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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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War
1894. Von vier Kindern, die den
Gatten geschenkt wurden, starb der
einzige Sohn, an dessen Leben ein
reicher mecklenburgischer Lehnsbesitz
hing. Jhre drei Töchter, die zum Teil
künstlerisch reich begabt sind, hat die
Dichterin selbst unterrichtet. Diese
hatte in den letzten Jahrzehnten viel
unter Krankheiten zu leiden; sie ver-
ließ daher 1906 Berlin und suchte
Erholung und Besserung in Ballen-
stedt am Harz, starb hier aber schon
am 10. Septbr. 1907.

S:

Gräfin
Ruth (R.); II, 1879. 3. A. 1891. -
Jm Spiegel (R.), 1881. 2. A. 1883. -
Die Rose vom Haff (R.); III, 1884.
3. A. 1894. - Turf u. Parkett (2 Nn.),
1884. - Das Meerweibchen (R.), 1886.
- Onkel Hermann (N.), 1886. 3. A.
1889. - Zwischen Havel und Spree
(Nn.), 1887. - Die Lehnsjungfer (R.);
V, 1887. - Ein Fragezeichen (N.),
1891. - Sonne (M.), 1891. - Aus
Fortunios Erinnerungen, 1895. -
Worte (R.); II, 1902. - Vom letzten
Meeting in Jffezheim (Aus d. Tage-
buche eines Sportsman), 1902.

Warburg, Hermann G. von,

geb.
am 3. Mai 1804 zu Hohenlandin in
der Ukermark, war Offizier bei dem
kgl. Gardejäger-Bataillon zu Pots-
dam, später kgl. Hofjagdjunker in
Berlin, und gab als solcher seit 1840
die als "Magazin im Gebiete der
Jägerei" erscheinende "Jagdzeitung"
heraus. Er starb auf einer Lustpartie
zu Charlottenburg, vom Schlagfluß
getroffen, am 3. Juli 1847.

S:

Das
Waldhorn (Jagdlieder u. Ge.), 1844.

*Warker, Nikolaus,

geb. am 17.
Februar 1861 in Echternach (Groß-
herzogtum Luxemburg), machte seine
Studien in Luxemburg und Belgien
und legte seine Staatsprüfung als
Sprachlehrer für den mittleren Un-
terricht 1882 in Brüssel ab. Er wurde
gleich darauf Lehrer der deutschen u.
flämischen Sprache an der Staats-
mittelschule für Knaben in Schaer-
beek (Brüssel), 1883 Lehrer der deut-
[Spaltenumbruch]

War
schen Sprache am königl. Athenäum
(Gymnasium) in Löwen u. 1885 Leh-
rer der deutschen u. flämischen Sprache
an der deutschen Abteilung des kgl.
Athenäums in Arel (Arlon) in Bel-
gien. Hier wirkt er noch jetzt u. ver-
tritt seit 1904 seine Lehrfächer auch
an der Staatsmittelschule für Mäd-
chen daselbst. Seit 1899 ist er Schrift-
führer des "Deutschen Vereins zur
Hebung u. Pflege der Muttersprache
im deutschredenden Belgien".

S:


Wintergrün (Sg., Gesch., Lg. u. M.
a. d. Prov. Luxemburg), 1890. 2. A.
1900. - Heideblümchen (Ge.), 1890. -
Die Familie Wolkammer (N., a. dem
Flämischen des P. Geiregat übers.),
1890. - Der Schwanritter, oder: Der
Ahnherr Gottfrieds von Bouillon,
1890. - Sagen des luxemburgischen
Volkes (Aus belgisch Luxemburg und
dem Eischtal), 1893. - Hierschtblieder
(Lidder a Gedichter [in luxemburg.
Mdt.]), 1897. - Den Herrgott an den
Noe (Komescht G. [desgl.]), 1908. -
De Spilmann Veit vun Jechternach
(G., desgl.), 1908. - Op Niklosdag.
Dem ale Fieschter sei Bittgank (2 Ge.),
1908. - Kandsleift oder 't Vergisz-
meinnicht vum Mammegraf (Volks-
an Zaldotessteck a 5 Akten), 1908
(Sv.). - De Baltes vum Bichenhaf
(Volkssteck), 1909 (Sv.).

