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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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War
von der schönen Melusine (Elf Ge.),
1872.

*Warmuth, Kurt,

geb. am 3.
Septbr. 1872 in Dresden, besuchte
das Wettiner Gymnasium, an wel-
chem er in dem bekannten Dichter
Albert Möser (s. d.!) einen treuen
Berater und Förderer in poeticis u.
einen Freund fürs Leben fand. Er
studierte seit 1892 in Leipzig u. Tü-
bingen Theologie, Philosophie und
Literatur, erwarb sich in Leipzig die
Würde eines Lic. theol. und in Tü-
bingen die eines Dr. phil. Als Stu-
dent vertiefte er sich in Nietzsche und
suchte sich von ihm durch eine Tra-
gödie zu befreien, in der er einen Men-
schen nach Nietzsches Herzen unter-
gehen läßt. Nach Beendigung seiner
Studien u. Prüfungen war W. Vikar
an der 1. städt. Realschule und am
Wettiner Gymnasium, wurde dann
Oberlehrer an der 1. städt. Realschule
und 1904 Pastor an der Annenkirche
in Dresden.

S:

Sonnenfalter (Ge.),
1901. - Martin Luther im deutschen
Lied, 1902. - Dresdener Dichterbuch
(Mit biogr. und bibliogr. Notizen,
hrsg.), 1903.

*Warncke, Paul,

geb. am 13. Mai
1866 zu Lübz in Mecklenb.-Schwerin
als der Sohn eines Kaufmanns und
Kommerzienrats, erhielt seinen ersten
Unterricht durch Privatlehrer und
besuchte seit 1878 die Gymnasien zu
Schwerin, Parchim u. Rostock. Nach
Absolvierung der Obersekunda er-
lernte er in Lübeck den Buchhandel;
indessen befriedigte ihn dieser Beruf,
der ihn später an den Rhein u. dann
nach Berlin geführt hatte, niemals
recht, und nach langen Bemühungen
gelang es ihm endlich, die väterliche
Einwilligung zur Erfüllung seines
Lieblingswunsches zu gewinnen. So
widmete sich denn W. seit 1893 an
der königl. Akademie der Künste in
Berlin dem Studium der Plastik in
der Bildhauerklasse. Jm Jahre 1895
erhielt er aus Anlaß der Bismarck-
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War
feier für sein "Bismarcklied" den von
der Berliner Studentenschaft ausge-
setzten Preis. W. lebt als Bildhauer
und Schriftsteller in Charlottenburg
u. gehört seit 1906 dem Redaktions-
verbande des "Kladderadatsch" an.

S:

Gedichte, 1892. - Bismarcklied,
1895. - Festspiel zur Feier des 25.
Jahrestages des Deutschen Reiches,
1896. - Peter Melander von Holz-
appel (Eine Gesch. a. d. Lahntal. Ep.
D.), 1896. - Fritz Reuter. Woans
hei lewt un schrewen hett, 1899. 3. A.
1910. - Snurrig Lüd (Snacksche Snur-
ren in Rimels), 1900. - Worpswede,
1902. - Neunzig Bilder zu Fritz Reu-
ters Werken v. H. Stubenrauch, Text
von W., 1902.

Warnhelm, Adolf,

Pseudon. für
Adolf Ritter Wiedemann von
Warnhelm;
s. d.!

Warnow, Franz,

Psd. für Wil-
helm Mann;
s. d.!

*Warnus, Alois Johann Edler
von,

entstammt einer alten steiri-
schen Adelsfamilie und wurde am 30.
April 1854 zu Leibnitz in Steiermark
als einziger Sohn des dortigen Süd-
bahn-Stationschefs Joseph Edler
v. W. geboren, kam in frühester Ju-
gend mit den Eltern nach Wien, Pur-
kersdorf, Atzbach u. zuletzt nach Linz
a. d. Donau, woselbst er 1870 seine
Gymnasialstudien beendete, um auf
Wunsch seines Vaters in Wien die
Handels-Hochschule zu beziehen. Nach
Absolvierung derselben kehrte er
1873 zu seinen Eltern nach Linz zu-
rück und trat hier Anfang 1874 als
Beamter bei der oberösterreichischen
Statthalterei ein, als welcher er noch
jetzt dort fungiert. Er redigiert da-
selbst auch die Monatsschrift "Der
Linzer Tierfreund".

S:

Schnee-
glöckchen der Liebe (Ge.), 1889. - Der
Pfarrer von Atzbach (Poet. E.), 1891.

Warren, Leo,

Pseud. für Oskar
Meding;
s. d.!

Warrens, Rosa,

geb. am 24. Febr.
1821 zu Karlskrona in Schweden,

*


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War
von der ſchönen Meluſine (Elf Ge.),
1872.

