Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

Bild:
<< vorherige Seite


[Spaltenumbruch]

Mül
1851-52, 1860-66. - Erzählungen
eines rheinischen Chronisten; II,
1860-61 (Jnhalt: Karl Jmmermann
und sein Kreis. - Aus Jacobis Gar-
ten. - Furioso. - Aus Beethovens
Jugend). - Aschenbrödel (Ep. G.),
1863. - Vier Burgen (Deutsche
Adelsgeschichten); II, 1862. - Von
drei Mühlen (Ländliche Geschichten),
1865 (Jnhalt: Die Mühle am Hell-
bach. - Die Mühle im Scheidergrunde.
- Die Mühle im Bingstal). - Zum
stillen Vergnügen (Künstlergeschich-
ten); II, 1865 (Jnhalt: Mit Ham-
mer und Meißel. Geschichte des Ernst
Fröhlich. - Der Domschüler. Gesch.
des Clemens Heil. - Vom Pflug zum
Pinsel. Gesch. d. Theodor Barkhofen.
- Waldtage. Gesch. d. Wilh. Heiden).
- Eine Fahrt durchs Lahntal, 1865.
- Der Einsiedler von Sanssouci (Hist.
Lsp. Manuskr.), 1865. - Die Rose
von Jericho (Tr. Manuskr.), o. J.
- Märchenbuch für meine Kinder,
1866. - Sommertage im Siebenge-
birge, 1867. - Der Pilger in Jta-
lien (Son.), 1868. - Der Zauberer
Merlin (G.), 1871. - Dramatische
Werke; VI, 1872 (Jnhalt: Sie hat
ihr Herz entdeckt [1865]. - Jn der
Kur. - Der Supernumerar. - Die
Frau Kommerzienrätin. - Sie macht
alle glücklich. - Wie das Stück, so
das Glück. - Dornröschen. - Um des
Kaisers Bart. - Über den Parteien.
- Jnkognito. - Amor und Psyche. -
Jn Bann und Acht).

Müller v. d. Leppe, Hans,

Psd.
für Hans Emil Felix Müller; s. d.!

*Müller-Mann, Gustav,

geb. am
26. April 1868 in Wegeleben bei Hal-
berstadt, besuchte die Gymnasien in
Halle und Blankenburg a. Harz und
trat Ostern 1887 als Lehrling in die
Ed. Antonsche Universitätsbuchhand-
lung in Halle ein, wo er bis Ostern
1890 verblieb. Jn den folgenden
Jahren war er als Gehilfe in Lahr
i. B., in Leipzig, München u. Lörrach
tätig, wandie sich seit dem Herbst 1893
[Spaltenumbruch]

Mül
dem Studium der Geschichte, Geo-
graphie, Philosophie und National-
ökonomie an den Universitäten Ber-
lin, Freiburg i. B., Rostock u. Basel
zu und erlangte auf Grund seiner
Schrift "Otto II. u. seine Beziehungen
zum Ausland" im Frühjahr 1898 die
Würde eines Dr. phil. Dann kehrte
er zum Buchhandel zurück und be-
gründete 1899 in Leipzig eine Ver-
lagsbuchhandlung. 1906 wurde er
zum Hofbuchhändler ernannt.

S:


Minne- und Malerfahrten (En. a. d.
Leben), 1899. 2. A. 1901. - Sonder-
bare Kostgänger (Aus dem Leben),
1900. - Heiratsmaxel (Hum.), 1902.

*Müller-München (früher:
Müller-Cassala), Gustav Adolf,


geb. am 22. Januar 1872 in Kassel,
trat nach vollbrachter Schulzeit und
privaten literarischen Studien in
Berlin, seinen Neigungen folgend,
zur Journalistik über. Jm J. 1889
weilte er in Bernburg, 1890 in Ber-
lin, dann bis zum J. 1893 in Kassel,
wo er eine humoristisch-satirische Zeit-
schrift herausgab, und ließ sich 1897
in München nieder, wo er seitdem als
Schriftsteller lebt und 1908 in die
Feuilleton-Redaktion der "Münche-
ner Neuesten Nachrichten" eintrat.

