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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Baeh
Baehr, Paul

(I, S. 109), wurde
von den Bürgern Oeynhausens 1909
zum Beigeordneten gewählt.

Baierlein, Joseph

(I, S. 109),
lebt seit 1909 in Köln-Nippes.

S:


Der Hennenmetzger (E. a. d. Ober-
pfalz), 1910.

Bairau, Hans von,

Pseudon. für
Johann Schmiederer; s. d. Bd.
VI, S. 246.

Baltz, Johanna

(I, S. 111).

S:


Psyche (Schsp.), 1908. - Als Luise
starb (D., zur Erinnerung an dem
19. Juli 1810), 1910. - Luise als
Kind (Fest-Dn. f. Schulfeiern), 1910.
- Luise als Kinderfreundin (desgl.),
1910.

Bancels, Marie Luise von

(I, S.
113).

S:

Aktstudien der weiblichen
Psyche und andere Gedichte, 1909.

Bandlow, Heinrich

(I, S. 114).

S:

Lustig Tügs (Humoresken), 4. Bd.,
1911. - Ut mien Käk (Bilder aus dem
Leben), 1. Bd. 1909 (Sv.) - Schwänke
und Skizzen, 1910. - Kapitän Möller
(E.), 1911.

Baer, Oswald

(I, S. 116), wurde
1911 zum Geh. Sanitätsrat ernannt.

S:

Prinzeß Elisa Radziwill (Lebens-
bild), 1907. 2. A. 1908. - Des alten
Kaisers Jugendliebe (E.), 1912.

Barazetti, Sophie

(I, S. 118),
verlegte als Witwe ihren Wohnsitz
1908 nach Wien.

*Barchan, Paul

(eigentlich: Pa-
wel Abramowitsch), ein deutsch schrei-
bender Russe, wurde am 16. März
1876 in Lunna (Gouvern. Grodno)
geboren, besuchte von seinem 12. bis
17. Lebensjahre das städtische und
danach das königl. Gymnasium in
Danzig, lebte seit 1893 in Grodno,
seit 1900 in Petersburg und siedelte
1908 nach Berlin über, wo er als
Mitarbeiter an verschiedenen Zei-
tungen und Zeitschriften literarisch
tätig ist. Seine

S:

Petersburger
Nächte, 1910 wurde in Rußland ver-
boten.

Bardey, Franz

(I, S. 119).
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Bar

S:

För'n Winterabend (Plattd. Ge. a.
d. literarischen Nachlasse des Pastors
Nüms von Nahrends [das ist
Pastor Niemand aus Nirgends],
hrsg. von Fr. B.), 1910 (Die Ge.
sind von B. selber). - Wachet und
wachset (Erzählgn. für meine jungen
Freunde), 1910. - Bi Pip un Knütt
(desgl.), 1911.

Bartels, Adolf

(I, S. 123), gibt
seit 1907 mit Max Grosse das Jahr-
buch "Neue Christoterpe" heraus u.
ist seit 1909 Herausgeber des "Deut-
schen Schrifttums".

S:

Wilhelm
von Polenz (Literar. Studie), 1909.
- Der Väter Erbe (Ältere deutsche
Prosa, ausgew.), 1910. - Emanuel
Geibel (Literar. Studie), 1911. -
Shakespeare und das englische Drama
im 16. und 17. Jahrhundert, 1912.

Bartels, Friedrich

(I, S. 124).

S:

Freie Menschen (Trag.), 1911.

Barth, Paul

(I, S. 126), gibt seit
1899 die "Vierteljahrsschrift für wis-
senschaftliche Philosophie und Sozio-
logie" heraus.

Bartolomäus, Richard

(I, S.
127).

S:

Das Erbe der Väter (R. a.
vergangenen Tagen), 1909.

Bartsch, Rudolf Hans

(I, S. 129),
wurde am 11. Februar 1873 in Graz
(Steiermark) als Sohn eines Mili-
tärarztes geboren. Als dieser durch
eigene Hand sein Leben endete, wurde
der kaum siebenjährige Knabe in die
Fremde gestoßen. Er kam zunächst in
das Militärinstitut zu Fischau, einer
Art Volksschule, wo er von Unter-
offizieren erzogen ward und wo er
bis zum 12. Jahre blieb. Dann
wurde er Zögling der Militär-Ober-
realschule, die von Offizieren geleitet
wird, und verlebte in Ungarn, in
Mähren, fern von seiner geliebten
Heimat, einsame u. traurige Jugend-
jahre. Erst als er auf sein Drängen
in die Militärschule Liebenau bei
Graz gekommen war, fühlte er sich
wieder glücklich, da nun seine Sehn-
sucht nach der Heimat gestillt war.

*
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Baeh
Baehr, Paul

(I, S. 109), wurde
von den Bürgern Oeynhauſens 1909
zum Beigeordneten gewählt.

