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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Mau
1878. - Verschiedene Novellen in Zeit-
schriften.

*Maurer, Karl Heinrich,

geb. am
16. Juni 1880 in Zürich, war frühe
als Journalist u. Mitarbeiter an der
"Neuen Züricher Zeitung" und der
"Frankfurter Zeitung" tätig, 1905
bis 1907 Chefredakteur des "Schaff-
hauser Jntelligenzblattes" und ist seit
1907 Feuilletonredakteur der "Basler
Nachrichten" in Basel.

S:

Jn stillen
Nächten (Ge. in V. u. Prosa), 1904. -
Essays, 1904. - Jens Peter Jacobsen
(Essay), 1904.

*Maurer, Ludwig,

* am 8. Febr.
1826 in Wallhaben bei Zweibrücken
als Sohn des dortigen Pfarrers,
studierte 1846-50 in Erlangen Theo-
logie u. wirkte viele Jahre als Pfar-
rer in Herxheim am Berg (Pfalz). Er
lebt jetzt (1908) als Emeritus in
Freinsheim (Pfalz).

S:

Ein Veilchen-
strauß aus Gottes Garten (Son.),
1860. - Sonettenbilder, 1872. - Jn
der Stille (Sonettenbilder, Gesamt-
ausgabe), 1874. - Ein Sträußchen
(Sonettenbilder), Selbstverl., o. I.

*Maurer, Theodor,

geb. am 2.
August 1837 zu Darmstadt als der
Sohn des (1865 +) Oberstleutnants
Georg Philipp M., besuchte das Gym-
nasium daselbst u. empfing hier durch
Lehrer wie A. Nodnagel, K. Wagner,
Karl Baur nachhaltige Anregung zur
Beschäftigung mit deutscher Litera-
tur u. Dichtkunst. Während der Stu-
dienzeit in Gießen, Berlin und Bonn
besuchte er anfänglich nach Wunsch
seines Vaters neben philosophischen
und philologischen Vorlesungen auch
theologische, bis er sich schließlich ganz
der Philologie zuwandte. Nach absol-
viertem Staatsexamen (1859) machte
er seinen Schulamtsakzeß am Gym-
nasium in Darmstadt, war auch zu-
gleich Lehrer des Prinzen Wilhelm
von Hessen. Jn den Jahren 1862-77
leitete er in Darmstadt eine höhere
Privatschule und wurde dann als
Lehrer in den hessischen Staatsdienst
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Mäu
übernommen. Er wirkte zuerst am
Gymnasium zu Mainz als Lehrer für
Griechisch, Lateinisch und Deutsch und
war seit 1890 als Professor am Gym-
nasium zu Worms tätig. Hier ist er
1897 gestorben. Außer mehreren phi-
lologischen Arbeiten veröffentlichte er

S:

Zeit-Sonette, 1894.

*Mäurer, Johann Ferdinand,


geb. am 3. Jan. 1851 zu Dillenburg,
wo sein Vater herzogl. nassauischer
(später königl. preuß.) Bauinspektor
war, besuchte die Realschule zu Mon-
tabaur und das Realgymnasium zu
Wiesbaden und trat, um sich dem
Handelsstande zu widmen, in ein be-
deutendes Holzgeschäft zu Koblenz,
in dem er von 1866-70 tätig war.
Dann nahm er als Freiwilliger im
29. Jnf.-Reg. an dem Kriege gegen
Frankreich teil und siedelte nach dem
Frieden nach Wiesbaden über, wo
er als erster Sekretär der neubegrün-
deten städtischen Kurverwaltung eine
Stellung fand, die er noch jetzt be-
kleidet.

S:

Rheinelse (Ep. G.), 1879.
- Hoch der Rhein (Lr.), 1893.

Mäurer, Friedrich Wilhelm Ger-
man,

geboren am 18. Februar 1813
zu Bensberg bei Bonn, studierte von
1829-33 in Berlin Philologie u. Phi-
losophie und ging dann nach Paris,
wo er als Lehrer und Schriftsteller
tätig war. Jm Jahre 1848 kehrte er
nach Deutschland zurück und hielt sich
bis 1851 in Frankfurt a. M. auf, wo
er in politische Untersuchung geriet
und nach längerer Untersuchungshaft
ausgewiesen wurde. Er wandte sich
zuerst nach Zürich, ging dann später
nach Frankreich, wo er eine Professur
am Lyzeum zu Napoleons-Vendee
(Bourbon in der Vendee) erhielt. Jm
Jahre 1882 lebte er in Paris.

S:


Poetische Lehrjahre, 1837. - Politi-
sche Briefe aus Berlin, 1840. - Briefe
vom Lande, 1842. - Verschmähte Blät-
ter und Blüten, 1842; 3. A. u. d. T.:
Gedichte und Gedanken eines Deut-
schen in Paris, 1844. - Das Welt-

*


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Mau
1878. ‒ Verſchiedene Novellen in Zeit-
ſchriften.