S:

Gedichte, 1902. - Der Bärenvater
(Weihnachtsspiel), 1908.

*Müller-Palm, Adolf,

pseud.
Adolf Palm, wurde am 10. März
1840 zu Stuttgart als ein Sohn des
Verlagsbuchhändlers u. Buchdrucke-
reibesitzers Friedrich M. geboren.
Dieser gründete bald darauf das noch
heute erscheinende, weit verbreitete
"Neue Tagblatt" und bestimmte sei-
nen Sohn zum dereinstigen Nachfol-
ger seines Geschäfts u. zur Führung
der Redaktion seines Blattes. Dem-
gemäß ließ er ihm auf dem Gymna-
sium eine tüchtige humanistische Bil-
dung zuteil werden und verordnete
sogar in seinem Testament, daß bei
seinem etwa früher eintretenden
Tode der Sohn eine kaufmännische

*


[Spaltenumbruch]

Mül
1851‒52, 1860‒66. ‒ Erzählungen
eines rheiniſchen Chroniſten; II,
1860‒61 (Jnhalt: Karl Jmmermann
und ſein Kreis. ‒ Aus Jacobis Gar-
ten. ‒ Furioſo. ‒ Aus Beethovens
Jugend). ‒ Aſchenbrödel (Ep. G.),
1863. ‒ Vier Burgen (Deutſche
Adelsgeſchichten); II, 1862. ‒ Von
drei Mühlen (Ländliche Geſchichten),
1865 (Jnhalt: Die Mühle am Hell-
bach. ‒ Die Mühle im Scheidergrunde.
‒ Die Mühle im Bingstal). ‒ Zum
ſtillen Vergnügen (Künſtlergeſchich-
ten); II, 1865 (Jnhalt: Mit Ham-
mer und Meißel. Geſchichte des Ernſt
Fröhlich. ‒ Der Domſchüler. Geſch.
des Clemens Heil. ‒ Vom Pflug zum
Pinſel. Geſch. d. Theodor Barkhofen.
‒ Waldtage. Geſch. d. Wilh. Heiden).
‒ Eine Fahrt durchs Lahntal, 1865.
‒ Der Einſiedler von Sansſouci (Hiſt.
Lſp. Manuſkr.), 1865. ‒ Die Roſe
von Jericho (Tr. Manuſkr.), o. J.
‒ Märchenbuch für meine Kinder,
1866. ‒ Sommertage im Siebenge-
birge, 1867. ‒ Der Pilger in Jta-
lien (Son.), 1868. ‒ Der Zauberer
Merlin (G.), 1871. ‒ Dramatiſche
Werke; VI, 1872 (Jnhalt: Sie hat
ihr Herz entdeckt [1865]. ‒ Jn der
Kur. ‒ Der Supernumerar. ‒ Die
Frau Kommerzienrätin. ‒ Sie macht
alle glücklich. ‒ Wie das Stück, ſo
das Glück. ‒ Dornröschen. ‒ Um des
Kaiſers Bart. ‒ Über den Parteien.
‒ Jnkognito. ‒ Amor und Pſyche. ‒
Jn Bann und Acht).

Müller v. d. Leppe, Hans,

Pſd.
für Hans Emil Felix Müller; ſ. d.!

*Müller-Mann, Guſtav,

geb. am
26. April 1868 in Wegeleben bei Hal-
berſtadt, beſuchte die Gymnaſien in
Halle und Blankenburg a. Harz und
trat Oſtern 1887 als Lehrling in die
Ed. Antonſche Univerſitätsbuchhand-
lung in Halle ein, wo er bis Oſtern
1890 verblieb. Jn den folgenden
Jahren war er als Gehilfe in Lahr
i. B., in Leipzig, München u. Lörrach
tätig, wandie ſich ſeit dem Herbſt 1893
[Spaltenumbruch]

Mül
dem Studium der Geſchichte, Geo-
graphie, Philoſophie und National-
ökonomie an den Univerſitäten Ber-
lin, Freiburg i. B., Roſtock u. Baſel
zu und erlangte auf Grund ſeiner
Schrift „Otto II. u. ſeine Beziehungen
zum Ausland“ im Frühjahr 1898 die
Würde eines Dr. phil. Dann kehrte
er zum Buchhandel zurück und be-
gründete 1899 in Leipzig eine Ver-
lagsbuchhandlung. 1906 wurde er
zum Hofbuchhändler ernannt.