*Warmuth, Kurt,

geb. am 3.
Septbr. 1872 in Dresden, beſuchte
das Wettiner Gymnaſium, an wel-
chem er in dem bekannten Dichter
Albert Möſer (ſ. d.!) einen treuen
Berater und Förderer in poeticis u.
einen Freund fürs Leben fand. Er
ſtudierte ſeit 1892 in Leipzig u. Tü-
bingen Theologie, Philoſophie und
Literatur, erwarb ſich in Leipzig die
Würde eines Lic. theol. und in Tü-
bingen die eines Dr. phil. Als Stu-
dent vertiefte er ſich in Nietzſche und
ſuchte ſich von ihm durch eine Tra-
gödie zu befreien, in der er einen Men-
ſchen nach Nietzſches Herzen unter-
gehen läßt. Nach Beendigung ſeiner
Studien u. Prüfungen war W. Vikar
an der 1. ſtädt. Realſchule und am
Wettiner Gymnaſium, wurde dann
Oberlehrer an der 1. ſtädt. Realſchule
und 1904 Paſtor an der Annenkirche
in Dresden.

S:

Sonnenfalter (Ge.),
1901. – Martin Luther im deutſchen
Lied, 1902. – Dresdener Dichterbuch
(Mit biogr. und bibliogr. Notizen,
hrsg.), 1903.

*Warncke, Paul,

geb. am 13. Mai
1866 zu Lübz in Mecklenb.-Schwerin
als der Sohn eines Kaufmanns und
Kommerzienrats, erhielt ſeinen erſten
Unterricht durch Privatlehrer und
beſuchte ſeit 1878 die Gymnaſien zu
Schwerin, Parchim u. Roſtock. Nach
Abſolvierung der Oberſekunda er-
lernte er in Lübeck den Buchhandel;
indeſſen befriedigte ihn dieſer Beruf,
der ihn ſpäter an den Rhein u. dann
nach Berlin geführt hatte, niemals
recht, und nach langen Bemühungen
gelang es ihm endlich, die väterliche
Einwilligung zur Erfüllung ſeines
Lieblingswunſches zu gewinnen. So
widmete ſich denn W. ſeit 1893 an
der königl. Akademie der Künſte in
Berlin dem Studium der Plaſtik in
der Bildhauerklaſſe. Jm Jahre 1895
erhielt er aus Anlaß der Bismarck-
[Spaltenumbruch]

War
feier für ſein „Bismarcklied“ den von
der Berliner Studentenſchaft ausge-
ſetzten Preis. W. lebt als Bildhauer
und Schriftſteller in Charlottenburg
u. gehört ſeit 1906 dem Redaktions-
verbande des „Kladderadatſch“ an.

S:

Gedichte, 1892. – Bismarcklied,
1895. – Feſtſpiel zur Feier des 25.
Jahrestages des Deutſchen Reiches,
1896. – Peter Melander von Holz-
appel (Eine Geſch. a. d. Lahntal. Ep.
D.), 1896. – Fritz Reuter. Woans
hei lewt un ſchrewen hett, 1899. 3. A.
1910. – Snurrig Lüd (Snackſche Snur-
ren in Rimels), 1900. – Worpswede,
1902. – Neunzig Bilder zu Fritz Reu-
ters Werken v. H. Stubenrauch, Text
von W., 1902.

Warnhelm, Adolf,

Pſeudon. für
Adolf Ritter Wiedemann von
Warnhelm;
ſ. d.!

Warnow, Franz,

Pſd. für Wil-
helm Mann;
ſ. d.!

*Warnus, Alois Johann Edler
von,

entſtammt einer alten ſteiri-
ſchen Adelsfamilie und wurde am 30.
April 1854 zu Leibnitz in Steiermark
als einziger Sohn des dortigen Süd-
bahn-Stationschefs Joſeph Edler
v. W. geboren, kam in früheſter Ju-
gend mit den Eltern nach Wien, Pur-
kersdorf, Atzbach u. zuletzt nach Linz
a. d. Donau, woſelbſt er 1870 ſeine
Gymnaſialſtudien beendete, um auf
Wunſch ſeines Vaters in Wien die
Handels-Hochſchule zu beziehen. Nach
Abſolvierung derſelben kehrte er
1873 zu ſeinen Eltern nach Linz zu-
rück und trat hier Anfang 1874 als
Beamter bei der oberöſterreichiſchen
Statthalterei ein, als welcher er noch
jetzt dort fungiert. Er redigiert da-
ſelbſt auch die Monatsſchrift „Der
Linzer Tierfreund“.

S:

Schnee-
glöckchen der Liebe (Ge.), 1889. – Der
Pfarrer von Atzbach (Poet. E.), 1891.

Warren, Leo,

Pſeud. für Oskar
Meding;
ſ. d.!

