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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Hei
Februar 1901 starb.

S:

Kaleidoskop
(Nn., En. u. Ge.); II, 1855. - Nord-
deutsches Familienbuch (Nn.); II,
1856. - Geld und Ehre (R.); II,
1858. - Ein deutscher Held (Lustsp.),
1859. - Der Maskenball, oder: Die
Hexe der Neustadt (R.), 1860. - Han-
novera (Familienbuch), 1861. - Hen-
nig Brabant (Histor. R.); II, 1861.
2. A. 1864. - Ein deutscher Kaiser
(Histor. N.), 1863. - Der Bruderzwist
(Hist. R.), 1862. - Dunkle Tage (Hist.
R.); II, 1863. 2. A. 1865. - Friedrich
Wildt (N.), 1864. - Der Kommerzien-
rat (R.), 1865. - Bettler u. Millionär
(R.), 1867. - Der Stadtschreiber von
Osnabrück, 1865. 2. A. 1887. - Leib-
renten (R.); II, 1866. - Eine moderne
Räuberfamilie (E.), 1867. - Der Erbe
von Grundhoff (R.), 1868. - Auf der
Menschheit Höhen (R.), 1868. - No-
vellen; II, 1869. - Jm Jrrenhause
(R.), 1873.

Heinrichs, Ernst,

geb. am 1. Ja-
nuar 1841 in Hannover, absolvierte
das dortige Lyzeum und studierte seit
1860 in Göttingen Mathematik, Na-
turwissenschaften u. Geschichte, erwarb
sich auch die Würde eines Dr. phil.
Jm Jahre 1866 wurde er Lehrer an
der (höheren) Stadttöchterschule II in
Hannover und 1888 Direktor dieser
Schule. Er starb im Dezember 1905.

S:

Der Jugend Lust und Leid (Ep.),
1885. 2. A. u. d. T.: Des Tertianers
Lust und Leid, 1890. - Der falsche
Vetter (Schw.), 1886. - Karl der
Fünfte (Schsp.), 1887.

*Heinroth, Elisabeth,

pseudonym
Klaus Rittland, wurde in Dessau
als die Tochter des Geh. Oberregie-
rungsrats Rindfleisch geboren u.
war in erster Ehe mit dem Kommer-
zienrat Bosch in Kairo verheiratet.
Sieben Jahre lebte sie in Ägypten,
lernte den Orient gründlich kennen
und auf mancherlei Reisen auch einen
Teil des südlichen Europa. Dann
zogen die Gatten nach Stettin, und
bald darauf wurde die Ehe, die keine
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Hei
glückliche war, getrennt. Elisabeth
H. lebte nun zuerst in Weimar und
dann in Göttingen, wo sie sich zwei
Jahre nach ihrer Ehescheidung mit
dem Landgerichtspräsidenten Hein-
roth vermählte, der 1905 als Ober-
landesgerichts-Präsident nach Celle
und 1909 als Präsident des Kam-
mergerichts nach Berlin versetzt ward.
Dort lebt sie noch jetzt in glücklichen
Familienverhältnissen.

S:

Unter
Palmen (Roman aus dem modernen
Ägypten), 1892. - Jhr Sieg (R.),
1896. - Weltbummler (Nn.), 1897. -
Sanitätsrats Türkin (Kleinstadtge-
schichte), 1898. - Nur Weib (Nn.),
1899. - Ein Moderner (R.), 1902. -
Die das Leben lieben (R.), 1902. -
Meine erste Liebe (E.), 1903. - Anna
Priszewska. Tagebuch eines Welt-
kindes (R.), 1903. - Auf neuen Wegen
(Frauenroman), 1904. - Die erste
Liebe meiner Frau (E.), 1904. - Lei-
densgefährten. Kampfmüde (Nn.),
1905. - Frau Jrmgards Enttäuschun-
gen (R.); II, 1. u. 2. A. 1906. - Von
anderer Gnaden (R.), 1907. - Wenn
die Fackel sich senkt (R.), 1908. - Die
Lössows (R.); II, 1909.

Heintz, Jakob,

geb. am 10. April
1833 zu Alzey in Rheinhessen, kam
als 16 jähr. Knabe mit seinen Eltern
nach Neuyork und erlernte hier das
Schreinerhandwerk. Daneben wid-
mete er sich fleißig literarischen Stu-
dien und turnerischen Übungen, so
daß er schon 1854 den ersten Preis
auf dem Bundesturnfest in Philadel-
phia gewann. Jm Jahre 1873 grün-
dete er mit seinen Brüdern in Neu-
york ein großes Möbelgeschäft, dem
er bis zu seinem Tode am 14. Sept.
1901 vorstand. Viele seiner Turnlie-
der sind in Amerika weit verbreitet.

S:

Aus Mußestunden (Ge. und Lr.),
1888.

Heintze, Albert,

wurde am 30.
März 1831 zu Naugard in Pommern
geboren und von seinem Vater, der
bald darauf als Pfarrer nach Wach-

*


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Hei
Februar 1901 ſtarb.

