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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Hey
(Gelegentliches über verstorbene
Künstler etc.), 1899. - Der zerbrochene
Franz nebst andern Humoresken u.
Geschichten, 1899. - Mac Ecks son-
derbare Reisen zwischen Konstanti-
nopel und San Franzisko, 1900. -
Ewige Stadt, ewiges Land (Frohe
Fahrten in Jtalien), 1903. - Öster-
reichische Kunst im 19. Jahrhundert;
II, 1903. - Sonne Homers (Heitere
Fahrten durch Griechenland und
Sizilien 1902-04), 1905. - Schiller-
Lenau (2 Konkordia-Reden), 1905. -
Die fünfte Dimension (Humore der
Zeit, des Lebens, der Kunst), 1906. -
Der Zug um den Mund (Neue Hu-
more), 1907. - Gut munkeln! (desgl.
a. d. neueren Zeit), 1909. - Flagranti
und andere Heiterkeiten, 1909. - Lud-
wig Speidel (Literar.-biogr. Würdi-
gung), 1910.

*Hey, Gertrud,

pseud. Gert Rud-
hey,
wurde am 21. Oktbr. 1888 in
Gotha geboren, verlor sehr frühe
ihren Vater und wuchs als einziges
Kind unter der sorgfältigen, liebe-
vollen Erziehung ihrer Mutter auf.
Jhre Schulbildung erhielt sie in der
dortigen höheren Töchterschule. Mit
dem Dichten begann sie, sobald sie
schreiben konnte, und mit 16 Jahren
gab sie schon ihren ersten Band Ge-
dichte an die Öffentlichkeit. Sie lebt
noch jetzt in Gotha.

S:

Veilchen
(Ge.), 1905. - Skizzenbuch, 1905. -
Margherita (Thüringer Sang aus
alter Zeit), 1906.

Hey, Wilhelm,

geb. am 15. April
1848 in Mülheim a. Rh., lebt dort.

S:

Gedichte, 1873.

Heydemann, E.,

siehe Elisabeth
Möhring(-Heydemann)!

Heyden, August von,

Sohn des
Dichters Friedrich von H., wurde am
13. Juni 1827 in Breslau geboren
und erhielt daselbst auch seine wissen-
schaftliche Bildung. Er studierte Na-
turwissenschaften und widmete sich
dann in Waldenburg dem Bergfache.
Später besuchte er die Universitäten
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Hey
Breslau und Berlin. Hier verkehrte
er viel mit Kaulbach, Peter von Cor-
nelius, Richard Lucä, u. sein Jugend-
wunsch, sich der Kunst widmen zu
dürfen, wurde von Tage zu Tage leb-
hafter. Doch erst 1859 zerriß er die
hemmende Berufskette. Obwohl be-
reits Verwaltungschef der Bergwerke
des Herzogs von Ujest und Familien-
vater, schied er aus seinem Amte, be-
suchte die Verliner Akademie, trat
1860 in Steffecks Atelier, arbeitete
seit 1861 bei Glaire und Couture in
Paris und kehrte 1863 nach Berlin
zurück, wo er seitdem eine Reihe der
vorzüglichsten Genre- und Geschichts-
bilder geschaffen hat. Während des
Jahres 1866 begleitete er die preußi-
sche Armee auf den Kriegsschauplatz
nach Böhmen, u. 1879 führte er zwei
große Wandgemälde für den Schwur-
gerichtssaal in Posen aus. H. war auch
als Jllustrator u. als kulturgeschicht-
licher Forscher namentlich auf dem
Gebiete der Kostümkunde tätig. Jm
Jahre 1890 ernannte ihn der König
zum Mitgliede des preußisch. Staats-
rats. Er + in Berlin am 1. Juni 1897.

S:

Aus der Teufe (M.), 1878. - Die
Perlen (M.), 1881.

*Heydrich, Gustav Moritz,

geb.
am 13. März 1820 zu Dresden, erhielt
seine Gymnasialbildung auf der Tho-
masschule in Leipzig u. studierte auf
dortiger Universität und zu Berlin
Philologie, Geschichte und Literatur.
Ein Nervenleiden, welches ihn im
17. Lebensjahre befallen, machte jede
amtliche Anstellung unmöglich und
hemmte fast immer seine von früh
an auf das dramatische Kunstgebiet
gerichteten literarischen Bestrebun-
gen. Nach einem Aufenthalt in Ham-
burg, Berlin und Leipzig ließ er sich
1852 in Loschwitz bei Dresden nieder,
wo er, literarisch tätig, bis an seinen
Tod, 27. Jan. 1885, lebte.

