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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Hag
[sitz] Jtzehoe hat er mit Altona ver-
[ta]uscht, und hier ist er am 24. März
[19]12 gestorben.

S:

Kiem un Ranken
[(P]lattd. Ge.), 1908. 2. A. 1910.

Hagen, Anna

(III, S. 40), beglei-
[te]te 1905 ihren Gatten auf seinen
[F]orschungsreisen nach Niederländ.
[I]ndien, Sumatra und Banka.

*Hagen, Otfried,

geboren 1869 in
[B]raunschweig, besuchte daselbst die
[S]chule und widmete sich nach ihrer
[A]bsolvierung dem Kaufmannsstande,
[in]dem er in ein Bankgeschäft eintrat.
[I]n Frankfurt a. M. wurde seine ge-
[sa]ngliche Kraft entdeckt und er be-
[st]immt, sich im Dr. Hochschen Konser-
[v]atorium ausbilden zu lassen. Sein
[er]stes Engagement als Heldentenor
[fa]nd er in Heidelberg, wurde danach
[an]s Hoftheater in Altenburg, an die
[S]tadttheater in Magdeburg u. Frei-
[b]urg i. Br. engagiert u. erhielt dann
[ei]nen Ruf an die königl. Hofoper in
[M]ünchen. Nach Ablauf seines drei-
[jä]hrigen Vertrages in München kam
[H]. als erster Heldentenor an das
[B]raunschweiger Hoftheater, an dem
[er] jetzt noch wirkt.

S:

Scherz- und
[M]inneweisen eines Spielmanns (Lr.),
[1]902. - Die Geheilten (Lsp.), 1906. -
[G]ottesstreiter (Ein Sang vom Staf-
[se]lsee), 1. u. 2. A. 1910.

*Hahn, Emilie,

wurde als jüngste
[v]on drei Töchtern eines fleißig auf-
[st]rebenden Kaufmanns in Straßburg
[i]m Elsaß geboren, von dem sie wohl
[i]hre schon in der Kindheit hervortre-
[t]ende Anlage zu Deklamation und
[T]heaterspiel ererbt haben mag. Sie
[b]esuchte eine Privatschule, die leider
[n]icht auf der gewünschten Höhe stand,
[e]rsetzte dann aber später durch eifri-
[g]es Selbststudium und fleißige Lek-
[t]üre den Mangel ihrer Schulbildung.
[E]rst spät, zehn Jahre nach ihrer Ver-
[h]eiratung, entdeckte sie ihr schriftstel-
[l]erisches Talent, das ihr Gatte durch
[d]ie schärfste Kritik zu entfalten und
[z]u fördern suchte. Sie schrieb anfäng-
[l]ich Feuilletons, Skizzen und Erzäh-
[Spaltenumbruch]

Hal
lungen für verschiedene Zeitschriften
und Zeitungen, wandte sich aber in
den letzten Jahren dramatischen Ar-
beiten zu. Sie lebt noch jetzt als
Gattin eines Postsekretärs in Straß-
burg.

S:

Jungi Madamme (Lsp. in
Elsässer Mdt.), 1908. - Jsaak Hab-
recht (Volksst.), 1911. - Der Kobold
(Kom. für 15 Damen), 1911. - E
Mäßigkeitsaposchtel (Kom. Szene für
sieben Herren in elsäss. Mdt.), 1911
(Sv.). - Tante Pauline (Schw.), 1912.

Hahn, Oskar

(III, S. 45), lebt seit
1911 in Neuyork.

S:

Aus einem
Mädchenheim (R.), 1911. 10. Aufl.
1912.

Hähnel, Franziskus

(III, S. 47),
gab 1911 seine Lehrtätigkeit auf und
zog nach Leipzig-Stötteritz, wo er die
Herausgabe seiner Zeitschriften fort-
setzt und sich auch als Rezitator be-
tätigt.

