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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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sächsischen Reformierten. - Michels
Liebe.) - Neue Erzählungen; VII,
1855-57. Jnhalt: I. Das Pfarrhaus
von Lauterbach. - Die Letzten eines
Königshauses. - II. Des Königs
Hauptquartier. - Veilchenblaue Sei-
de. - III. Der Landstürmer und seine
Tochter. - Die Dresdener Fürsten-
hexe. - IV. Der Patriot und sein
Sohn. - Der Liliensteiner Schatz. -
V. Herz und Welt. - Tantchen Koli-
bri. - Ein Küßchen am Fenster. -
VI. Die Schweden in Pirna. - Ehe-
leid. - VII. Die Leoniden von Öde-
ran. - Magdalena, das Kind der
Fabrik.) - Großvaters Spieluhr (M.),
1856. - Katharina II., die Semira-
mis des Nordens (R.); III, 1856. -
Christkindchen (E.), 1856. - Maria
Theresia und ihre Zeit (R.); III,
1857. - Ein geteiltes Herz (R.); III,
1858. - Deutsche Feierabende (En.);
VI, 1858-62. (Jnhalt: Der Bürger-
meister von Marienburg. - Der Lla-
nero. - Japhet Unglückskind. - Kur-
fürst Moritz und seine schöne Jako-
bine. - Der Schulgang des Lebens. -
Bunte Gesellschaft unter einem Dache.
- Wallensteins letzte Tage. - Der
Armenpfleger von St. Jakob. - Die
Zittauer Judith. - Der Kanonen-
findling.) - Der letzte deutsche Kaiser
u. seine Zeitgenossen (R.); IV. 1860.
- Eine lateinische Zarin (E.); II,
1861. - Ein Jahr aus dem Leben
Augusts des Starken (R.); II, 1863.
- Der letzte Habsburger und seine
Tochter (R.); II, 1863. - Der Unter-
gang der Protestanten in Oberöster-
reich (R.); II, 1864. - Vor Leipzig u.
in Jütland (R.), 1864. - Röschen,
des Pfarrers Tochter von Tauben-
heim (E.), 1865. - Die Waise von
Grünhain (E.), 1865. - Johann Ge-
org I. von Sachsen (R.); III, 1865. -
Der alte Dessauer (R.); IV, 1867. -
Ein deutscher Fürst (Fortsetzung des
Vorigen); V, 1868. - 1866, oder: Jn
Böhmen und am Main (R.); II,
1868-69. - Der Kaplan von König-
[Spaltenumbruch]
Lub
grätz (R.); III, 1868-69. - Die
Tochter des Eierkönigs (R.), 1868. -
König August und sein Goldschmied
(R.); III, 1870. - Der Jesuitenzög-
ling (R.); IV, 1872. - Der Papst-
spiegel, 1872. - Die Klöppel-Lady
(R.); III, 1874. - Die Witwe von
Metz (R.); III, 1876. - Jakob Pen-
nink (Hist. R.); III, 1881.

*Lubowski, Karl,

pseud. Karl
Lubow,
geb. am 15. Novbr. 1857
zu Schlochau in Westpreußen als der
Sohn des Kreisrichters, späteren Ju-
stizrats Karl L. in Breslau, besuchte
die Gymnasien in Oppeln und Bres-
lau und hatte nach Absolvierung des
letzteren die Absicht, die Bühnenlauf-
bahn einzuschlagen, ging aber dann
zur Schriftstellerei und Journalisiik
über. 1881 erhielt er eine Anstellung
als Theaterkritiker an der "Ostpreu-
ßischen Zeitung" und 1884 wurde er
Redakteur der "Königsberger Allge-
meinen Zeitung" in Königsberg in
P., in welcher Stellung er sich noch
jetzt befindet.

S:

Ostpreußische Kri-
minalnovellen (Der Mörder Gause. -
Die Sirene des Brandstifters. - Der
Wilddieb), 1890. - Maskenscherze
(Schsp.), 1896. - Heimlich Recht (Ein
R. zweier Weltanschauungen), 1905.

