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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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wo er die Präparandie und das Leh-
rerseminar absolvierte. Später bil-
dete er sich durch Besuch des königl.
Konservatoriums für Musik in Stutt-
gart zum Komponisten aus, und hat
er bisher 46 Musikwerke geschrieben.
Als Lehrer wirkte er bis 1898 in
Deubach, seitdem in Cannstatt. Auch
ist er Vorsitzender des württemberg.
kathol. Lehrervereins und Redakteur
des "Vereinsboten".

S:

Närrische u.
vernünftige Leute (Lsp.), 1893. - Ge-
setzesunkenntnis schützt vor Strafe
nicht (Lsp.), 1892. - Jn der eigenen
Schlinge gefangen (Lsp.), 1892. - Der
kurierte Heiratskandidat (Lsp.), 1894.
- Die Plagegeister (Lsp.), 1894. - Die
Wette (Lsp.), 1894. - Blüten der Weis-
heit aus Shakespeares dramatischen
Werken, 1895. - Eulenspiegel (Lsp.),
1896. - Der Zerrissene (Lsp.), 1896. -
Schuster, bleib bei deinem Leisten!
(Lsp., frei n. L. Holberg bearb.), 1899.
- Jrren ist menschlich (Schw.), 1900.
- Die Belagerung von Troja (P.),
1901. - Erwischt (P., frei n. Nestroy
bearb.), 1901. - Es ist erreicht! (P.,
frei n. Kotzebue bearb.), 1906. - Der
verwunschene Prinz (Schw., frei n.
J. v. Plötz bearb.), 1906.

*Hohoff, Marie,

geb. am 13. Juni
1855 zu Recklinghausen in Westfalen
als die Tochter eines Professors am
dortigen Gymnasium, bildete sich zur
Lehrerin aus und trat nach abge-
legtem Examen 1874 in den öffent-
lichen Schuldienst ein. Seit 1875
wirkt sie als Lehrerin an der Mäd-
chen-Volksschule in Altenessen. Außer
mehreren Jugendschriften, für welche
sie das Pseudonym Tante Maria
anwandte, und einigen religiösen
Traktätchen schrieb sie

S:

Treue um
Treue (E. f. junge Mädchen), 1898.
2. A. 1906. - Sie will Lehrerin wer-
den (Lsp.), 1901. 3. A. 1904. - Die
Haushaltungsschule (Lsp.), 1905.

Hohrath, Klara,

geb. am 17. Dez.
1873 in Barmen, lebt mit ihrer
Schwester Ottilie (s. d. Folgende) in
[Spaltenumbruch]

Hol
Obertürkheim bei Stuttgart.

S:


Fintje (E. a. d. alten Brüssel), 1905.
- Dan und Lizzi (R. von d. norman-
nischen Jnseln), 1906. - Jm Wupper-
tal (Barmer Geschn.), 1907. - Das
Lied des Meeres (R.), 1909.

Hohrath, Ottilie,

geb. am 14. Dez.
1852 zu Barmen, lebte seit 1881 in
Brüssel und seit 1888 in Württem-
berg, wo sie jetzt ihren Wohnsitz in
Obertürkheim bei Stuttgart hat. Sie
ist vorwiegend auf dem Gebiete der
Jugendliteratur tätig.

S:

Margarete
(E. f. erwachsene Mädchen), 1895.