S:

Der Väter wert (Dram.
Sittenbild), 1910. - Ausgewählte Ge-
dichte, 1910.

Haek, David

(III, S. 47).

S:

Die
Eroberung des Nordpols (Schilde-
rungen f. d. Jugend), 15. T. 1912. -
Parodien und Travestien, 1912.

Halbe, Max

(III, S. 48).

S:

Die
Tat des Dietrich Stobäus (R.), 1.-7.
T. 1911. - Der Ring des Gauklers
(Dr.), 1911.

Halberthal, Awrum (Abraham)


(III, S. 49), lebt seit 1910 als Dra-
maturg des Theaterverlags Georg
Müller u. des Rubin-Verl. in Mün-
chen und ist Chefredakteur der Mo-
natsschrift "Der Brief".

S:

Die
Sängerin hinter dem Vorhang (R.),
1912.

Halding, Arthur,

Pseudon. für
Sophie Sömmering; s. d.!

*Haller, Franz Wilhelm,

geb. am
16. Mai 1891 in Korneuburg (Nie-
derösterr.) als Sohn armer Eltern,
mußte sich mit dem Unterricht einer
dreiklassigen Bürgerschule begnügen
u. widmete sich nach beendeter Schul-
zeit dem Buchhandel. Jn seinen freien
Stunden arbeitete er an der Ergän-

* 14

[Spaltenumbruch]

Hag
[ſitz] Jtzehoe hat er mit Altona ver-
[ta]uſcht, und hier iſt er am 24. März
[19]12 geſtorben.

S:

Kiem un Ranken
[(P]lattd. Ge.), 1908. 2. A. 1910.

Hagen, Anna

(III, S. 40), beglei-
[te]te 1905 ihren Gatten auf ſeinen
[F]orſchungsreiſen nach Niederländ.
[I]ndien, Sumatra und Banka.

*Hagen, Otfried,

geboren 1869 in
[B]raunſchweig, beſuchte daſelbſt die
[S]chule und widmete ſich nach ihrer
[A]bſolvierung dem Kaufmannsſtande,
[in]dem er in ein Bankgeſchäft eintrat.
[I]n Frankfurt a. M. wurde ſeine ge-
[ſa]ngliche Kraft entdeckt und er be-
[ſt]immt, ſich im Dr. Hochſchen Konſer-
[v]atorium ausbilden zu laſſen. Sein
[er]ſtes Engagement als Heldentenor
[fa]nd er in Heidelberg, wurde danach
[an]s Hoftheater in Altenburg, an die
[S]tadttheater in Magdeburg u. Frei-
[b]urg i. Br. engagiert u. erhielt dann
[ei]nen Ruf an die königl. Hofoper in
[M]ünchen. Nach Ablauf ſeines drei-
[jä]hrigen Vertrages in München kam
[H]. als erſter Heldentenor an das
[B]raunſchweiger Hoftheater, an dem
[er] jetzt noch wirkt.

S:

Scherz- und
[M]inneweiſen eines Spielmanns (Lr.),
[1]902. – Die Geheilten (Lſp.), 1906. –
[G]ottesſtreiter (Ein Sang vom Staf-
[ſe]lſee), 1. u. 2. A. 1910.

*Hahn, Emilie,

wurde als jüngſte
[v]on drei Töchtern eines fleißig auf-
[ſt]rebenden Kaufmanns in Straßburg
[i]m Elſaß geboren, von dem ſie wohl
[i]hre ſchon in der Kindheit hervortre-
[t]ende Anlage zu Deklamation und
[T]heaterſpiel ererbt haben mag. Sie
[b]eſuchte eine Privatſchule, die leider
[n]icht auf der gewünſchten Höhe ſtand,
[e]rſetzte dann aber ſpäter durch eifri-
[g]es Selbſtſtudium und fleißige Lek-
[t]üre den Mangel ihrer Schulbildung.
[E]rſt ſpät, zehn Jahre nach ihrer Ver-
[h]eiratung, entdeckte ſie ihr ſchriftſtel-
[l]eriſches Talent, das ihr Gatte durch
[d]ie ſchärfſte Kritik zu entfalten und
[z]u fördern ſuchte. Sie ſchrieb anfäng-
[l]ich Feuilletons, Skizzen und Erzäh-
[Spaltenumbruch]

