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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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für die "Augsburger Postzeitung" u.
die "Historisch-politischen Blätter"
liefert.

S:

Weltferne Geschichten,
1906.

*Herberich, Joseph,

geb. am 17.
Novbr. 1875 in Filippsdorf, einem
bekannten Wallfahrtsorte Böhmens,
als Sohn armer Eltern, mußte sich
mit der Bildung einer Volksschule be-
gnügen u. dann in einer Fabrik dem
Broterwerb nachgehen. Doch sparte
er trotz des geringen Lohnes, da er
Gesellschaften mied und still für sich
dahinlebte, doch noch manchen Gul-
den, für den er sich gute Bücher zu
seiner Weiterbildung erwarb. Sein
für die Schönheit der Natur schwär-
mendes und träumerisches Wesen
drängte ihn, seine Gefühle in Worte
zu kleiden. Bald entstand dann sein
Erstlingswerk "Thusnelda". Prof.
Oberrauch, der Redemptoristenpater
von Mautern (Steiermark), der einige
Jahre in Filippsdorf weilte, stand
ihm mit seinen Ratschlägen zur Seite
und ermunterte ihn zu immer neuem
Schaffen. Und als dann das erste
seiner Stücke über die Bretter ging,
wurde man auch in seiner Heimat auf
ihn aufmerksam und übertrug ihm,
ohne daß er sich darum bewarb, die
Redaktion der neugegründeten Zei-
tung "Das Niederland" in Georgs-
walde, die er bald zu einer gewissen
Blüte brachte.

S:

Thusnelda, die
Tochter des Blinden (Schausp. mit
Ges.), 1906. - Sankt Joseph hilft
(Schausp.), 1906. - Das Marienkind
(Schsp. mit Ges.), 1906. - Friedhofs-
hyänen (Schsp.), 1906. - Die Wilde-
rer, oder: Der Findling in der Teu-
felsschlucht (Schsp. mit Ges.), 1906. -
Weihnachten im Felde (Milit. Schsp.),
1907. - Die Soldatenbraut (desgl.),
1907. - Die Heldin der Vendee (Schau-
spiel), 1907. - Die Pußtaräuber
(Schsp.), 1908. - Belohntes Ver-
trauen, oder: St. Joseph hilft in
jeder Not (Schsp.), 1907. - Die Straf-
turnstunde, oder: Die Rüge der Klüg-
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Her
sten (P.), 1907. - Karen, oder: Die
Heimkehr des Lotsen (Schsp.), 1907.
- Das Kleeblatt der Klügsten (Hum.
Ensemble), 1907. - Die Macht der
Liebe (Optte.), 1908. - Die Doppel-
ehe (Tr.), 1909.

Herbers, Gottfried,

geb. am 25.
Febr. 1863, lebt (1901) als Pfarrer
in Duisburg.

S:

Paul Asphe (Hist.
E. a. d. Vergangenh. Westfalens),
1897. Neue Ausg. u. d. T.: Der
Mönch vom Kloster Grafschaft, 1902.

*Herbert, Johanna.

pseud. Egon
Fels,
wurde am 17. Dezbr. 1830 zu
Dresden geboren und lebte stets da-
selbst. Sie war seit 1850 mit dem
als gesuchten Musiklehrer und geist-
vollen Arrangeur klassischer Kompo-
sitionen rühmlich bekannten Theodor
Herbert vermählt, den sie am 12.
März 1891 durch den Tod verlor.
Sie starb am 12. Mai 1909.

S:

Zwei
Ehen (N.); II, 1862. - Dorothea
(Novelle); II, 1863. - Die Kinder
des Kaufmanns (R.): IV, 1864. -
Wandlungen (R.); V, 1865. - Die
Rose von Delhi (R.); IV, 1866. -
Lorelei (R.); IV, 1870. - Das Ge-
heimnis der vier Tage (R.); IX, 1871.
- Titania (N.); IV, 1872. - Tropfen
im Meere (Nn.); III, 1875. - Eine
Konvenienzehe (R.); III, 1876. - Die
weiße Frau vom Greifenstein (R.);
III, 1881. - Der Erbe des Herzogs
(R.); III, 1882. - Adriana (R.); III,
1887. - Der Glücksstern (R.); III,
1888. - Die Millionenbraut (R.); III,
1889. - Die Zwillingsschwestern (R.);
III, 1890. - Dornröschen (R.); III,
1891.

Herbert, Lucian,

Pseud. für Ju-
lius Gundling;
s. d.!

Herbert, M.,

Pseud. für Therese
Keiter;
s. d.!

Herbert, M. G.,

Pseud. für Mo-
ritz Grandjean;
s. d.!

Herbst, Paula,

* am 5. April 1818
zu Langendorf bei Weißenfels, ver-
heiratete sich nach Leipzig, wo sie seit
1855 als Schriftstellerin sehr rührig

*


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Her
für die „Augsburger Poſtzeitung“ u.
die „Hiſtoriſch-politiſchen Blätter“
liefert.

