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Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 113, Hamburg, 17. Juli 1789.

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[Spaltenumbruch] erfolgte Truppen Uebersetzung wahrgenommen haben,
und auch die aus Berbir ausgerückte Besatzung kehrte
so eilfertig zurück, daß sie sich nicht Zeit nahm, alles
Vieh von den Feldern in die Vestung zu treiben, daher
eine beträchtliche Menge davon unserer über den Fluß
besindlichen Mannschaft in die Hände gerieth. Auch
fieng erst gegen Abend aus der Vestung das Kanoniren
wieder an, wodurch an diesem Tage unserer Seits
3 Personen erschossen und 3 verwundet worden sind.
Unter letzteren ist der Oberste Draskoezy, von Nadasdy,
begriffen, der eine Quetschung am Kopfe bekam.

Bey der Verbasca waren inzwischen 600 Arbeiter
von den Regimentern beschäfftiget, die Rampen zu den
Brücken und einen Damm zu machen, damit der Fluß
geschwellet werden könne.

Mit 300 Landarbeitern wurde die Waldung und das
Gebräuche zwischen der Varbasca und dem Retransche-
ment ausgehauen, damit sich der Feind nicht unbemerkt
heranschleichen könne. Bey dieser Arbeit sind durch
das feindliche Kanonenfeuer 2 Mann erleget worden,
und 1 wurde verwundet.

Den 26sten ist die Arbeit an der Brückenschanze fort-
gesetzet worden, mußte aber, da der Feind rechts vom
Banyalucker Thore sich eine Scharte zugerichtet hatte,
und aus solcher die Arbeiter beschoß, wodurch 3 getöd-
tet und 3 verwundet wurden, bis zur Dämmerung wie-
der ausgesetzet werden. Jn der Nacht jedoch wurde
damit fortgefahren, und eine Batterie zu 2 Achtzehn-
pfündern und eine Haubitze errichtet. Jnzwischen ist
bey dem Retranschement an der Verbasca die Ver-
schanzungsarbeit gänzlich zu Stande gebracht worden.

Die feindliche Besatzung ist eifrig beschäfftiget, den
Schaden, der durch unsere Kanonen bey Tage verur-
sachet wird, in der Nacht so gut als möglich auszu-
bessern.

Am 27sten sind die nöthigen Anstalten getroffen
worden, die Transcheen vor dem belagerten Platze an
diesem Tage zu eröffnen."

Am 3ten kam hier ein Kayserl. Officier aus dem
Lager von Semlin als Courier mit der wichtigen Nach-
richt an, daß die Rußische Eskadre unter dem Befehl
des Admirals Woinowich die ganze erste Division der
Türkischen Flotte an den Küsten von Bessarabien an-
gegriffen und geschlagen habe. Diese Division war be-
stimmt, die Transportschiffe zu bedecken, welche Pro-
visionen nach der Armee des Großveziers bringen soll-
ten. Die Russen haben zu gleicher Zeit die beyden
Oerster Kolat und Kastaja in Brand gesteckt. Dieser
Vorfall ist desto wichtiger, da man vorhersehen kann,
daß es nun der Türkischen Armee an Lebensmitteln
sehlen, und daß sie außer Stande seyn werde, in die-
sem Feldzuge die chimärischen Plane auszuführen,
welche man selbiger in Constantinopel vorgezeichnet
hat. Man meldet aus gedachter Hauptstadt, daß die
Nachricht von diesem Vorfall daselbst eine so große
Consternation verbreitet habe, daß der Großherr die
Wachen verdoppeln, und aus den Zeughäusern alle
Kanonen abführen lassen, um damit die Ufer des Ca-
nals zu besetzen, damit die Rußische Flotte nicht hinein-
komme. Eben diese Briefe melden auch, der Groß-
vezier sey abgesetzt, und der Pacha von Widin sey zu
einem Nachfolger ernannt worden.


[Spaltenumbruch]

Der Rußische Minister, Graf von Romanzow, ist
aus Frankfurt hier angekommen, und wird nächstens
seine Reise nach Petersburg fortsetzen.

Das Gerücht von einem Particulair-Frieden, den
der Großherzog von Toscana durch Unterstückung des
Spanischen Hofes und noch anderer Höfe betreiben soll,
verdient keinen Glauben.

Der ehemalige Fürst von der Moldau, Ypsilanti,
braucht jetzt zu Baden das Bad.

Die Republik Ragusa hat den 7ten des vorigen Mo-
nats ihren jährlichen Tribut von 7000 Zechinen nach
Constantinopel geschickt.


