Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

Bild:
<< vorherige Seite


[Spaltenumbruch]

Kom
kens beehrte ihn der Kaiser 1884 mit
dem Titel eines Regierungsrats. Er
starb in Wien am 23. November 1886.

S:

Aus dem Ghetto (Geschn.), 1848.
- Böhmische Juden (En. a. d. jüdischen
Volksleben, 1851. 2. A. 1861. Neue
Ausg. 1907 (Jnhalt: Der Dorfgeher.
- Eine Verlorene. - Trendl). Beide
Sammlungen wurden ins Französische
übersetzt. - Am Pflug (E.); II, 1855. N.
A. 1909. - Neue Geschichten aus dem
Ghetto; II, 1860. Neue Ausg. 1905
(Jnhalt: I. Eisicks Brille. - Roßhaar.
- Die Schwiegerin. - Der Min. -
Franzefuß. - II, auch u. d. T.: No-
vellen: Die Prinzessin. - Julius Arn-
steiners Beschau). - Geschichten einer
Gasse; II, 1865. (Jnhalt: Die Seelen-
fängerin. - Gottes Annehmerin. -
Christian und Lea [sep. 1902]. - Kor-
poral Spitz. - Jahrzeit. - Die Sän-
gerin. - Alt Babele. - Ohne Selbst-
laut. - Die zwei Schwerter. - Jch bin
ein Edelmann). - Zwischen Ruinen
(R.;) III, 1875. N. A. 1909. - Franzi
und Heini (Gesch. zweier Kinder),
1881. Neue A. 1909. - Gesammelte
Schriften; VIII, 1882-87. - Verstreute
Schriften (9 En.), 1883. N. A. 1909.
- Sämtliche Werke, mit biog. Einlei-
tung von Dr. Stefan Hock; X, 1906.

*Kompert, Paul,

geb. am 16. Sep-
tember 1881 in Wien als der Sohn
des Hof- und Gerichtsadvokaten Dr.
Heinrich K., absolvierte das Gym-
nasium und dann die Akademie für
Handel und Jndustrie in Graz, wor-
auf er teils an der Handelshochschule
in Köln, teils an deutschen Universi-
täten seine staatswissenschaftlichen
Studien fortsetzte, die er in Wien durch
Promotion zum Dr. phil. zum Ab-
schluß brachte.

S:

Drei Küsse (Nn.),
1902.

*Konegen, Dora,

pseud. Dora
Hornau,
wurde am 7. April 1881
als die Tochter des Buchhändlers Karl
K. in Wien geboren, beschäftigte sich
nach Besuch der Volks- und Bürger-
schule eingehend mit philosophischen,
[Spaltenumbruch]

Kon
literatur- u. kunstgeschichtlichen Stu-
dien, mit der Erlernung moderner
Sprachen und legte im Mai 1899 die
Staatsprüfung für französische Spra-
che mit Auszeichnung ab. Sie lebt noch
jetzt in Wien, verbringt aber den Som-
mer gewöhnlich im elterlichen Land-
hause in St. Veit oder auf größeren
Reisen in die Alpen oder an die See.
So hat sie bereits Deutschland, Jta-
lien, Frankreich und Belgien kennen
gelernt, was ihrer literarischen Tätig-
keit nur förderlich gewesen ist.

S:

Die
Braut des Dogen (N. von Dora,
als Mnskpt. gedruckt), 1899. - Jphi-
genie. Schneewittchen (2 En.), 1900.
2. A. 1901.

*Koenemann, Larl Ludwig
Dietrich,

wurde am 31. Jan. 1824
zu Neuendorf bei Buchholz in der Mark
Brandenburg auf dem Gute seiner
Eltern geboren. Der Vater, der bis
1825 in der preußischen Armee als
Hauptmann gedient hatte, starb bald
und ließ die Seinen in bedrängten
Verhältnissen zurück. Der Sohn ent-
schloß sich, Lehrer zu werden, besuchte
seit 1841 vier Jahre lang das Semi-
nar zu Alt-Döbern, verwaltete danach
seit Ostern 1845 zwei Hauslehrerstellen
und siedelte Neujahr 1848 als Privat-
lehrer nach Berlin über, wo er seitdem
mit Ausnahme des Jahres 1849, in
welchem er den Feldzug nach Baden
mitmachte, seinen Wohnsitz beibehalten
hat. Jm Jahre 1850 wurde er städ-
tischer Lehrer und 1854 Lehrer an der
Vorschule der Luisenstädtischen Real-
schule.