S:

Weltferne Geſchichten,
1906.

*Herberich, Joſeph,

geb. am 17.
Novbr. 1875 in Filippsdorf, einem
bekannten Wallfahrtsorte Böhmens,
als Sohn armer Eltern, mußte ſich
mit der Bildung einer Volksſchule be-
gnügen u. dann in einer Fabrik dem
Broterwerb nachgehen. Doch ſparte
er trotz des geringen Lohnes, da er
Geſellſchaften mied und ſtill für ſich
dahinlebte, doch noch manchen Gul-
den, für den er ſich gute Bücher zu
ſeiner Weiterbildung erwarb. Sein
für die Schönheit der Natur ſchwär-
mendes und träumeriſches Weſen
drängte ihn, ſeine Gefühle in Worte
zu kleiden. Bald entſtand dann ſein
Erſtlingswerk „Thusnelda“. Prof.
Oberrauch, der Redemptoriſtenpater
von Mautern (Steiermark), der einige
Jahre in Filippsdorf weilte, ſtand
ihm mit ſeinen Ratſchlägen zur Seite
und ermunterte ihn zu immer neuem
Schaffen. Und als dann das erſte
ſeiner Stücke über die Bretter ging,
wurde man auch in ſeiner Heimat auf
ihn aufmerkſam und übertrug ihm,
ohne daß er ſich darum bewarb, die
Redaktion der neugegründeten Zei-
tung „Das Niederland“ in Georgs-
walde, die er bald zu einer gewiſſen
Blüte brachte.

S:

Thusnelda, die
Tochter des Blinden (Schauſp. mit
Geſ.), 1906. – Sankt Joſeph hilft
(Schauſp.), 1906. – Das Marienkind
(Schſp. mit Geſ.), 1906. – Friedhofs-
hyänen (Schſp.), 1906. – Die Wilde-
rer, oder: Der Findling in der Teu-
felsſchlucht (Schſp. mit Geſ.), 1906. –
Weihnachten im Felde (Milit. Schſp.),
1907. – Die Soldatenbraut (desgl.),
1907. – Die Heldin der Vendée (Schau-
ſpiel), 1907. – Die Pußtaräuber
(Schſp.), 1908. – Belohntes Ver-
trauen, oder: St. Joſeph hilft in
jeder Not (Schſp.), 1907. – Die Straf-
turnſtunde, oder: Die Rüge der Klüg-
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Her
ſten (P.), 1907. – Karen, oder: Die
Heimkehr des Lotſen (Schſp.), 1907.
– Das Kleeblatt der Klügſten (Hum.
Enſemble), 1907. – Die Macht der
Liebe (Optte.), 1908. – Die Doppel-
ehe (Tr.), 1909.

Herbers, Gottfried,

geb. am 25.
Febr. 1863, lebt (1901) als Pfarrer
in Duisburg.

S:

Paul Asphe (Hiſt.
E. a. d. Vergangenh. Weſtfalens),
1897. Neue Ausg. u. d. T.: Der
Mönch vom Kloſter Grafſchaft, 1902.

*Herbert, Johanna.

pſeud. Egon
Fels,
wurde am 17. Dezbr. 1830 zu
Dresden geboren und lebte ſtets da-
ſelbſt. Sie war ſeit 1850 mit dem
als geſuchten Muſiklehrer und geiſt-
vollen Arrangeur klaſſiſcher Kompo-
ſitionen rühmlich bekannten Theodor
Herbert vermählt, den ſie am 12.
März 1891 durch den Tod verlor.
Sie ſtarb am 12. Mai 1909.

S:

Zwei
Ehen (N.); II, 1862. – Dorothea
(Novelle); II, 1863. – Die Kinder
des Kaufmanns (R.): IV, 1864. –
Wandlungen (R.); V, 1865. – Die
Roſe von Delhi (R.); IV, 1866. –
Lorelei (R.); IV, 1870. – Das Ge-
heimnis der vier Tage (R.); IX, 1871.
– Titania (N.); IV, 1872. – Tropfen
im Meere (Nn.); III, 1875. – Eine
Konvenienzehe (R.); III, 1876. – Die
weiße Frau vom Greifenſtein (R.);
III, 1881. – Der Erbe des Herzogs
(R.); III, 1882. – Adriana (R.); III,
1887. – Der Glücksſtern (R.); III,
1888. – Die Millionenbraut (R.); III,
1889. – Die Zwillingsſchweſtern (R.);
III, 1890. – Dornröschen (R.); III,
1891.

Herbert, Lucian,

Pſeud. für Ju-
lius Gundling;
ſ. d.!

Herbert, M.,

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Keiter;
ſ. d.!

Herbert, M. G.,

Pſeud. für Mo-
ritz Grandjean;
ſ. d.!

