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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Bre
Brentano, Fritz

(I, S. 346).

S:


Humoresken, 1908. - Allerlei humo-
ristische Dichtungen in fünf Mund-
arten, 1909. - Tragikomische Balla-
den und Romanzen u. anderes, 1910.
- Lustige Geschichten (Hum.), 1910. -
Andrei Glinka (Krim.-N.), 1911. -
Das schlaue Hermännle und andere
Humoresken, 1911. - Schnooke un
Schnurre (Lustige Geschn. in Pälzer
Mdt.), 1912. - Eine Portion Eis und
andere Humoresken, 1912.

*Bresser, Joseph,

geboren am 26.
Dezember 1882 in Barmen als Sohn
eines Lehrers, besuchte seit seinem
zehnten Jahre das Gymnasium da-
selbst, das er aber nach fünf Jahren
verließ, da sein sehnlichster Wunsch
war, Lehrer zu werden, und trat nun
in die Präparandenanstalt in Elber-
feld und später in das Seminar zu
Odenkirchen ein. Da starb sein Va-
ter, und die Mutter hatte es nicht
leicht, den Sohn seinem Ziele ent-
gegenzuführen. Dieser fand seine
erste Anstellung in dem Dorfe Wal-
beck an der holländischen Grenze, von
wo er 1906 nach Hamborn (Bezirk
Düsseldorf) und 1909 nach Duisburg
versetzt ward.

S:

Frühblumen (Lr.
von Wonne und Weh), 1911.

Brieger, Adolf

(I, S. 349), starb
in Halle am 17. Januar 1912.

Brieger, Alfred

(I, S. 350).

S:


Ginevra (R.), 1911.

Brieger-Wasservogel, Lothar


(I, S. 350), lebt in Berlin, bzw. Char-
lottenburg.

Briesen, Fritz von

(I, S. 351).

S:

Gemütsmenschen (Fröhliche und
beschauliche Geschn.); II, 1912.

*Brinkmann, Ludwig,

geb. am
15. April 1880 zu Minden in West-
falen als Sohn des (1895 in Lüden-
scheid +) Postdirektors Ludwig B.,
besuchte das Lyzeum in Straßburg
i. E. u. die Realgymnasien in Lüden-
scheid und Charlottenburg u. erhielt
hier das Zeugnis der Reife. Um sich
für das Studium der technischen Fä-
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Bri
cher vorzubereiten, arbeitete er als
Maschinenbau-Eleve auf den königl.
Eisenbahnwerkstätten in Grunewald
bei Berlin und Dortmund, genügte
seiner Militärpflicht in Schwerin
(Mecklenbg.) und studierte dann neun
Semester auf der königlich sächsischen
Technischen Hochschule in Dresden
Maschinenbau und Elektrotechnik, er-
warb sich hier auch den Grad eines
Diplom-Jngenieurs. Danach war er
fünfzehn Monate als Jngenieur in
den Siemens-Schuckert-Werken, G. m.
b. H., in deren Fabrik in Charlotten-
burg tätig, unternahm darauf eine
mehrjährige Studienreise nach den
Verein. Staaten von Nordamerika u.
nach Mexiko, wo er in verschiedenen
Firmen als Jngenieur arbeitete und
auf ausgedehnten Reisen eine genaue
Kenntnis des Landes erwarb. Ende
1906 kehrte er nach Deutschland zu-
rück, trat mit Beginn d. J. 1907 als
Jngenieur in den Dienst der A(llge-
meinen) E(lektrizitäts)-G(esellschaft)
zu Berlin, ging bald darauf nach Lon-
don u. Cardiff, um dort eine Filiale
der A. E.-G. zu leiten und wurde im
Sommer 1910 in das Direktorium
der A. E.-G.-Thomson Houston Jbe-
rica, der spanischen Tochtergesellschaft
der A. E.-G. berufen. Seitdem wohnt
er in Madrid.

S:

Die letzten Van-
dalen (Rom. eines Korpsstudenten),
1908. - Eroberer (Amerik. Wander-
buch), 1910. - Aus meiner Bergwerks-
zeit (Auch u. d. T.: Die Erweckung
der Maria Carmen), 1911.

*Britting, Walter,

geb. am 30.
Januar 1885 in Halle an der Saale
als Sohn eines Kaufmanns, besuchte
das Gymnasium der Franckeschen
Stiftungen, das er aber, durch den
vorzeitigen Tod des Vaters gezwun-
gen, nach der Erlangung der Berech-
tigung zum einjährigen Dienst ver-
lassen mußte, und widmete sich nun
dem Buchhandel. Er war in diesem
Berufe 1901-1903 in Wolfenbüttel,
1903-06 in Göttingen tätig und lebt

*
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Bre
Brentano, Fritz

(I, S. 346).