S:

Gedichte von Gaulke, Koe-
nemann, Moritz, Riehl, 1852. - Ver-
schiedene Jugendschriften.

Konen, Raoul,

geb. am 30. Juni
1879 in Köln a. Rh., lebt daselbst.

S:

Tilly (Hist. Dr.), 1903. - Die
Johanniter (Tr.), 1903. - Novellen,
1903. - Thomas Becket, Primas von
England (Tr.), 1905. - Flavius Sti-
licho (Tr.), 1909.

Konewka-Eggebert, Albert,

geb.
1834 zu Greifswald als der Sohn

*


[Spaltenumbruch]

Kom
kens beehrte ihn der Kaiſer 1884 mit
dem Titel eines Regierungsrats. Er
ſtarb in Wien am 23. November 1886.

S:

Aus dem Ghetto (Geſchn.), 1848.
‒ Böhmiſche Juden (En. a. d. jüdiſchen
Volksleben, 1851. 2. A. 1861. Neue
Ausg. 1907 (Jnhalt: Der Dorfgeher.
‒ Eine Verlorene. ‒ Trendl). Beide
Sammlungen wurden ins Franzöſiſche
überſetzt. ‒ Am Pflug (E.); II, 1855. N.
A. 1909. ‒ Neue Geſchichten aus dem
Ghetto; II, 1860. Neue Ausg. 1905
(Jnhalt: I. Eiſicks Brille. ‒ Roßhaar.
‒ Die Schwiegerin. ‒ Der Min. ‒
Franzefuß. ‒ II, auch u. d. T.: No-
vellen: Die Prinzeſſin. ‒ Julius Arn-
ſteiners Beſchau). ‒ Geſchichten einer
Gaſſe; II, 1865. (Jnhalt: Die Seelen-
fängerin. ‒ Gottes Annehmerin. ‒
Chriſtian und Lea [ſep. 1902]. ‒ Kor-
poral Spitz. ‒ Jahrzeit. ‒ Die Sän-
gerin. ‒ Alt Babele. ‒ Ohne Selbſt-
laut. ‒ Die zwei Schwerter. ‒ Jch bin
ein Edelmann). ‒ Zwiſchen Ruinen
(R.;) III, 1875. N. A. 1909. ‒ Franzi
und Heini (Geſch. zweier Kinder),
1881. Neue A. 1909. ‒ Geſammelte
Schriften; VIII, 1882‒87. ‒ Verſtreute
Schriften (9 En.), 1883. N. A. 1909.
‒ Sämtliche Werke, mit biog. Einlei-
tung von Dr. Stefan Hock; X, 1906.

*Kompert, Paul,

geb. am 16. Sep-
tember 1881 in Wien als der Sohn
des Hof- und Gerichtsadvokaten Dr.
Heinrich K., abſolvierte das Gym-
naſium und dann die Akademie für
Handel und Jnduſtrie in Graz, wor-
auf er teils an der Handelshochſchule
in Köln, teils an deutſchen Univerſi-
täten ſeine ſtaatswiſſenſchaftlichen
Studien fortſetzte, die er in Wien durch
Promotion zum Dr. phil. zum Ab-
ſchluß brachte.

S:

Drei Küſſe (Nn.),
1902.

*Konegen, Dora,

pſeud. Dora
Hornau,
wurde am 7. April 1881
als die Tochter des Buchhändlers Karl
K. in Wien geboren, beſchäftigte ſich
nach Beſuch der Volks- und Bürger-
ſchule eingehend mit philoſophiſchen,
[Spaltenumbruch]

Kon
literatur- u. kunſtgeſchichtlichen Stu-
dien, mit der Erlernung moderner
Sprachen und legte im Mai 1899 die
Staatsprüfung für franzöſiſche Spra-
che mit Auszeichnung ab. Sie lebt noch
jetzt in Wien, verbringt aber den Som-
mer gewöhnlich im elterlichen Land-
hauſe in St. Veit oder auf größeren
Reiſen in die Alpen oder an die See.
So hat ſie bereits Deutſchland, Jta-
lien, Frankreich und Belgien kennen
gelernt, was ihrer literariſchen Tätig-
keit nur förderlich geweſen iſt.

