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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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ster (1841. 2. A. 1845). - VIII. Cecil
(1844. 2. A. 1845)]. - Die Brüder
(R.), 1845. - Zwei Frauen (R.); II,
1846. - Gräfin Clelia Conti (R.),
1846. - Sibylle (Selbstbiographie);
II, 1846. - Levin (R.); II, 1848. -
Von Babylon nach Jerusalem (Be-
kehrungsgeschichte der Gräfin), 1851.
Unserer lieben Frau (Marienlieder),
1851. 3. A. 1856. - Aus Jerusalem,
1851. - Die Liebhaber des Kreuzes;
II, 1852. - Ein Büchlein vom guten
Hirten, 1853. - Das Jahr der Kirche
(Ge.), 1854. - Bilder aus der Ge-
schichte der Kirche; IV, 1858-66
(Jnhalt: I. Die Märtyrer. - II. Die
Väter der Wüste. - III-IV. Die Vä-
ter der orientalischen Kirche). - Maria
Regina (E. a. d. Gegenwart), 1860.
6. A. 1998. - Doralice (Familienge-
mälde a. d. Gegenwart); II, 1861.
2. A. 1868. - Vier Lebensbilder (ein
Papst, ein Bischof, ein Priester, ein
Jesuit), 1861. - Zwei Schwestern (E.);
II, 1863. - Peregrin (R.); II, 1864.
2. A. 1879. - Eudoxia, die Kaiserin
(Zeitgemälde); II, 1867. - Die Erbin
von Kronenstein (R.); II, 1868. - Ge-
schichte eines armen Fräuleins (R.);
II, 1869. - Die Glöcknerstochter (R.);
II, 1871. - Die Erzählung des Hof-
rats; II, 1872. - Vergib uns unsere
Schuld! (E.); II, 1874. - Nirwana
(R.); II, 1875. - Eine reiche Frau
(R.); II, 1877. - Der breite Weg und
die enge Straße (R.); II, 1877. -
Die heilige Zita, 1878. - Wahl und
Führung (R.); II, 1878. - Lichtstrah-
len aus ihren Werken, ausgewählt
von Heinrich Keiter, 1881. - Gesam-
melte Werke; XXI, 1851. - Gesam-
melte Werke, mit einer biographischen
Einleitung von Otto von Schaching;
I. Serie: Romane u. Gedichte; XXX,
1903. - II. Serie: Apologetische und
historische Schriften; XV, 1904-05.

*Hahn, Johann,

geb. am 22. Mai
1863 in Elbogen (Böhmen), besuchte
dort die Volksschule, das Unterreal-
gymnasium und die Oberrealschule,
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Hah
an der er auch die Maturitätsprü-
fung ablegte, und wandte sich dann
dem Lehrerberufe zu. Jn rascher
Folge legte er die Reife-, die Volks-
schullehrer- und Bürgerschullehrer-
prüfung und die Prüfung für fran-
zösischen Sprachunterricht ab und
wirkt seit 1900 als Direktor der Mäd-
chenvolks- u. Bürgerschule in Schlag-
genwald (Böhmen). Bei seinen lite-
rarischen Arbeiten hat ihn die "Ge-
sellschaft zur Förderung deutscher
Wissenschaft, Kunst und Literatur in
Böhmen" wiederholt unterstützt.

S:


Heimatklänge (Geschn. und Gestalten
aus fränkischem Lande), 1899.

Hahn, Otto,

Pseudonym für

*Hahn, Oskar,

wurde am 5. Juni
1876 in Rudolstadt als Sohn eines
Tischlermeisters geboren, kam schon
nach wenigen Jahren zu einem Onkel,
dem katholischen Lehrer Rolke, nach
Großhartmannsdorf im Riesenge-
birge und verlebte hier in der herr-
lichen Natur eine glückliche Kindheit.
Dann besuchte er, da er Geistlicher
werden sollte, das Gymnasium in
Breslau, sattelte aber um und trat
für zwei Jahre als Lehrling in eine
Apotheke ein. Aber auch die Gift-
mischerei behagte ihm auf die Dauer
nicht, und so wurde er Musiker, nach
einigen Jahren Schauspieler bei einer
wandernden Truppe und, nachdem er
das ganze Elend bei derselben durch-
gekostet hatte, schließlich Schriftsteller.
Jn diesem Berufe hat er denn, frei-
lich nach vielen Entbehrungen und
Enttäuschungen, endlich festen Fuß
gefaßt. H. lebt gegenwärtig (1909)
in London.

S:

"Fritzi" (Dr.), 1905.
- Die widernatürliche Heirat (R. e.
sittenlosen Ehe, von der katholischen
Presse wiederholt denunziert), 1. und
2. A. 1906. - Das geschlagene Heer
(R.), 1908. 10. A. 1909.