Warlich von Bubna, Joseph
Freiherr von,

geb. am 27. Nov. 1852
in Wien, (1884) Ministerialkonzipist,
(1890) Ministerial-Vizesekretär da-
selbst.

S:

Lieb' u. Freundschaft (N.
in V.), 1890.

*Warmuth, Gustav,

geb. am 12.
Febr. 1847 zu Wien als der Sohn
eines Staatsbeamten, studierte an
der dortigen Universität Philosophie,
Germanistik, Geschichte und Geogra-
phie, promovierte 1869 zum Dr. phil.
und absolvierte das Staatsexamen
für das Gymnasiallehrfach. Er wurde
bald darauf als Professor an der
Wiedener Oberrealschule seiner Va-
terstadt angestellt.

S:

Das Märchen

*


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War
1894. Von vier Kindern, die den
Gatten geſchenkt wurden, ſtarb der
einzige Sohn, an deſſen Leben ein
reicher mecklenburgiſcher Lehnsbeſitz
hing. Jhre drei Töchter, die zum Teil
künſtleriſch reich begabt ſind, hat die
Dichterin ſelbſt unterrichtet. Dieſe
hatte in den letzten Jahrzehnten viel
unter Krankheiten zu leiden; ſie ver-
ließ daher 1906 Berlin und ſuchte
Erholung und Beſſerung in Ballen-
ſtedt am Harz, ſtarb hier aber ſchon
am 10. Septbr. 1907.

S:

Gräfin
Ruth (R.); II, 1879. 3. A. 1891. –
Jm Spiegel (R.), 1881. 2. A. 1883. –
Die Roſe vom Haff (R.); III, 1884.
3. A. 1894. – Turf u. Parkett (2 Nn.),
1884. – Das Meerweibchen (R.), 1886.
– Onkel Hermann (N.), 1886. 3. A.
1889. – Zwiſchen Havel und Spree
(Nn.), 1887. – Die Lehnsjungfer (R.);
V, 1887. – Ein Fragezeichen (N.),
1891. – Sonne (M.), 1891. – Aus
Fortunios Erinnerungen, 1895. –
Worte (R.); II, 1902. – Vom letzten
Meeting in Jffezheim (Aus d. Tage-
buche eines Sportsman), 1902.

Warburg, Hermann G. von,

geb.
am 3. Mai 1804 zu Hohenlandin in
der Ukermark, war Offizier bei dem
kgl. Gardejäger-Bataillon zu Pots-
dam, ſpäter kgl. Hofjagdjunker in
Berlin, und gab als ſolcher ſeit 1840
die als „Magazin im Gebiete der
Jägerei“ erſcheinende „Jagdzeitung“
heraus. Er ſtarb auf einer Luſtpartie
zu Charlottenburg, vom Schlagfluß
getroffen, am 3. Juli 1847.

S:

Das
Waldhorn (Jagdlieder u. Ge.), 1844.

*Warker, Nikolaus,

geb. am 17.
Februar 1861 in Echternach (Groß-
herzogtum Luxemburg), machte ſeine
Studien in Luxemburg und Belgien
und legte ſeine Staatsprüfung als
Sprachlehrer für den mittleren Un-
terricht 1882 in Brüſſel ab. Er wurde
gleich darauf Lehrer der deutſchen u.
flämiſchen Sprache an der Staats-
mittelſchule für Knaben in Schaer-
beek (Brüſſel), 1883 Lehrer der deut-
[Spaltenumbruch]

War
ſchen Sprache am königl. Athenäum
(Gymnaſium) in Löwen u. 1885 Leh-
rer der deutſchen u. flämiſchen Sprache
an der deutſchen Abteilung des kgl.
Athenäums in Arel (Arlon) in Bel-
gien. Hier wirkt er noch jetzt u. ver-
tritt ſeit 1904 ſeine Lehrfächer auch
an der Staatsmittelſchule für Mäd-
chen daſelbſt. Seit 1899 iſt er Schrift-
führer des „Deutſchen Vereins zur
Hebung u. Pflege der Mutterſprache
im deutſchredenden Belgien“.

