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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Reg
ein neues Heim gründete. Verschie-
dene Reisen nach Paris, London, ein
Jahr in Jtalien bauten im Geiste
aus, was die stillen, an inneren Er-
lebnissen reichen Jahre angesammelt
hatten, und so betrat Charlotte R.
schon 1875 die Laufbahn einer Schrift-
stellerin, der sie bis zu ihrem Tode
treu geblieben ist. Seit dem Jahre
1887 hatte sie ihren Wohnsitz in Han-
nover, und dort ist sie am 20. Mai
1904 gestorben.

S:

Gräfin Sibylle
(R.); II, 1878. - Still und bewegt
(R.); II, 1880. - Frühling und Hoch-
sommer (R.), 1882. - Einer aus der
Masse (R.), 1888. - Moderne Kultur
(R.), 1889. - Unter dem Purpur (R.),
1890. - Die Lüge ihres Lebens, 1890.
- Die Glücksjäger (R.), 1892. - Tante
Jettes Pflegesöhne (R.); II, 1893. -
Dem Jrrlicht nach (R.); II, 1893. -
Eine Entführung (N.), 1893. - Was
ist Glück? (R.), 1895. - Licht und
Finsternis (R.), 1895. - Jm Netz (N.),
1897. - Wer hat den Frieden (R.),
1897. - Gesühnte Schuld (R.), 1898.
- Ebenbürtige Gefährten (R.), 1898.
- Am Ziele (R.), 1899. - Gerettet (N.),
1899. - Leidenschaft (N.), 1899. -
Treue (R.), 1901. - Späte Erkennt-
nis (R.), 1902. - Versuchung (R.),
1903. - Die Erlöserin (E.), 1903.

Regenstein, Fritz,

geb. am 31.
Oktober 1862 zu Schelfwerder bei
Schwerin in Mecklenburg als der
Sohn eines Forstmeisters, besuchte
das Gymnasium in Schwerin und seit
1875 die Kadettenkorps in Plön und
Groß-Lichterfelde und trat im Mai
1882 als Fahnenjunker in das Jn-
fanterieregiment Nr. 16 zu Köln a. Rh.
ein, dem er bis 1897 als Leutnant,
bezw. Oberleutnant angehörte. Ge-
legentlich der Neuformation der Regi-
menter 1897 wurde er in das Jn-
fanterieregiment Nr. 159 zunächst nach
Wesel u. Düsseldorf versetzt u. siedelte
-- inzwischen zum Kompagniechef be-
fördert -- im Frühjahr 1899 mit dem
Regiment in dessen neue Garnison
[Spaltenumbruch]

Reh
Mülheim a. d. Ruhr über. Aus Ge-
sundheitsrücksichten erbat er im Sept.
1902 seinen Abschied, der ihm auch
unter Anstellung als Bezirksoffizier
in Hattingen a. d. Ruhr genehmigt
wurde. Seine Dichtungen sehen der
Veröffentlichung entgegen.

Reginus, J.,

Pseud. für Joseph
Bretzl; s. d.!

Reglow, Adolf,

Pseudonym für
Adolf Volger; s. d.!

Regnis le Gov,

Pseudon. für
Gustav Emil Vogelsinger; s. d.!

*Reh, Eugen,

geb. 18. März 1871
in Potsdam als der Sohn eines Feld-
zahlmeisters, der im folgenden Jahre
nach Berlin versetzt wurde, besuchte
hier 1878-91 die Vorschule und das
Leibniz-Gymnasium u. studierte dann
an der Berliner Universität bis 1894
Theologie. Nach einer größeren Reise
durch Süddeutschland bestand er 1896
das erste theologische Examen und
wurde 1898 Leiter einer Familien-
schule in Kriescht (Neumarkt), von wo
aus er 1899 seine zweite theologische
Prüfung bestand. Seit dem 1. Mai
1900 ist er Vorsteher einer gehobenen
Privatknabenschule in Neutomischel
(Prov. Posen).