S:


Minne- und Malerfahrten (En. a. d.
Leben), 1899. 2. A. 1901. ‒ Sonder-
bare Koſtgänger (Aus dem Leben),
1900. ‒ Heiratsmaxel (Hum.), 1902.

*Müller-München (früher:
Müller-Caſſala), Guſtav Adolf,


geb. am 22. Januar 1872 in Kaſſel,
trat nach vollbrachter Schulzeit und
privaten literariſchen Studien in
Berlin, ſeinen Neigungen folgend,
zur Journaliſtik über. Jm J. 1889
weilte er in Bernburg, 1890 in Ber-
lin, dann bis zum J. 1893 in Kaſſel,
wo er eine humoriſtiſch-ſatiriſche Zeit-
ſchrift herausgab, und ließ ſich 1897
in München nieder, wo er ſeitdem als
Schriftſteller lebt und 1908 in die
Feuilleton-Redaktion der „Münche-
ner Neueſten Nachrichten“ eintrat.

S:

Gedichte, 1902. ‒ Der Bärenvater
(Weihnachtsſpiel), 1908.

*Müller-Palm, Adolf,

pſeud.
Adolf Palm, wurde am 10. März
1840 zu Stuttgart als ein Sohn des
Verlagsbuchhändlers u. Buchdrucke-
reibeſitzers Friedrich M. geboren.
Dieſer gründete bald darauf das noch
heute erſcheinende, weit verbreitete
„Neue Tagblatt“ und beſtimmte ſei-
nen Sohn zum dereinſtigen Nachfol-
ger ſeines Geſchäfts u. zur Führung
der Redaktion ſeines Blattes. Dem-
gemäß ließ er ihm auf dem Gymna-
ſium eine tüchtige humaniſtiſche Bil-
dung zuteil werden und verordnete
ſogar in ſeinem Teſtament, daß bei
ſeinem etwa früher eintretenden
Tode der Sohn eine kaufmänniſche