S:

Kaleidoſkop
(Nn., En. u. Ge.); II, 1855. – Nord-
deutſches Familienbuch (Nn.); II,
1856. – Geld und Ehre (R.); II,
1858. – Ein deutſcher Held (Luſtſp.),
1859. – Der Maskenball, oder: Die
Hexe der Neuſtadt (R.), 1860. – Han-
novera (Familienbuch), 1861. – Hen-
nig Brabant (Hiſtor. R.); II, 1861.
2. A. 1864. – Ein deutſcher Kaiſer
(Hiſtor. N.), 1863. – Der Bruderzwiſt
(Hiſt. R.), 1862. – Dunkle Tage (Hiſt.
R.); II, 1863. 2. A. 1865. – Friedrich
Wildt (N.), 1864. – Der Kommerzien-
rat (R.), 1865. – Bettler u. Millionär
(R.), 1867. – Der Stadtſchreiber von
Osnabrück, 1865. 2. A. 1887. – Leib-
renten (R.); II, 1866. – Eine moderne
Räuberfamilie (E.), 1867. – Der Erbe
von Grundhoff (R.), 1868. – Auf der
Menſchheit Höhen (R.), 1868. – No-
vellen; II, 1869. – Jm Jrrenhauſe
(R.), 1873.

Heinrichs, Ernſt,

geb. am 1. Ja-
nuar 1841 in Hannover, abſolvierte
das dortige Lyzeum und ſtudierte ſeit
1860 in Göttingen Mathematik, Na-
turwiſſenſchaften u. Geſchichte, erwarb
ſich auch die Würde eines Dr. phil.
Jm Jahre 1866 wurde er Lehrer an
der (höheren) Stadttöchterſchule II in
Hannover und 1888 Direktor dieſer
Schule. Er ſtarb im Dezember 1905.

S:

Der Jugend Luſt und Leid (Ep.),
1885. 2. A. u. d. T.: Des Tertianers
Luſt und Leid, 1890. – Der falſche
Vetter (Schw.), 1886. – Karl der
Fünfte (Schſp.), 1887.

*Heinroth, Eliſabeth,

pſeudonym
Klaus Rittland, wurde in Deſſau
als die Tochter des Geh. Oberregie-
rungsrats Rindfleiſch geboren u.
war in erſter Ehe mit dem Kommer-
zienrat Boſch in Kairo verheiratet.
Sieben Jahre lebte ſie in Ägypten,
lernte den Orient gründlich kennen
und auf mancherlei Reiſen auch einen
Teil des ſüdlichen Europa. Dann
zogen die Gatten nach Stettin, und
bald darauf wurde die Ehe, die keine
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Hei
glückliche war, getrennt. Eliſabeth
H. lebte nun zuerſt in Weimar und
dann in Göttingen, wo ſie ſich zwei
Jahre nach ihrer Eheſcheidung mit
dem Landgerichtspräſidenten Hein-
roth vermählte, der 1905 als Ober-
landesgerichts-Präſident nach Celle
und 1909 als Präſident des Kam-
mergerichts nach Berlin verſetzt ward.
Dort lebt ſie noch jetzt in glücklichen
Familienverhältniſſen.

S:

Unter
Palmen (Roman aus dem modernen
Ägypten), 1892. – Jhr Sieg (R.),
1896. – Weltbummler (Nn.), 1897. –
Sanitätsrats Türkin (Kleinſtadtge-
ſchichte), 1898. – Nur Weib (Nn.),
1899. – Ein Moderner (R.), 1902. –
Die das Leben lieben (R.), 1902. –
Meine erſte Liebe (E.), 1903. – Anna
Priszewska. Tagebuch eines Welt-
kindes (R.), 1903. – Auf neuen Wegen
(Frauenroman), 1904. – Die erſte
Liebe meiner Frau (E.), 1904. – Lei-
densgefährten. Kampfmüde (Nn.),
1905. – Frau Jrmgards Enttäuſchun-
gen (R.); II, 1. u. 2. A. 1906. – Von
anderer Gnaden (R.), 1907. – Wenn
die Fackel ſich ſenkt (R.), 1908. – Die
Löſſows (R.); II, 1909.

Heintz, Jakob,

geb. am 10. April
1833 zu Alzey in Rheinheſſen, kam
als 16 jähr. Knabe mit ſeinen Eltern
nach Neuyork und erlernte hier das
Schreinerhandwerk. Daneben wid-
mete er ſich fleißig literariſchen Stu-
dien und turneriſchen Übungen, ſo
daß er ſchon 1854 den erſten Preis
auf dem Bundesturnfeſt in Philadel-
phia gewann. Jm Jahre 1873 grün-
dete er mit ſeinen Brüdern in Neu-
york ein großes Möbelgeſchäft, dem
er bis zu ſeinem Tode am 14. Sept.
1901 vorſtand. Viele ſeiner Turnlie-
der ſind in Amerika weit verbreitet.

S:

Aus Mußeſtunden (Ge. und Lr.),
1888.