S:

Galerius (Schsp.),
1900. - Blumen am Wege (Dn.),
1902.

*Rehbaum, Theobald,

geb. am
7. August 1835 in Berlin, Musiker u.
Dichter, lebte viele Jahre daselbst als
Musikdirektor und Musikschriftsteller,
bis er 1891 seinen Wohnsitz in Wies-
baden nahm. Jm Jahre 1906 wurde er
zum Professor ernannt, u. 1909 kehrte
er in seine Vaterstadt Berlin zurück.
Außer einer Anzahl Opernlibretti, die
er zum Teil mit eigener Musik versah,
veröffentlichte er

S:

Oberst Lumpus
(Kom. O., Text und Musik), 1892. -
Alte Freundschaft (Lsp.), 1894. - Jm
Wein ist Wahrheit (Schw.), 1896. -
Leibeigen (Schsp.), 1897.

*Rehbein, Arthur,

psd. Atzvom
Rhyn,
wurde als Sohn des Fol-
genden am 26. Oktbr. 1867 in Rem-

*


[Spaltenumbruch]

Reg
ein neues Heim gründete. Verſchie-
dene Reiſen nach Paris, London, ein
Jahr in Jtalien bauten im Geiſte
aus, was die ſtillen, an inneren Er-
lebniſſen reichen Jahre angeſammelt
hatten, und ſo betrat Charlotte R.
ſchon 1875 die Laufbahn einer Schrift-
ſtellerin, der ſie bis zu ihrem Tode
treu geblieben iſt. Seit dem Jahre
1887 hatte ſie ihren Wohnſitz in Han-
nover, und dort iſt ſie am 20. Mai
1904 geſtorben.

S:

Gräfin Sibylle
(R.); II, 1878. ‒ Still und bewegt
(R.); II, 1880. ‒ Frühling und Hoch-
ſommer (R.), 1882. ‒ Einer aus der
Maſſe (R.), 1888. ‒ Moderne Kultur
(R.), 1889. ‒ Unter dem Purpur (R.),
1890. ‒ Die Lüge ihres Lebens, 1890.
‒ Die Glücksjäger (R.), 1892. ‒ Tante
Jettes Pflegeſöhne (R.); II, 1893. ‒
Dem Jrrlicht nach (R.); II, 1893. ‒
Eine Entführung (N.), 1893. ‒ Was
iſt Glück? (R.), 1895. ‒ Licht und
Finſternis (R.), 1895. ‒ Jm Netz (N.),
1897. ‒ Wer hat den Frieden (R.),
1897. ‒ Geſühnte Schuld (R.), 1898.
‒ Ebenbürtige Gefährten (R.), 1898.
‒ Am Ziele (R.), 1899. ‒ Gerettet (N.),
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Treue (R.), 1901. ‒ Späte Erkennt-
nis (R.), 1902. ‒ Verſuchung (R.),
1903. ‒ Die Erlöſerin (E.), 1903.

Regenſtein, Fritz,

geb. am 31.
Oktober 1862 zu Schelfwerder bei
Schwerin in Mecklenburg als der
Sohn eines Forſtmeiſters, beſuchte
das Gymnaſium in Schwerin und ſeit
1875 die Kadettenkorps in Plön und
Groß-Lichterfelde und trat im Mai
1882 als Fahnenjunker in das Jn-
fanterieregiment Nr. 16 zu Köln a. Rh.
ein, dem er bis 1897 als Leutnant,
bezw. Oberleutnant angehörte. Ge-
legentlich der Neuformation der Regi-
menter 1897 wurde er in das Jn-
fanterieregiment Nr. 159 zunächſt nach
Weſel u. Düſſeldorf verſetzt u. ſiedelte
— inzwiſchen zum Kompagniechef be-
fördert — im Frühjahr 1899 mit dem
Regiment in deſſen neue Garniſon
[Spaltenumbruch]

Reh
Mülheim a. d. Ruhr über. Aus Ge-
ſundheitsrückſichten erbat er im Sept.
1902 ſeinen Abſchied, der ihm auch
unter Anſtellung als Bezirksoffizier
in Hattingen a. d. Ruhr genehmigt
wurde. Seine Dichtungen ſehen der
Veröffentlichung entgegen.

