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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Kra
matischer Lehrer u. seit dem 1. Septbr.
1892 mehrere Jahre hindurch als
Professor am Konservatorium in
Wien tätig. Jm Jahre 1899 wurde
er zum wirklichen Hofschauspieler er-
nannt.

S:

Maria Theresia und der
Pandurenoberst Trenck (Volksschsp.),
1892. - Feldmarschall Laudon, oder
Der Krämer von Hadersdorf (Hist.
Zeitbild), 1892.

Krack, Otto,

geb. am 24. Aug. 1865
zu Schwerin i. M., besuchte das Gym-
nasium seiner Vaterstadt und wid-
mete sich dann in Rostock, Berlin und
Heidelberg philologischen Studien.
Nachdem er in Heidelberg die Würde
eines Dr. phil. erlangt hatte, wandte
er sich nach Berlin, wo er nunmehr
als Schriftsteller und Redakteur der
"Woche" lebt.

S:

Die Wiedergeburt
(Schsp.), 1892.

Krackowizer, Ferdinand,

geboren
am 27. Mai 1844 in Wels (Erz-
herzogtum Österreich), widmete sich
nach Vollendung der Gymnasial-
studien der Rechtswissenschaft, er-
warb den Grad eines Dr. jur. und
wurde 1872 Landesarchivar in Linz,
wo er noch jetzt lebt. Jm Jahre 1903
wurde er zum kaiserl. Rat ernannt.
Außer lokalhistorischen Werken ver-
öffentlichte er

S:

Naturgeschichte des
Kremsmünsterer Studenten (Hum.),
1877. - Jm Konvikte (Heitere Stu-
dentenskizzen), 1879. - Gemeinde-
ordnung von Oberösterreich (zur Be-
lebung autonomer Sitzungen in zier-
liche Knittelverse gebracht), 1872.
- Geschichte des Landestheaters zu
Linz, 1869. - Naturgeschichte des öster-
reichischen Studenten (Hum.), 1890.
- Jn den Alpen (Schw.), 1886. - Ein
Stündchen im Gymnasium (Schw.),
1887. - Das Lied vom Protzen Kilian
(Ein heiterer Sang a. d. Ostmark),
1901.

*Kraffert, Adalbert Hermann,


geb. am 17. Oktbr. 1828 zu Brauns-
berg in Ostpreußen, besuchte das
Gymnasium seiner Vaterstadt u. be-
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Kra
zog 1846 die Universität Königsberg,
um Theologie zu studieren, wandte
sich aber bald den historisch-philo-
logischen Fächern zu. Am 24. Mai
1851 zum Dr. phil. promoviert, trat
er nach Absolvierung des Staats-
examens und Probejahrs 1853 als
Hilfslehrer am Kneiphöfischen Gym-
nasium in Königsberg ein, wurde
1855 erster ordentlicher Lehrer an der
Realschule zu Jnsterburg, 1858 Ober-
lehrer daselbst, trat 1860 an die Real-
schule zu Frankfurt a. O. und 1866
an das Gymnasium zu Liegnitz über
und folgte 1875 einem Rufe an das
Gymnasium zu Aurich, wo er 1887
zum Professor ernannt wurde. Jn
demselben Jahre wurde er als erster
Oberlehrer an das Gymnasium in
Verden versetzt. Er starb während
eines Urlaubs am 9. Juli 1889 zu
Freudenstadt an einem Herzleiden.

S:

Vom Baume des Lebens (Relig.
Dn.), 1871.

Krafft, Else,

s. Else Stramm!

*Kraft, Frieda,

pseud. Werner
Kraft,
wurde am 10. Juni 1863 in
Berlin als die Tochter des Predigers
an der Zionsgemeinde, K., geboren,
erhielt daselbst bis zum 13. Lebens-
jahre ihre Ausbildung und besuchte
dann zwei Jahre lang ein französi-
sches Pensionat, wo sie mit der Kennt-
nis der französischen Sprache u. Lite-
ratur eine besondere Vorliebe für
das französische Lustspiel gewann, so
daß sie nach ihrer Heimkehr nach Ber-
lin selbst einige kleinere Lustspiele in
jener Sprache schrieb. Nach einigen
Jahren wandte sie sich der religiösen
Lyrik und Epik und seit 1884 beson-
ders dem Drama zu, doch sind von
ihren dramatischen Arbeiten erst zwei
in Druck erschienen. Die Dichterin
lebt noch jetzt in Berlin.

S:

Saul
(Biblisch. Dr.), 1890. - Agrippina
(Dr. a. d. Zeit Jesu), 1894.

Kraft, Karl,

geb. 1814 in Kron-
stadt (Siebenbürgen), studierte in
Berlin Theologie und wurde nach

*


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Kra
matiſcher Lehrer u. ſeit dem 1. Septbr.
1892 mehrere Jahre hindurch als
Profeſſor am Konſervatorium in
Wien tätig. Jm Jahre 1899 wurde
er zum wirklichen Hofſchauſpieler er-
nannt.

