnenkloster in Wien. Jn dieser
Stadt lebt sie noch jetzt.

S:

Bunte
Blüten (Ge.), 1897.

*Grundemann, Peter Rein-
hold,

geb. am 9. Januar 1836 zu
Bärwalde in der Neumark als der
Sohn eines Geistlichen, verlebte seine
Jugend vom siebenten Jahre an in
Bernstein (Neumark), besuchte darauf
das Gymnasium in Stettin und stu-
dierte seit 1854 in Tübingen, Halle

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Grü
erwähnen ſind hier

S:

Lerchengrüße
(Ge.), 1855. 2. A. 1881.

*Grün, Edmund,

* am 23. Dez.
1857 zu Prag, wurde für den Kauf-
mannsſtand beſtimmt u. abſolvierte
demzufolge die dortigen Real- und
Handelsſchulen, gehörte aber nur
kurze Zeit dem ihm aufgedrungenen
Stande an, ſondern trat ſehr bald
zum Eiſenbahndienſt über, dem er
noch heute als Beamter der öſter-
reich. Nordweſtbahn (in Prag) an-
gehört.

S:

Rauch u. Schlacken (Ge.),
1881. – Der Vagabund (Ge.), 1882.
– Hans Wierauer (Dr. v. F. A. Su-
bert; überſ.), 1887. – Aus tſchechiſcher
Proſa. Ernſtes u. Heiteres; überſetzt,
1893.

Grün, E. Th.,

Pſeud. für Georg
Günther;
ſ. d.!

*Grün(-Leſchkirch), Moritz,

geb.
1868 in Hermannſtadt (Nagy-Szeben
in Siebenbürgen), abſolvierte da-
ſelbſt das evangel. Gymnaſium und
ſtudierte darauf Medizin an der Uni-
verſität Wien, erlangte dort auch den
Doktorgrad. Seit einer Reihe von
Jahren lebt er als Kreisarzt in Leſch-
kirch (Ujegyház in Ungarn).

S:

Lie-
der eines Einſamen. 1. Folge (docu-
ments humains,
gewidmet den
Tſchandalas der Liebe), 1903.

Grünau, Heinrich,

Pſeudon. für
Heinrich Grünzweig; ſ. d.!

*Grünberg, Viktor,

pſeudon. V.
Grüneberg, wurde am 3. Juni
1866 in Wien geboren, verlebte dort
ſeine Kindheit und beſuchte daſelbſt
auch eine Mittelſchule. Später kam
er mit ſeinen Großeltern nach Mei-
ningen, abſolvierte hier 1886 das
Gymnaſium und widmete ſich dann
bis 1892 an der Univerſität Wien
philoſophiſchen, naturwiſſenſchaft-
lichen und mediziniſchen Studien,
um ſpäter ein Schulamt zu überneh-
men. Daneben beſuchte er auch die
Kunſtakademie u. die Schauſpielſchule
des Konſervatoriums. Jm Frühjahr
1893 erhielt er einen Ruf als Aſſiſtent
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Gru
an die k. k. techn. Hochſchule in Brünn,
dem er Folge leiſtete; 1896 übernahm
er ein Lehramt an einer Mittelſchule
in Wien, wurde 1900 Lehrer an der
Landes-Oberrealſchule in Znaim und
iſt ſeit 1903 Profeſſor an der k. k.
Staatsrealſchule im 7. Bezirk von
Wien.

S:

Martin Luther (Hiſtor.
Schſp.), 1890. – Das Verbrechen
Liebe (Aus den Tagebüchern des
Frl. v. Z.), 1895. – Drei Novellen,
1895.

*Grünberger, Philipp,

* am 28.
Mai 1852 zu Speier am Rhein, trat
nach Beſuch der Volksſchule mit 13
Jahren als Lehrling in eine dortige
Druckerei und gab ſpäter daſelbſt
(1878–82) das humoriſtiſche Sonn-
tagsblatt „Fröhlich Pfalz, Gott er-
halt’s“ heraus. Seit April 1882 lebt
er als Faktor einer Buchdruckerei u.
Redakteur in Rorſchach (Schweiz).

S:

Führer durch Rorſchach und Um-
gegend (in V.), 1884. – Humor in
Grabſchriften, 1888. – D’r Schorſch
un die Karline (Pfälz. Familienbild),
1887. – Pfälzer Gemütlichkeit (Hum.
in Pfälzer Mundart), 1895. – Humor
beim Wein aus der Pfalz am Rhein
(Ge. in Pfälzer Mdt.), 1897. – Jn der
Sommerfriſche am Bodenſee (Ge.),
1902.

Grund, Martin im,

Pſeudon. für
Marie Grundſchöttel; ſ. d.!

Grundemann, Emma Helene,
Gräfin von Falkenberg,

wurde am
1. Mai 1870 zu Haindorf in Nieder-
öſterreich geboren und erhielt ihre
Erziehung bis 1888 im Saleſiane-
rinnenkloſter in Wien. Jn dieſer
Stadt lebt ſie noch jetzt.

S:

Bunte
Blüten (Ge.), 1897.