S:


Humoresken, 1908. – Allerlei humo-
riſtiſche Dichtungen in fünf Mund-
arten, 1909. – Tragikomiſche Balla-
den und Romanzen u. anderes, 1910.
– Luſtige Geſchichten (Hum.), 1910. –
Andrei Glinka (Krim.-N.), 1911. –
Das ſchlaue Hermännle und andere
Humoresken, 1911. – Schnooke un
Schnurre (Luſtige Geſchn. in Pälzer
Mdt.), 1912. – Eine Portion Eis und
andere Humoresken, 1912.

*Breſſer, Joſeph,

geboren am 26.
Dezember 1882 in Barmen als Sohn
eines Lehrers, beſuchte ſeit ſeinem
zehnten Jahre das Gymnaſium da-
ſelbſt, das er aber nach fünf Jahren
verließ, da ſein ſehnlichſter Wunſch
war, Lehrer zu werden, und trat nun
in die Präparandenanſtalt in Elber-
feld und ſpäter in das Seminar zu
Odenkirchen ein. Da ſtarb ſein Va-
ter, und die Mutter hatte es nicht
leicht, den Sohn ſeinem Ziele ent-
gegenzuführen. Dieſer fand ſeine
erſte Anſtellung in dem Dorfe Wal-
beck an der holländiſchen Grenze, von
wo er 1906 nach Hamborn (Bezirk
Düſſeldorf) und 1909 nach Duisburg
verſetzt ward.

S:

Frühblumen (Lr.
von Wonne und Weh), 1911.

Brieger, Adolf

(I, S. 349), ſtarb
in Halle am 17. Januar 1912.

Brieger, Alfred

(I, S. 350).

S:


Ginevra (R.), 1911.

Brieger-Waſſervogel, Lothar


(I, S. 350), lebt in Berlin, bzw. Char-
lottenburg.

Brieſen, Fritz von

(I, S. 351).

S:

Gemütsmenſchen (Fröhliche und
beſchauliche Geſchn.); II, 1912.

*Brinkmann, Ludwig,

geb. am
15. April 1880 zu Minden in Weſt-
falen als Sohn des (1895 in Lüden-
ſcheid †) Poſtdirektors Ludwig B.,
beſuchte das Lyzeum in Straßburg
i. E. u. die Realgymnaſien in Lüden-
ſcheid und Charlottenburg u. erhielt
hier das Zeugnis der Reife. Um ſich
für das Studium der techniſchen Fä-
[Spaltenumbruch]

Bri
cher vorzubereiten, arbeitete er als
Maſchinenbau-Eleve auf den königl.
Eiſenbahnwerkſtätten in Grunewald
bei Berlin und Dortmund, genügte
ſeiner Militärpflicht in Schwerin
(Mecklenbg.) und ſtudierte dann neun
Semeſter auf der königlich ſächſiſchen
Techniſchen Hochſchule in Dresden
Maſchinenbau und Elektrotechnik, er-
warb ſich hier auch den Grad eines
Diplom-Jngenieurs. Danach war er
fünfzehn Monate als Jngenieur in
den Siemens-Schuckert-Werken, G. m.
b. H., in deren Fabrik in Charlotten-
burg tätig, unternahm darauf eine
mehrjährige Studienreiſe nach den
Verein. Staaten von Nordamerika u.
nach Mexiko, wo er in verſchiedenen
Firmen als Jngenieur arbeitete und
auf ausgedehnten Reiſen eine genaue
Kenntnis des Landes erwarb. Ende
1906 kehrte er nach Deutſchland zu-
rück, trat mit Beginn d. J. 1907 als
Jngenieur in den Dienſt der A(llge-
meinen) E(lektrizitäts)-G(eſellſchaft)
zu Berlin, ging bald darauf nach Lon-
don u. Cardiff, um dort eine Filiale
der A. E.-G. zu leiten und wurde im
Sommer 1910 in das Direktorium
der A. E.-G.-Thomſon Houſton Jbé-
rica, der ſpaniſchen Tochtergeſellſchaft
der A. E.-G. berufen. Seitdem wohnt
er in Madrid.

S:

Die letzten Van-
dalen (Rom. eines Korpsſtudenten),
1908. – Eroberer (Amerik. Wander-
buch), 1910. – Aus meiner Bergwerks-
zeit (Auch u. d. T.: Die Erweckung
der Maria Carmen), 1911.

*Britting, Walter,

geb. am 30.
Januar 1885 in Halle an der Saale
als Sohn eines Kaufmanns, beſuchte
das Gymnaſium der Franckeſchen
Stiftungen, das er aber, durch den
vorzeitigen Tod des Vaters gezwun-
gen, nach der Erlangung der Berech-
tigung zum einjährigen Dienſt ver-
laſſen mußte, und widmete ſich nun
dem Buchhandel. Er war in dieſem
Berufe 1901–1903 in Wolfenbüttel,
1903–06 in Göttingen tätig und lebt

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/162>, S. 158, abgerufen am 21.09.2017.