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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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durch die Freundschaft der Königin
Elisabeth lebte, bis ihr der Tod 1897
den Gatten von der Seite riß. Jm
folgenden Jahre kehrte sie dann nach
Berlin zurück.

S:

Rumän. Dichtun-
gen; deutsch von Carmen Sylva (s.
d.!); hrsg. und mit weitereren Bei-
trägen versehen, 1881. - Neue rumä-
nische Skizzen, 1881. - Fluch der Liebe
(Nn.), 1881. - Rumänische Märchen,
1882. - Aus der rumänischen Gesell-
schaft (2 Re.), 1882. - Ein Fürstenkind
(R.), 1883. - Ausgewanderte (R.),
1890. 2, A. 1905. - Elina. Zwischen
Kirche und Pastorat (2 Nn.), 1894. -
Sein Brief (N.), 1896. - Herr Baby
(Eine Kindergesch.), 1901. - Am Hofe
von Ragusa (R.), 1902. - Mann und
Weib (Nn.), 1902. - Fatum (E.),
1903. - König Karol von Rumänien
(Lebensbild), 1903. - Carmen Sylva
(Biogr.), 1903. - Maria, Fürstin
Mutter zu Wied, Prinzessin von Nas-
sau (Lebensbild), 1904. - Mutterrecht
(N.), 1906. - Eine Hilflose (R.), 1906.
- Was die Welt schuldig nennt, 1907.
- Der rote Streif (Eine Liebesgesch.),
1908. - Jst das -- das Leben? (R.),
1909. - Die Getäuschten (R.), 1909. -
Elima. Zwischen Kirche u. Pastorat.
Herr Baby (3 En.), 1911. - Verschie-
dene Werke in Gemeinschaft mit Eli-
sabeth
Königin von Rumänien;
s. d.!

Krempe, Jda,

siehe Jda Frick!

*Krempl, Joseph,

geb. am 11.
Februar 1862 in Taufkirchen (Bez.
Wels in Oberösterreich) als Sohn
eines Bauern, besuchte die Schulen
zu Gespoltshofen u. Hofkirchen a. d.
Trattnach und übersiedelte dann mit
seinen Eltern nach Steyr, wo er die
Malerei erlernte. Von Wanderlust
getrieben, bereiste er nach seiner Lehr-
zeit Deutschland, Frankreich und die
Schweiz, kehrte 1883 nach Steyr zu-
rück, verheiratete sich hier 1885 und
war nun bis zum Spätherbst 1894 in
seinem Berufe tätig. Dann kam er
zur Fahrabteilung der österreichischen
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Kre
Waffenfabrik, in der ihm die Leitung
der Lackierwerkstätten übertragen
ward. Diese Stellung hatte er sechs
Jahre inne, und in dieser Zeit ent-
standen seine ersten mundartlichen
Dichtungen, welche solchen Anklang
fanden, daß der Oberregisseur Gustav
Neuber vom Steyrer Stadttheater
ihn drängte, auch Dramen in ober-
österr. Mundart zu schreiben. Jm
Jahre 1901 übersiedelte K. mit seiner
Familie nach Linz a. d. Donau, wo er
Beamter, Redakteur und schließlich
selbständiger Schriftsteller ward; als
letzterer verlegte er 1909 seinen Wohn-
sitz nach Graz (Steiermark).

S:

Der
Gottlose (Volksst. in oberösterr. Mdt.,
als Manuskr. gedruckt), 1900. - Der
Lehrer von Helldorf (desgl.), 1901. -
Meine Landsleut' (Dn. in oberösterr.
Mdt.), 1903 (Sv.), 4. Aufl. 1910. -
Landluft (desgl.), 1907. 2. A. 1910. -
Aus'n Löbn griff'n (Prosaskizzen in
Mdt.), 1910.