*
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="index" n="1">
        <div type="bibliography" n="2">
          <p><pb facs="#f0081" n="77"/><lb/><cb/><lb/>
<fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">Mül</hi></fw><lb/>
1851&#x2012;52, 1860&#x2012;66. &#x2012; Erzählungen<lb/>
eines rheini&#x017F;chen Chroni&#x017F;ten; <hi rendition="#aq">II,</hi><lb/>
1860&#x2012;61 (Jnhalt: Karl Jmmermann<lb/>
und &#x017F;ein Kreis. &#x2012; Aus Jacobis Gar-<lb/>
ten. &#x2012; Furio&#x017F;o. &#x2012; Aus Beethovens<lb/>
Jugend). &#x2012; A&#x017F;chenbrödel (Ep. G.),<lb/>
1863. &#x2012; Vier Burgen (Deut&#x017F;che<lb/>
Adelsge&#x017F;chichten); <hi rendition="#aq">II,</hi> 1862. &#x2012; Von<lb/>
drei Mühlen (Ländliche Ge&#x017F;chichten),<lb/>
1865 (Jnhalt: Die Mühle am Hell-<lb/>
bach. &#x2012; Die Mühle im Scheidergrunde.<lb/>
&#x2012; Die Mühle im Bingstal). &#x2012; Zum<lb/>
&#x017F;tillen Vergnügen (Kün&#x017F;tlerge&#x017F;chich-<lb/>
ten); <hi rendition="#aq">II,</hi> 1865 (Jnhalt: Mit Ham-<lb/>
mer und Meißel. Ge&#x017F;chichte des Ern&#x017F;t<lb/>
Fröhlich. &#x2012; Der Dom&#x017F;chüler. Ge&#x017F;ch.<lb/>
des Clemens Heil. &#x2012; Vom Pflug zum<lb/>
Pin&#x017F;el. Ge&#x017F;ch. d. Theodor Barkhofen.<lb/>
&#x2012; Waldtage. Ge&#x017F;ch. d. Wilh. Heiden).<lb/>
&#x2012; Eine Fahrt durchs Lahntal, 1865.<lb/>
&#x2012; Der Ein&#x017F;iedler von Sans&#x017F;ouci (Hi&#x017F;t.<lb/>
L&#x017F;p. Manu&#x017F;kr.), 1865. &#x2012; Die Ro&#x017F;e<lb/>
von Jericho (Tr. Manu&#x017F;kr.), o. J.<lb/>
&#x2012; Märchenbuch für meine Kinder,<lb/>
1866. &#x2012; Sommertage im Siebenge-<lb/>
birge, 1867. &#x2012; Der Pilger in Jta-<lb/>
lien (Son.), 1868. &#x2012; Der Zauberer<lb/>
Merlin (G.), 1871. &#x2012; Dramati&#x017F;che<lb/>
Werke; <hi rendition="#aq">VI,</hi> 1872 (Jnhalt: Sie hat<lb/>
ihr Herz entdeckt [1865]. &#x2012; Jn der<lb/>
Kur. &#x2012; Der Supernumerar. &#x2012; Die<lb/>
Frau Kommerzienrätin. &#x2012; Sie macht<lb/>
alle glücklich. &#x2012; Wie das Stück, &#x017F;o<lb/>
das Glück. &#x2012; Dornröschen. &#x2012; Um des<lb/>
Kai&#x017F;ers Bart. &#x2012; Über den Parteien.<lb/>
&#x2012; Jnkognito. &#x2012; Amor und P&#x017F;yche. &#x2012;<lb/>
Jn Bann und Acht).</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>
          <persName><hi rendition="#b">Müller v. d. Leppe,</hi> Hans,</persName>
        </head>
        <p> P&#x017F;d.<lb/>
für <hi rendition="#g">Hans</hi> Emil Felix <hi rendition="#g">Müller;</hi> &#x017F;. d.!</p><lb/>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<persName><hi rendition="#b">Müller-Mann,</hi> Gu&#x017F;tav,</persName></head>
        <p> geb. am<lb/>
26. April 1868 in Wegeleben bei Hal-<lb/>
ber&#x017F;tadt, be&#x017F;uchte die Gymna&#x017F;ien in<lb/>
Halle und Blankenburg a. Harz und<lb/>
trat O&#x017F;tern 1887 als Lehrling in die<lb/>
Ed. Anton&#x017F;che Univer&#x017F;itätsbuchhand-<lb/>
lung in Halle ein, wo er bis O&#x017F;tern<lb/>
1890 verblieb. Jn den folgenden<lb/>
Jahren war er als Gehilfe in Lahr<lb/>
i. B., in Leipzig, München u. Lörrach<lb/>
tätig, wandie &#x017F;ich &#x017F;eit dem Herb&#x017F;t 1893<lb/><cb/><lb/>
<fw type="header" place="top"><hi rendition="#g">Mül</hi></fw><lb/>
dem Studium der Ge&#x017F;chichte, Geo-<lb/>
graphie, Philo&#x017F;ophie und National-<lb/>
