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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Hol
Holzschuher, Hanns

(III, S. 280),
starb am 3. August 1912.

Homann, Walter

(III, S. 281),
schreibt auch unter dem Namen Wal-
ter Homann von Birkenberg.

S:

Dich oder der Tod! (R.), 1911.

*Homscheid, Marie,

geb. am 19.
Dezember 1872 in Herdorf im Hel-
lertal (Rheinland), lebte seit 1895
im Pfarrhause zu Jttel bei Trier und
hatte in den folgenden sechs Jahren
hinreichend Gelegenheit, die eigen-
tümliche Schönheit des Eifellandes,
die Eigenart, Sitten und Gebräuche
der Eifelbauern kennen zu lernen u.
dies alles in Romanen, Geschichten
und Skizzen zu schildern. Seit dem
Herbst 1911 lebt sie im Pfarrhause
zu Liesel an der Mosel.

S:

Bei Gru-
benlicht und Sonnenschein (N.), 1908.
- Alltagskinder (Sk.), 1909. - Jn der
Klostermühle (Westerwälder Bauern-
gesch.), 1909. - Eifelprinz (R.), 1910.
- Auf heimlichen Steigen (u. andere
Geschn. u. Sk.), 1911. - Folge mir
nach! (Bibl. Legenden-En.), 1912.

Homunculus,

Pseud. f. Robert
Weil;
s. d. Bd. VII, S. 360.

Horand, F. M.,

Psd. für Fer-
dinand Münter;
s. d. Bd. V, 87
und Nachtrag!

Hoerle, Eugen,

psd. Friedrich
Linden,
geb. am 19. April 1861 in
Frankfurt a. M., lebt daselbst.

S:


Winternacht und Sommerstunden
(Ge.), 1894.

Hornbostel, Klaus,

Pseudon. für
Frdr. Adf. Ackermann; s. d.!

Hornstein(-Hohenstoffeln),
Ferdinand Freiherr v.

(III, S. 295).

S:

Lieder an eine Göttin, 1911.

Houben, Heinrich

(III, S. 299).

S:

Müller und Schornsteinfeger
(Schw.), 1911. - Wenn du noch eine
Mutter hast ... (Dr. Lebensbild aus
der Gegenwart), 1911. 3. A. 1912. -
Der Statthalter von Syrakus. Treu
dem König, treu dem Glauben (Schau-
spiel), 1912. - Geselliger Vereins-
Abend (5 kleine Lspe.), 1912. - Wider
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Hou
Weibertrotz und Feuersnot (Schw.),
1912.

*Houben, Heinrich Cornelius,


psd. Heinrich Cornelius, wurde
am 21. April 1838 in Düren (Rhein-
provinz) geboren, besuchte die Stadt-
schule und das Gymnasium daselbst,
wurde dann Feldmesser und war als
solcher bis zum Herbst 1861 bei der
Regierung in Aachen beschäftigt. Bei
der Regelung der Grundsteuer unter-
nahm oder leitete er größere Ver-
messungen in der Provinz Posen,
machte 1866 den Feldzug gegen Öster-
reich mit und wurde durch einen
Gewehrschuß im Gesicht schwer ver-
wundet. Jn den folgenden Jahren
wirkte er als Kataster-Kontrolleur in
Malmedy, bis ihn der Krieg von
1870 wieder unter die Waffen rief.
Als Leutnant machte er den Feldzug
gegen Frankreich mit, aus dem er
nach schwerer Verwundung im Schul-
tergelenk mit dem Eisernen Kreuze
heimkehrte. Wohl infolge des Ge-
sichtsschusses erkrankte zunächst das
linke Auge, welches allmählich erblin-
dete, dann auch das rechte, das an
Sehschärfe verlor. Er vertauschte
deshalb 1871 sein Katasteramt mit
dem eines königl. Rentmeisters im
Kreise Heinsberg, bis die absolute
Schonung des Auges 1877 seinen
Übertritt in den Ruhestand erfor-
derte. H. siedelte nun nach Bonn
über, wo er, nachdem mehrere Jahre
sein Augenübel zum Stillstand ge-
bracht hatten, nunmehr in mäßiger
Beschäftigung das Studium der Ge-
schichte, Literaturgeschichte und poe-
tische Übungen pflegt.

S:

Maria
Stuart. Trilogie [Jnhalt: I. Maria
Stuart, Königin von Schottland
(Hist. Dr. 1895.). - II. James Stuart,
Graf von Murray (Geschichtl. Dr.
1897). - III. Elisabeth, Königin von
England (Gesch. Dr. 1898)], 2. A.
1903. - Cromwell (Geschichtl. Dr.),
1900 (Sv.). - Drei geistliche Drama-
turgen (Broschüre), 1908 (Sv.).