*Lubowski, Käthe,

geb. am 24.
Dezbr. 1875 in Linz (Reg.-Bez. Kös-
lin, Pommern) als einziges Kind des
Rittergutsbesitzers Wesser, verlebte
dort eine stille Jugend und erhielt
ihren Unterricht im elterlichen Hause
durch Erzieherinnen. Nach ihrer Kon-
firmation besuchte sie noch eine Pen-
sion und kehrte dann ins Elternhaus
zurück, wo sie ihrem Vater in seinem
Beruf treu zur Seite stand, in ihren
Mußestunden aber den schönen Wis-
senschaften huldigte, Gedichte und
Prosaarbeiten schrieb und dieselben
in Zeitschriften auch veröffentlichte.
Jm Juli 1892 lernte sie in Halle den
Rechtsstudenten L. kennen, der sie
1900 als Gattin in sein Heim nach
Steglitz führte, wo er damals als

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Lub
ſächſiſchen Reformierten. ‒ Michels
Liebe.) ‒ Neue Erzählungen; VII,
1855‒57. Jnhalt: I. Das Pfarrhaus
von Lauterbach. ‒ Die Letzten eines
Königshauſes. ‒ II. Des Königs
Hauptquartier. ‒ Veilchenblaue Sei-
de. ‒ III. Der Landſtürmer und ſeine
Tochter. ‒ Die Dresdener Fürſten-
hexe. ‒ IV. Der Patriot und ſein
Sohn. ‒ Der Lilienſteiner Schatz. ‒
V. Herz und Welt. ‒ Tantchen Koli-
bri. ‒ Ein Küßchen am Fenſter. ‒
VI. Die Schweden in Pirna. ‒ Ehe-
leid. ‒ VII. Die Leoniden von Öde-
ran. ‒ Magdalena, das Kind der
Fabrik.) ‒ Großvaters Spieluhr (M.),
1856. ‒ Katharina II., die Semira-
mis des Nordens (R.); III, 1856. ‒
Chriſtkindchen (E.), 1856. ‒ Maria
Thereſia und ihre Zeit (R.); III,
1857. ‒ Ein geteiltes Herz (R.); III,
1858. ‒ Deutſche Feierabende (En.);
VI, 1858‒62. (Jnhalt: Der Bürger-
meiſter von Marienburg. ‒ Der Lla-
nero. ‒ Japhet Unglückskind. ‒ Kur-
fürſt Moritz und ſeine ſchöne Jako-
bine. ‒ Der Schulgang des Lebens. ‒
Bunte Geſellſchaft unter einem Dache.
‒ Wallenſteins letzte Tage. ‒ Der
Armenpfleger von St. Jakob. ‒ Die
Zittauer Judith. ‒ Der Kanonen-
findling.) ‒ Der letzte deutſche Kaiſer
u. ſeine Zeitgenoſſen (R.); IV. 1860.
‒ Eine lateiniſche Zarin (E.); II,
1861. ‒ Ein Jahr aus dem Leben
Auguſts des Starken (R.); II, 1863.
‒ Der letzte Habsburger und ſeine
Tochter (R.); II, 1863. ‒ Der Unter-
gang der Proteſtanten in Oberöſter-
reich (R.); II, 1864. ‒ Vor Leipzig u.
in Jütland (R.), 1864. ‒ Röschen,
des Pfarrers Tochter von Tauben-
heim (E.), 1865. ‒ Die Waiſe von
Grünhain (E.), 1865. ‒ Johann Ge-
org I. von Sachſen (R.); III, 1865. ‒
Der alte Deſſauer (R.); IV, 1867. ‒
Ein deutſcher Fürſt (Fortſetzung des
Vorigen); V, 1868. ‒ 1866, oder: Jn
Böhmen und am Main (R.); II,
1868‒69. ‒ Der Kaplan von König-
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Lub
grätz (R.); III, 1868‒69. ‒ Die
Tochter des Eierkönigs (R.), 1868. ‒
König Auguſt und ſein Goldſchmied
(R.); III, 1870. ‒ Der Jeſuitenzög-
ling (R.); IV, 1872. ‒ Der Papſt-
ſpiegel, 1872. ‒ Die Klöppel-Lady
(R.); III, 1874. ‒ Die Witwe von
Metz (R.); III, 1876. ‒ Jakob Pen-
nink (Hiſt. R.); III, 1881.