ökonomie an den Univer&#x017F;itäten Ber-<lb/>
lin, Freiburg i. B., Ro&#x017F;tock u. Ba&#x017F;el<lb/>
zu und erlangte auf Grund &#x017F;einer<lb/>
Schrift &#x201E;Otto <hi rendition="#aq">II.</hi> u. &#x017F;eine Beziehungen<lb/>
zum Ausland&#x201C; im Frühjahr 1898 die<lb/>
Würde eines <hi rendition="#aq">Dr. phil.</hi> Dann kehrte<lb/>
er zum Buchhandel zurück und be-<lb/>
gründete 1899 in Leipzig eine Ver-<lb/>
lagsbuchhandlung. 1906 wurde er<lb/>
zum Hofbuchhändler ernannt. </p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head><lb/>
          <p><lb/>
Minne- und Malerfahrten (En. a. d.<lb/>
Leben), 1899. 2. A. 1901. &#x2012; Sonder-<lb/>
bare Ko&#x017F;tgänger (Aus dem Leben),<lb/>
1900. &#x2012; Heiratsmaxel (Hum.), 1902.</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<persName><hi rendition="#b">Müller-München</hi> (früher:<lb/><hi rendition="#b">Müller-Ca&#x017F;&#x017F;ala),</hi> Gu&#x017F;tav Adolf,</persName></head>
        <p><lb/>
geb. am 22. Januar 1872 in Ka&#x017F;&#x017F;el,<lb/>
trat nach vollbrachter Schulzeit und<lb/>
privaten literari&#x017F;chen Studien in<lb/>
Berlin, &#x017F;einen Neigungen folgend,<lb/>
zur Journali&#x017F;tik über. Jm J. 1889<lb/>
weilte er in Bernburg, 1890 in Ber-<lb/>
lin, dann bis zum J. 1893 in Ka&#x017F;&#x017F;el,<lb/>
wo er eine humori&#x017F;ti&#x017F;ch-&#x017F;atiri&#x017F;che Zeit-<lb/>
&#x017F;chrift herausgab, und ließ &#x017F;ich 1897<lb/>
in München nieder, wo er &#x017F;eitdem als<lb/>
Schrift&#x017F;teller lebt und 1908 in die<lb/>
Feuilleton-Redaktion der &#x201E;Münche-<lb/>
ner Neue&#x017F;ten Nachrichten&#x201C; eintrat.<lb/></p><lb/>
        <div type="bibliography" n="2">
          <head> <hi rendition="#i">S:</hi> </head>
          <p>Gedichte, 1902. &#x2012; Der Bärenvater<lb/>
(Weihnachts&#x017F;piel), 1908.</p><lb/>
        </div>
      </div><lb/>
      <div type="index" n="1">
        <head>*<persName><hi rendition="#b">Müller-Palm,</hi> Adolf,</persName></head>
        <p> p&#x017F;eud.<lb/><hi rendition="#g">Adolf Palm,</hi> wurde am 10. März<lb/>
1840 zu Stuttgart als ein Sohn des<lb/>
Verlagsbuchhändlers u. Buchdrucke-<lb/>
reibe&#x017F;itzers Friedrich M. geboren.<lb/>
Die&#x017F;er gründete bald darauf das noch<lb/>
heute er&#x017F;cheinende, weit verbreitete<lb/>
&#x201E;Neue Tagblatt&#x201C; und be&#x017F;timmte &#x017F;ei-<lb/>
nen Sohn zum derein&#x017F;tigen Nachfol-<lb/>
ger &#x017F;eines Ge&#x017F;chäfts u. zur Führung<lb/>
der Redaktion &#x017F;eines Blattes. Dem-<lb/>
gemäß ließ er ihm auf dem Gymna-<lb/>
&#x017F;ium eine tüchtige humani&#x017F;ti&#x017F;che Bil-<lb/>
dung zuteil werden und verordnete<lb/>
&#x017F;ogar in &#x017F;einem Te&#x017F;tament, daß bei<lb/>
&#x017F;einem etwa früher eintretenden<lb/>
Tode der Sohn eine kaufmänni&#x017F;che<lb/>
<fw type="sig" place="bottom">*</fw><lb/></p>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[77/0081] Mül Mül 1851‒52, 1860‒66. ‒ Erzählungen eines rheiniſchen Chroniſten; II, 1860‒61 (Jnhalt: Karl Jmmermann und ſein Kreis. ‒ Aus Jacobis Gar- ten. ‒ Furioſo. ‒ Aus Beethovens Jugend). ‒ Aſchenbrödel (Ep. G.), 1863. ‒ Vier Burgen (Deutſche Adelsgeſchichten); II, 1862. ‒ Von drei Mühlen (Ländliche Geſchichten), 1865 (Jnhalt: Die Mühle am Hell- bach. ‒ Die Mühle im Scheidergrunde. ‒ Die Mühle