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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Prö
1877. 2. A. 1890. - Am Meer (Sk.
u. Bilder), 1878. - Ein lustig Spiel
vom Gott Humor (Schw.), 1880. -
Ein neuer Sängerkrieg auf der Wart-
burg (Festsp.), 1880. - Karl Gutzkow.
Sein Leben u. seine Werke; II, 1880
bis 1881. - Emanzipierte Novellen,
1881. - Dolce far niente (Reisebriefe),
1882. - Katastrophen (Poet. Bilder
a. unserer Zeit), 1883. - Trotz alle-
dem! (Ge.), 1886. - Scheffels Leben
und Dichten, 1887. - Jn der Alpen-
schutzhütte (Nn.), 1888. - Unsere Zei-
tung (Lsp.), 1888. - Der heilige Amor,
1889. - Modelle (Nn.), 1891. 2. A.
1901. - Das junge Deutschland (Ein
Buch deutsch. Geistesgeschichte), 1892.
- Bilderstürmer! (R. a. d. Gegen-
wart), 1895. - Deutsch-Capri in
Kunst, Dichtung, Leben (Histor. Rück-
blick und poet. Blütenlese), 1901. -
Scheffel, ein Dichterleben (Volks-
ausg.), 1902. - Er soll dein Narr sein
(Eine Buchdrucker- und Ehestands-
geschichte), 1903. - Die schönste Frau
(Nn.), 1904 (Jnhalt: Die schönste
Frau. - Ein Burenweib. - Hedwig
Niemann. - Die Tugendrose. - Wes-
halb Nanni nicht mehr in Familie
mag). - Das Bild der Königin (R.),
1904. - Friedrich Stoltze und Frank-
furt a. Main (Zeit- und Lebensbild),
1905. - Aus Scheffels Herzensleben,
1905. - Scheffels Leben (Biogr. Ein-
führung in die Werke des Dichters),
1907. - Gab heraus: Scheffels ge-
sammelte Werke, 1907. - Scheffels
nachgelassene Dichtungen, 1908.

Prölß, Karl Robert,

* zu Dres-
den am 18. Jan. 1821, wurde Kauf-
mann, widmete sich aber nebenbei
wissenschaftlichen und künstlerischen
Studien u. unternahm, um dieselben
zu ergänzen u. fruchtbar zu machen,
größere Reisen, hielt sich besonders
längere Zeit in Jtalien auf. Heim-
gekehrt, übernahm er das Geschäft
seines Vaters, das er mit seinem
Bruder gemeinschaftlich führte, bis
P. davon 1863 wieder zurücktrat, um
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Pro
sich hinfort gänzlich der schriftstelle-
rischen Tätigkeit zu widmen. Er hat
sich im Laufe der Jahre zu einem her-
vorragenden Dramaturgen u. Kriti-
ker herausgebildet u. 30 Jahre lang,
bis zu seinem Tode am 26. April 1906,
der "Dresdener Zeitung" als Kriti-
ker gedient.

S:

Das Recht der Liebe
(Lustsp.), 1847. - Sophonisbe (Tr.),
1862. - Michael Kohlhaas (Tr.),
1863. - Katharina Howard (Tr.),
1865. - Eine edle Tat (Lsp.), 1866. -
Erläuterungen zu Shakespeares Dra-
men; VIII, 1874-77. - Geschichte des
Hoftheaters zu Dresden, 1878. - Das
herzoglich meiningensche Hoftheater
und die Bühnenreform, 1878. - Ge-
schichte des neueren Dramas, VI;
1880-83. - Altenglisches Theater
(Übersetzungen mit Einleitgn.); II,
1880. - Heinrich Heine. Sein Lebens-
gang und seine Schriften, 1886. -
Das herzoglich meiningensche Hof-
theater, 1887. - Das deutsche Volks-
theater (Eine Frage d. Zeit), 1889. -
Königin Marie Antoinette (Bilder a.
ihrem Leben), 1894. - Romeo und
Julia im Lichte der Philosophie des
Unbewußten, 1874. 2. A. 1889. -
Katechismus der Dramaturgie, 1878.
- Kurzgefaßte Geschichte der deutschen
Schauspielkunst von den Anfängen
bis 1850; 1900.