*Lubowski, Karl,

pſeud. Karl
Lubow,
geb. am 15. Novbr. 1857
zu Schlochau in Weſtpreußen als der
Sohn des Kreisrichters, ſpäteren Ju-
ſtizrats Karl L. in Breslau, beſuchte
die Gymnaſien in Oppeln und Bres-
lau und hatte nach Abſolvierung des
letzteren die Abſicht, die Bühnenlauf-
bahn einzuſchlagen, ging aber dann
zur Schriftſtellerei und Journaliſiik
über. 1881 erhielt er eine Anſtellung
als Theaterkritiker an der „Oſtpreu-
ßiſchen Zeitung‟ und 1884 wurde er
Redakteur der „Königsberger Allge-
meinen Zeitung‟ in Königsberg in
P., in welcher Stellung er ſich noch
jetzt befindet.

S:

Oſtpreußiſche Kri-
minalnovellen (Der Mörder Gauſe. ‒
Die Sirene des Brandſtifters. ‒ Der
Wilddieb), 1890. ‒ Maskenſcherze
(Schſp.), 1896. ‒ Heimlich Recht (Ein
R. zweier Weltanſchauungen), 1905.

*Lubowski, Käthe,

geb. am 24.
Dezbr. 1875 in Linz (Reg.-Bez. Kös-
lin, Pommern) als einziges Kind des
Rittergutsbeſitzers Weſſer, verlebte
dort eine ſtille Jugend und erhielt
ihren Unterricht im elterlichen Hauſe
durch Erzieherinnen. Nach ihrer Kon-
firmation beſuchte ſie noch eine Pen-
ſion und kehrte dann ins Elternhaus
zurück, wo ſie ihrem Vater in ſeinem
Beruf treu zur Seite ſtand, in ihren
Mußeſtunden aber den ſchönen Wiſ-
ſenſchaften huldigte, Gedichte und
Proſaarbeiten ſchrieb und dieſelben
in Zeitſchriften auch veröffentlichte.
Jm Juli 1892 lernte ſie in Halle den
Rechtsſtudenten L. kennen, der ſie
1900 als Gattin in ſein Heim nach
Steglitz führte, wo er damals als