S:

Maria Thereſia und der
Pandurenoberſt Trenck (Volksſchſp.),
1892. ‒ Feldmarſchall Laudon, oder
Der Krämer von Hadersdorf (Hiſt.
Zeitbild), 1892.

Krack, Otto,

geb. am 24. Aug. 1865
zu Schwerin i. M., beſuchte das Gym-
naſium ſeiner Vaterſtadt und wid-
mete ſich dann in Roſtock, Berlin und
Heidelberg philologiſchen Studien.
Nachdem er in Heidelberg die Würde
eines Dr. phil. erlangt hatte, wandte
er ſich nach Berlin, wo er nunmehr
als Schriftſteller und Redakteur der
„Woche‟ lebt.

S:

Die Wiedergeburt
(Schſp.), 1892.

Krackowizer, Ferdinand,

geboren
am 27. Mai 1844 in Wels (Erz-
herzogtum Öſterreich), widmete ſich
nach Vollendung der Gymnaſial-
ſtudien der Rechtswiſſenſchaft, er-
warb den Grad eines Dr. jur. und
wurde 1872 Landesarchivar in Linz,
wo er noch jetzt lebt. Jm Jahre 1903
wurde er zum kaiſerl. Rat ernannt.
Außer lokalhiſtoriſchen Werken ver-
öffentlichte er

S:

Naturgeſchichte des
Kremsmünſterer Studenten (Hum.),
1877. ‒ Jm Konvikte (Heitere Stu-
dentenſkizzen), 1879. ‒ Gemeinde-
ordnung von Oberöſterreich (zur Be-
lebung autonomer Sitzungen in zier-
liche Knittelverſe gebracht), 1872.
‒ Geſchichte des Landestheaters zu
Linz, 1869. ‒ Naturgeſchichte des öſter-
reichiſchen Studenten (Hum.), 1890.
‒ Jn den Alpen (Schw.), 1886. ‒ Ein
Stündchen im Gymnaſium (Schw.),
1887. ‒ Das Lied vom Protzen Kilian
(Ein heiterer Sang a. d. Oſtmark),
1901.

*Kraffert, Adalbert Hermann,


geb. am 17. Oktbr. 1828 zu Brauns-
berg in Oſtpreußen, beſuchte das
Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt u. be-
[Spaltenumbruch]

Kra
zog 1846 die Univerſität Königsberg,
um Theologie zu ſtudieren, wandte
ſich aber bald den hiſtoriſch-philo-
logiſchen Fächern zu. Am 24. Mai
1851 zum Dr. phil. promoviert, trat
er nach Abſolvierung des Staats-
examens und Probejahrs 1853 als
Hilfslehrer am Kneiphöfiſchen Gym-
naſium in Königsberg ein, wurde
1855 erſter ordentlicher Lehrer an der
Realſchule zu Jnſterburg, 1858 Ober-
lehrer daſelbſt, trat 1860 an die Real-
ſchule zu Frankfurt a. O. und 1866
an das Gymnaſium zu Liegnitz über
und folgte 1875 einem Rufe an das
Gymnaſium zu Aurich, wo er 1887
zum Profeſſor ernannt wurde. Jn
demſelben Jahre wurde er als erſter
Oberlehrer an das Gymnaſium in
Verden verſetzt. Er ſtarb während
eines Urlaubs am 9. Juli 1889 zu
Freudenſtadt an einem Herzleiden.

S:

Vom Baume des Lebens (Relig.
Dn.), 1871.

Krafft, Elſe,

ſ. Elſe Stramm!

*Kraft, Frieda,

pſeud. Werner
Kraft,
wurde am 10. Juni 1863 in
Berlin als die Tochter des Predigers
an der Zionsgemeinde, K., geboren,
erhielt daſelbſt bis zum 13. Lebens-
jahre ihre Ausbildung und beſuchte
dann zwei Jahre lang ein franzöſi-
ſches Penſionat, wo ſie mit der Kennt-
nis der franzöſiſchen Sprache u. Lite-
ratur eine beſondere Vorliebe für
das franzöſiſche Luſtſpiel gewann, ſo
daß ſie nach ihrer Heimkehr nach Ber-
lin ſelbſt einige kleinere Luſtſpiele in
jener Sprache ſchrieb. Nach einigen
Jahren wandte ſie ſich der religiöſen
Lyrik und Epik und ſeit 1884 beſon-
ders dem Drama zu, doch ſind von
ihren dramatiſchen Arbeiten erſt zwei
in Druck erſchienen. Die Dichterin
lebt noch jetzt in Berlin.

S:

Saul
(Bibliſch. Dr.), 1890. ‒ Agrippina
(Dr. a. d. Zeit Jeſu), 1894.