Baierlein, Joſeph

(I, S. 109),
lebt ſeit 1909 in Köln-Nippes.

S:


Der Hennenmetzger (E. a. d. Ober-
pfalz), 1910.

Bairau, Hans von,

Pſeudon. für
Johann Schmiederer; ſ. d. Bd.
VI, S. 246.

Baltz, Johanna

(I, S. 111).

S:


Pſyche (Schſp.), 1908. – Als Luiſe
ſtarb (D., zur Erinnerung an dem
19. Juli 1810), 1910. – Luiſe als
Kind (Feſt-Dn. f. Schulfeiern), 1910.
– Luiſe als Kinderfreundin (desgl.),
1910.

Bancels, Marie Luiſe von

(I, S.
113).

S:

Aktſtudien der weiblichen
Pſyche und andere Gedichte, 1909.

Bandlow, Heinrich

(I, S. 114).

S:

Luſtig Tügs (Humoresken), 4. Bd.,
1911. – Ut mien Käk (Bilder aus dem
Leben), 1. Bd. 1909 (Sv.) – Schwänke
und Skizzen, 1910. – Kapitän Möller
(E.), 1911.

Baer, Oswald

(I, S. 116), wurde
1911 zum Geh. Sanitätsrat ernannt.

S:

Prinzeß Eliſa Radziwill (Lebens-
bild), 1907. 2. A. 1908. – Des alten
Kaiſers Jugendliebe (E.), 1912.

Barazetti, Sophie

(I, S. 118),
verlegte als Witwe ihren Wohnſitz
1908 nach Wien.

*Barchan, Paul

(eigentlich: Pa-
wel Abramowitſch), ein deutſch ſchrei-
bender Ruſſe, wurde am 16. März
1876 in Lunna (Gouvern. Grodno)
geboren, beſuchte von ſeinem 12. bis
17. Lebensjahre das ſtädtiſche und
danach das königl. Gymnaſium in
Danzig, lebte ſeit 1893 in Grodno,
ſeit 1900 in Petersburg und ſiedelte
1908 nach Berlin über, wo er als
Mitarbeiter an verſchiedenen Zei-
tungen und Zeitſchriften literariſch
tätig iſt. Seine

S:

Petersburger
Nächte, 1910 wurde in Rußland ver-
boten.

Bardey, Franz

(I, S. 119).
[Spaltenumbruch]

Bar

S:

För’n Winterabend (Plattd. Ge. a.
d. literariſchen Nachlaſſe des Paſtors
Nüms von Nahrends [das iſt
Paſtor Niemand aus Nirgends],
hrsg. von Fr. B.), 1910 (Die Ge.
ſind von B. ſelber). – Wachet und
wachſet (Erzählgn. für meine jungen
Freunde), 1910. – Bi Pip un Knütt
(desgl.), 1911.

Bartels, Adolf

(I, S. 123), gibt
ſeit 1907 mit Max Groſſe das Jahr-
buch „Neue Chriſtoterpe“ heraus u.
iſt ſeit 1909 Herausgeber des „Deut-
ſchen Schrifttums“.

S:

Wilhelm
von Polenz (Literar. Studie), 1909.
– Der Väter Erbe (Ältere deutſche
Proſa, ausgew.), 1910. – Emanuel
Geibel (Literar. Studie), 1911. –
Shakeſpeare und das engliſche Drama
im 16. und 17. Jahrhundert, 1912.

Bartels, Friedrich

(I, S. 124).

S:

Freie Menſchen (Trag.), 1911.

Barth, Paul

(I, S. 126), gibt ſeit
1899 die „Vierteljahrsſchrift für wiſ-
ſenſchaftliche Philoſophie und Sozio-
logie“ heraus.

Bartolomäus, Richard

(I, S.
127).

S:

Das Erbe der Väter (R. a.
vergangenen Tagen), 1909.

Bartſch, Rudolf Hans

(I, S. 129),
wurde am 11. Februar 1873 in Graz
(Steiermark) als Sohn eines Mili-
tärarztes geboren. Als dieſer durch
eigene Hand ſein Leben endete, wurde
der kaum ſiebenjährige Knabe in die
Fremde geſtoßen. Er kam zunächſt in
das Militärinſtitut zu Fiſchau, einer
Art Volksſchule, wo er von Unter-
offizieren erzogen ward und wo er
bis zum 12. Jahre blieb. Dann
wurde er Zögling der Militär-Ober-
realſchule, die von Offizieren geleitet
wird, und verlebte in Ungarn, in
Mähren, fern von ſeiner geliebten
Heimat, einſame u. traurige Jugend-
jahre. Erſt als er auf ſein Drängen
in die Militärſchule Liebenau bei
Graz gekommen war, fühlte er ſich
wieder glücklich, da nun ſeine Sehn-
ſucht nach der Heimat geſtillt war.