*
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Hol
Holzſchuher, Hanns

(III, S. 280),
ſtarb am 3. Auguſt 1912.

Homann, Walter

(III, S. 281),
ſchreibt auch unter dem Namen Wal-
ter Homann von Birkenberg.

S:

Dich oder der Tod! (R.), 1911.

*Homſcheid, Marie,

geb. am 19.
Dezember 1872 in Herdorf im Hel-
lertal (Rheinland), lebte ſeit 1895
im Pfarrhauſe zu Jttel bei Trier und
hatte in den folgenden ſechs Jahren
hinreichend Gelegenheit, die eigen-
tümliche Schönheit des Eifellandes,
die Eigenart, Sitten und Gebräuche
der Eifelbauern kennen zu lernen u.
dies alles in Romanen, Geſchichten
und Skizzen zu ſchildern. Seit dem
Herbſt 1911 lebt ſie im Pfarrhauſe
zu Lieſel an der Moſel.

S:

Bei Gru-
benlicht und Sonnenſchein (N.), 1908.
– Alltagskinder (Sk.), 1909. – Jn der
Kloſtermühle (Weſterwälder Bauern-
geſch.), 1909. – Eifelprinz (R.), 1910.
– Auf heimlichen Steigen (u. andere
Geſchn. u. Sk.), 1911. – Folge mir
nach! (Bibl. Legenden-En.), 1912.

Homunculus,

Pſeud. f. Robert
Weil;
ſ. d. Bd. VII, S. 360.

Horand, F. M.,

Pſd. für Fer-
dinand Münter;
ſ. d. Bd. V, 87
und Nachtrag!

Hoerle, Eugen,

pſd. Friedrich
Linden,
geb. am 19. April 1861 in
Frankfurt a. M., lebt daſelbſt.

S:


Winternacht und Sommerſtunden
(Ge.), 1894.

Hornboſtel, Klaus,

Pſeudon. für
Frdr. Adf. Ackermann; ſ. d.!

Hornſtein(-Hohenſtoffeln),
Ferdinand Freiherr v.

(III, S. 295).

S:

Lieder an eine Göttin, 1911.

Houben, Heinrich

(III, S. 299).

S:

Müller und Schornſteinfeger
(Schw.), 1911. – Wenn du noch eine
Mutter haſt ... (Dr. Lebensbild aus
der Gegenwart), 1911. 3. A. 1912. –
Der Statthalter von Syrakus. Treu
dem König, treu dem Glauben (Schau-
ſpiel), 1912. – Geſelliger Vereins-
Abend (5 kleine Lſpe.), 1912. – Wider
[Spaltenumbruch]

Hou
Weibertrotz und Feuersnot (Schw.),
1912.

*Houben, Heinrich Cornelius,


pſd. Heinrich Cornelius, wurde
am 21. April 1838 in Düren (Rhein-
provinz) geboren, beſuchte die Stadt-
ſchule und das Gymnaſium daſelbſt,
wurde dann Feldmeſſer und war als
ſolcher bis zum Herbſt 1861 bei der
Regierung in Aachen beſchäftigt. Bei
der Regelung der Grundſteuer unter-
nahm oder leitete er größere Ver-
meſſungen in der Provinz Poſen,
machte 1866 den Feldzug gegen Öſter-
reich mit und wurde durch einen
Gewehrſchuß im Geſicht ſchwer ver-
wundet. Jn den folgenden Jahren
wirkte er als Kataſter-Kontrolleur in
Malmedy, bis ihn der Krieg von
1870 wieder unter die Waffen rief.
Als Leutnant machte er den Feldzug
gegen Frankreich mit, aus dem er
nach ſchwerer Verwundung im Schul-
tergelenk mit dem Eiſernen Kreuze
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ſichtsſchuſſes erkrankte zunächſt das
linke Auge, welches allmählich erblin-
dete, dann auch das rechte, das an
Sehſchärfe verlor. Er vertauſchte
deshalb 1871 ſein Kataſteramt mit
dem eines königl. Rentmeiſters im
Kreiſe Heinsberg, bis die abſolute
Schonung des Auges 1877 ſeinen
Übertritt in den Ruheſtand erfor-
derte. H. ſiedelte nun nach Bonn
über, wo er, nachdem mehrere Jahre
ſein Augenübel zum Stillſtand ge-
bracht hatten, nunmehr in mäßiger
Beſchäftigung das Studium der Ge-
ſchichte, Literaturgeſchichte und poe-
tiſche Übungen pflegt.

