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Cuthbertson, John: Beschreibung einer verbesserten Luftpumpe (Übers. D. G. A. Suckow). Mannheim, 1788.

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51.

Bei dieser so wie bei allen andern Luftpumpen ist der mögliche Grad der Verdünnung nach den verschiedenen Zeiten abänderlich, und hängt von der Beschaffenheit der Atmosphäre zu der Zeit wo der Versuch gemacht wird, ab. Der höchste Grad der Verdünnung zu 420 mahl, dessen im 38 §. Erwähnung geschehen ist, konnte nur bei völlig trockenem Zustand der Luft erhalten werden. Eine Verdünnung von 1200 mahl ist nur bei sehr klarem Wetter möglich, ist aber die Luft sehr feucht, so wird die Verdünnung auf gleiche Weise verhindert, und zuweilen so stark als durch das Stück Leder dessen im 41 §. gedacht worden. Die vorigen Versuche beweisen, daß Feuchtigkeit welche auf einige Art in die Pumpe und den Recipienten kommen kann, nach aufgehobenem Druck der Luft, die Gestalt eines elastischen Dampfes annehme, und in dem Recipienten den Raum der ausgezogenen Luft erfülle. Herr Nairne beobachtete das nemliche bei seiner Pumpe, aber er scheint nicht auf den Zustand der Atmosphäre als der Ursache hievon Rücksicht genommen zu haben. Ohnerachtet aber die Feuchtigkeit der Luft die Auslerung verhindert, so ist sie doch bei weitem kein Hinderniß der Verdünnung

51.

     Bei dieser so wie bei allen andern Luftpumpen ist der mögliche Grad der Verdünnung nach den verschiedenen Zeiten abänderlich, und hängt von der Beschaffenheit der Atmosphäre zu der Zeit wo der Versuch gemacht wird, ab. Der höchste Grad der Verdünnung zu 420 mahl, dessen im 38 §. Erwähnung geschehen ist, konnte nur bei völlig trockenem Zustand der Luft erhalten werden. Eine Verdünnung von 1200 mahl ist nur bei sehr klarem Wetter möglich, ist aber die Luft sehr feucht, so wird die Verdünnung auf gleiche Weise verhindert, und zuweilen so stark als durch das Stück Leder dessen im 41 §. gedacht worden. Die vorigen Versuche beweisen, daß Feuchtigkeit welche auf einige Art in die Pumpe und den Recipienten kommen kann, nach aufgehobenem Druck der Luft, die Gestalt eines elastischen Dampfes annehme, und in dem Recipienten den Raum der ausgezogenen Luft erfülle. Herr Nairne beobachtete das nemliche bei seiner Pumpe, aber er scheint nicht auf den Zustand der Atmosphäre als der Ursache hievon Rücksicht genommen zu haben. Ohnerachtet aber die Feuchtigkeit der Luft die Auslerung verhindert, so ist sie doch bei weitem kein Hinderniß der Verdünnung

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[53/0052] 51.      Bei dieser so wie bei allen andern Luftpumpen ist der mögliche Grad der Verdünnung nach den verschiedenen Zeiten abänderlich, und hängt von der Beschaffenheit der Atmosphäre zu der Zeit wo der Versuch gemacht wird, ab. Der höchste Grad der Verdünnung zu 420 mahl, dessen im 38 §. Erwähnung geschehen ist, konnte nur bei völlig trockenem Zustand der Luft erhalten werden. Eine Verdünnung von 1200 mahl ist nur bei sehr klarem Wetter möglich, ist aber die Luft sehr feucht, so wird die Verdünnung auf gleiche Weise verhindert, und zuweilen so stark als durch das Stück Leder dessen im 41 §. gedacht worden. Die vorigen Versuche beweisen, daß Feuchtigkeit welche auf einige Art in die Pumpe und den Recipienten kommen kann, nach aufgehobenem Druck der Luft, die Gestalt eines elastischen Dampfes annehme, und in dem Recipienten den Raum der ausgezogenen Luft erfülle. Herr Nairne beobachtete das nemliche bei seiner Pumpe, aber er scheint nicht auf den Zustand der Atmosphäre als der Ursache hievon Rücksicht genommen zu haben. Ohnerachtet aber die Feuchtigkeit der Luft die Auslerung verhindert, so ist sie doch bei weitem kein Hinderniß der Verdünnung

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Zitationshilfe: Cuthbertson, John: Beschreibung einer verbesserten Luftpumpe (Übers. D. G. A. Suckow). Mannheim, 1788, S. 53. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/cuthbertson_luftpumpe_1788/52>, abgerufen am 19.07.2019.