Reginus, J.,

Pſeud. für Joſeph
Bretzl; ſ. d.!

Reglow, Adolf,

Pſeudonym für
Adolf Volger; ſ. d.!

Regnis le Gov,

Pſeudon. für
Guſtav Emil Vogelſinger; ſ. d.!

*Reh, Eugen,

geb. 18. März 1871
in Potsdam als der Sohn eines Feld-
zahlmeiſters, der im folgenden Jahre
nach Berlin verſetzt wurde, beſuchte
hier 1878‒91 die Vorſchule und das
Leibniz-Gymnaſium u. ſtudierte dann
an der Berliner Univerſität bis 1894
Theologie. Nach einer größeren Reiſe
durch Süddeutſchland beſtand er 1896
das erſte theologiſche Examen und
wurde 1898 Leiter einer Familien-
ſchule in Krieſcht (Neumarkt), von wo
aus er 1899 ſeine zweite theologiſche
Prüfung beſtand. Seit dem 1. Mai
1900 iſt er Vorſteher einer gehobenen
Privatknabenſchule in Neutomiſchel
(Prov. Poſen).

S:

Galerius (Schſp.),
1900. ‒ Blumen am Wege (Dn.),
1902.

*Rehbaum, Theobald,

geb. am
7. Auguſt 1835 in Berlin, Muſiker u.
Dichter, lebte viele Jahre daſelbſt als
Muſikdirektor und Muſikſchriftſteller,
bis er 1891 ſeinen Wohnſitz in Wies-
baden nahm. Jm Jahre 1906 wurde er
zum Profeſſor ernannt, u. 1909 kehrte
er in ſeine Vaterſtadt Berlin zurück.
Außer einer Anzahl Opernlibretti, die
er zum Teil mit eigener Muſik verſah,
veröffentlichte er

S:

Oberſt Lumpus
(Kom. O., Text und Muſik), 1892. ‒
Alte Freundſchaft (Lſp.), 1894. ‒ Jm
Wein iſt Wahrheit (Schw.), 1896. ‒
Leibeigen (Schſp.), 1897.