S:

Die
Braut des Dogen (N. von Dora,
als Mnſkpt. gedruckt), 1899. ‒ Jphi-
genie. Schneewittchen (2 En.), 1900.
2. A. 1901.

*Koenemann, Larl Ludwig
Dietrich,

wurde am 31. Jan. 1824
zu Neuendorf bei Buchholz in der Mark
Brandenburg auf dem Gute ſeiner
Eltern geboren. Der Vater, der bis
1825 in der preußiſchen Armee als
Hauptmann gedient hatte, ſtarb bald
und ließ die Seinen in bedrängten
Verhältniſſen zurück. Der Sohn ent-
ſchloß ſich, Lehrer zu werden, beſuchte
ſeit 1841 vier Jahre lang das Semi-
nar zu Alt-Döbern, verwaltete danach
ſeit Oſtern 1845 zwei Hauslehrerſtellen
und ſiedelte Neujahr 1848 als Privat-
lehrer nach Berlin über, wo er ſeitdem
mit Ausnahme des Jahres 1849, in
welchem er den Feldzug nach Baden
mitmachte, ſeinen Wohnſitz beibehalten
hat. Jm Jahre 1850 wurde er ſtäd-
tiſcher Lehrer und 1854 Lehrer an der
Vorſchule der Luiſenſtädtiſchen Real-
ſchule.

S:

Gedichte von Gaulke, Koe-
nemann, Moritz, Riehl, 1852. ‒ Ver-
ſchiedene Jugendſchriften.

Konen, Raoul,

geb. am 30. Juni
1879 in Köln a. Rh., lebt daſelbſt.

S:

Tilly (Hiſt. Dr.), 1903. ‒ Die
Johanniter (Tr.), 1903. ‒ Novellen,
1903. ‒ Thomas Becket, Primas von
England (Tr.), 1905. ‒ Flavius Sti-
licho (Tr.), 1909.