S:

Tibe-
rius Gracchus (Tr.), 1861. - Prinz
Lieschen (P.), 1861. - Dramaturgi-
sche Skizzen. 1.: Lilla von Buljovszky,

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Hey
(Gelegentliches über verſtorbene
Künſtler ꝛc.), 1899. – Der zerbrochene
Franz nebſt andern Humoresken u.
Geſchichten, 1899. – Mac Ecks ſon-
derbare Reiſen zwiſchen Konſtanti-
nopel und San Franzisko, 1900. –
Ewige Stadt, ewiges Land (Frohe
Fahrten in Jtalien), 1903. – Öſter-
reichiſche Kunſt im 19. Jahrhundert;
II, 1903. – Sonne Homers (Heitere
Fahrten durch Griechenland und
Sizilien 1902–04), 1905. – Schiller-
Lenau (2 Konkordia-Reden), 1905. –
Die fünfte Dimenſion (Humore der
Zeit, des Lebens, der Kunſt), 1906. –
Der Zug um den Mund (Neue Hu-
more), 1907. – Gut munkeln! (desgl.
a. d. neueren Zeit), 1909. – Flagranti
und andere Heiterkeiten, 1909. – Lud-
wig Speidel (Literar.-biogr. Würdi-
gung), 1910.

*Hey, Gertrud,

pſeud. Gert Rud-
hey,
wurde am 21. Oktbr. 1888 in
Gotha geboren, verlor ſehr frühe
ihren Vater und wuchs als einziges
Kind unter der ſorgfältigen, liebe-
vollen Erziehung ihrer Mutter auf.
Jhre Schulbildung erhielt ſie in der
dortigen höheren Töchterſchule. Mit
dem Dichten begann ſie, ſobald ſie
ſchreiben konnte, und mit 16 Jahren
gab ſie ſchon ihren erſten Band Ge-
dichte an die Öffentlichkeit. Sie lebt
noch jetzt in Gotha.

S:

Veilchen
(Ge.), 1905. – Skizzenbuch, 1905. –
Margherita (Thüringer Sang aus
alter Zeit), 1906.

Hey, Wilhelm,

geb. am 15. April
1848 in Mülheim a. Rh., lebt dort.

S:

Gedichte, 1873.

Heydemann, E.,

ſiehe Eliſabeth
Möhring(-Heydemann)!

Heyden, Auguſt von,

Sohn des
Dichters Friedrich von H., wurde am
13. Juni 1827 in Breslau geboren
und erhielt daſelbſt auch ſeine wiſſen-
ſchaftliche Bildung. Er ſtudierte Na-
turwiſſenſchaften und widmete ſich
dann in Waldenburg dem Bergfache.
Später beſuchte er die Univerſitäten
[Spaltenumbruch]

Hey
Breslau und Berlin. Hier verkehrte
er viel mit Kaulbach, Peter von Cor-
nelius, Richard Lucä, u. ſein Jugend-
wunſch, ſich der Kunſt widmen zu
dürfen, wurde von Tage zu Tage leb-
hafter. Doch erſt 1859 zerriß er die
hemmende Berufskette. Obwohl be-
reits Verwaltungschef der Bergwerke
des Herzogs von Ujeſt und Familien-
vater, ſchied er aus ſeinem Amte, be-
ſuchte die Verliner Akademie, trat
1860 in Steffecks Atelier, arbeitete
ſeit 1861 bei Glaire und Couture in
Paris und kehrte 1863 nach Berlin
zurück, wo er ſeitdem eine Reihe der
vorzüglichſten Genre- und Geſchichts-
bilder geſchaffen hat. Während des
Jahres 1866 begleitete er die preußi-
ſche Armee auf den Kriegsſchauplatz
nach Böhmen, u. 1879 führte er zwei
große Wandgemälde für den Schwur-
gerichtsſaal in Poſen aus. H. war auch
als Jlluſtrator u. als kulturgeſchicht-
licher Forſcher namentlich auf dem
Gebiete der Koſtümkunde tätig. Jm
Jahre 1890 ernannte ihn der König
zum Mitgliede des preußiſch. Staats-
rats. Er † in Berlin am 1. Juni 1897.

S:

Aus der Teufe (M.), 1878. – Die
Perlen (M.), 1881.

*Heydrich, Guſtav Moritz,

geb.
am 13. März 1820 zu Dresden, erhielt
ſeine Gymnaſialbildung auf der Tho-
masſchule in Leipzig u. ſtudierte auf
dortiger Univerſität und zu Berlin
Philologie, Geſchichte und Literatur.
Ein Nervenleiden, welches ihn im
17. Lebensjahre befallen, machte jede
amtliche Anſtellung unmöglich und
hemmte faſt immer ſeine von früh
an auf das dramatiſche Kunſtgebiet
gerichteten literariſchen Beſtrebun-
gen. Nach einem Aufenthalt in Ham-
burg, Berlin und Leipzig ließ er ſich
1852 in Loſchwitz bei Dresden nieder,
wo er, literariſch tätig, bis an ſeinen
Tod, 27. Jan. 1885, lebte.

