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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Vol
dig! (Militär. Schw.), 1889. - Wie
Ziethen aus dem Busch (Schwank),
1890. - Der Mohr von Versailles
(Hist. Schsp.), 1900. - Reizende Käfer
(P. mit Ges.), 1900. - M. W., oder:
Die Radfahrer-Pumpstation (Schw.),
1906. - Draga, oder: Eine gestürzte
Dynastie (Hist. R.), 1906. - Samm-
lung moderner Schriftsteller (Nn.,
hrsg.), 1885.

*Volger, Paul,

Bruder der Vo-
rigen, geb. am 4. September 1856 zu
Landsberg an der Warthe, erlernte
gleichfalls den Buchhandel, war dann
einige Jahre Redakteur der "Jllu-
strierten Blätter" u. lebt jetzt wieder
in seiner Vaterstadt als Mitinhaber
der Buchhandlung Volger und Klein.

S:

Ein Viertelstündchen Feldwebel
(Milit. Schw. mit Ges.), 1893. 3. A.
1902. - Kikebusch als General (desgl.),
1894. - Das gestohlene Rad, oder:
Manchmal, da geht's (Radfahrer-
Schw. mit Ges.), 1896. - Mein Vet-
ter aus Blasebalg (Schw.), 1897. -
Krause in Kiautschou (P. mit Ges.),
1898. - Der fidele Agent (Schwank),
1903. 2. A. 1909. - Der schöne Oskar
(Schw.), 1904. - Mit Sense u. Spaten
(Schw.), 1906.

*Volk, Georg,

geb. am 26. April
1861 zu Langen-Brombach im hes-
sischen Odenwald, besuchte die Volks-
schule seines Heimatsortes, erhielt
daneben Privatunterricht in fremden
Sprachen, bis er 1875 in die Präpa-
randenanstalt zu Lindenfels eintrat.
Von 1877-80 besuchte er das Lehrer-
seminar in Bensheim u. wurde dann
als Lehrer an der Bürgerschule zu
Offenbach a. M. angestellt, wo er jetzt
noch wirkt. Neben seiner Berufs-
arbeit widmete er sich dem Studium
des deutschen Volkstums, besonders
demjenigen seiner Odenwalder Hei-
mat. Mit Wilhelm Müller-Amorbach
(s. d.) gab er 1887-89 den Volks-
kalender "Der gehörnte Siegfried"
heraus, und seit 1894 redigierte er
den "wahren u. echten (Frankfurter)
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Volk
hinkenden Boten". Seit 1907 ist er
Geschäftsführer des "Rhein-Main-
verbandes für Volksbildung" und
redigiert seitdem die "Volkskultur",
Veröffentlichungen zur Förderung der
außerschulmäßigen Bildungsbestre-
bungen, seit 1910 auch "Aufwärts!
Bücherei zur Belehrung u. Erholung".

S:

Gedichte in Odenwälder Mund-
art, 1890. - Bergluft (Neue Ge. u.
Sprüche in Odenwälder Mundart),
1891. - Auf der Ofenbank (En. in
Odenwäld. Mundart), 1892. - Beim
Kienspanlicht (Geschn. aus Großva-
ters Zeiten), 1894. - Aus dem Leben
(Geschichten f. d. Jugend), 1895. -
Hand in Hand (En.), 1. u. 2. Aufl.
1895. - Wandern und weilen (Ge.),
1896. - Sunndag un Werdag (Ge.,
Sprüche und Geschn. in Oderwälder
Mdt.), 1896. - Der Odenwald u. seine
Nachbargebiete (Landes- und Volks-
kunde), 1900.

Volk, Wilhelm Gustav Werner,


psd. Ludwig Clarus, wurde am
25. Jan. 1804 zu Halberstadt gebo-
ren; sein Vater war Assessor beim
Kolonie-Gericht, kam später nach
Helmstedt, dann wieder nach Halber-
stadt und zuletzt nach Magdeburg, wo
er 1826 starb. Nach seiner Vorbil-
dung in verschiedenen Schulen bezog
V. Ostern 1823 die Universität Göt-
tingen, um sich dem Studium der
Rechte zu widmen, setzte dasselbe in
Berlin fort, wo er auch Hegels und
Schleiermachers Vorlesungen hörte,
und wurde 1826 Auskultator beim
Stadt- und Landgericht zu Magde-
burg. Nachdem er 1829 das Refe-
rendariatsexamen bestanden, ging er
zur Verwaltung über. Jm Jahre
1832-33 hörte er in Berlin kamera-
listische Kollegien und verkehrte hier
vielfach mit dem damals schon katho-
lisch gewordenen G. Philipps. Die-
sen traf er 1836 auf einer Reise in
München wieder u. wurde durch ihn
mit Brentano, Görres und anderen
Mystikern bekannt, durch deren Ein-

*


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Vol
dig! (Militär. Schw.), 1889. – Wie
Ziethen aus dem Buſch (Schwank),
1890. – Der Mohr von Verſailles
(Hiſt. Schſp.), 1900. – Reizende Käfer
(P. mit Geſ.), 1900. – M. W., oder:
Die Radfahrer-Pumpſtation (Schw.),
1906. – Draga, oder: Eine geſtürzte
Dynaſtie (Hiſt. R.), 1906. – Samm-
lung moderner Schriftſteller (Nn.,
hrsg.), 1885.