Konewka-Eggebert, Albert,

geb.
1834 zu Greifswald als der Sohn

*
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="index" n="1">
        <p><pb facs="#f0068" n="64"/><lb/><cb/><fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">Kom</hi></fw><lb/>
kens beehrte ihn der Kai&#x017F;er 1884 mit<lb/>
dem Titel eines Regierungsrats. Er<lb/>
&#x017F;tarb in Wien am 23. November 1886.<lb/></p>
      </div><lb/>
      <div type="bibliography" n="1">
        <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
        <p> Aus dem Ghetto (Ge&#x017F;chn.), 1848.<lb/>
&#x2012; Böhmi&#x017F;che Juden (En. a. d. jüdi&#x017F;chen<lb/>
Volksleben, 1851. 2. A. 1861. Neue<lb/>
Ausg. 1907 (Jnhalt: Der Dorfgeher.<lb/>
&#x2012; Eine Verlorene. &#x2012; Trendl). Beide<lb/>
Sammlungen wurden ins Franzö&#x017F;i&#x017F;che<lb/>
über&#x017F;etzt. &#x2012; Am Pflug (E.); <hi rendition="#aq">II</hi>, 1855. N.<lb/>
A. 1909. &#x2012; Neue Ge&#x017F;chichten aus dem<lb/>
Ghetto; <hi rendition="#aq">II</hi>, 1860. Neue Ausg. 1905<lb/>
(Jnhalt: <hi rendition="#aq">I.</hi> Ei&#x017F;icks Brille. &#x2012; Roßhaar.<lb/>
&#x2012; Die Schwiegerin. &#x2012; Der Min. &#x2012;<lb/>
Franzefuß. &#x2012; <hi rendition="#aq">II</hi>, auch u. d. T.: No-<lb/>
vellen: Die Prinze&#x017F;&#x017F;in. &#x2012; Julius Arn-<lb/>
&#x017F;teiners Be&#x017F;chau). &#x2012; Ge&#x017F;chichten einer<lb/>
Ga&#x017F;&#x017F;e; <hi rendition="#aq">II</hi>, 1865. (Jnhalt: Die Seelen-<lb/>
fängerin. &#x2012; Gottes Annehmerin. &#x2012;<lb/>
Chri&#x017F;tian und Lea [&#x017F;ep. 1902]. &#x2012; Kor-<lb/>
poral Spitz. &#x2012; Jahrzeit. &#x2012; Die Sän-<lb/>
gerin. &#x2012; Alt Babele. &#x2012; Ohne Selb&#x017F;t-<lb/>
laut. &#x2012; Die zwei Schwerter. &#x2012; Jch bin<lb/>
ein Edelmann). &#x2012; Zwi&#x017F;chen Ruinen<lb/>
(R.;) <hi rendition="#aq">III</hi>, 1875. N. A. 1909. &#x2012; Franzi<lb/>
und Heini (Ge&#x017F;ch. zweier Kinder),<lb/>
1881. Neue A. 1909. &#x2012; Ge&#x017F;ammelte<lb/>
Schriften; <hi rendition="#aq">VIII</hi>, 1882&#x2012;87. &#x2012; Ver&#x017F;treute<lb/>
Schriften (9 En.), 1883. N. A. 1909.<lb/>
&#x2012; Sämtliche Werke, mit biog. Einlei-<lb/>
tung von <hi rendition="#aq">Dr.</hi> Stefan Hock; <hi rendition="#aq">X</hi>, 1906.</p><lb/>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<hi rendition="#b">Kompert,</hi> Paul,</head>
        <p> geb. am 16. Sep-<lb/>
tember 1881 in Wien als der Sohn<lb/>
des Hof- und Gerichtsadvokaten <hi rendition="#aq">Dr.</hi><lb/>
Heinrich K., ab&#x017F;olvierte das Gym-<lb/>
na&#x017F;ium und dann die Akademie für<lb/>
Handel und Jndu&#x017F;trie in Graz, wor-<lb/>
auf er teils an der Handelshoch&#x017F;chule<lb/>
in Köln, teils an deut&#x017F;chen Univer&#x017F;i-<lb/>
täten &#x017F;eine &#x017F;taatswi&#x017F;&#x017F;en&#x017F;chaftlichen<lb/>
Studien fort&#x017F;etzte, die er in Wien durch<lb/>
Promotion zum <hi rendition="#aq">Dr. phil.</hi> zum Ab-<lb/>
&#x017F;chluß brachte. </p>
      </div><lb/>
      <div type="bibliography" n="1">
        <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
        <p> Drei Kü&#x017F;&#x017F;e (Nn.),<lb/>
1902.</p><lb/>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<hi rendition="#b">Konegen,</hi> Dora,</head>
        <p> p&#x017F;eud. <hi rendition="#g">Dora<lb/>
Hornau,</hi> wurde am 7. April 1881<lb/>
als die Tochter des Buchhändlers Karl<lb/>
K. in Wien geboren, be&#x017F;chäftigte &#x017F;ich<lb/>
nach Be&#x017F;uch der Volks- und Bürger-<lb/>