im Bingstal). ‒ Zum ſtillen Vergnügen (Künſtlergeſchich- ten); II, 1865 (Jnhalt: Mit Ham- mer und Meißel. Geſchichte des Ernſt Fröhlich. ‒ Der Domſchüler. Geſch. des Clemens Heil. ‒ Vom Pflug zum Pinſel. Geſch. d. Theodor Barkhofen. ‒ Waldtage. Geſch. d. Wilh. Heiden). ‒ Eine Fahrt durchs Lahntal, 1865. ‒ Der Einſiedler von Sansſouci (Hiſt. Lſp. Manuſkr.), 1865. ‒ Die Roſe von Jericho (Tr. Manuſkr.), o. J. ‒ Märchenbuch für meine Kinder, 1866. ‒ Sommertage im Siebenge- birge, 1867. ‒ Der Pilger in Jta- lien (Son.), 1868. ‒ Der Zauberer Merlin (G.), 1871. ‒ Dramatiſche Werke; VI, 1872 (Jnhalt: Sie hat ihr Herz entdeckt [1865]. ‒ Jn der Kur. ‒ Der Supernumerar. ‒ Die Frau Kommerzienrätin. ‒ Sie macht alle glücklich. ‒ Wie das Stück, ſo das Glück. ‒ Dornröschen. ‒ Um des Kaiſers Bart. ‒ Über den Parteien. ‒ Jnkognito. ‒ Amor und Pſyche. ‒ Jn Bann und Acht). Müller v. d. Leppe, Hans, Pſd. für Hans Emil Felix Müller; ſ. d.! *Müller-Mann, Guſtav, geb. am 26. April 1868 in Wegeleben bei Hal- berſtadt, beſuchte die Gymnaſien in Halle und Blankenburg a. Harz und trat Oſtern 1887 als Lehrling in die Ed. Antonſche Univerſitätsbuchhand- lung in Halle ein, wo er bis Oſtern 1890 verblieb. Jn den folgenden Jahren war er als Gehilfe in Lahr i. B., in Leipzig, München u. Lörrach tätig, wandie ſich ſeit dem Herbſt 1893 dem Studium der Geſchichte, Geo- graphie, Philoſophie und National- ökonomie an den Univerſitäten Ber- lin, Freiburg i. B., Roſtock u. Baſel zu und erlangte auf Grund ſeiner Schrift „Otto II. u. ſeine Beziehungen zum Ausland“ im Frühjahr 1898 die Würde eines Dr. phil. Dann kehrte er zum Buchhandel zurück und be- gründete 1899 in Leipzig eine Ver- lagsbuchhandlung. 1906 wurde er zum Hofbuchhändler ernannt. S: Minne- und Malerfahrten (En. a. d. Leben), 1899. 2. A. 1901. ‒ Sonder- bare Koſtgänger (Aus dem Leben), 1900. ‒ Heiratsmaxel (Hum.), 1902. *Müller-München (früher: Müller-Caſſala), Guſtav Adolf, geb. am 22. Januar 1872 in Kaſſel, trat nach vollbrachter Schulzeit und privaten literariſchen Studien in Berlin, ſeinen Neigungen folgend, zur Journaliſtik über. Jm J. 1889 weilte er in Bernburg, 1890 in Ber- lin, dann bis zum J. 1893 in Kaſſel, wo er eine humoriſtiſch-ſatiriſche Zeit- ſchrift herausgab, und ließ ſich 1897 in München nieder, wo er ſeitdem als Schriftſteller lebt und 1908 in die Feuilleton-Redaktion der „Münche- ner Neueſten Nachrichten“ eintrat. S: Gedichte, 1902. ‒ Der Bärenvater (Weihnachtsſpiel), 1908. *Müller-Palm, Adolf, pſeud. Adolf Palm, wurde am 10. März 1840 zu Stuttgart als ein Sohn des Verlagsbuchhändlers u. Buchdrucke- reibeſitzers Friedrich M. geboren. Dieſer gründete bald darauf das noch heute erſcheinende, weit verbreitete „Neue Tagblatt“ und beſtimmte ſei- nen Sohn zum dereinſtigen Nachfol- ger ſeines Geſchäfts u. zur Führung der Redaktion ſeines Blattes. Dem- gemäß ließ er ihm auf dem Gymna- ſium eine tüchtige humaniſtiſche Bil- dung zuteil werden und verordnete ſogar in ſeinem Teſtament, daß bei ſeinem etwa früher eintretenden Tode der Sohn eine kaufmänniſche *

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/81
Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 5. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 77. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon05_1913/81>, abgerufen am 22.02.2019.