*Grundemann, Peter Rein-
hold,

geb. am 9. Januar 1836 zu
Bärwalde in der Neumark als der
Sohn eines Geiſtlichen, verlebte ſeine
Jugend vom ſiebenten Jahre an in
Bernſtein (Neumark), beſuchte darauf
das Gymnaſium in Stettin und ſtu-
dierte ſeit 1854 in Tübingen, Halle

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[470/0474] Grü Gru erwähnen ſind hier S: Lerchengrüße (Ge.), 1855. 2. A. 1881. *Grün, Edmund, * am 23. Dez. 1857 zu Prag, wurde für den Kauf- mannsſtand beſtimmt u. abſolvierte demzufolge die dortigen Real- und Handelsſchulen, gehörte aber nur kurze Zeit dem ihm aufgedrungenen Stande an, ſondern trat ſehr bald zum Eiſenbahndienſt über, dem er noch heute als Beamter der öſter- reich. Nordweſtbahn (in Prag) an- gehört. S: Rauch u. Schlacken (Ge.), 1881. – Der Vagabund (Ge.), 1882. – Hans Wierauer (Dr. v. F. A. Su- bert; überſ.), 1887. – Aus tſchechiſcher Proſa. Ernſtes u. Heiteres; überſetzt, 1893. Grün, E. Th., Pſeud. für Georg Günther; ſ. d.! *Grün(-Leſchkirch), Moritz, geb. 1868 in Hermannſtadt (Nagy-Szeben in Siebenbürgen), abſolvierte da- ſelbſt das evangel. Gymnaſium und ſtudierte darauf Medizin an der Uni- verſität Wien, erlangte dort auch den Doktorgrad. Seit einer Reihe von Jahren lebt er als Kreisarzt in Leſch- kirch (Ujegyház in Ungarn). S: Lie- der eines Einſamen. 1. Folge (docu- ments humains, gewidmet den Tſchandalas der Liebe), 1903. Grünau, Heinrich, Pſeudon. für Heinrich Grünzweig; ſ. d.! *Grünberg, Viktor, pſeudon. V. Grüneberg, wurde am 3. Juni 1866 in Wien geboren, verlebte dort ſeine Kindheit und beſuchte daſelbſt auch eine Mittelſchule. Später kam er mit ſeinen Großeltern nach Mei- ningen, abſolvierte hier 1886 das Gymnaſium und widmete ſich dann bis 1892 an der Univerſität Wien philoſophiſchen, naturwiſſenſchaft- lichen und mediziniſchen Studien, um ſpäter ein Schulamt zu überneh- men. Daneben beſuchte er auch die Kunſtakademie u. die Schauſpielſchule des Konſervatoriums. Jm Frühjahr 1893 erhielt er einen Ruf als Aſſiſtent an die k. k. techn. Hochſchule in Brünn, dem er Folge leiſtete; 1896 übernahm er ein Lehramt an einer Mittelſchule in Wien, wurde 1900 Lehrer an der Landes-Oberrealſchule in Znaim und iſt ſeit 1903 Profeſſor an der k. k. Staatsrealſchule im 7. Bezirk von Wien. S: Martin Luther (Hiſtor. Schſp.), 1890. – Das Verbrechen Liebe (Aus den Tagebüchern des Frl. v. Z.), 1895. – Drei Novellen, 1895. *Grünberger, Philipp, * am 28. Mai 1852 zu Speier am Rhein, trat nach Beſuch der Volksſchule mit 13 Jahren als Lehrling in eine dortige Druckerei und gab ſpäter daſelbſt (1878–82) das humoriſtiſche Sonn- tagsblatt „Fröhlich Pfalz, Gott er- halt’s“ heraus. Seit April 1882 lebt er als Faktor einer Buchdruckerei u. Redakteur in Rorſchach (Schweiz). S: Führer durch Rorſchach und Um- gegend (in V.), 1884. – Humor in Grabſchriften, 1888. – D’r Schorſch un die Karline (Pfälz. Familienbild), 1887. – Pfälzer Gemütlichkeit (Hum. in Pfälzer Mundart), 1895. – Humor beim Wein aus der Pfalz am Rhein (Ge. in Pfälzer Mdt.), 1897. – Jn der Sommerfriſche am Bodenſee (Ge.), 1902. Grund, Martin im, Pſeudon. für Marie Grundſchöttel; ſ. d.! Grundemann, Emma Helene, Gräfin von Falkenberg, wurde am 1. Mai 1870 zu Haindorf in Nieder- öſterreich geboren und erhielt ihre Erziehung bis 1888 im Saleſiane- rinnenkloſter in Wien. Jn dieſer Stadt lebt ſie noch jetzt. S: Bunte Blüten (Ge.), 1897. *Grundemann, Peter Rein- hold, geb. am 9. Januar 1836 zu Bärwalde in der Neumark als der Sohn eines Geiſtlichen, verlebte ſeine Jugend vom ſiebenten Jahre an in Bernſtein (Neumark), beſuchte darauf das Gymnaſium in Stettin und ſtu- dierte ſeit 1854 in Tübingen, Halle *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 2. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 470. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon02_1913/474>, abgerufen am 20.02.2019.