*Promber, Otto,

geb. am 22. No-
vember 1874 in Zittau in Sachsen
als der Sohn eines Kaufmanns, wid-
mete sich nach Besuch der ersten Bür-
gerschule gleichfalls dem Handels-
stande und frequentierte als Lehrling
noch die Zittauer Handelsschule.
Nachdem er dann kurze Zeit in einer
Woll- und Baumwollagentur tätig
gewesen, gab er 1893 seinen Beruf
auf, um hinfort als Schriftsteller u.
Mitarbeiter verschiedener größerer
Familien- und Jugendschriften zu
wirken; daneben betätigt er sich auch
als Musterzeichner für Spielfabriken.
Er lebt in Dresden-Laubegast.

S:

Was wir Männer von den Frauen

*


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Prö
1877. 2. A. 1890. ‒ Am Meer (Sk.
u. Bilder), 1878. ‒ Ein luſtig Spiel
vom Gott Humor (Schw.), 1880. ‒
Ein neuer Sängerkrieg auf der Wart-
burg (Feſtſp.), 1880. ‒ Karl Gutzkow.
Sein Leben u. ſeine Werke; II, 1880
bis 1881. ‒ Emanzipierte Novellen,
1881. ‒ Dolce far niente (Reiſebriefe),
1882. ‒ Kataſtrophen (Poet. Bilder
a. unſerer Zeit), 1883. ‒ Trotz alle-
dem! (Ge.), 1886. ‒ Scheffels Leben
und Dichten, 1887. ‒ Jn der Alpen-
ſchutzhütte (Nn.), 1888. ‒ Unſere Zei-
tung (Lſp.), 1888. ‒ Der heilige Amor,
1889. ‒ Modelle (Nn.), 1891. 2. A.
1901. ‒ Das junge Deutſchland (Ein
Buch deutſch. Geiſtesgeſchichte), 1892.
‒ Bilderſtürmer! (R. a. d. Gegen-
wart), 1895. ‒ Deutſch-Capri in
Kunſt, Dichtung, Leben (Hiſtor. Rück-
blick und poet. Blütenleſe), 1901. ‒
Scheffel, ein Dichterleben (Volks-
ausg.), 1902. ‒ Er ſoll dein Narr ſein
(Eine Buchdrucker- und Eheſtands-
geſchichte), 1903. ‒ Die ſchönſte Frau
(Nn.), 1904 (Jnhalt: Die ſchönſte
Frau. ‒ Ein Burenweib. ‒ Hedwig
Niemann. ‒ Die Tugendroſe. ‒ Wes-
halb Nanni nicht mehr in Familie
mag). ‒ Das Bild der Königin (R.),
1904. ‒ Friedrich Stoltze und Frank-
furt a. Main (Zeit- und Lebensbild),
1905. ‒ Aus Scheffels Herzensleben,
1905. ‒ Scheffels Leben (Biogr. Ein-
führung in die Werke des Dichters),
1907. ‒ Gab heraus: Scheffels ge-
ſammelte Werke, 1907. ‒ Scheffels
nachgelaſſene Dichtungen, 1908.

Prölß, Karl Robert,

* zu Dres-
den am 18. Jan. 1821, wurde Kauf-
mann, widmete ſich aber nebenbei
wiſſenſchaftlichen und künſtleriſchen
Studien u. unternahm, um dieſelben
zu ergänzen u. fruchtbar zu machen,
größere Reiſen, hielt ſich beſonders
längere Zeit in Jtalien auf. Heim-
gekehrt, übernahm er das Geſchäft
ſeines Vaters, das er mit ſeinem
Bruder gemeinſchaftlich führte, bis
P. davon 1863 wieder zurücktrat, um
[Spaltenumbruch]

Pro
ſich hinfort gänzlich der ſchriftſtelle-
riſchen Tätigkeit zu widmen. Er hat
ſich im Laufe der Jahre zu einem her-
vorragenden Dramaturgen u. Kriti-
ker herausgebildet u. 30 Jahre lang,
bis zu ſeinem Tode am 26. April 1906,
der „Dresdener Zeitung“ als Kriti-
ker gedient.