*Rehbein, Arthur,

pſd. Atzvom
Rhyn,
wurde als Sohn des Fol-
genden am 26. Oktbr. 1867 in Rem-

*
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[405/0409] Reg Reh ein neues Heim gründete. Verſchie- dene Reiſen nach Paris, London, ein Jahr in Jtalien bauten im Geiſte aus, was die ſtillen, an inneren Er- lebniſſen reichen Jahre angeſammelt hatten, und ſo betrat Charlotte R. ſchon 1875 die Laufbahn einer Schrift- ſtellerin, der ſie bis zu ihrem Tode treu geblieben iſt. Seit dem Jahre 1887 hatte ſie ihren Wohnſitz in Han- nover, und dort iſt ſie am 20. Mai 1904 geſtorben. S: Gräfin Sibylle (R.); II, 1878. ‒ Still und bewegt (R.); II, 1880. ‒ Frühling und Hoch- ſommer (R.), 1882. ‒ Einer aus der Maſſe (R.), 1888. ‒ Moderne Kultur (R.), 1889. ‒ Unter dem Purpur (R.), 1890. ‒ Die Lüge ihres Lebens, 1890. ‒ Die Glücksjäger (R.), 1892. ‒ Tante Jettes Pflegeſöhne (R.); II, 1893. ‒ Dem Jrrlicht nach (R.); II, 1893. ‒ Eine Entführung (N.), 1893. ‒ Was iſt Glück? (R.), 1895. ‒ Licht und Finſternis (R.), 1895. ‒ Jm Netz (N.), 1897. ‒ Wer hat den Frieden (R.), 1897. ‒ Geſühnte Schuld (R.), 1898. ‒ Ebenbürtige Gefährten (R.), 1898. ‒ Am Ziele (R.), 1899. ‒ Gerettet (N.), 1899. ‒ Leidenſchaft (N.), 1899. ‒ Treue (R.), 1901. ‒ Späte Erkennt- nis (R.), 1902. ‒ Verſuchung (R.), 1903. ‒ Die Erlöſerin (E.), 1903. Regenſtein, Fritz, geb. am 31. Oktober 1862 zu Schelfwerder bei Schwerin in Mecklenburg als der Sohn eines Forſtmeiſters, beſuchte das Gymnaſium in Schwerin und ſeit 1875 die Kadettenkorps in Plön und Groß-Lichterfelde und trat im Mai 1882 als Fahnenjunker in das Jn- fanterieregiment Nr. 16 zu Köln a. Rh. ein, dem er bis 1897 als Leutnant, bezw. Oberleutnant angehörte. Ge- legentlich der Neuformation der Regi- menter 1897 wurde er in das Jn- fanterieregiment Nr. 159 zunächſt nach Weſel u. Düſſeldorf verſetzt u. ſiedelte — inzwiſchen zum Kompagniechef be- fördert — im Frühjahr 1899 mit dem Regiment in deſſen neue Garniſon Mülheim a. d. Ruhr über. Aus Ge- ſundheitsrückſichten erbat er im Sept. 1902 ſeinen Abſchied, der ihm auch unter Anſtellung als Bezirksoffizier in Hattingen a. d. Ruhr genehmigt wurde. Seine Dichtungen ſehen der Veröffentlichung entgegen. Reginus, J., Pſeud. für Joſeph Bretzl; ſ. d.! Reglow, Adolf, Pſeudonym für Adolf Volger; ſ. d.! Regnis le Gov, Pſeudon. für Guſtav Emil Vogelſinger; ſ. d.! *Reh, Eugen, geb. 18. März 1871 in Potsdam als der Sohn eines Feld- zahlmeiſters, der im folgenden Jahre nach Berlin verſetzt wurde, beſuchte hier 1878‒91 die Vorſchule und das Leibniz-Gymnaſium u. ſtudierte dann an der Berliner Univerſität bis 1894 Theologie. Nach einer größeren Reiſe durch Süddeutſchland beſtand er 1896 das erſte theologiſche Examen und wurde 1898 Leiter einer Familien- ſchule in Krieſcht (Neumarkt), von wo aus er 1899 ſeine zweite theologiſche Prüfung beſtand. Seit dem 1. Mai 1900 iſt er Vorſteher einer gehobenen Privatknabenſchule in Neutomiſchel (Prov. Poſen). S: Galerius (Schſp.), 1900. ‒ Blumen am Wege (Dn.), 1902. *Rehbaum, Theobald, geb. am 7. Auguſt 1835 in Berlin, Muſiker u. Dichter, lebte viele Jahre daſelbſt als Muſikdirektor und Muſikſchriftſteller, bis er 1891 ſeinen Wohnſitz in Wies- baden nahm. Jm Jahre 1906 wurde er zum Profeſſor ernannt, u. 1909 kehrte er in ſeine Vaterſtadt Berlin zurück. Außer einer Anzahl Opernlibretti, die er zum Teil mit eigener Muſik verſah, veröffentlichte er S: Oberſt Lumpus (Kom. O., Text und Muſik), 1892. ‒ Alte Freundſchaft (Lſp.), 1894. ‒ Jm Wein iſt Wahrheit (Schw.), 1896. ‒ Leibeigen (Schſp.), 1897. *Rehbein, Arthur, pſd. Atzvom Rhyn, wurde als Sohn des Fol- genden am 26. Oktbr. 1867 in Rem- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 405. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/409>, abgerufen am 22.03.2019.