Die Gesundheitsumstände des Kaysers sind noch
immer abwechselnd. Seinem Befehl zufolge wird mit
dem Bau verschiedener Häuser in und vor der Stadt,
des Kriegs ungeachtet, fortgefahren.

Aus Berichten von unsern Armeen vernimmt man,
daß Sultan Selim sich bey der Armee in Rumelien
befinde. Der neue Großvezier sucht Bender zu ent-
setzen, das der Fürst Repnin zu belagern im Begriff ist.
Der ehemalige Groß-Admiral ist gegen Oczakow im An-
zuge, dem aber der Fürst Potemkin entgegen gehen
wird, und so wird man nächstens von wichtigen Auf-
tritten Nachrichten haben können.

Das Corps des Rußischen Generals Dorfelden hat
sich mit dem des Prinzen von Coburg vereinigt, auch
soll der Prinz von Hohenlohe darzu gestoßen seyn. Der
General-Feldmarschall Haddick ist wieder besser. Die
Hauptarmee stand am 1sten dieses noch bey Weißkirchen,
war aber im Begriff, durch einen Einfall in Servien
den Türken eine Diversion zu machen. Der Feldmar-
schall Laudon fahrt fort, Berbir zu belagern, und thut
es mit so gutem Erfolge, daß man diese Vestung gegen
den 17ten in unsern Händen glaubt. Noch einige
Deutsche Regimenter aus Oesterreich, Böhmen, Mäh-
ren, Schlesien, auch aus Gallizien sollen die Armeen
Haddicks und Laudons verstärken.

Es fängt an wahrscheinlich zu werden, daß Spanien
und Sicilien, vielleicht auch Genua und Venedig, noch
in diesem Feldzuge zur See an dem Kriege zwischen den
Kayserhöfen Antheil nehmen werden.

Die Furcht vor einem gedroheten Mißwachs in den
Kayserl. Königl. Staaten ist gänzlich verschwunden.
Nach einem gefallenen sehr erquickenden Regen hat sich
alles erholt, auch die Weinlese wird ergiebig seyn.

Man spricht viel von einer Art Fliegen, die den
Leuten und Pferden im Bannat sehr beschwerlich seyn
soll.

Auch die heutige hiesige Hofzeitung meldet, daß der
Rußische Admiral Woinowich die erste Division der
Türkischen Flotte geschlagen, und alle dabey befindliche
für die Armee des Großveziers bestimmte Getraide-
schiffe erbeutet habe; auch daß der Großvezier nach
einem kleinen Ort von Bessarabien verwiesen sey, und
der Pacha von Widdin dessen Stelle erhalten habe.


Der am vergangenen Freytage von hier entwichene
Fürst Poninski, Kron-Groß-Schatzmeister, ist am Sonn-
tage durch einen von hier nachgeschickten Officier un-
weit Thorn, wo er sich ohne Noth aufgehalten, einge-
holt worden. Aus allen Umständen zeigt sich, daß der

[Spaltenumbruch] erfolgte Truppen Ueberſetzung wahrgenommen haben,
und auch die aus Berbir ausgeruͤckte Beſatzung kehrte
ſo eilfertig zuruͤck, daß ſie ſich nicht Zeit nahm, alles
Vieh von den Feldern in die Veſtung zu treiben, daher
eine betraͤchtliche Menge davon unſerer uͤber den Fluß
beſindlichen Mannſchaft in die Haͤnde gerieth. Auch
fieng erſt gegen Abend aus der Veſtung das Kanoniren
wieder an, wodurch an dieſem Tage unſerer Seits
3 Perſonen erſchoſſen und 3 verwundet worden ſind.
Unter letzteren iſt der Oberſte Draskoezy, von Nadasdy,
begriffen, der eine Quetſchung am Kopfe bekam.

Bey der Verbaſca waren inzwiſchen 600 Arbeiter
von den Regimentern beſchaͤfftiget, die Rampen zu den
Bruͤcken und einen Damm zu machen, damit der Fluß
geſchwellet werden koͤnne.

Mit 300 Landarbeitern wurde die Waldung und das
Gebraͤuche zwiſchen der Varbaſca und dem Retranſche-
ment ausgehauen, damit ſich der Feind nicht unbemerkt
heranſchleichen koͤnne. Bey dieſer Arbeit ſind durch
das feindliche Kanonenfeuer 2 Mann erleget worden,
und 1 wurde verwundet.