*Volger, Paul,

Bruder der Vo-
rigen, geb. am 4. September 1856 zu
Landsberg an der Warthe, erlernte
gleichfalls den Buchhandel, war dann
einige Jahre Redakteur der „Jllu-
ſtrierten Blätter“ u. lebt jetzt wieder
in ſeiner Vaterſtadt als Mitinhaber
der Buchhandlung Volger und Klein.

S:

Ein Viertelſtündchen Feldwebel
(Milit. Schw. mit Geſ.), 1893. 3. A.
1902. – Kikebuſch als General (desgl.),
1894. – Das geſtohlene Rad, oder:
Manchmal, da geht’s (Radfahrer-
Schw. mit Geſ.), 1896. – Mein Vet-
ter aus Blaſebalg (Schw.), 1897. –
Krauſe in Kiautſchou (P. mit Geſ.),
1898. – Der fidele Agent (Schwank),
1903. 2. A. 1909. – Der ſchöne Oskar
(Schw.), 1904. – Mit Senſe u. Spaten
(Schw.), 1906.

*Volk, Georg,

geb. am 26. April
1861 zu Langen-Brombach im heſ-
ſiſchen Odenwald, beſuchte die Volks-
ſchule ſeines Heimatsortes, erhielt
daneben Privatunterricht in fremden
Sprachen, bis er 1875 in die Präpa-
randenanſtalt zu Lindenfels eintrat.
Von 1877–80 beſuchte er das Lehrer-
ſeminar in Bensheim u. wurde dann
als Lehrer an der Bürgerſchule zu
Offenbach a. M. angeſtellt, wo er jetzt
noch wirkt. Neben ſeiner Berufs-
arbeit widmete er ſich dem Studium
des deutſchen Volkstums, beſonders
demjenigen ſeiner Odenwalder Hei-
mat. Mit Wilhelm Müller-Amorbach
(ſ. d.) gab er 1887–89 den Volks-
kalender „Der gehörnte Siegfried“
heraus, und ſeit 1894 redigierte er
den „wahren u. echten (Frankfurter)
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Volk
hinkenden Boten“. Seit 1907 iſt er
Geſchäftsführer des „Rhein-Main-
verbandes für Volksbildung“ und
redigiert ſeitdem die „Volkskultur“,
Veröffentlichungen zur Förderung der
außerſchulmäßigen Bildungsbeſtre-
bungen, ſeit 1910 auch „Aufwärts!
Bücherei zur Belehrung u. Erholung“.

S:

Gedichte in Odenwälder Mund-
art, 1890. – Bergluft (Neue Ge. u.
Sprüche in Odenwälder Mundart),
1891. – Auf der Ofenbank (En. in
Odenwäld. Mundart), 1892. – Beim
Kienſpanlicht (Geſchn. aus Großva-
ters Zeiten), 1894. – Aus dem Leben
(Geſchichten f. d. Jugend), 1895. –
Hand in Hand (En.), 1. u. 2. Aufl.
1895. – Wandern und weilen (Ge.),
1896. – Sunndåg un Werdåg (Ge.,
Sprüche und Geſchn. in Oderwälder
Mdt.), 1896. – Der Odenwald u. ſeine
Nachbargebiete (Landes- und Volks-
kunde), 1900.

Volk, Wilhelm Guſtav Werner,


pſd. Ludwig Clarus, wurde am
25. Jan. 1804 zu Halberſtadt gebo-
ren; ſein Vater war Aſſeſſor beim
Kolonie-Gericht, kam ſpäter nach
Helmſtedt, dann wieder nach Halber-
ſtadt und zuletzt nach Magdeburg, wo
er 1826 ſtarb. Nach ſeiner Vorbil-
dung in verſchiedenen Schulen bezog
V. Oſtern 1823 die Univerſität Göt-
tingen, um ſich dem Studium der
Rechte zu widmen, ſetzte dasſelbe in
Berlin fort, wo er auch Hegels und
Schleiermachers Vorleſungen hörte,
und wurde 1826 Auskultator beim
Stadt- und Landgericht zu Magde-
burg. Nachdem er 1829 das Refe-
rendariatsexamen beſtanden, ging er
zur Verwaltung über. Jm Jahre
1832–33 hörte er in Berlin kamera-
liſtiſche Kollegien und verkehrte hier
vielfach mit dem damals ſchon katho-
liſch gewordenen G. Philipps. Die-
ſen traf er 1836 auf einer Reiſe in
München wieder u. wurde durch ihn
mit Brentano, Görres und anderen
Myſtikern bekannt, durch deren Ein-