Hal
lungen für verſchiedene Zeitſchriften
und Zeitungen, wandte ſich aber in
den letzten Jahren dramatiſchen Ar-
beiten zu. Sie lebt noch jetzt als
Gattin eines Poſtſekretärs in Straß-
burg.

S:

Jungi Madamme (Lſp. in
Elſäſſer Mdt.), 1908. – Jſaak Hab-
recht (Volksſt.), 1911. – Der Kobold
(Kom. für 15 Damen), 1911. – E
Mäßigkeitsapoſchtel (Kom. Szene für
ſieben Herren in elſäſſ. Mdt.), 1911
(Sv.). – Tante Pauline (Schw.), 1912.

Hahn, Oskar

(III, S. 45), lebt ſeit
1911 in Neuyork.

S:

Aus einem
Mädchenheim (R.), 1911. 10. Aufl.
1912.

Hähnel, Franziskus

(III, S. 47),
gab 1911 ſeine Lehrtätigkeit auf und
zog nach Leipzig-Stötteritz, wo er die
Herausgabe ſeiner Zeitſchriften fort-
ſetzt und ſich auch als Rezitator be-
tätigt.

S:

Der Väter wert (Dram.
Sittenbild), 1910. – Ausgewählte Ge-
dichte, 1910.

Haek, David

(III, S. 47).

S:

Die
Eroberung des Nordpols (Schilde-
rungen f. d. Jugend), 15. T. 1912. –
Parodien und Traveſtien, 1912.

Halbe, Max

(III, S. 48).

S:

Die
Tat des Dietrich Stobäus (R.), 1.–7.
T. 1911. – Der Ring des Gauklers
(Dr.), 1911.

Halberthal, Awrum (Abraham)


(III, S. 49), lebt ſeit 1910 als Dra-
maturg des Theaterverlags Georg
Müller u. des Rubin-Verl. in Mün-
chen und iſt Chefredakteur der Mo-
natsſchrift „Der Brief“.

S:

Die
Sängerin hinter dem Vorhang (R.),
1912.

Halding, Arthur,

Pſeudon. für
Sophie Sömmering; ſ. d.!

*Haller, Franz Wilhelm,

geb. am
16. Mai 1891 in Korneuburg (Nie-
deröſterr.) als Sohn armer Eltern,
mußte ſich mit dem Unterricht einer
dreiklaſſigen Bürgerſchule begnügen
u. widmete ſich nach beendeter Schul-
zeit dem Buchhandel. Jn ſeinen freien
Stunden arbeitete er an der Ergän-