*Maurer, Karl Heinrich,

geb. am
16. Juni 1880 in Zürich, war frühe
als Journaliſt u. Mitarbeiter an der
„Neuen Züricher Zeitung‟ und der
„Frankfurter Zeitung‟ tätig, 1905
bis 1907 Chefredakteur des „Schaff-
hauſer Jntelligenzblattes‟ und iſt ſeit
1907 Feuilletonredakteur der „Baſler
Nachrichten‟ in Baſel.

S:

Jn ſtillen
Nächten (Ge. in V. u. Proſa), 1904. ‒
Eſſays, 1904. ‒ Jens Peter Jacobſen
(Eſſay), 1904.

*Maurer, Ludwig,

* am 8. Febr.
1826 in Wallhaben bei Zweibrücken
als Sohn des dortigen Pfarrers,
ſtudierte 1846‒50 in Erlangen Theo-
logie u. wirkte viele Jahre als Pfar-
rer in Herxheim am Berg (Pfalz). Er
lebt jetzt (1908) als Emeritus in
Freinsheim (Pfalz).

S:

Ein Veilchen-
ſtrauß aus Gottes Garten (Son.),
1860. ‒ Sonettenbilder, 1872. ‒ Jn
der Stille (Sonettenbilder, Geſamt-
ausgabe), 1874. ‒ Ein Sträußchen
(Sonettenbilder), Selbſtverl., o. I.

*Maurer, Theodor,

geb. am 2.
Auguſt 1837 zu Darmſtadt als der
Sohn des (1865 †) Oberſtleutnants
Georg Philipp M., beſuchte das Gym-
naſium daſelbſt u. empfing hier durch
Lehrer wie A. Nodnagel, K. Wagner,
Karl Baur nachhaltige Anregung zur
Beſchäftigung mit deutſcher Litera-
tur u. Dichtkunſt. Während der Stu-
dienzeit in Gießen, Berlin und Bonn
beſuchte er anfänglich nach Wunſch
ſeines Vaters neben philoſophiſchen
und philologiſchen Vorleſungen auch
theologiſche, bis er ſich ſchließlich ganz
der Philologie zuwandte. Nach abſol-
viertem Staatsexamen (1859) machte
er ſeinen Schulamtsakzeß am Gym-
naſium in Darmſtadt, war auch zu-
gleich Lehrer des Prinzen Wilhelm
von Heſſen. Jn den Jahren 1862‒77
leitete er in Darmſtadt eine höhere
Privatſchule und wurde dann als
Lehrer in den heſſiſchen Staatsdienſt
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Mäu
übernommen. Er wirkte zuerſt am
Gymnaſium zu Mainz als Lehrer für
Griechiſch, Lateiniſch und Deutſch und
war ſeit 1890 als Profeſſor am Gym-
naſium zu Worms tätig. Hier iſt er
1897 geſtorben. Außer mehreren phi-
lologiſchen Arbeiten veröffentlichte er

S:

Zeit-Sonette, 1894.

*Mäurer, Johann Ferdinand,


geb. am 3. Jan. 1851 zu Dillenburg,
wo ſein Vater herzogl. naſſauiſcher
(ſpäter königl. preuß.) Bauinſpektor
war, beſuchte die Realſchule zu Mon-
tabaur und das Realgymnaſium zu
Wiesbaden und trat, um ſich dem
Handelsſtande zu widmen, in ein be-
deutendes Holzgeſchäft zu Koblenz,
in dem er von 1866‒70 tätig war.
Dann nahm er als Freiwilliger im
29. Jnf.-Reg. an dem Kriege gegen
Frankreich teil und ſiedelte nach dem
Frieden nach Wiesbaden über, wo
er als erſter Sekretär der neubegrün-
deten ſtädtiſchen Kurverwaltung eine
Stellung fand, die er noch jetzt be-
kleidet.

S:

Rheinelſe (Ep. G.), 1879.
‒ Hoch der Rhein (Lr.), 1893.

Mäurer, Friedrich Wilhelm Ger-
man,

geboren am 18. Februar 1813
zu Bensberg bei Bonn, ſtudierte von
1829‒33 in Berlin Philologie u. Phi-
loſophie und ging dann nach Paris,
wo er als Lehrer und Schriftſteller
tätig war. Jm Jahre 1848 kehrte er
nach Deutſchland zurück und hielt ſich
bis 1851 in Frankfurt a. M. auf, wo
er in politiſche Unterſuchung geriet
und nach längerer Unterſuchungshaft
ausgewieſen wurde. Er wandte ſich
zuerſt nach Zürich, ging dann ſpäter
nach Frankreich, wo er eine Profeſſur
am Lyzeum zu Napoleons-Vendée
(Bourbon in der Vendée) erhielt. Jm
Jahre 1882 lebte er in Paris.