*Hoinville, Friedrich Theophil
Jean,

wurde am 19. Juni 1859 in
Leipzig geboren, wo sein aus Nord-
frankreich stammender Vater als Leh-
rer wirkte, verlebte seine Jugend in
Dresden, wo er durch seinen Lehrer
Albert Möser (s. d.!) lebhafte An-
regung empfing und mit Wolfgang
Kirchbach (s. d.!) dauernde Freund-
schaft schloß. Nach Absolvierung des
Gymnasiums wollte er sich anfäng-
lich dem Theater widmen, ging aber
dann zum Studium der Philologie
über und betrieb dasselbe in Leipzig,
Neuenburg und Lausanne. Nachdem
er auf die französische Nationalität
verzichtet hatte, nahm er seinen blei-
benden Wohnsitz in der Schweiz, war
1885-86 Lehrer in Yverdon u. wirkt
seit 1887 als Professor am Gymna-
sium in Lausanne. Außer zahlreichen
schönwissenschaftlichen Arbeiten in
den gelesensten Schweizer Zeitschrif-
ten veröffentlichte er

S:

Zwei Züri-
cher Lyriker, 1886. - Thusnelda in
Rom (R.), 1903. - Die Schneewitwe
(R.), 1907.

Hölder, Fritz,

Pseud. für Gott-
fried Döhler;
s. d.!

*Holdschmidt, Adolf,

geb. am 16.
Septbr. 1875 in Elberfeld, besuchte
erst die dortige Volksschule, erhielt
dann vom 9.-14. Jahre seine Erzie-
hung in dem Aloysiuskloster Kessel
(Prov. Limburg, Holland) u. wurde
darauf, um sich dem Lehrerberufe zu

*


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Hoh
wo er die Präparandie und das Leh-
rerſeminar abſolvierte. Später bil-
dete er ſich durch Beſuch des königl.
Konſervatoriums für Muſik in Stutt-
gart zum Komponiſten aus, und hat
er bisher 46 Muſikwerke geſchrieben.
Als Lehrer wirkte er bis 1898 in
Deubach, ſeitdem in Cannſtatt. Auch
iſt er Vorſitzender des württemberg.
kathol. Lehrervereins und Redakteur
des „Vereinsboten“.

S:

Närriſche u.
vernünftige Leute (Lſp.), 1893. – Ge-
ſetzesunkenntnis ſchützt vor Strafe
nicht (Lſp.), 1892. – Jn der eigenen
Schlinge gefangen (Lſp.), 1892. – Der
kurierte Heiratskandidat (Lſp.), 1894.
– Die Plagegeiſter (Lſp.), 1894. – Die
Wette (Lſp.), 1894. – Blüten der Weis-
heit aus Shakeſpeares dramatiſchen
Werken, 1895. – Eulenſpiegel (Lſp.),
1896. – Der Zerriſſene (Lſp.), 1896. –
Schuſter, bleib bei deinem Leiſten!
(Lſp., frei n. L. Holberg bearb.), 1899.
– Jrren iſt menſchlich (Schw.), 1900.
– Die Belagerung von Troja (P.),
1901. – Erwiſcht (P., frei n. Neſtroy
bearb.), 1901. – Es iſt erreicht! (P.,
frei n. Kotzebue bearb.), 1906. – Der
verwunſchene Prinz (Schw., frei n.
J. v. Plötz bearb.), 1906.

*Hohoff, Marie,

geb. am 13. Juni
1855 zu Recklinghauſen in Weſtfalen
als die Tochter eines Profeſſors am
dortigen Gymnaſium, bildete ſich zur
Lehrerin aus und trat nach abge-
legtem Examen 1874 in den öffent-
lichen Schuldienſt ein. Seit 1875
wirkt ſie als Lehrerin an der Mäd-
chen-Volksſchule in Alteneſſen. Außer
mehreren Jugendſchriften, für welche
ſie das Pſeudonym Tante Maria
anwandte, und einigen religiöſen
Traktätchen ſchrieb ſie

S:

Treue um
Treue (E. f. junge Mädchen), 1898.
2. A. 1906. – Sie will Lehrerin wer-
den (Lſp.), 1901. 3. A. 1904. – Die
Haushaltungsſchule (Lſp.), 1905.

Hohrath, Klara,

geb. am 17. Dez.
1873 in Barmen, lebt mit ihrer
Schweſter Ottilie (ſ. d. Folgende) in
[Spaltenumbruch]

Hol
Obertürkheim bei Stuttgart.