*Krenn, Robert Adolf Ludwig
Gustav,

geb. am 18. Februar 1871 in
Wien als Sohn des bekannten Kon-
zertpianisten Emil K., kam im elter-
lichen Hause früh mit den Größen des
alten Laubeschen Wiener Burgthea-
ters sowie mit berühmten Opernsän-
gern in Berührung, so daß auch in
ihm die Liebe zum Theater und zum
Gesang geweckt wurde. Er besuchte
auch das Wiener Konservatorium,
mußte aber infolge eines chronischen
Halsleidens seinen Plan aufgeben u.
in der Beamtenlaufbahn ein sorgen-
freieres und ruhigeres Dasein suchen.
Da er aber seiner Vorliebe für die
Bühne doch nicht ganz entsagen
konnte, so ward er ein eifriger Büh-
nenschriftsteller und konnte bald auf
einen schönen Erfolg zurückblicken. Er
lebt nach wie vor in Wien.

S:

Aber-
glaube (Bauerndrama), 1898. - Elsi
(Schsp.), 1899. - Der Sträfling (P.),
1901. - Verfehlte Wirkung (P.), 1904.
- Husarenlist (P.), 1906. - Am
Scheideweg (Volksschsp.), 1907. - Des

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Kre
durch die Freundſchaft der Königin
Eliſabeth lebte, bis ihr der Tod 1897
den Gatten von der Seite riß. Jm
folgenden Jahre kehrte ſie dann nach
Berlin zurück.

S:

Rumän. Dichtun-
gen; deutſch von Carmen Sylva (ſ.
d.!); hrsg. und mit weitereren Bei-
trägen verſehen, 1881. ‒ Neue rumä-
niſche Skizzen, 1881. ‒ Fluch der Liebe
(Nn.), 1881. ‒ Rumäniſche Märchen,
1882. ‒ Aus der rumäniſchen Geſell-
ſchaft (2 Re.), 1882. ‒ Ein Fürſtenkind
(R.), 1883. ‒ Ausgewanderte (R.),
1890. 2, A. 1905. ‒ Elina. Zwiſchen
Kirche und Paſtorat (2 Nn.), 1894. ‒
Sein Brief (N.), 1896. ‒ Herr Baby
(Eine Kindergeſch.), 1901. ‒ Am Hofe
von Raguſa (R.), 1902. ‒ Mann und
Weib (Nn.), 1902. ‒ Fatum (E.),
1903. ‒ König Karol von Rumänien
(Lebensbild), 1903. ‒ Carmen Sylva
(Biogr.), 1903. ‒ Maria, Fürſtin
Mutter zu Wied, Prinzeſſin von Naſ-
ſau (Lebensbild), 1904. ‒ Mutterrecht
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‒ Der rote Streif (Eine Liebesgeſch.),
1908. ‒ Jſt das — das Leben? (R.),
1909. ‒ Die Getäuſchten (R.), 1909. ‒
Elima. Zwiſchen Kirche u. Paſtorat.
Herr Baby (3 En.), 1911. ‒ Verſchie-
dene Werke in Gemeinſchaft mit Eli-
ſabeth
Königin von Rumänien;
ſ. d.!

Krempe, Jda,

ſiehe Jda Frick!

*Krempl, Joſeph,

geb. am 11.
Februar 1862 in Taufkirchen (Bez.
Wels in Oberöſterreich) als Sohn
eines Bauern, beſuchte die Schulen
zu Geſpoltshofen u. Hofkirchen a. d.
Trattnach und überſiedelte dann mit
ſeinen Eltern nach Steyr, wo er die
Malerei erlernte. Von Wanderluſt
getrieben, bereiſte er nach ſeiner Lehr-
zeit Deutſchland, Frankreich und die
Schweiz, kehrte 1883 nach Steyr zu-
rück, verheiratete ſich hier 1885 und
war nun bis zum Spätherbſt 1894 in
ſeinem Berufe tätig. Dann kam er
zur Fahrabteilung der öſterreichiſchen
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Kre
Waffenfabrik, in der ihm die Leitung
der Lackierwerkſtätten übertragen
ward. Dieſe Stellung hatte er ſechs
Jahre inne, und in dieſer Zeit ent-
ſtanden ſeine erſten mundartlichen
Dichtungen, welche ſolchen Anklang
fanden, daß der Oberregiſſeur Guſtav
Neuber vom Steyrer Stadttheater
ihn drängte, auch Dramen in ober-
öſterr. Mundart zu ſchreiben. Jm
Jahre 1901 überſiedelte K. mit ſeiner
Familie nach Linz a. d. Donau, wo er
Beamter, Redakteur und ſchließlich
ſelbſtändiger Schriftſteller ward; als
letzterer verlegte er 1909 ſeinen Wohn-
ſitz nach Graz (Steiermark).