S:


Poetiſche Lehrjahre, 1837. ‒ Politi-
ſche Briefe aus Berlin, 1840. ‒ Briefe
vom Lande, 1842. ‒ Verſchmähte Blät-
ter und Blüten, 1842; 3. A. u. d. T.:
Gedichte und Gedanken eines Deut-
ſchen in Paris, 1844. ‒ Das Welt-

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[395/0399] Mau Mäu 1878. ‒ Verſchiedene Novellen in Zeit- ſchriften. *Maurer, Karl Heinrich, geb. am 16. Juni 1880 in Zürich, war frühe als Journaliſt u. Mitarbeiter an der „Neuen Züricher Zeitung‟ und der „Frankfurter Zeitung‟ tätig, 1905 bis 1907 Chefredakteur des „Schaff- hauſer Jntelligenzblattes‟ und iſt ſeit 1907 Feuilletonredakteur der „Baſler Nachrichten‟ in Baſel. S: Jn ſtillen Nächten (Ge. in V. u. Proſa), 1904. ‒ Eſſays, 1904. ‒ Jens Peter Jacobſen (Eſſay), 1904. *Maurer, Ludwig, * am 8. Febr. 1826 in Wallhaben bei Zweibrücken als Sohn des dortigen Pfarrers, ſtudierte 1846‒50 in Erlangen Theo- logie u. wirkte viele Jahre als Pfar- rer in Herxheim am Berg (Pfalz). Er lebt jetzt (1908) als Emeritus in Freinsheim (Pfalz). S: Ein Veilchen- ſtrauß aus Gottes Garten (Son.), 1860. ‒ Sonettenbilder, 1872. ‒ Jn der Stille (Sonettenbilder, Geſamt- ausgabe), 1874. ‒ Ein Sträußchen (Sonettenbilder), Selbſtverl., o. I. *Maurer, Theodor, geb. am 2. Auguſt 1837 zu Darmſtadt als der Sohn des (1865 †) Oberſtleutnants Georg Philipp M., beſuchte das Gym- naſium daſelbſt u. empfing hier durch Lehrer wie A. Nodnagel, K. Wagner, Karl Baur nachhaltige Anregung zur Beſchäftigung mit deutſcher Litera- tur u. Dichtkunſt. Während der Stu- dienzeit in Gießen, Berlin und Bonn beſuchte er anfänglich nach Wunſch ſeines Vaters neben philoſophiſchen und philologiſchen Vorleſungen auch theologiſche, bis er ſich ſchließlich ganz der Philologie zuwandte. Nach abſol- viertem Staatsexamen (1859) machte er ſeinen Schulamtsakzeß am Gym- naſium in Darmſtadt, war auch zu- gleich Lehrer des Prinzen Wilhelm von Heſſen. Jn den Jahren 1862‒77 leitete er in Darmſtadt eine höhere Privatſchule und wurde dann als Lehrer in den heſſiſchen Staatsdienſt übernommen. Er wirkte zuerſt am Gymnaſium zu Mainz als Lehrer für Griechiſch, Lateiniſch und Deutſch und war ſeit 1890 als Profeſſor am Gym- naſium zu Worms tätig. Hier iſt er 1897 geſtorben. Außer mehreren phi- lologiſchen Arbeiten veröffentlichte er S: Zeit-Sonette, 1894. *Mäurer, Johann Ferdinand, geb. am 3. Jan. 1851 zu Dillenburg, wo ſein Vater herzogl. naſſauiſcher (ſpäter königl. preuß.) Bauinſpektor war, beſuchte die Realſchule zu Mon- tabaur und das Realgymnaſium zu Wiesbaden und trat, um ſich dem Handelsſtande zu widmen, in ein be- deutendes Holzgeſchäft zu Koblenz, in dem er von 1866‒70 tätig war. Dann nahm er als Freiwilliger im 29. Jnf.-Reg. an dem Kriege gegen Frankreich teil und ſiedelte nach dem Frieden nach Wiesbaden über, wo er als erſter Sekretär der neubegrün- deten ſtädtiſchen Kurverwaltung eine Stellung fand, die er noch jetzt be- kleidet. S: Rheinelſe (Ep. G.), 1879. ‒ Hoch der Rhein (Lr.), 1893. Mäurer, Friedrich Wilhelm Ger- man, geboren am 18. Februar 1813 zu Bensberg bei Bonn, ſtudierte von 1829‒33 in Berlin Philologie u. Phi- loſophie und ging dann nach Paris, wo er als Lehrer und Schriftſteller tätig war. Jm Jahre 1848 kehrte er nach Deutſchland zurück und hielt ſich bis 1851 in Frankfurt a. M. auf, wo er in politiſche Unterſuchung geriet und nach längerer Unterſuchungshaft ausgewieſen wurde. Er wandte ſich zuerſt nach Zürich, ging dann ſpäter nach Frankreich, wo er eine Profeſſur am Lyzeum zu Napoleons-Vendée (Bourbon in der Vendée) erhielt. Jm Jahre 1882 lebte er in Paris. S: Poetiſche Lehrjahre, 1837. ‒ Politi- ſche Briefe aus Berlin, 1840. ‒ Briefe vom Lande, 1842. ‒ Verſchmähte Blät- ter und Blüten, 1842; 3. A. u. d. T.: Gedichte und Gedanken eines Deut- ſchen in Paris, 1844. ‒ Das Welt- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 395. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/399>, abgerufen am 27.03.2019.