*Hahn, Rudolf,

geb. am 22. März
1815 in Dresden, kam frühe mit dem
Theater in Berührung und widmete
sich demselben schließlich ganz. Von

*


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Hah
ſter (1841. 2. A. 1845). – VIII. Cecil
(1844. 2. A. 1845)]. – Die Brüder
(R.), 1845. – Zwei Frauen (R.); II,
1846. – Gräfin Clelia Conti (R.),
1846. – Sibylle (Selbſtbiographie);
II, 1846. – Levin (R.); II, 1848. –
Von Babylon nach Jeruſalem (Be-
kehrungsgeſchichte der Gräfin), 1851.
Unſerer lieben Frau (Marienlieder),
1851. 3. A. 1856. – Aus Jeruſalem,
1851. – Die Liebhaber des Kreuzes;
II, 1852. – Ein Büchlein vom guten
Hirten, 1853. – Das Jahr der Kirche
(Ge.), 1854. – Bilder aus der Ge-
ſchichte der Kirche; IV, 1858–66
(Jnhalt: I. Die Märtyrer. – II. Die
Väter der Wüſte. – III–IV. Die Vä-
ter der orientaliſchen Kirche). – Maria
Regina (E. a. d. Gegenwart), 1860.
6. A. 1998. – Doralice (Familienge-
mälde a. d. Gegenwart); II, 1861.
2. A. 1868. – Vier Lebensbilder (ein
Papſt, ein Biſchof, ein Prieſter, ein
Jeſuit), 1861. – Zwei Schweſtern (E.);
II, 1863. – Peregrin (R.); II, 1864.
2. A. 1879. – Eudoxia, die Kaiſerin
(Zeitgemälde); II, 1867. – Die Erbin
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ſchichte eines armen Fräuleins (R.);
II, 1869. – Die Glöcknerstochter (R.);
II, 1871. – Die Erzählung des Hof-
rats; II, 1872. – Vergib uns unſere
Schuld! (E.); II, 1874. – Nirwana
(R.); II, 1875. – Eine reiche Frau
(R.); II, 1877. – Der breite Weg und
die enge Straße (R.); II, 1877. –
Die heilige Zita, 1878. – Wahl und
Führung (R.); II, 1878. – Lichtſtrah-
len aus ihren Werken, ausgewählt
von Heinrich Keiter, 1881. – Geſam-
melte Werke; XXI, 1851. – Geſam-
melte Werke, mit einer biographiſchen
Einleitung von Otto von Schaching;
I. Serie: Romane u. Gedichte; XXX,
1903. – II. Serie: Apologetiſche und
hiſtoriſche Schriften; XV, 1904–05.

*Hahn, Johann,

geb. am 22. Mai
1863 in Elbogen (Böhmen), beſuchte
dort die Volksſchule, das Unterreal-
gymnaſium und die Oberrealſchule,
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Hah
an der er auch die Maturitätsprü-
fung ablegte, und wandte ſich dann
dem Lehrerberufe zu. Jn raſcher
Folge legte er die Reife-, die Volks-
ſchullehrer- und Bürgerſchullehrer-
prüfung und die Prüfung für fran-
zöſiſchen Sprachunterricht ab und
wirkt ſeit 1900 als Direktor der Mäd-
chenvolks- u. Bürgerſchule in Schlag-
genwald (Böhmen). Bei ſeinen lite-
rariſchen Arbeiten hat ihn die „Ge-
ſellſchaft zur Förderung deutſcher
Wiſſenſchaft, Kunſt und Literatur in
Böhmen“ wiederholt unterſtützt.

S:


Heimatklänge (Geſchn. und Geſtalten
aus fränkiſchem Lande), 1899.

Hahn, Otto,

Pſeudonym für

*Hahn, Oskar,

wurde am 5. Juni
1876 in Rudolſtadt als Sohn eines
Tiſchlermeiſters geboren, kam ſchon
nach wenigen Jahren zu einem Onkel,
dem katholiſchen Lehrer Rolke, nach
Großhartmannsdorf im Rieſenge-
birge und verlebte hier in der herr-
lichen Natur eine glückliche Kindheit.
Dann beſuchte er, da er Geiſtlicher
werden ſollte, das Gymnaſium in
Breslau, ſattelte aber um und trat
für zwei Jahre als Lehrling in eine
Apotheke ein. Aber auch die Gift-
miſcherei behagte ihm auf die Dauer
nicht, und ſo wurde er Muſiker, nach
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wandernden Truppe und, nachdem er
das ganze Elend bei derſelben durch-
gekoſtet hatte, ſchließlich Schriftſteller.
Jn dieſem Berufe hat er denn, frei-
lich nach vielen Entbehrungen und
Enttäuſchungen, endlich feſten Fuß
gefaßt. H. lebt gegenwärtig (1909)
in London.

S:

„Fritzi“ (Dr.), 1905.
– Die widernatürliche Heirat (R. e.
ſittenloſen Ehe, von der katholiſchen
Preſſe wiederholt denunziert), 1. und
2. A. 1906. – Das geſchlagene Heer
(R.), 1908. 10. A. 1909.