Kraft, Karl,

geb. 1814 in Kron-
ſtadt (Siebenbürgen), ſtudierte in
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[87/0091] Kra Kra matiſcher Lehrer u. ſeit dem 1. Septbr. 1892 mehrere Jahre hindurch als Profeſſor am Konſervatorium in Wien tätig. Jm Jahre 1899 wurde er zum wirklichen Hofſchauſpieler er- nannt. S: Maria Thereſia und der Pandurenoberſt Trenck (Volksſchſp.), 1892. ‒ Feldmarſchall Laudon, oder Der Krämer von Hadersdorf (Hiſt. Zeitbild), 1892. Krack, Otto, geb. am 24. Aug. 1865 zu Schwerin i. M., beſuchte das Gym- naſium ſeiner Vaterſtadt und wid- mete ſich dann in Roſtock, Berlin und Heidelberg philologiſchen Studien. Nachdem er in Heidelberg die Würde eines Dr. phil. erlangt hatte, wandte er ſich nach Berlin, wo er nunmehr als Schriftſteller und Redakteur der „Woche‟ lebt. S: Die Wiedergeburt (Schſp.), 1892. Krackowizer, Ferdinand, geboren am 27. Mai 1844 in Wels (Erz- herzogtum Öſterreich), widmete ſich nach Vollendung der Gymnaſial- ſtudien der Rechtswiſſenſchaft, er- warb den Grad eines Dr. jur. und wurde 1872 Landesarchivar in Linz, wo er noch jetzt lebt. Jm Jahre 1903 wurde er zum kaiſerl. Rat ernannt. Außer lokalhiſtoriſchen Werken ver- öffentlichte er S: Naturgeſchichte des Kremsmünſterer Studenten (Hum.), 1877. ‒ Jm Konvikte (Heitere Stu- dentenſkizzen), 1879. ‒ Gemeinde- ordnung von Oberöſterreich (zur Be- lebung autonomer Sitzungen in zier- liche Knittelverſe gebracht), 1872. ‒ Geſchichte des Landestheaters zu Linz, 1869. ‒ Naturgeſchichte des öſter- reichiſchen Studenten (Hum.), 1890. ‒ Jn den Alpen (Schw.), 1886. ‒ Ein Stündchen im Gymnaſium (Schw.), 1887. ‒ Das Lied vom Protzen Kilian (Ein heiterer Sang a. d. Oſtmark), 1901. *Kraffert, Adalbert Hermann, geb. am 17. Oktbr. 1828 zu Brauns- berg in Oſtpreußen, beſuchte das Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt u. be- zog 1846 die Univerſität Königsberg, um Theologie zu ſtudieren, wandte ſich aber bald den hiſtoriſch-philo- logiſchen Fächern zu. Am 24. Mai 1851 zum Dr. phil. promoviert, trat er nach Abſolvierung des Staats- examens und Probejahrs 1853 als Hilfslehrer am Kneiphöfiſchen Gym- naſium in Königsberg ein, wurde 1855 erſter ordentlicher Lehrer an der Realſchule zu Jnſterburg, 1858 Ober- lehrer daſelbſt, trat 1860 an die Real- ſchule zu Frankfurt a. O. und 1866 an das Gymnaſium zu Liegnitz über und folgte 1875 einem Rufe an das Gymnaſium zu Aurich, wo er 1887 zum Profeſſor ernannt wurde. Jn demſelben Jahre wurde er als erſter Oberlehrer an das Gymnaſium in Verden verſetzt. Er ſtarb während eines Urlaubs am 9. Juli 1889 zu Freudenſtadt an einem Herzleiden. S: Vom Baume des Lebens (Relig. Dn.), 1871. Krafft, Elſe, ſ. Elſe Stramm! *Kraft, Frieda, pſeud. Werner Kraft, wurde am 10. Juni 1863 in Berlin als die Tochter des Predigers an der Zionsgemeinde, K., geboren, erhielt daſelbſt bis zum 13. Lebens- jahre ihre Ausbildung und beſuchte dann zwei Jahre lang ein franzöſi- ſches Penſionat, wo ſie mit der Kennt- nis der franzöſiſchen Sprache u. Lite- ratur eine beſondere Vorliebe für das franzöſiſche Luſtſpiel gewann, ſo daß ſie nach ihrer Heimkehr nach Ber- lin ſelbſt einige kleinere Luſtſpiele in jener Sprache ſchrieb. Nach einigen Jahren wandte ſie ſich der religiöſen Lyrik und Epik und ſeit 1884 beſon- ders dem Drama zu, doch ſind von ihren dramatiſchen Arbeiten erſt zwei in Druck erſchienen. Die Dichterin lebt noch jetzt in Berlin. S: Saul (Bibliſch. Dr.), 1890. ‒ Agrippina (Dr. a. d. Zeit Jeſu), 1894. Kraft, Karl, geb. 1814 in Kron- ſtadt (Siebenbürgen), ſtudierte in Berlin Theologie und wurde nach *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 4. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 87. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon04_1913/91>, abgerufen am 22.03.2019.