Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Harsdörffer, Georg Philipp: Poetischer Trichter. Bd. 1. 2. Aufl. Nürnberg, 1650.

Bild:
<< vorherige Seite
Die vierdte Stund.
II.
7. Tafel der kurtzlangen @- Reimarten.
[Tabelle]

8. Hier ist wiederüm zu wissen/ daß die zwey-
drey- oder viersyllbigen Reimarten kein gantzes
Gedicht machen/ wiewol man zu Zeiten in den
Bilderr eimen derselben gebrauchet/ und zwischen
andere zu setzen pfleget. Zum Exempel:

[Spaltenumbruch]
[Abbildung] [Abbildung] Seh ich [Abbildung]
[Abbildung] dann dich [Abbildung]
[Abbildung] noch nicht/ [Abbildung]
[Abbildung] mein Liecht?
[Spaltenumbruch]
[Abbildung] [Abbildung] Wir wissen [Abbildung]
[Abbildung] zu schliessen/ [Abbildung]
[Abbildung] was ihnen [Abbildung]
[Abbildung] kan dienen.
Also
Die vierdte Stund.
II.
7. Tafel der kurtzlangen - Reimarten.
[Tabelle]

8. Hier iſt wiederuͤm zu wiſſen/ daß die zwey-
drey- oder vierſyllbigen Reimarten kein gantzes
Gedicht machen/ wiewol man zu Zeiten in den
Bilderr eimen derſelben gebrauchet/ uñ zwiſchen
andere zu ſetzen pfleget. Zum Exempel:

[Spaltenumbruch]
[Abbildung] [Abbildung] Seh ich [Abbildung]
[Abbildung] dann dich [Abbildung]
[Abbildung] noch nicht/ [Abbildung]
[Abbildung] mein Liecht?
[Spaltenumbruch]
[Abbildung] [Abbildung] Wir wiſſen [Abbildung]
[Abbildung] zu ſchlieſſen/ [Abbildung]
[Abbildung] was ihnen [Abbildung]
[Abbildung] kan dienen.
Alſo
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <pb facs="#f0076" n="58"/>
          <fw place="top" type="header">Die vierdte Stund.</fw><lb/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#aq">II.</hi><lb/> <hi rendition="#b">7. Tafel der kurtzlangen &#xFFFC;- Reimarten.</hi> </head><lb/>
            <table>
              <row>
                <cell/>
              </row>
            </table>
            <p>8. Hier i&#x017F;t wiederu&#x0364;m zu wi&#x017F;&#x017F;en/ daß die zwey-<lb/>
drey- oder vier&#x017F;yllbigen Reimarten kein gantzes<lb/>
Gedicht machen/ wiewol man zu Zeiten in den<lb/>
Bilderr eimen der&#x017F;elben gebrauchet/ un&#x0303; zwi&#x017F;chen<lb/>
andere zu &#x017F;etzen pfleget. Zum Exempel:</p><lb/>
            <cb/>
            <lg type="poem">
              <l>
                <figure/>
              </l>
              <l>
                <figure/> <hi rendition="#fr">Seh ich</hi> <figure/>
              </l><lb/>
              <l>
                <figure/> <hi rendition="#fr">dann dich</hi> <figure/>
              </l><lb/>
              <l>
                <figure/> <hi rendition="#fr">noch nicht/</hi> <figure/>
              </l><lb/>
              <l>
                <figure/> <hi rendition="#fr">mein Liecht?</hi> </l>
            </lg><lb/>
            <cb/>
            <lg type="poem">
              <l>
                <figure/>
              </l>
              <l>
                <figure/> <hi rendition="#fr">Wir wi&#x017F;&#x017F;en</hi> <figure/>
              </l><lb/>
              <l>
                <figure/> <hi rendition="#fr">zu &#x017F;chlie&#x017F;&#x017F;en/</hi> <figure/>
              </l><lb/>
              <l>
                <figure/> <hi rendition="#fr">was ihnen</hi> <figure/>
              </l><lb/>
              <l>
                <figure/> <hi rendition="#fr">kan dienen.</hi> </l>
            </lg><lb/>
            <fw place="bottom" type="catch">Al&#x017F;o</fw><lb/>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[58/0076] Die vierdte Stund. II. 7. Tafel der kurtzlangen - Reimarten. 8. Hier iſt wiederuͤm zu wiſſen/ daß die zwey- drey- oder vierſyllbigen Reimarten kein gantzes Gedicht machen/ wiewol man zu Zeiten in den Bilderr eimen derſelben gebrauchet/ uñ zwiſchen andere zu ſetzen pfleget. Zum Exempel: [Abbildung] [Abbildung] Seh ich [Abbildung] [Abbildung] dann dich [Abbildung] [Abbildung] noch nicht/ [Abbildung] [Abbildung] mein Liecht? [Abbildung] [Abbildung] Wir wiſſen [Abbildung] [Abbildung] zu ſchlieſſen/ [Abbildung] [Abbildung] was ihnen [Abbildung] [Abbildung] kan dienen. Alſo

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/harsdoerffer_trichter01_1650
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/harsdoerffer_trichter01_1650/76
Zitationshilfe: Harsdörffer, Georg Philipp: Poetischer Trichter. Bd. 1. 2. Aufl. Nürnberg, 1650, S. 58. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/harsdoerffer_trichter01_1650/76>, abgerufen am 15.10.2019.