Warrens, Roſa,

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1821 zu Karlskrona in Schweden,

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[326/0330] War War von der ſchönen Meluſine (Elf Ge.), 1872. *Warmuth, Kurt, geb. am 3. Septbr. 1872 in Dresden, beſuchte das Wettiner Gymnaſium, an wel- chem er in dem bekannten Dichter Albert Möſer (ſ. d.!) einen treuen Berater und Förderer in poeticis u. einen Freund fürs Leben fand. Er ſtudierte ſeit 1892 in Leipzig u. Tü- bingen Theologie, Philoſophie und Literatur, erwarb ſich in Leipzig die Würde eines Lic. theol. und in Tü- bingen die eines Dr. phil. Als Stu- dent vertiefte er ſich in Nietzſche und ſuchte ſich von ihm durch eine Tra- gödie zu befreien, in der er einen Men- ſchen nach Nietzſches Herzen unter- gehen läßt. Nach Beendigung ſeiner Studien u. Prüfungen war W. Vikar an der 1. ſtädt. Realſchule und am Wettiner Gymnaſium, wurde dann Oberlehrer an der 1. ſtädt. Realſchule und 1904 Paſtor an der Annenkirche in Dresden. S: Sonnenfalter (Ge.), 1901. – Martin Luther im deutſchen Lied, 1902. – Dresdener Dichterbuch (Mit biogr. und bibliogr. Notizen, hrsg.), 1903. *Warncke, Paul, geb. am 13. Mai 1866 zu Lübz in Mecklenb.-Schwerin als der Sohn eines Kaufmanns und Kommerzienrats, erhielt ſeinen erſten Unterricht durch Privatlehrer und beſuchte ſeit 1878 die Gymnaſien zu Schwerin, Parchim u. Roſtock. Nach Abſolvierung der Oberſekunda er- lernte er in Lübeck den Buchhandel; indeſſen befriedigte ihn dieſer Beruf, der ihn ſpäter an den Rhein u. dann nach Berlin geführt hatte, niemals recht, und nach langen Bemühungen gelang es ihm endlich, die väterliche Einwilligung zur Erfüllung ſeines Lieblingswunſches zu gewinnen. So widmete ſich denn W. ſeit 1893 an der königl. Akademie der Künſte in Berlin dem Studium der Plaſtik in der Bildhauerklaſſe. Jm Jahre 1895 erhielt er aus Anlaß der Bismarck- feier für ſein „Bismarcklied“ den von der Berliner Studentenſchaft ausge- ſetzten Preis. W. lebt als Bildhauer und Schriftſteller in Charlottenburg u. gehört ſeit 1906 dem Redaktions- verbande des „Kladderadatſch“ an. S: Gedichte, 1892. – Bismarcklied, 1895. – Feſtſpiel zur Feier des 25. Jahrestages des Deutſchen Reiches, 1896. – Peter Melander von Holz- appel (Eine Geſch. a. d. Lahntal. Ep. D.), 1896. – Fritz Reuter. Woans hei lewt un ſchrewen hett, 1899. 3. A. 1910. – Snurrig Lüd (Snackſche Snur- ren in Rimels), 1900. – Worpswede, 1902. – Neunzig Bilder zu Fritz Reu- ters Werken v. H. Stubenrauch, Text von W., 1902. Warnhelm, Adolf, Pſeudon. für Adolf Ritter Wiedemann von Warnhelm; ſ. d.! Warnow, Franz, Pſd. für Wil- helm Mann; ſ. d.! *Warnus, Alois Johann Edler von, entſtammt einer alten ſteiri- ſchen Adelsfamilie und wurde am 30. April 1854 zu Leibnitz in Steiermark als einziger Sohn des dortigen Süd- bahn-Stationschefs Joſeph Edler v. W. geboren, kam in früheſter Ju- gend mit den Eltern nach Wien, Pur- kersdorf, Atzbach u. zuletzt nach Linz a. d. Donau, woſelbſt er 1870 ſeine Gymnaſialſtudien beendete, um auf Wunſch ſeines Vaters in Wien die Handels-Hochſchule zu beziehen. Nach Abſolvierung derſelben kehrte er 1873 zu ſeinen Eltern nach Linz zu- rück und trat hier Anfang 1874 als Beamter bei der oberöſterreichiſchen Statthalterei ein, als welcher er noch jetzt dort fungiert. Er redigiert da- ſelbſt auch die Monatsſchrift „Der Linzer Tierfreund“. S: Schnee- glöckchen der Liebe (Ge.), 1889. – Der Pfarrer von Atzbach (Poet. E.), 1891. Warren, Leo, Pſeud. für Oskar Meding; ſ. d.! Warrens, Roſa, geb. am 24. Febr. 1821 zu Karlskrona in Schweden, *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 326. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/330>, abgerufen am 21.03.2019.