*Hahn, Rudolf,

geb. am 22. März
1815 in Dresden, kam frühe mit dem
Theater in Berührung und widmete
ſich demſelben ſchließlich ganz. Von

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[45/0049] Hah Hah ſter (1841. 2. A. 1845). – VIII. Cecil (1844. 2. A. 1845)]. – Die Brüder (R.), 1845. – Zwei Frauen (R.); II, 1846. – Gräfin Clelia Conti (R.), 1846. – Sibylle (Selbſtbiographie); II, 1846. – Levin (R.); II, 1848. – Von Babylon nach Jeruſalem (Be- kehrungsgeſchichte der Gräfin), 1851. Unſerer lieben Frau (Marienlieder), 1851. 3. A. 1856. – Aus Jeruſalem, 1851. – Die Liebhaber des Kreuzes; II, 1852. – Ein Büchlein vom guten Hirten, 1853. – Das Jahr der Kirche (Ge.), 1854. – Bilder aus der Ge- ſchichte der Kirche; IV, 1858–66 (Jnhalt: I. Die Märtyrer. – II. Die Väter der Wüſte. – III–IV. Die Vä- ter der orientaliſchen Kirche). – Maria Regina (E. a. d. Gegenwart), 1860. 6. A. 1998. – Doralice (Familienge- mälde a. d. Gegenwart); II, 1861. 2. A. 1868. – Vier Lebensbilder (ein Papſt, ein Biſchof, ein Prieſter, ein Jeſuit), 1861. – Zwei Schweſtern (E.); II, 1863. – Peregrin (R.); II, 1864. 2. A. 1879. – Eudoxia, die Kaiſerin (Zeitgemälde); II, 1867. – Die Erbin von Kronenſtein (R.); II, 1868. – Ge- ſchichte eines armen Fräuleins (R.); II, 1869. – Die Glöcknerstochter (R.); II, 1871. – Die Erzählung des Hof- rats; II, 1872. – Vergib uns unſere Schuld! (E.); II, 1874. – Nirwana (R.); II, 1875. – Eine reiche Frau (R.); II, 1877. – Der breite Weg und die enge Straße (R.); II, 1877. – Die heilige Zita, 1878. – Wahl und Führung (R.); II, 1878. – Lichtſtrah- len aus ihren Werken, ausgewählt von Heinrich Keiter, 1881. – Geſam- melte Werke; XXI, 1851. – Geſam- melte Werke, mit einer biographiſchen Einleitung von Otto von Schaching; I. Serie: Romane u. Gedichte; XXX, 1903. – II. Serie: Apologetiſche und hiſtoriſche Schriften; XV, 1904–05. *Hahn, Johann, geb. am 22. Mai 1863 in Elbogen (Böhmen), beſuchte dort die Volksſchule, das Unterreal- gymnaſium und die Oberrealſchule, an der er auch die Maturitätsprü- fung ablegte, und wandte ſich dann dem Lehrerberufe zu. Jn raſcher Folge legte er die Reife-, die Volks- ſchullehrer- und Bürgerſchullehrer- prüfung und die Prüfung für fran- zöſiſchen Sprachunterricht ab und wirkt ſeit 1900 als Direktor der Mäd- chenvolks- u. Bürgerſchule in Schlag- genwald (Böhmen). Bei ſeinen lite- rariſchen Arbeiten hat ihn die „Ge- ſellſchaft zur Förderung deutſcher Wiſſenſchaft, Kunſt und Literatur in Böhmen“ wiederholt unterſtützt. S: Heimatklänge (Geſchn. und Geſtalten aus fränkiſchem Lande), 1899. Hahn, Otto, Pſeudonym für *Hahn, Oskar, wurde am 5. Juni 1876 in Rudolſtadt als Sohn eines Tiſchlermeiſters geboren, kam ſchon nach wenigen Jahren zu einem Onkel, dem katholiſchen Lehrer Rolke, nach Großhartmannsdorf im Rieſenge- birge und verlebte hier in der herr- lichen Natur eine glückliche Kindheit. Dann beſuchte er, da er Geiſtlicher werden ſollte, das Gymnaſium in Breslau, ſattelte aber um und trat für zwei Jahre als Lehrling in eine Apotheke ein. Aber auch die Gift- miſcherei behagte ihm auf die Dauer nicht, und ſo wurde er Muſiker, nach einigen Jahren Schauſpieler bei einer wandernden Truppe und, nachdem er das ganze Elend bei derſelben durch- gekoſtet hatte, ſchließlich Schriftſteller. Jn dieſem Berufe hat er denn, frei- lich nach vielen Entbehrungen und Enttäuſchungen, endlich feſten Fuß gefaßt. H. lebt gegenwärtig (1909) in London. S: „Fritzi“ (Dr.), 1905. – Die widernatürliche Heirat (R. e. ſittenloſen Ehe, von der katholiſchen Preſſe wiederholt denunziert), 1. und 2. A. 1906. – Das geſchlagene Heer (R.), 1908. 10. A. 1909. *Hahn, Rudolf, geb. am 22. März 1815 in Dresden, kam frühe mit dem Theater in Berührung und widmete ſich demſelben ſchließlich ganz. Von *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 3. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 45. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon03_1913/49>, abgerufen am 24.03.2019.