S:


Wintergrün (Sg., Geſch., Lg. u. M.
a. d. Prov. Luxemburg), 1890. 2. A.
1900. – Heideblümchen (Ge.), 1890. –
Die Familie Wolkammer (N., a. dem
Flämiſchen des P. Geiregat überſ.),
1890. – Der Schwanritter, oder: Der
Ahnherr Gottfrieds von Bouillon,
1890. – Sagen des luxemburgiſchen
Volkes (Aus belgiſch Luxemburg und
dem Eiſchtal), 1893. – Hiérſchtbliéder
(Lidder a Gedichter [in luxemburg.
Mdt.]), 1897. – Den Hèrrgott an den
Noé (Komeſcht G. [desgl.]), 1908. –
De Spilmann Veit vun Jéchternach
(G., desgl.), 1908. – Op Niklôsdâg.
Dem ale Fiéſchter ſei Bittgank (2 Ge.),
1908. – Kandſléift oder ’t Vergisz-
meinnicht vum Mammegrâf (Volks-
an Zaldotesſteck a 5 Akten), 1908
(Sv.). – De Baltes vum Bichenhaf
(Volksſteck), 1909 (Sv.).

Warlich von Bubna, Joſeph
Freiherr von,

geb. am 27. Nov. 1852
in Wien, (1884) Miniſterialkonzipiſt,
(1890) Miniſterial-Vizeſekretär da-
ſelbſt.

S:

Lieb’ u. Freundſchaft (N.
in V.), 1890.

*Warmuth, Guſtav,

geb. am 12.
Febr. 1847 zu Wien als der Sohn
eines Staatsbeamten, ſtudierte an
der dortigen Univerſität Philoſophie,
Germaniſtik, Geſchichte und Geogra-
phie, promovierte 1869 zum Dr. phil.
und abſolvierte das Staatsexamen
für das Gymnaſiallehrfach. Er wurde
bald darauf als Profeſſor an der
Wiedener Oberrealſchule ſeiner Va-
terſtadt angeſtellt.

S:

Das Märchen

*
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[325/0329] War War 1894. Von vier Kindern, die den Gatten geſchenkt wurden, ſtarb der einzige Sohn, an deſſen Leben ein reicher mecklenburgiſcher Lehnsbeſitz hing. Jhre drei Töchter, die zum Teil künſtleriſch reich begabt ſind, hat die Dichterin ſelbſt unterrichtet. Dieſe hatte in den letzten Jahrzehnten viel unter Krankheiten zu leiden; ſie ver- ließ daher 1906 Berlin und ſuchte Erholung und Beſſerung in Ballen- ſtedt am Harz, ſtarb hier aber ſchon am 10. Septbr. 1907. S: Gräfin Ruth (R.); II, 1879. 3. A. 1891. – Jm Spiegel (R.), 1881. 2. A. 1883. – Die Roſe vom Haff (R.); III, 1884. 3. A. 1894. – Turf u. Parkett (2 Nn.), 1884. – Das Meerweibchen (R.), 1886. – Onkel Hermann (N.), 1886. 3. A. 1889. – Zwiſchen Havel und Spree (Nn.), 1887. – Die Lehnsjungfer (R.); V, 1887. – Ein Fragezeichen (N.), 1891. – Sonne (M.), 1891. – Aus Fortunios Erinnerungen, 1895. – Worte (R.); II, 1902. – Vom letzten Meeting in Jffezheim (Aus d. Tage- buche eines Sportsman), 1902. Warburg, Hermann G. von, geb. am 3. Mai 1804 zu Hohenlandin in der Ukermark, war Offizier bei dem kgl. Gardejäger-Bataillon zu Pots- dam, ſpäter kgl. Hofjagdjunker in Berlin, und gab als ſolcher ſeit 1840 die als „Magazin im Gebiete der Jägerei“ erſcheinende „Jagdzeitung“ heraus. Er ſtarb auf einer Luſtpartie zu Charlottenburg, vom Schlagfluß getroffen, am 3. Juli 1847. S: Das Waldhorn (Jagdlieder u. Ge.), 1844. *Warker, Nikolaus, geb. am 17. Februar 1861 in Echternach (Groß- herzogtum Luxemburg), machte ſeine Studien in Luxemburg und Belgien und legte ſeine Staatsprüfung als Sprachlehrer für den mittleren Un- terricht 1882 in Brüſſel ab. Er wurde gleich darauf Lehrer der deutſchen u. flämiſchen Sprache an der Staats- mittelſchule für Knaben in Schaer- beek (Brüſſel), 1883 Lehrer der deut- ſchen Sprache am königl. Athenäum (Gymnaſium) in Löwen u. 1885 Leh- rer der deutſchen u. flämiſchen Sprache an der deutſchen Abteilung des kgl. Athenäums in Arel (Arlon) in Bel- gien. Hier wirkt er noch jetzt u. ver- tritt ſeit 1904 ſeine Lehrfächer auch an der Staatsmittelſchule für Mäd- chen daſelbſt. Seit 1899 iſt er Schrift- führer des „Deutſchen Vereins zur Hebung u. Pflege der Mutterſprache im deutſchredenden Belgien“. S: Wintergrün (Sg., Geſch., Lg. u. M. a. d. Prov. Luxemburg), 1890. 2. A. 1900. – Heideblümchen (Ge.), 1890. – Die Familie Wolkammer (N., a. dem Flämiſchen des P. Geiregat überſ.), 1890. – Der Schwanritter, oder: Der Ahnherr Gottfrieds von Bouillon, 1890. – Sagen des luxemburgiſchen Volkes (Aus belgiſch Luxemburg und dem Eiſchtal), 1893. – Hiérſchtbliéder (Lidder a Gedichter [in luxemburg. Mdt.]), 1897. – Den Hèrrgott an den Noé (Komeſcht G. [desgl.]), 1908. – De Spilmann Veit vun Jéchternach (G., desgl.), 1908. – Op Niklôsdâg. Dem ale Fiéſchter ſei Bittgank (2 Ge.), 1908. – Kandſléift oder ’t Vergisz- meinnicht vum Mammegrâf (Volks- an Zaldotesſteck a 5 Akten), 1908 (Sv.). – De Baltes vum Bichenhaf (Volksſteck), 1909 (Sv.). Warlich von Bubna, Joſeph Freiherr von, geb. am 27. Nov. 1852 in Wien, (1884) Miniſterialkonzipiſt, (1890) Miniſterial-Vizeſekretär da- ſelbſt. S: Lieb’ u. Freundſchaft (N. in V.), 1890. *Warmuth, Guſtav, geb. am 12. Febr. 1847 zu Wien als der Sohn eines Staatsbeamten, ſtudierte an der dortigen Univerſität Philoſophie, Germaniſtik, Geſchichte und Geogra- phie, promovierte 1869 zum Dr. phil. und abſolvierte das Staatsexamen für das Gymnaſiallehrfach. Er wurde bald darauf als Profeſſor an der Wiedener Oberrealſchule ſeiner Va- terſtadt angeſtellt. S: Das Märchen *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 325. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/329>, abgerufen am 22.03.2019.