&#x017F;chule eingehend mit philo&#x017F;ophi&#x017F;chen,<lb/><cb/>
<fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">Kon</hi></fw><lb/>
literatur- u. kun&#x017F;tge&#x017F;chichtlichen Stu-<lb/>
dien, mit der Erlernung moderner<lb/>
Sprachen und legte im Mai 1899 die<lb/>
Staatsprüfung für franzö&#x017F;i&#x017F;che Spra-<lb/>
che mit Auszeichnung ab. Sie lebt noch<lb/>
jetzt in Wien, verbringt aber den Som-<lb/>
mer gewöhnlich im elterlichen Land-<lb/>
hau&#x017F;e in St. Veit oder auf größeren<lb/>
Rei&#x017F;en in die Alpen oder an die See.<lb/>
So hat &#x017F;ie bereits Deut&#x017F;chland, Jta-<lb/>
lien, Frankreich und Belgien kennen<lb/>
gelernt, was ihrer literari&#x017F;chen Tätig-<lb/>
keit nur förderlich gewe&#x017F;en i&#x017F;t. </p>
      </div><lb/>
      <div type="bibliography" n="1">
        <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
        <p> Die<lb/>
Braut des Dogen (N. von <hi rendition="#g">Dora,</hi><lb/>
als Mn&#x017F;kpt. gedruckt), 1899. &#x2012; Jphi-<lb/>
genie. Schneewittchen (2 En.), 1900.<lb/>
2. A. 1901.</p><lb/>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<hi rendition="#b">Koenemann,</hi> Larl Ludwig<lb/><hi rendition="#g">Dietrich,</hi></head>
        <p> wurde am 31. Jan. 1824<lb/>
zu Neuendorf bei Buchholz in der Mark<lb/>
Brandenburg auf dem Gute &#x017F;einer<lb/>
Eltern geboren. Der Vater, der bis<lb/>
1825 in der preußi&#x017F;chen Armee als<lb/>
Hauptmann gedient hatte, &#x017F;tarb bald<lb/>
und ließ die Seinen in bedrängten<lb/>
Verhältni&#x017F;&#x017F;en zurück. Der Sohn ent-<lb/>
&#x017F;chloß &#x017F;ich, Lehrer zu werden, be&#x017F;uchte<lb/>
&#x017F;eit 1841 vier Jahre lang das Semi-<lb/>
nar zu Alt-Döbern, verwaltete danach<lb/>
&#x017F;eit O&#x017F;tern 1845 zwei Hauslehrer&#x017F;tellen<lb/>
und &#x017F;iedelte Neujahr 1848 als Privat-<lb/>
lehrer nach Berlin über, wo er &#x017F;eitdem<lb/>
mit Ausnahme des Jahres 1849, in<lb/>
welchem er den Feldzug nach Baden<lb/>
mitmachte, &#x017F;einen Wohn&#x017F;itz beibehalten<lb/>
hat. Jm Jahre 1850 wurde er &#x017F;täd-<lb/>
ti&#x017F;cher Lehrer und 1854 Lehrer an der<lb/>
Vor&#x017F;chule der Lui&#x017F;en&#x017F;tädti&#x017F;chen Real-<lb/>
&#x017F;chule. </p>
      </div><lb/>
      <div type="bibliography" n="1">
        <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
        <p> Gedichte von Gaulke, Koe-<lb/>
nemann, Moritz, Riehl, 1852. &#x2012; Ver-<lb/>
&#x017F;chiedene Jugend&#x017F;chriften.</p><lb/>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head><hi rendition="#b">Konen,</hi> Raoul,</head>
        <p> geb. am 30. Juni<lb/>
1879 in Köln a. Rh., lebt da&#x017F;elb&#x017F;t.<lb/></p>
      </div><lb/>
      <div type="bibliography" n="1">
        <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
        <p> Tilly (Hi&#x017F;t. Dr.), 1903. &#x2012; Die<lb/>
Johanniter (Tr.), 1903. &#x2012; Novellen,<lb/>
1903. &#x2012; Thomas Becket, Primas von<lb/>
England (Tr.), 1905. &#x2012; Flavius Sti-<lb/>
licho (Tr.), 1909.</p><lb/>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head><hi rendition="#b">Konewka-Eggebert,</hi> Albert,</head>
        <p> geb.<lb/>
1834 zu Greifswald als der Sohn<lb/>