S:

Das Recht der Liebe
(Luſtſp.), 1847. ‒ Sophonisbe (Tr.),
1862. ‒ Michael Kohlhaas (Tr.),
1863. ‒ Katharina Howard (Tr.),
1865. ‒ Eine edle Tat (Lſp.), 1866. ‒
Erläuterungen zu Shakeſpeares Dra-
men; VIII, 1874‒77. ‒ Geſchichte des
Hoftheaters zu Dresden, 1878. ‒ Das
herzoglich meiningenſche Hoftheater
und die Bühnenreform, 1878. ‒ Ge-
ſchichte des neueren Dramas, VI;
1880‒83. ‒ Altengliſches Theater
(Überſetzungen mit Einleitgn.); II,
1880. ‒ Heinrich Heine. Sein Lebens-
gang und ſeine Schriften, 1886. ‒
Das herzoglich meiningenſche Hof-
theater, 1887. ‒ Das deutſche Volks-
theater (Eine Frage d. Zeit), 1889. ‒
Königin Marie Antoinette (Bilder a.
ihrem Leben), 1894. ‒ Romeo und
Julia im Lichte der Philoſophie des
Unbewußten, 1874. 2. A. 1889. ‒
Katechismus der Dramaturgie, 1878.
‒ Kurzgefaßte Geſchichte der deutſchen
Schauſpielkunſt von den Anfängen
bis 1850; 1900.

*Promber, Otto,

geb. am 22. No-
vember 1874 in Zittau in Sachſen
als der Sohn eines Kaufmanns, wid-
mete ſich nach Beſuch der erſten Bür-
gerſchule gleichfalls dem Handels-
ſtande und frequentierte als Lehrling
noch die Zittauer Handelsſchule.
Nachdem er dann kurze Zeit in einer
Woll- und Baumwollagentur tätig
geweſen, gab er 1893 ſeinen Beruf
auf, um hinfort als Schriftſteller u.
Mitarbeiter verſchiedener größerer
Familien- und Jugendſchriften zu
wirken; daneben betätigt er ſich auch
als Muſterzeichner für Spielfabriken.
Er lebt in Dresden-Laubegaſt.

S:

Was wir Männer von den Frauen

*
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[354/0358] Prö Pro 1877. 2. A. 1890. ‒ Am Meer (Sk. u. Bilder), 1878. ‒ Ein luſtig Spiel vom Gott Humor (Schw.), 1880. ‒ Ein neuer Sängerkrieg auf der Wart- burg (Feſtſp.), 1880. ‒ Karl Gutzkow. Sein Leben u. ſeine Werke; II, 1880 bis 1881. ‒ Emanzipierte Novellen, 1881. ‒ Dolce far niente (Reiſebriefe), 1882. ‒ Kataſtrophen (Poet. Bilder a. unſerer Zeit), 1883. ‒ Trotz alle- dem! (Ge.), 1886. ‒ Scheffels Leben und Dichten, 1887. ‒ Jn der Alpen- ſchutzhütte (Nn.), 1888. ‒ Unſere Zei- tung (Lſp.), 1888. ‒ Der heilige Amor, 1889. ‒ Modelle (Nn.), 1891. 2. A. 1901. ‒ Das junge Deutſchland (Ein Buch deutſch. Geiſtesgeſchichte), 1892. ‒ Bilderſtürmer! (R. a. d. Gegen- wart), 1895. ‒ Deutſch-Capri in Kunſt, Dichtung, Leben (Hiſtor. Rück- blick und poet. Blütenleſe), 1901. ‒ Scheffel, ein Dichterleben (Volks- ausg.), 1902. ‒ Er ſoll dein Narr ſein (Eine Buchdrucker- und Eheſtands- geſchichte), 1903. ‒ Die ſchönſte Frau (Nn.), 1904 (Jnhalt: Die ſchönſte Frau. ‒ Ein Burenweib. ‒ Hedwig Niemann. ‒ Die Tugendroſe. ‒ Wes- halb Nanni nicht mehr in Familie mag). ‒ Das Bild der Königin (R.), 1904. ‒ Friedrich Stoltze und Frank- furt a. Main (Zeit- und Lebensbild), 1905. ‒ Aus Scheffels Herzensleben, 1905. ‒ Scheffels Leben (Biogr. Ein- führung in die Werke des Dichters), 1907. ‒ Gab heraus: Scheffels ge- ſammelte Werke, 1907. ‒ Scheffels nachgelaſſene Dichtungen, 1908. Prölß, Karl Robert, * zu Dres- den am 18. Jan. 1821, wurde Kauf- mann, widmete ſich aber nebenbei wiſſenſchaftlichen und künſtleriſchen Studien u. unternahm, um dieſelben zu ergänzen u. fruchtbar zu machen, größere Reiſen, hielt ſich beſonders längere Zeit in Jtalien auf. Heim- gekehrt, übernahm er das Geſchäft ſeines Vaters, das er mit ſeinem Bruder gemeinſchaftlich führte, bis P. davon 1863 wieder zurücktrat, um ſich hinfort gänzlich der ſchriftſtelle- riſchen Tätigkeit zu widmen. Er hat ſich im Laufe der Jahre zu einem her- vorragenden Dramaturgen u. Kriti- ker herausgebildet u. 30 Jahre lang, bis zu ſeinem Tode am 26. April 1906, der „Dresdener Zeitung“ als Kriti- ker gedient. S: Das Recht der Liebe (Luſtſp.), 1847. ‒ Sophonisbe (Tr.), 1862. ‒ Michael Kohlhaas (Tr.), 1863. ‒ Katharina Howard (Tr.), 1865. ‒ Eine edle Tat (Lſp.), 1866. ‒ Erläuterungen zu Shakeſpeares Dra- men; VIII, 1874‒77. ‒ Geſchichte des Hoftheaters zu Dresden, 1878. ‒ Das herzoglich meiningenſche Hoftheater und die Bühnenreform, 1878. ‒ Ge- ſchichte des neueren Dramas, VI; 1880‒83. ‒ Altengliſches Theater (Überſetzungen mit Einleitgn.); II, 1880. ‒ Heinrich Heine. Sein Lebens- gang und ſeine Schriften, 1886. ‒ Das herzoglich meiningenſche Hof- theater, 1887. ‒ Das deutſche Volks- theater (Eine Frage d. Zeit), 1889. ‒ Königin Marie Antoinette (Bilder a. ihrem Leben), 1894. ‒ Romeo und Julia im Lichte der Philoſophie des Unbewußten, 1874. 2. A. 1889. ‒ Katechismus der Dramaturgie, 1878. ‒ Kurzgefaßte Geſchichte der deutſchen Schauſpielkunſt von den Anfängen bis 1850; 1900. *Promber, Otto, geb. am 22. No- vember 1874 in Zittau in Sachſen als der Sohn eines Kaufmanns, wid- mete ſich nach Beſuch der erſten Bür- gerſchule gleichfalls dem Handels- ſtande und frequentierte als Lehrling noch die Zittauer Handelsſchule. Nachdem er dann kurze Zeit in einer Woll- und Baumwollagentur tätig geweſen, gab er 1893 ſeinen Beruf auf, um hinfort als Schriftſteller u. Mitarbeiter verſchiedener größerer Familien- und Jugendſchriften zu wirken; daneben betätigt er ſich auch als Muſterzeichner für Spielfabriken. Er lebt in Dresden-Laubegaſt. S: Was wir Männer von den Frauen *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 354. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/358>, abgerufen am 22.02.2019.