S:


Fintje (E. a. d. alten Brüſſel), 1905.
– Dan und Lizzi (R. von d. norman-
niſchen Jnſeln), 1906. – Jm Wupper-
tal (Barmer Geſchn.), 1907. – Das
Lied des Meeres (R.), 1909.

Hohrath, Ottilie,

geb. am 14. Dez.
1852 zu Barmen, lebte ſeit 1881 in
Brüſſel und ſeit 1888 in Württem-
berg, wo ſie jetzt ihren Wohnſitz in
Obertürkheim bei Stuttgart hat. Sie
iſt vorwiegend auf dem Gebiete der
Jugendliteratur tätig.

S:

Margarete
(E. f. erwachſene Mädchen), 1895.

*Hoinville, Friedrich Theophil
Jean,

wurde am 19. Juni 1859 in
Leipzig geboren, wo ſein aus Nord-
frankreich ſtammender Vater als Leh-
rer wirkte, verlebte ſeine Jugend in
Dresden, wo er durch ſeinen Lehrer
Albert Möſer (ſ. d.!) lebhafte An-
regung empfing und mit Wolfgang
Kirchbach (ſ. d.!) dauernde Freund-
ſchaft ſchloß. Nach Abſolvierung des
Gymnaſiums wollte er ſich anfäng-
lich dem Theater widmen, ging aber
dann zum Studium der Philologie
über und betrieb dasſelbe in Leipzig,
Neuenburg und Lauſanne. Nachdem
er auf die franzöſiſche Nationalität
verzichtet hatte, nahm er ſeinen blei-
benden Wohnſitz in der Schweiz, war
1885–86 Lehrer in Yverdon u. wirkt
ſeit 1887 als Profeſſor am Gymna-
ſium in Lauſanne. Außer zahlreichen
ſchönwiſſenſchaftlichen Arbeiten in
den geleſenſten Schweizer Zeitſchrif-
ten veröffentlichte er

S:

Zwei Züri-
cher Lyriker, 1886. – Thusnelda in
Rom (R.), 1903. – Die Schneewitwe
(R.), 1907.

Hölder, Fritz,

Pſeud. für Gott-
fried Döhler;
ſ. d.!

*Holdſchmidt, Adolf,

geb. am 16.
Septbr. 1875 in Elberfeld, beſuchte
erſt die dortige Volksſchule, erhielt
dann vom 9.–14. Jahre ſeine Erzie-
hung in dem Aloyſiuskloſter Keſſel
(Prov. Limburg, Holland) u. wurde
darauf, um ſich dem Lehrerberufe zu