S:

Der
Gottloſe (Volksſt. in oberöſterr. Mdt.,
als Manuſkr. gedruckt), 1900. ‒ Der
Lehrer von Helldorf (desgl.), 1901. ‒
Meine Landsleut’ (Dn. in oberöſterr.
Mdt.), 1903 (Sv.), 4. Aufl. 1910. ‒
Landluft (desgl.), 1907. 2. A. 1910. ‒
Aus’n Löbn griff’n (Proſaſkizzen in
Mdt.), 1910.

*Krenn, Robert Adolf Ludwig
Guſtav,

geb. am 18. Februar 1871 in
Wien als Sohn des bekannten Kon-
zertpianiſten Emil K., kam im elter-
lichen Hauſe früh mit den Größen des
alten Laubeſchen Wiener Burgthea-
ters ſowie mit berühmten Opernſän-
gern in Berührung, ſo daß auch in
ihm die Liebe zum Theater und zum
Geſang geweckt wurde. Er beſuchte
auch das Wiener Konſervatorium,
mußte aber infolge eines chroniſchen
Halsleidens ſeinen Plan aufgeben u.
in der Beamtenlaufbahn ein ſorgen-
freieres und ruhigeres Daſein ſuchen.
Da er aber ſeiner Vorliebe für die
Bühne doch nicht ganz entſagen
konnte, ſo ward er ein eifriger Büh-
nenſchriftſteller und konnte bald auf
einen ſchönen Erfolg zurückblicken. Er
lebt nach wie vor in Wien.

S:

Aber-
glaube (Bauerndrama), 1898. ‒ Elſi
(Schſp.), 1899. ‒ Der Sträfling (P.),
1901. ‒ Verfehlte Wirkung (P.), 1904.
‒ Huſarenliſt (P.), 1906. ‒ Am
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[109/0113] Kre Kre durch die Freundſchaft der Königin Eliſabeth lebte, bis ihr der Tod 1897 den Gatten von der Seite riß. Jm folgenden Jahre kehrte ſie dann nach Berlin zurück. S: Rumän. Dichtun- gen; deutſch von Carmen Sylva (ſ. d.!); hrsg. und mit weitereren Bei- trägen verſehen, 1881. ‒ Neue rumä- niſche Skizzen, 1881. ‒ Fluch der Liebe (Nn.), 1881. ‒ Rumäniſche Märchen, 1882. ‒ Aus der rumäniſchen Geſell- ſchaft (2 Re.), 1882. ‒ Ein Fürſtenkind (R.), 1883. ‒ Ausgewanderte (R.), 1890. 2, A. 1905. ‒ Elina. Zwiſchen Kirche und Paſtorat (2 Nn.), 1894. ‒ Sein Brief (N.), 1896. ‒ Herr Baby (Eine Kindergeſch.), 1901. ‒ Am Hofe von Raguſa (R.), 1902. ‒ Mann und Weib (Nn.), 1902. ‒ Fatum (E.), 1903. ‒ König Karol von Rumänien (Lebensbild), 1903. ‒ Carmen Sylva (Biogr.), 1903. ‒ Maria, Fürſtin Mutter zu Wied, Prinzeſſin von Naſ- ſau (Lebensbild), 1904. ‒ Mutterrecht (N.), 1906. ‒ Eine Hilfloſe (R.), 1906. ‒ Was die Welt ſchuldig nennt, 1907. ‒ Der rote Streif (Eine Liebesgeſch.), 1908. ‒ Jſt das — das Leben? (R.), 1909. ‒ Die Getäuſchten (R.), 1909. ‒ Elima. Zwiſchen Kirche u. Paſtorat. Herr Baby (3 En.), 1911. ‒ Verſchie- dene Werke in Gemeinſchaft mit Eli- ſabeth Königin von Rumänien; ſ. d.! Krempe, Jda, ſiehe Jda Frick! *Krempl, Joſeph, geb. am 11. Februar 1862 in Taufkirchen (Bez. Wels in Oberöſterreich) als Sohn eines Bauern, beſuchte die Schulen zu Geſpoltshofen u. Hofkirchen a. d. Trattnach und überſiedelte dann mit ſeinen Eltern nach Steyr, wo er die Malerei erlernte. Von Wanderluſt getrieben, bereiſte er nach ſeiner Lehr- zeit Deutſchland, Frankreich und die Schweiz, kehrte 1883 nach Steyr zu- rück, verheiratete ſich hier 1885 und war nun bis zum Spätherbſt 1894 in ſeinem Berufe tätig. Dann kam er zur Fahrabteilung der öſterreichiſchen Waffenfabrik, in der ihm die Leitung der Lackierwerkſtätten übertragen ward. Dieſe Stellung hatte er ſechs Jahre inne, und in dieſer Zeit ent- ſtanden ſeine erſten mundartlichen Dichtungen, welche ſolchen Anklang fanden, daß der Oberregiſſeur Guſtav Neuber vom Steyrer Stadttheater ihn drängte, auch Dramen in ober- öſterr. Mundart zu ſchreiben. Jm Jahre 1901 überſiedelte K. mit ſeiner Familie nach Linz a. d. Donau, wo er Beamter, Redakteur und ſchließlich ſelbſtändiger Schriftſteller ward; als letzterer verlegte er 1909 ſeinen Wohn- ſitz nach Graz (Steiermark). S: Der Gottloſe (Volksſt. in oberöſterr. Mdt., als Manuſkr. gedruckt), 1900. ‒ Der Lehrer von Helldorf (desgl.), 1901. ‒ Meine Landsleut’ (Dn. in oberöſterr. Mdt.), 1903 (Sv.), 4. Aufl. 1910. ‒ Landluft (desgl.), 1907. 2. A. 1910. ‒ Aus’n Löbn griff’n (Proſaſkizzen in Mdt.), 1910. *Krenn, Robert Adolf Ludwig Guſtav, geb. am 18. Februar 1871 in Wien als Sohn des bekannten Kon- zertpianiſten Emil K., kam im elter- lichen Hauſe früh mit den Größen des alten Laubeſchen Wiener Burgthea- ters ſowie mit berühmten Opernſän- gern in Berührung, ſo daß auch in ihm die Liebe zum Theater und zum Geſang geweckt wurde. Er beſuchte auch das Wiener Konſervatorium, mußte aber infolge eines chroniſchen Halsleidens ſeinen Plan aufgeben u. in der Beamtenlaufbahn ein ſorgen- freieres und ruhigeres Daſein ſuchen. Da er aber ſeiner Vorliebe für die Bühne doch nicht ganz entſagen konnte, ſo ward er ein eifriger Büh- nenſchriftſteller und konnte bald auf einen ſchönen Erfolg zurückblicken. Er lebt nach wie vor in Wien. S: Aber- glaube (Bauerndrama), 1898. ‒ Elſi (Schſp.), 1899. ‒ Der Sträfling (P.), 1901. ‒ Verfehlte Wirkung (P.), 1904. ‒ Huſarenliſt (P.), 1906. ‒ Am Scheideweg (Volksſchſp.), 1907. ‒ Des *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 109. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/113>, abgerufen am 27.03.2019.