S:

Maria
Stuart. Trilogie [Jnhalt: I. Maria
Stuart, Königin von Schottland
(Hiſt. Dr. 1895.). – II. James Stuart,
Graf von Murray (Geſchichtl. Dr.
1897). – III. Eliſabeth, Königin von
England (Geſch. Dr. 1898)], 2. A.
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[223/0227] Hol Hou Holzſchuher, Hanns (III, S. 280), ſtarb am 3. Auguſt 1912. Homann, Walter (III, S. 281), ſchreibt auch unter dem Namen Wal- ter Homann von Birkenberg. S: Dich oder der Tod! (R.), 1911. *Homſcheid, Marie, geb. am 19. Dezember 1872 in Herdorf im Hel- lertal (Rheinland), lebte ſeit 1895 im Pfarrhauſe zu Jttel bei Trier und hatte in den folgenden ſechs Jahren hinreichend Gelegenheit, die eigen- tümliche Schönheit des Eifellandes, die Eigenart, Sitten und Gebräuche der Eifelbauern kennen zu lernen u. dies alles in Romanen, Geſchichten und Skizzen zu ſchildern. Seit dem Herbſt 1911 lebt ſie im Pfarrhauſe zu Lieſel an der Moſel. S: Bei Gru- benlicht und Sonnenſchein (N.), 1908. – Alltagskinder (Sk.), 1909. – Jn der Kloſtermühle (Weſterwälder Bauern- geſch.), 1909. – Eifelprinz (R.), 1910. – Auf heimlichen Steigen (u. andere Geſchn. u. Sk.), 1911. – Folge mir nach! (Bibl. Legenden-En.), 1912. Homunculus, Pſeud. f. Robert Weil; ſ. d. Bd. VII, S. 360. Horand, F. M., Pſd. für Fer- dinand Münter; ſ. d. Bd. V, 87 und Nachtrag! Hoerle, Eugen, pſd. Friedrich Linden, geb. am 19. April 1861 in Frankfurt a. M., lebt daſelbſt. S: Winternacht und Sommerſtunden (Ge.), 1894. Hornboſtel, Klaus, Pſeudon. für Frdr. Adf. Ackermann; ſ. d.! Hornſtein(-Hohenſtoffeln), Ferdinand Freiherr v. (III, S. 295). S: Lieder an eine Göttin, 1911. Houben, Heinrich (III, S. 299). S: Müller und Schornſteinfeger (Schw.), 1911. – Wenn du noch eine Mutter haſt ... (Dr. Lebensbild aus der Gegenwart), 1911. 3. A. 1912. – Der Statthalter von Syrakus. Treu dem König, treu dem Glauben (Schau- ſpiel), 1912. – Geſelliger Vereins- Abend (5 kleine Lſpe.), 1912. – Wider Weibertrotz und Feuersnot (Schw.), 1912. *Houben, Heinrich Cornelius, pſd. Heinrich Cornelius, wurde am 21. April 1838 in Düren (Rhein- provinz) geboren, beſuchte die Stadt- ſchule und das Gymnaſium daſelbſt, wurde dann Feldmeſſer und war als ſolcher bis zum Herbſt 1861 bei der Regierung in Aachen beſchäftigt. Bei der Regelung der Grundſteuer unter- nahm oder leitete er größere Ver- meſſungen in der Provinz Poſen, machte 1866 den Feldzug gegen Öſter- reich mit und wurde durch einen Gewehrſchuß im Geſicht ſchwer ver- wundet. Jn den folgenden Jahren wirkte er als Kataſter-Kontrolleur in Malmedy, bis ihn der Krieg von 1870 wieder unter die Waffen rief. Als Leutnant machte er den Feldzug gegen Frankreich mit, aus dem er nach ſchwerer Verwundung im Schul- tergelenk mit dem Eiſernen Kreuze heimkehrte. Wohl infolge des Ge- ſichtsſchuſſes erkrankte zunächſt das linke Auge, welches allmählich erblin- dete, dann auch das rechte, das an Sehſchärfe verlor. Er vertauſchte deshalb 1871 ſein Kataſteramt mit dem eines königl. Rentmeiſters im Kreiſe Heinsberg, bis die abſolute Schonung des Auges 1877 ſeinen Übertritt in den Ruheſtand erfor- derte. H. ſiedelte nun nach Bonn über, wo er, nachdem mehrere Jahre ſein Augenübel zum Stillſtand ge- bracht hatten, nunmehr in mäßiger Beſchäftigung das Studium der Ge- ſchichte, Literaturgeſchichte und poe- tiſche Übungen pflegt. S: Maria Stuart. Trilogie [Jnhalt: I. Maria Stuart, Königin von Schottland (Hiſt. Dr. 1895.). – II. James Stuart, Graf von Murray (Geſchichtl. Dr. 1897). – III. Eliſabeth, Königin von England (Geſch. Dr. 1898)], 2. A. 1903. – Cromwell (Geſchichtl. Dr.), 1900 (Sv.). – Drei geiſtliche Drama- turgen (Broſchüre), 1908 (Sv.). *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 8. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 223. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon08_1913/227>, abgerufen am 24.09.2018.