S:

Tibe-
rius Gracchus (Tr.), 1861. – Prinz
Lieschen (P.), 1861. – Dramaturgi-
ſche Skizzen. 1.: Lilla von Buljovszky,

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[197/0201] Hey Hey (Gelegentliches über verſtorbene Künſtler ꝛc.), 1899. – Der zerbrochene Franz nebſt andern Humoresken u. Geſchichten, 1899. – Mac Ecks ſon- derbare Reiſen zwiſchen Konſtanti- nopel und San Franzisko, 1900. – Ewige Stadt, ewiges Land (Frohe Fahrten in Jtalien), 1903. – Öſter- reichiſche Kunſt im 19. Jahrhundert; II, 1903. – Sonne Homers (Heitere Fahrten durch Griechenland und Sizilien 1902–04), 1905. – Schiller- Lenau (2 Konkordia-Reden), 1905. – Die fünfte Dimenſion (Humore der Zeit, des Lebens, der Kunſt), 1906. – Der Zug um den Mund (Neue Hu- more), 1907. – Gut munkeln! (desgl. a. d. neueren Zeit), 1909. – Flagranti und andere Heiterkeiten, 1909. – Lud- wig Speidel (Literar.-biogr. Würdi- gung), 1910. *Hey, Gertrud, pſeud. Gert Rud- hey, wurde am 21. Oktbr. 1888 in Gotha geboren, verlor ſehr frühe ihren Vater und wuchs als einziges Kind unter der ſorgfältigen, liebe- vollen Erziehung ihrer Mutter auf. Jhre Schulbildung erhielt ſie in der dortigen höheren Töchterſchule. Mit dem Dichten begann ſie, ſobald ſie ſchreiben konnte, und mit 16 Jahren gab ſie ſchon ihren erſten Band Ge- dichte an die Öffentlichkeit. Sie lebt noch jetzt in Gotha. S: Veilchen (Ge.), 1905. – Skizzenbuch, 1905. – Margherita (Thüringer Sang aus alter Zeit), 1906. Hey, Wilhelm, geb. am 15. April 1848 in Mülheim a. Rh., lebt dort. S: Gedichte, 1873. Heydemann, E., ſiehe Eliſabeth Möhring(-Heydemann)! Heyden, Auguſt von, Sohn des Dichters Friedrich von H., wurde am 13. Juni 1827 in Breslau geboren und erhielt daſelbſt auch ſeine wiſſen- ſchaftliche Bildung. Er ſtudierte Na- turwiſſenſchaften und widmete ſich dann in Waldenburg dem Bergfache. Später beſuchte er die Univerſitäten Breslau und Berlin. Hier verkehrte er viel mit Kaulbach, Peter von Cor- nelius, Richard Lucä, u. ſein Jugend- wunſch, ſich der Kunſt widmen zu dürfen, wurde von Tage zu Tage leb- hafter. Doch erſt 1859 zerriß er die hemmende Berufskette. Obwohl be- reits Verwaltungschef der Bergwerke des Herzogs von Ujeſt und Familien- vater, ſchied er aus ſeinem Amte, be- ſuchte die Verliner Akademie, trat 1860 in Steffecks Atelier, arbeitete ſeit 1861 bei Glaire und Couture in Paris und kehrte 1863 nach Berlin zurück, wo er ſeitdem eine Reihe der vorzüglichſten Genre- und Geſchichts- bilder geſchaffen hat. Während des Jahres 1866 begleitete er die preußi- ſche Armee auf den Kriegsſchauplatz nach Böhmen, u. 1879 führte er zwei große Wandgemälde für den Schwur- gerichtsſaal in Poſen aus. H. war auch als Jlluſtrator u. als kulturgeſchicht- licher Forſcher namentlich auf dem Gebiete der Koſtümkunde tätig. Jm Jahre 1890 ernannte ihn der König zum Mitgliede des preußiſch. Staats- rats. Er † in Berlin am 1. Juni 1897. S: Aus der Teufe (M.), 1878. – Die Perlen (M.), 1881. *Heydrich, Guſtav Moritz, geb. am 13. März 1820 zu Dresden, erhielt ſeine Gymnaſialbildung auf der Tho- masſchule in Leipzig u. ſtudierte auf dortiger Univerſität und zu Berlin Philologie, Geſchichte und Literatur. Ein Nervenleiden, welches ihn im 17. Lebensjahre befallen, machte jede amtliche Anſtellung unmöglich und hemmte faſt immer ſeine von früh an auf das dramatiſche Kunſtgebiet gerichteten literariſchen Beſtrebun- gen. Nach einem Aufenthalt in Ham- burg, Berlin und Leipzig ließ er ſich 1852 in Loſchwitz bei Dresden nieder, wo er, literariſch tätig, bis an ſeinen Tod, 27. Jan. 1885, lebte. S: Tibe- rius Gracchus (Tr.), 1861. – Prinz Lieschen (P.), 1861. – Dramaturgi- ſche Skizzen. 1.: Lilla von Buljovszky, *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 197. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/201>, abgerufen am 21.03.2019.