<fw type="sig" place="bottom">*</fw><lb/></p>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[64/0068] Kom Kon kens beehrte ihn der Kaiſer 1884 mit dem Titel eines Regierungsrats. Er ſtarb in Wien am 23. November 1886. S: Aus dem Ghetto (Geſchn.), 1848. ‒ Böhmiſche Juden (En. a. d. jüdiſchen Volksleben, 1851. 2. A. 1861. Neue Ausg. 1907 (Jnhalt: Der Dorfgeher. ‒ Eine Verlorene. ‒ Trendl). Beide Sammlungen wurden ins Franzöſiſche überſetzt. ‒ Am Pflug (E.); II, 1855. N. A. 1909. ‒ Neue Geſchichten aus dem Ghetto; II, 1860. Neue Ausg. 1905 (Jnhalt: I. Eiſicks Brille. ‒ Roßhaar. ‒ Die Schwiegerin. ‒ Der Min. ‒ Franzefuß. ‒ II, auch u. d. T.: No- vellen: Die Prinzeſſin. ‒ Julius Arn- ſteiners Beſchau). ‒ Geſchichten einer Gaſſe; II, 1865. (Jnhalt: Die Seelen- fängerin. ‒ Gottes Annehmerin. ‒ Chriſtian und Lea [ſep. 1902]. ‒ Kor- poral Spitz. ‒ Jahrzeit. ‒ Die Sän- gerin. ‒ Alt Babele. ‒ Ohne Selbſt- laut. ‒ Die zwei Schwerter. ‒ Jch bin ein Edelmann). ‒ Zwiſchen Ruinen (R.;) III, 1875. N. A. 1909. ‒ Franzi und Heini (Geſch. zweier Kinder), 1881. Neue A. 1909. ‒ Geſammelte Schriften; VIII, 1882‒87. ‒ Verſtreute Schriften (9 En.), 1883. N. A. 1909. ‒ Sämtliche Werke, mit biog. Einlei- tung von Dr. Stefan Hock; X, 1906. *Kompert, Paul, geb. am 16. Sep- tember 1881 in Wien als der Sohn des Hof- und Gerichtsadvokaten Dr. Heinrich K., abſolvierte das Gym- naſium und dann die Akademie für Handel und Jnduſtrie in Graz, wor- auf er teils an der Handelshochſchule in Köln, teils an deutſchen Univerſi- täten ſeine ſtaatswiſſenſchaftlichen Studien fortſetzte, die er in Wien durch Promotion zum Dr. phil. zum Ab- ſchluß brachte. S: Drei Küſſe (Nn.), 1902. *Konegen, Dora, pſeud. Dora Hornau, wurde am 7. April 1881 als die Tochter des Buchhändlers Karl K. in Wien geboren, beſchäftigte ſich nach Beſuch der Volks- und Bürger- ſchule eingehend mit philoſophiſchen, literatur- u. kunſtgeſchichtlichen Stu- dien, mit der Erlernung moderner Sprachen und legte im Mai 1899 die Staatsprüfung für franzöſiſche Spra- che mit Auszeichnung ab. Sie lebt noch jetzt in Wien, verbringt aber den Som- mer gewöhnlich im elterlichen Land- hauſe in St. Veit oder auf größeren Reiſen in die Alpen oder an die See. So hat ſie bereits Deutſchland, Jta- lien, Frankreich und Belgien kennen gelernt, was ihrer literariſchen Tätig- keit nur förderlich geweſen iſt. S: Die Braut des Dogen (N. von Dora, als Mnſkpt. gedruckt), 1899. ‒ Jphi- genie. Schneewittchen (2 En.), 1900. 2. A. 1901. *Koenemann, Larl Ludwig Dietrich, wurde am 31. Jan. 1824 zu Neuendorf bei Buchholz in der Mark Brandenburg auf dem Gute ſeiner Eltern geboren. Der Vater, der bis 1825 in der preußiſchen Armee als Hauptmann gedient hatte, ſtarb bald und ließ die Seinen in bedrängten Verhältniſſen zurück. Der Sohn ent- ſchloß ſich, Lehrer zu werden, beſuchte ſeit 1841 vier Jahre lang das Semi- nar zu Alt-Döbern, verwaltete danach ſeit Oſtern 1845 zwei Hauslehrerſtellen und ſiedelte Neujahr 1848 als Privat- lehrer nach Berlin über, wo er ſeitdem mit Ausnahme des Jahres 1849, in welchem er den Feldzug nach Baden mitmachte, ſeinen Wohnſitz beibehalten hat. Jm Jahre 1850 wurde er ſtäd- tiſcher Lehrer und 1854 Lehrer an der Vorſchule der Luiſenſtädtiſchen Real- ſchule. S: Gedichte von Gaulke, Koe- nemann, Moritz, Riehl, 1852. ‒ Ver- ſchiedene Jugendſchriften. Konen, Raoul, geb. am 30. Juni 1879 in Köln a. Rh., lebt daſelbſt. S: Tilly (Hiſt. Dr.), 1903. ‒ Die Johanniter (Tr.), 1903. ‒ Novellen, 1903. ‒ Thomas Becket, Primas von England (Tr.), 1905. ‒ Flavius Sti- licho (Tr.), 1909. Konewka-Eggebert, Albert, geb. 1834 zu Greifswald als der Sohn *

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/68
Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 64. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/68>, abgerufen am 19.03.2019.