*
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[281/0285] Vol Volk dig! (Militär. Schw.), 1889. – Wie Ziethen aus dem Buſch (Schwank), 1890. – Der Mohr von Verſailles (Hiſt. Schſp.), 1900. – Reizende Käfer (P. mit Geſ.), 1900. – M. W., oder: Die Radfahrer-Pumpſtation (Schw.), 1906. – Draga, oder: Eine geſtürzte Dynaſtie (Hiſt. R.), 1906. – Samm- lung moderner Schriftſteller (Nn., hrsg.), 1885. *Volger, Paul, Bruder der Vo- rigen, geb. am 4. September 1856 zu Landsberg an der Warthe, erlernte gleichfalls den Buchhandel, war dann einige Jahre Redakteur der „Jllu- ſtrierten Blätter“ u. lebt jetzt wieder in ſeiner Vaterſtadt als Mitinhaber der Buchhandlung Volger und Klein. S: Ein Viertelſtündchen Feldwebel (Milit. Schw. mit Geſ.), 1893. 3. A. 1902. – Kikebuſch als General (desgl.), 1894. – Das geſtohlene Rad, oder: Manchmal, da geht’s (Radfahrer- Schw. mit Geſ.), 1896. – Mein Vet- ter aus Blaſebalg (Schw.), 1897. – Krauſe in Kiautſchou (P. mit Geſ.), 1898. – Der fidele Agent (Schwank), 1903. 2. A. 1909. – Der ſchöne Oskar (Schw.), 1904. – Mit Senſe u. Spaten (Schw.), 1906. *Volk, Georg, geb. am 26. April 1861 zu Langen-Brombach im heſ- ſiſchen Odenwald, beſuchte die Volks- ſchule ſeines Heimatsortes, erhielt daneben Privatunterricht in fremden Sprachen, bis er 1875 in die Präpa- randenanſtalt zu Lindenfels eintrat. Von 1877–80 beſuchte er das Lehrer- ſeminar in Bensheim u. wurde dann als Lehrer an der Bürgerſchule zu Offenbach a. M. angeſtellt, wo er jetzt noch wirkt. Neben ſeiner Berufs- arbeit widmete er ſich dem Studium des deutſchen Volkstums, beſonders demjenigen ſeiner Odenwalder Hei- mat. Mit Wilhelm Müller-Amorbach (ſ. d.) gab er 1887–89 den Volks- kalender „Der gehörnte Siegfried“ heraus, und ſeit 1894 redigierte er den „wahren u. echten (Frankfurter) hinkenden Boten“. Seit 1907 iſt er Geſchäftsführer des „Rhein-Main- verbandes für Volksbildung“ und redigiert ſeitdem die „Volkskultur“, Veröffentlichungen zur Förderung der außerſchulmäßigen Bildungsbeſtre- bungen, ſeit 1910 auch „Aufwärts! Bücherei zur Belehrung u. Erholung“. S: Gedichte in Odenwälder Mund- art, 1890. – Bergluft (Neue Ge. u. Sprüche in Odenwälder Mundart), 1891. – Auf der Ofenbank (En. in Odenwäld. Mundart), 1892. – Beim Kienſpanlicht (Geſchn. aus Großva- ters Zeiten), 1894. – Aus dem Leben (Geſchichten f. d. Jugend), 1895. – Hand in Hand (En.), 1. u. 2. Aufl. 1895. – Wandern und weilen (Ge.), 1896. – Sunndåg un Werdåg (Ge., Sprüche und Geſchn. in Oderwälder Mdt.), 1896. – Der Odenwald u. ſeine Nachbargebiete (Landes- und Volks- kunde), 1900. Volk, Wilhelm Guſtav Werner, pſd. Ludwig Clarus, wurde am 25. Jan. 1804 zu Halberſtadt gebo- ren; ſein Vater war Aſſeſſor beim Kolonie-Gericht, kam ſpäter nach Helmſtedt, dann wieder nach Halber- ſtadt und zuletzt nach Magdeburg, wo er 1826 ſtarb. Nach ſeiner Vorbil- dung in verſchiedenen Schulen bezog V. Oſtern 1823 die Univerſität Göt- tingen, um ſich dem Studium der Rechte zu widmen, ſetzte dasſelbe in Berlin fort, wo er auch Hegels und Schleiermachers Vorleſungen hörte, und wurde 1826 Auskultator beim Stadt- und Landgericht zu Magde- burg. Nachdem er 1829 das Refe- rendariatsexamen beſtanden, ging er zur Verwaltung über. Jm Jahre 1832–33 hörte er in Berlin kamera- liſtiſche Kollegien und verkehrte hier vielfach mit dem damals ſchon katho- liſch gewordenen G. Philipps. Die- ſen traf er 1836 auf einer Reiſe in München wieder u. wurde durch ihn mit Brentano, Görres und anderen Myſtikern bekannt, durch deren Ein- *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 281. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/285>, abgerufen am 25.03.2019.