Heintze, Albert,

wurde am 30.
März 1831 zu Naugard in Pommern
geboren und von ſeinem Vater, der
bald darauf als Pfarrer nach Wach-

*
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[134/0138] Hei Hei Februar 1901 ſtarb. S: Kaleidoſkop (Nn., En. u. Ge.); II, 1855. – Nord- deutſches Familienbuch (Nn.); II, 1856. – Geld und Ehre (R.); II, 1858. – Ein deutſcher Held (Luſtſp.), 1859. – Der Maskenball, oder: Die Hexe der Neuſtadt (R.), 1860. – Han- novera (Familienbuch), 1861. – Hen- nig Brabant (Hiſtor. R.); II, 1861. 2. A. 1864. – Ein deutſcher Kaiſer (Hiſtor. N.), 1863. – Der Bruderzwiſt (Hiſt. R.), 1862. – Dunkle Tage (Hiſt. R.); II, 1863. 2. A. 1865. – Friedrich Wildt (N.), 1864. – Der Kommerzien- rat (R.), 1865. – Bettler u. Millionär (R.), 1867. – Der Stadtſchreiber von Osnabrück, 1865. 2. A. 1887. – Leib- renten (R.); II, 1866. – Eine moderne Räuberfamilie (E.), 1867. – Der Erbe von Grundhoff (R.), 1868. – Auf der Menſchheit Höhen (R.), 1868. – No- vellen; II, 1869. – Jm Jrrenhauſe (R.), 1873. Heinrichs, Ernſt, geb. am 1. Ja- nuar 1841 in Hannover, abſolvierte das dortige Lyzeum und ſtudierte ſeit 1860 in Göttingen Mathematik, Na- turwiſſenſchaften u. Geſchichte, erwarb ſich auch die Würde eines Dr. phil. Jm Jahre 1866 wurde er Lehrer an der (höheren) Stadttöchterſchule II in Hannover und 1888 Direktor dieſer Schule. Er ſtarb im Dezember 1905. S: Der Jugend Luſt und Leid (Ep.), 1885. 2. A. u. d. T.: Des Tertianers Luſt und Leid, 1890. – Der falſche Vetter (Schw.), 1886. – Karl der Fünfte (Schſp.), 1887. *Heinroth, Eliſabeth, pſeudonym Klaus Rittland, wurde in Deſſau als die Tochter des Geh. Oberregie- rungsrats Rindfleiſch geboren u. war in erſter Ehe mit dem Kommer- zienrat Boſch in Kairo verheiratet. Sieben Jahre lebte ſie in Ägypten, lernte den Orient gründlich kennen und auf mancherlei Reiſen auch einen Teil des ſüdlichen Europa. Dann zogen die Gatten nach Stettin, und bald darauf wurde die Ehe, die keine glückliche war, getrennt. Eliſabeth H. lebte nun zuerſt in Weimar und dann in Göttingen, wo ſie ſich zwei Jahre nach ihrer Eheſcheidung mit dem Landgerichtspräſidenten Hein- roth vermählte, der 1905 als Ober- landesgerichts-Präſident nach Celle und 1909 als Präſident des Kam- mergerichts nach Berlin verſetzt ward. Dort lebt ſie noch jetzt in glücklichen Familienverhältniſſen. S: Unter Palmen (Roman aus dem modernen Ägypten), 1892. – Jhr Sieg (R.), 1896. – Weltbummler (Nn.), 1897. – Sanitätsrats Türkin (Kleinſtadtge- ſchichte), 1898. – Nur Weib (Nn.), 1899. – Ein Moderner (R.), 1902. – Die das Leben lieben (R.), 1902. – Meine erſte Liebe (E.), 1903. – Anna Priszewska. Tagebuch eines Welt- kindes (R.), 1903. – Auf neuen Wegen (Frauenroman), 1904. – Die erſte Liebe meiner Frau (E.), 1904. – Lei- densgefährten. Kampfmüde (Nn.), 1905. – Frau Jrmgards Enttäuſchun- gen (R.); II, 1. u. 2. A. 1906. – Von anderer Gnaden (R.), 1907. – Wenn die Fackel ſich ſenkt (R.), 1908. – Die Löſſows (R.); II, 1909. Heintz, Jakob, geb. am 10. April 1833 zu Alzey in Rheinheſſen, kam als 16 jähr. Knabe mit ſeinen Eltern nach Neuyork und erlernte hier das Schreinerhandwerk. Daneben wid- mete er ſich fleißig literariſchen Stu- dien und turneriſchen Übungen, ſo daß er ſchon 1854 den erſten Preis auf dem Bundesturnfeſt in Philadel- phia gewann. Jm Jahre 1873 grün- dete er mit ſeinen Brüdern in Neu- york ein großes Möbelgeſchäft, dem er bis zu ſeinem Tode am 14. Sept. 1901 vorſtand. Viele ſeiner Turnlie- der ſind in Amerika weit verbreitet. S: Aus Mußeſtunden (Ge. und Lr.), 1888. Heintze, Albert, wurde am 30. März 1831 zu Naugard in Pommern geboren und von ſeinem Vater, der bald darauf als Pfarrer nach Wach- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 134. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/138>, abgerufen am 23.03.2019.