*
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[269/0273] Hoh Hol wo er die Präparandie und das Leh- rerſeminar abſolvierte. Später bil- dete er ſich durch Beſuch des königl. Konſervatoriums für Muſik in Stutt- gart zum Komponiſten aus, und hat er bisher 46 Muſikwerke geſchrieben. Als Lehrer wirkte er bis 1898 in Deubach, ſeitdem in Cannſtatt. Auch iſt er Vorſitzender des württemberg. kathol. Lehrervereins und Redakteur des „Vereinsboten“. S: Närriſche u. vernünftige Leute (Lſp.), 1893. – Ge- ſetzesunkenntnis ſchützt vor Strafe nicht (Lſp.), 1892. – Jn der eigenen Schlinge gefangen (Lſp.), 1892. – Der kurierte Heiratskandidat (Lſp.), 1894. – Die Plagegeiſter (Lſp.), 1894. – Die Wette (Lſp.), 1894. – Blüten der Weis- heit aus Shakeſpeares dramatiſchen Werken, 1895. – Eulenſpiegel (Lſp.), 1896. – Der Zerriſſene (Lſp.), 1896. – Schuſter, bleib bei deinem Leiſten! (Lſp., frei n. L. Holberg bearb.), 1899. – Jrren iſt menſchlich (Schw.), 1900. – Die Belagerung von Troja (P.), 1901. – Erwiſcht (P., frei n. Neſtroy bearb.), 1901. – Es iſt erreicht! (P., frei n. Kotzebue bearb.), 1906. – Der verwunſchene Prinz (Schw., frei n. J. v. Plötz bearb.), 1906. *Hohoff, Marie, geb. am 13. Juni 1855 zu Recklinghauſen in Weſtfalen als die Tochter eines Profeſſors am dortigen Gymnaſium, bildete ſich zur Lehrerin aus und trat nach abge- legtem Examen 1874 in den öffent- lichen Schuldienſt ein. Seit 1875 wirkt ſie als Lehrerin an der Mäd- chen-Volksſchule in Alteneſſen. Außer mehreren Jugendſchriften, für welche ſie das Pſeudonym Tante Maria anwandte, und einigen religiöſen Traktätchen ſchrieb ſie S: Treue um Treue (E. f. junge Mädchen), 1898. 2. A. 1906. – Sie will Lehrerin wer- den (Lſp.), 1901. 3. A. 1904. – Die Haushaltungsſchule (Lſp.), 1905. Hohrath, Klara, geb. am 17. Dez. 1873 in Barmen, lebt mit ihrer Schweſter Ottilie (ſ. d. Folgende) in Obertürkheim bei Stuttgart. S: Fintje (E. a. d. alten Brüſſel), 1905. – Dan und Lizzi (R. von d. norman- niſchen Jnſeln), 1906. – Jm Wupper- tal (Barmer Geſchn.), 1907. – Das Lied des Meeres (R.), 1909. Hohrath, Ottilie, geb. am 14. Dez. 1852 zu Barmen, lebte ſeit 1881 in Brüſſel und ſeit 1888 in Württem- berg, wo ſie jetzt ihren Wohnſitz in Obertürkheim bei Stuttgart hat. Sie iſt vorwiegend auf dem Gebiete der Jugendliteratur tätig. S: Margarete (E. f. erwachſene Mädchen), 1895. *Hoinville, Friedrich Theophil Jean, wurde am 19. Juni 1859 in Leipzig geboren, wo ſein aus Nord- frankreich ſtammender Vater als Leh- rer wirkte, verlebte ſeine Jugend in Dresden, wo er durch ſeinen Lehrer Albert Möſer (ſ. d.!) lebhafte An- regung empfing und mit Wolfgang Kirchbach (ſ. d.!) dauernde Freund- ſchaft ſchloß. Nach Abſolvierung des Gymnaſiums wollte er ſich anfäng- lich dem Theater widmen, ging aber dann zum Studium der Philologie über und betrieb dasſelbe in Leipzig, Neuenburg und Lauſanne. Nachdem er auf die franzöſiſche Nationalität verzichtet hatte, nahm er ſeinen blei- benden Wohnſitz in der Schweiz, war 1885–86 Lehrer in Yverdon u. wirkt ſeit 1887 als Profeſſor am Gymna- ſium in Lauſanne. Außer zahlreichen ſchönwiſſenſchaftlichen Arbeiten in den geleſenſten Schweizer Zeitſchrif- ten veröffentlichte er S: Zwei Züri- cher Lyriker, 1886. – Thusnelda in Rom (R.), 1903. – Die Schneewitwe (R.), 1907. Hölder, Fritz, Pſeud. für Gott- fried Döhler; ſ. d.! *Holdſchmidt, Adolf, geb. am 16. Septbr. 1875 in Elberfeld, beſuchte erſt die dortige Volksſchule, erhielt dann vom 9.–14. Jahre ſeine Erzie- hung in dem Aloyſiuskloſter Keſſel (Prov. Limburg, Holland) u. wurde darauf, um ſich dem Lehrerberufe zu *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 269. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/273>, abgerufen am 21.03.2019.