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[317/0321] Lub Lub ſächſiſchen Reformierten. ‒ Michels Liebe.) ‒ Neue Erzählungen; VII, 1855‒57. Jnhalt: I. Das Pfarrhaus von Lauterbach. ‒ Die Letzten eines Königshauſes. ‒ II. Des Königs Hauptquartier. ‒ Veilchenblaue Sei- de. ‒ III. Der Landſtürmer und ſeine Tochter. ‒ Die Dresdener Fürſten- hexe. ‒ IV. Der Patriot und ſein Sohn. ‒ Der Lilienſteiner Schatz. ‒ V. Herz und Welt. ‒ Tantchen Koli- bri. ‒ Ein Küßchen am Fenſter. ‒ VI. Die Schweden in Pirna. ‒ Ehe- leid. ‒ VII. Die Leoniden von Öde- ran. ‒ Magdalena, das Kind der Fabrik.) ‒ Großvaters Spieluhr (M.), 1856. ‒ Katharina II., die Semira- mis des Nordens (R.); III, 1856. ‒ Chriſtkindchen (E.), 1856. ‒ Maria Thereſia und ihre Zeit (R.); III, 1857. ‒ Ein geteiltes Herz (R.); III, 1858. ‒ Deutſche Feierabende (En.); VI, 1858‒62. (Jnhalt: Der Bürger- meiſter von Marienburg. ‒ Der Lla- nero. ‒ Japhet Unglückskind. ‒ Kur- fürſt Moritz und ſeine ſchöne Jako- bine. ‒ Der Schulgang des Lebens. ‒ Bunte Geſellſchaft unter einem Dache. ‒ Wallenſteins letzte Tage. ‒ Der Armenpfleger von St. Jakob. ‒ Die Zittauer Judith. ‒ Der Kanonen- findling.) ‒ Der letzte deutſche Kaiſer u. ſeine Zeitgenoſſen (R.); IV. 1860. ‒ Eine lateiniſche Zarin (E.); II, 1861. ‒ Ein Jahr aus dem Leben Auguſts des Starken (R.); II, 1863. ‒ Der letzte Habsburger und ſeine Tochter (R.); II, 1863. ‒ Der Unter- gang der Proteſtanten in Oberöſter- reich (R.); II, 1864. ‒ Vor Leipzig u. in Jütland (R.), 1864. ‒ Röschen, des Pfarrers Tochter von Tauben- heim (E.), 1865. ‒ Die Waiſe von Grünhain (E.), 1865. ‒ Johann Ge- org I. von Sachſen (R.); III, 1865. ‒ Der alte Deſſauer (R.); IV, 1867. ‒ Ein deutſcher Fürſt (Fortſetzung des Vorigen); V, 1868. ‒ 1866, oder: Jn Böhmen und am Main (R.); II, 1868‒69. ‒ Der Kaplan von König- grätz (R.); III, 1868‒69. ‒ Die Tochter des Eierkönigs (R.), 1868. ‒ König Auguſt und ſein Goldſchmied (R.); III, 1870. ‒ Der Jeſuitenzög- ling (R.); IV, 1872. ‒ Der Papſt- ſpiegel, 1872. ‒ Die Klöppel-Lady (R.); III, 1874. ‒ Die Witwe von Metz (R.); III, 1876. ‒ Jakob Pen- nink (Hiſt. R.); III, 1881. *Lubowski, Karl, pſeud. Karl Lubow, geb. am 15. Novbr. 1857 zu Schlochau in Weſtpreußen als der Sohn des Kreisrichters, ſpäteren Ju- ſtizrats Karl L. in Breslau, beſuchte die Gymnaſien in Oppeln und Bres- lau und hatte nach Abſolvierung des letzteren die Abſicht, die Bühnenlauf- bahn einzuſchlagen, ging aber dann zur Schriftſtellerei und Journaliſiik über. 1881 erhielt er eine Anſtellung als Theaterkritiker an der „Oſtpreu- ßiſchen Zeitung‟ und 1884 wurde er Redakteur der „Königsberger Allge- meinen Zeitung‟ in Königsberg in P., in welcher Stellung er ſich noch jetzt befindet. S: Oſtpreußiſche Kri- minalnovellen (Der Mörder Gauſe. ‒ Die Sirene des Brandſtifters. ‒ Der Wilddieb), 1890. ‒ Maskenſcherze (Schſp.), 1896. ‒ Heimlich Recht (Ein R. zweier Weltanſchauungen), 1905. *Lubowski, Käthe, geb. am 24. Dezbr. 1875 in Linz (Reg.-Bez. Kös- lin, Pommern) als einziges Kind des Rittergutsbeſitzers Weſſer, verlebte dort eine ſtille Jugend und erhielt ihren Unterricht im elterlichen Hauſe durch Erzieherinnen. Nach ihrer Kon- firmation beſuchte ſie noch eine Pen- ſion und kehrte dann ins Elternhaus zurück, wo ſie ihrem Vater in ſeinem Beruf treu zur Seite ſtand, in ihren Mußeſtunden aber den ſchönen Wiſ- ſenſchaften huldigte, Gedichte und Proſaarbeiten ſchrieb und dieſelben in Zeitſchriften auch veröffentlichte. Jm Juli 1892 lernte ſie in Halle den Rechtsſtudenten L. kennen, der ſie 1900 als Gattin in ſein Heim nach Steglitz führte, wo er damals als *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 317. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/321>, abgerufen am 26.03.2019.