Herbſt, Paula,

* am 5. April 1818
zu Langendorf bei Weißenfels, ver-
heiratete ſich nach Leipzig, wo ſie ſeit
1855 als Schriftſtellerin ſehr rührig

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[160/0164] Her Her für die „Augsburger Poſtzeitung“ u. die „Hiſtoriſch-politiſchen Blätter“ liefert. S: Weltferne Geſchichten, 1906. *Herberich, Joſeph, geb. am 17. Novbr. 1875 in Filippsdorf, einem bekannten Wallfahrtsorte Böhmens, als Sohn armer Eltern, mußte ſich mit der Bildung einer Volksſchule be- gnügen u. dann in einer Fabrik dem Broterwerb nachgehen. Doch ſparte er trotz des geringen Lohnes, da er Geſellſchaften mied und ſtill für ſich dahinlebte, doch noch manchen Gul- den, für den er ſich gute Bücher zu ſeiner Weiterbildung erwarb. Sein für die Schönheit der Natur ſchwär- mendes und träumeriſches Weſen drängte ihn, ſeine Gefühle in Worte zu kleiden. Bald entſtand dann ſein Erſtlingswerk „Thusnelda“. Prof. Oberrauch, der Redemptoriſtenpater von Mautern (Steiermark), der einige Jahre in Filippsdorf weilte, ſtand ihm mit ſeinen Ratſchlägen zur Seite und ermunterte ihn zu immer neuem Schaffen. Und als dann das erſte ſeiner Stücke über die Bretter ging, wurde man auch in ſeiner Heimat auf ihn aufmerkſam und übertrug ihm, ohne daß er ſich darum bewarb, die Redaktion der neugegründeten Zei- tung „Das Niederland“ in Georgs- walde, die er bald zu einer gewiſſen Blüte brachte. S: Thusnelda, die Tochter des Blinden (Schauſp. mit Geſ.), 1906. – Sankt Joſeph hilft (Schauſp.), 1906. – Das Marienkind (Schſp. mit Geſ.), 1906. – Friedhofs- hyänen (Schſp.), 1906. – Die Wilde- rer, oder: Der Findling in der Teu- felsſchlucht (Schſp. mit Geſ.), 1906. – Weihnachten im Felde (Milit. Schſp.), 1907. – Die Soldatenbraut (desgl.), 1907. – Die Heldin der Vendée (Schau- ſpiel), 1907. – Die Pußtaräuber (Schſp.), 1908. – Belohntes Ver- trauen, oder: St. Joſeph hilft in jeder Not (Schſp.), 1907. – Die Straf- turnſtunde, oder: Die Rüge der Klüg- ſten (P.), 1907. – Karen, oder: Die Heimkehr des Lotſen (Schſp.), 1907. – Das Kleeblatt der Klügſten (Hum. Enſemble), 1907. – Die Macht der Liebe (Optte.), 1908. – Die Doppel- ehe (Tr.), 1909. Herbers, Gottfried, geb. am 25. Febr. 1863, lebt (1901) als Pfarrer in Duisburg. S: Paul Asphe (Hiſt. E. a. d. Vergangenh. Weſtfalens), 1897. Neue Ausg. u. d. T.: Der Mönch vom Kloſter Grafſchaft, 1902. *Herbert, Johanna. pſeud. Egon Fels, wurde am 17. Dezbr. 1830 zu Dresden geboren und lebte ſtets da- ſelbſt. Sie war ſeit 1850 mit dem als geſuchten Muſiklehrer und geiſt- vollen Arrangeur klaſſiſcher Kompo- ſitionen rühmlich bekannten Theodor Herbert vermählt, den ſie am 12. März 1891 durch den Tod verlor. Sie ſtarb am 12. Mai 1909. S: Zwei Ehen (N.); II, 1862. – Dorothea (Novelle); II, 1863. – Die Kinder des Kaufmanns (R.): IV, 1864. – Wandlungen (R.); V, 1865. – Die Roſe von Delhi (R.); IV, 1866. – Lorelei (R.); IV, 1870. – Das Ge- heimnis der vier Tage (R.); IX, 1871. – Titania (N.); IV, 1872. – Tropfen im Meere (Nn.); III, 1875. – Eine Konvenienzehe (R.); III, 1876. – Die weiße Frau vom Greifenſtein (R.); III, 1881. – Der Erbe des Herzogs (R.); III, 1882. – Adriana (R.); III, 1887. – Der Glücksſtern (R.); III, 1888. – Die Millionenbraut (R.); III, 1889. – Die Zwillingsſchweſtern (R.); III, 1890. – Dornröschen (R.); III, 1891. Herbert, Lucian, Pſeud. für Ju- lius Gundling; ſ. d.! Herbert, M., Pſeud. für Thereſe Keiter; ſ. d.! Herbert, M. G., Pſeud. für Mo- ritz Grandjean; ſ. d.! Herbſt, Paula, * am 5. April 1818 zu Langendorf bei Weißenfels, ver- heiratete ſich nach Leipzig, wo ſie ſeit 1855 als Schriftſtellerin ſehr rührig *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 160. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/164>, abgerufen am 21.03.2019.