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[132/0136] Baeh Bar Baehr, Paul (I, S. 109), wurde von den Bürgern Oeynhauſens 1909 zum Beigeordneten gewählt. Baierlein, Joſeph (I, S. 109), lebt ſeit 1909 in Köln-Nippes. S: Der Hennenmetzger (E. a. d. Ober- pfalz), 1910. Bairau, Hans von, Pſeudon. für Johann Schmiederer; ſ. d. Bd. VI, S. 246. Baltz, Johanna (I, S. 111). S: Pſyche (Schſp.), 1908. – Als Luiſe ſtarb (D., zur Erinnerung an dem 19. Juli 1810), 1910. – Luiſe als Kind (Feſt-Dn. f. Schulfeiern), 1910. – Luiſe als Kinderfreundin (desgl.), 1910. Bancels, Marie Luiſe von (I, S. 113). S: Aktſtudien der weiblichen Pſyche und andere Gedichte, 1909. Bandlow, Heinrich (I, S. 114). S: Luſtig Tügs (Humoresken), 4. Bd., 1911. – Ut mien Käk (Bilder aus dem Leben), 1. Bd. 1909 (Sv.) – Schwänke und Skizzen, 1910. – Kapitän Möller (E.), 1911. Baer, Oswald (I, S. 116), wurde 1911 zum Geh. Sanitätsrat ernannt. S: Prinzeß Eliſa Radziwill (Lebens- bild), 1907. 2. A. 1908. – Des alten Kaiſers Jugendliebe (E.), 1912. Barazetti, Sophie (I, S. 118), verlegte als Witwe ihren Wohnſitz 1908 nach Wien. *Barchan, Paul (eigentlich: Pa- wel Abramowitſch), ein deutſch ſchrei- bender Ruſſe, wurde am 16. März 1876 in Lunna (Gouvern. Grodno) geboren, beſuchte von ſeinem 12. bis 17. Lebensjahre das ſtädtiſche und danach das königl. Gymnaſium in Danzig, lebte ſeit 1893 in Grodno, ſeit 1900 in Petersburg und ſiedelte 1908 nach Berlin über, wo er als Mitarbeiter an verſchiedenen Zei- tungen und Zeitſchriften literariſch tätig iſt. Seine S: Petersburger Nächte, 1910 wurde in Rußland ver- boten. Bardey, Franz (I, S. 119). S: För’n Winterabend (Plattd. Ge. a. d. literariſchen Nachlaſſe des Paſtors Nüms von Nahrends [das iſt Paſtor Niemand aus Nirgends], hrsg. von Fr. B.), 1910 (Die Ge. ſind von B. ſelber). – Wachet und wachſet (Erzählgn. für meine jungen Freunde), 1910. – Bi Pip un Knütt (desgl.), 1911. Bartels, Adolf (I, S. 123), gibt ſeit 1907 mit Max Groſſe das Jahr- buch „Neue Chriſtoterpe“ heraus u. iſt ſeit 1909 Herausgeber des „Deut- ſchen Schrifttums“. S: Wilhelm von Polenz (Literar. Studie), 1909. – Der Väter Erbe (Ältere deutſche Proſa, ausgew.), 1910. – Emanuel Geibel (Literar. Studie), 1911. – Shakeſpeare und das engliſche Drama im 16. und 17. Jahrhundert, 1912. Bartels, Friedrich (I, S. 124). S: Freie Menſchen (Trag.), 1911. Barth, Paul (I, S. 126), gibt ſeit 1899 die „Vierteljahrsſchrift für wiſ- ſenſchaftliche Philoſophie und Sozio- logie“ heraus. Bartolomäus, Richard (I, S. 127). S: Das Erbe der Väter (R. a. vergangenen Tagen), 1909. Bartſch, Rudolf Hans (I, S. 129), wurde am 11. Februar 1873 in Graz (Steiermark) als Sohn eines Mili- tärarztes geboren. Als dieſer durch eigene Hand ſein Leben endete, wurde der kaum ſiebenjährige Knabe in die Fremde geſtoßen. Er kam zunächſt in das Militärinſtitut zu Fiſchau, einer Art Volksſchule, wo er von Unter- offizieren erzogen ward und wo er bis zum 12. Jahre blieb. Dann wurde er Zögling der Militär-Ober- realſchule, die von Offizieren geleitet wird, und verlebte in Ungarn, in Mähren, fern von ſeiner geliebten Heimat, einſame u. traurige Jugend- jahre. Erſt als er auf ſein Drängen in die Militärſchule Liebenau bei Graz gekommen war, fühlte er ſich wieder glücklich, da nun ſeine Sehn- ſucht nach der Heimat geſtillt war. *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/136>, S. 132, abgerufen am 21.09.2017.