* 14
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[209/0213] Hag Hal ſitz Jtzehoe hat er mit Altona ver- tauſcht, und hier iſt er am 24. März 1912 geſtorben. S: Kiem un Ranken (Plattd. Ge.), 1908. 2. A. 1910. Hagen, Anna (III, S. 40), beglei- tete 1905 ihren Gatten auf ſeinen Forſchungsreiſen nach Niederländ. Indien, Sumatra und Banka. *Hagen, Otfried, geboren 1869 in Braunſchweig, beſuchte daſelbſt die Schule und widmete ſich nach ihrer Abſolvierung dem Kaufmannsſtande, indem er in ein Bankgeſchäft eintrat. In Frankfurt a. M. wurde ſeine ge- ſangliche Kraft entdeckt und er be- ſtimmt, ſich im Dr. Hochſchen Konſer- vatorium ausbilden zu laſſen. Sein erſtes Engagement als Heldentenor fand er in Heidelberg, wurde danach ans Hoftheater in Altenburg, an die Stadttheater in Magdeburg u. Frei- burg i. Br. engagiert u. erhielt dann einen Ruf an die königl. Hofoper in München. Nach Ablauf ſeines drei- jährigen Vertrages in München kam H. als erſter Heldentenor an das Braunſchweiger Hoftheater, an dem er jetzt noch wirkt. S: Scherz- und Minneweiſen eines Spielmanns (Lr.), 1902. – Die Geheilten (Lſp.), 1906. – Gottesſtreiter (Ein Sang vom Staf- ſelſee), 1. u. 2. A. 1910. *Hahn, Emilie, wurde als jüngſte von drei Töchtern eines fleißig auf- ſtrebenden Kaufmanns in Straßburg im Elſaß geboren, von dem ſie wohl ihre ſchon in der Kindheit hervortre- tende Anlage zu Deklamation und Theaterſpiel ererbt haben mag. Sie beſuchte eine Privatſchule, die leider nicht auf der gewünſchten Höhe ſtand, erſetzte dann aber ſpäter durch eifri- ges Selbſtſtudium und fleißige Lek- türe den Mangel ihrer Schulbildung. Erſt ſpät, zehn Jahre nach ihrer Ver- heiratung, entdeckte ſie ihr ſchriftſtel- leriſches Talent, das ihr Gatte durch die ſchärfſte Kritik zu entfalten und zu fördern ſuchte. Sie ſchrieb anfäng- lich Feuilletons, Skizzen und Erzäh- lungen für verſchiedene Zeitſchriften und Zeitungen, wandte ſich aber in den letzten Jahren dramatiſchen Ar- beiten zu. Sie lebt noch jetzt als Gattin eines Poſtſekretärs in Straß- burg. S: Jungi Madamme (Lſp. in Elſäſſer Mdt.), 1908. – Jſaak Hab- recht (Volksſt.), 1911. – Der Kobold (Kom. für 15 Damen), 1911. – E Mäßigkeitsapoſchtel (Kom. Szene für ſieben Herren in elſäſſ. Mdt.), 1911 (Sv.). – Tante Pauline (Schw.), 1912. Hahn, Oskar (III, S. 45), lebt ſeit 1911 in Neuyork. S: Aus einem Mädchenheim (R.), 1911. 10. Aufl. 1912. Hähnel, Franziskus (III, S. 47), gab 1911 ſeine Lehrtätigkeit auf und zog nach Leipzig-Stötteritz, wo er die Herausgabe ſeiner Zeitſchriften fort- ſetzt und ſich auch als Rezitator be- tätigt. S: Der Väter wert (Dram. Sittenbild), 1910. – Ausgewählte Ge- dichte, 1910. Haek, David (III, S. 47). S: Die Eroberung des Nordpols (Schilde- rungen f. d. Jugend), 15. T. 1912. – Parodien und Traveſtien, 1912. Halbe, Max (III, S. 48). S: Die Tat des Dietrich Stobäus (R.), 1.–7. T. 1911. – Der Ring des Gauklers (Dr.), 1911. Halberthal, Awrum (Abraham) (III, S. 49), lebt ſeit 1910 als Dra- maturg des Theaterverlags Georg Müller u. des Rubin-Verl. in Mün- chen und iſt Chefredakteur der Mo- natsſchrift „Der Brief“. S: Die Sängerin hinter dem Vorhang (R.), 1912. Halding, Arthur, Pſeudon. für Sophie Sömmering; ſ. d.! *Haller, Franz Wilhelm, geb. am 16. Mai 1891 in Korneuburg (Nie- deröſterr.) als Sohn armer Eltern, mußte ſich mit dem Unterricht einer dreiklaſſigen Bürgerſchule begnügen u. widmete ſich nach beendeter Schul- zeit dem Buchhandel. Jn ſeinen freien Stunden arbeitete er an der Ergän- * 14

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/213>, S. 209, abgerufen am 23.09.2017.