Den 26ſten iſt die Arbeit an der Bruͤckenſchanze fort-
geſetzet worden, mußte aber, da der Feind rechts vom
Banyalucker Thore ſich eine Scharte zugerichtet hatte,
und aus ſolcher die Arbeiter beſchoß, wodurch 3 getoͤd-
tet und 3 verwundet wurden, bis zur Daͤmmerung wie-
der ausgeſetzet werden. Jn der Nacht jedoch wurde
damit fortgefahren, und eine Batterie zu 2 Achtzehn-
pfuͤndern und eine Haubitze errichtet. Jnzwiſchen iſt
bey dem Retranſchement an der Verbaſca die Ver-
ſchanzungsarbeit gaͤnzlich zu Stande gebracht worden.

Die feindliche Beſatzung iſt eifrig beſchaͤfftiget, den
Schaden, der durch unſere Kanonen bey Tage verur-
ſachet wird, in der Nacht ſo gut als moͤglich auszu-
beſſern.

Am 27ſten ſind die noͤthigen Anſtalten getroffen
worden, die Tranſcheen vor dem belagerten Platze an
dieſem Tage zu eroͤffnen.”

Am 3ten kam hier ein Kayſerl. Officier aus dem
Lager von Semlin als Courier mit der wichtigen Nach-
richt an, daß die Rußiſche Eskadre unter dem Befehl
des Admirals Woinowich die ganze erſte Diviſion der
Tuͤrkiſchen Flotte an den Kuͤſten von Beſſarabien an-
gegriffen und geſchlagen habe. Dieſe Diviſion war be-
ſtimmt, die Tranſportſchiffe zu bedecken, welche Pro-
viſionen nach der Armee des Großveziers bringen ſoll-
ten. Die Ruſſen haben zu gleicher Zeit die beyden
Oerſter Kolat und Kaſtaja in Brand geſteckt. Dieſer
Vorfall iſt deſto wichtiger, da man vorherſehen kann,
daß es nun der Tuͤrkiſchen Armee an Lebensmitteln
ſehlen, und daß ſie außer Stande ſeyn werde, in die-
ſem Feldzuge die chimaͤriſchen Plane auszufuͤhren,
welche man ſelbiger in Conſtantinopel vorgezeichnet
hat. Man meldet aus gedachter Hauptſtadt, daß die
Nachricht von dieſem Vorfall daſelbſt eine ſo große
Conſternation verbreitet habe, daß der Großherr die
Wachen verdoppeln, und aus den Zeughaͤuſern alle
Kanonen abfuͤhren laſſen, um damit die Ufer des Ca-
nals zu beſetzen, damit die Rußiſche Flotte nicht hinein-
komme. Eben dieſe Briefe melden auch, der Groß-
vezier ſey abgeſetzt, und der Pacha von Widin ſey zu
einem Nachfolger ernannt worden.


[Spaltenumbruch]

Der Rußiſche Miniſter, Graf von Romanzow, iſt
aus Frankfurt hier angekommen, und wird naͤchſtens
ſeine Reiſe nach Petersburg fortſetzen.

Das Geruͤcht von einem Particulair-Frieden, den
der Großherzog von Toſcana durch Unterſtuͤckung des
Spaniſchen Hofes und noch anderer Hoͤfe betreiben ſoll,
verdient keinen Glauben.

Der ehemalige Fuͤrſt von der Moldau, Ypſilanti,
braucht jetzt zu Baden das Bad.

Die Republik Raguſa hat den 7ten des vorigen Mo-
nats ihren jaͤhrlichen Tribut von 7000 Zechinen nach
Conſtantinopel geſchickt.


Die Geſundheitsumſtaͤnde des Kayſers ſind noch
immer abwechſelnd. Seinem Befehl zufolge wird mit
dem Bau verſchiedener Haͤuſer in und vor der Stadt,
des Kriegs ungeachtet, fortgefahren.

Aus Berichten von unſern Armeen vernimmt man,
daß Sultan Selim ſich bey der Armee in Rumelien
befinde. Der neue Großvezier ſucht Bender zu ent-
ſetzen, das der Fuͤrſt Repnin zu belagern im Begriff iſt.
Der ehemalige Groß-Admiral iſt gegen Oczakow im An-
zuge, dem aber der Fuͤrſt Potemkin entgegen gehen
wird, und ſo wird man naͤchſtens von wichtigen Auf-
tritten Nachrichten haben koͤnnen.

Das Corps des Rußiſchen Generals Dorfelden hat
ſich mit dem des Prinzen von Coburg vereinigt, auch
ſoll der Prinz von Hohenlohe darzu geſtoßen ſeyn. Der
General-Feldmarſchall Haddick iſt wieder beſſer. Die
Hauptarmee ſtand am 1ſten dieſes noch bey Weißkirchen,
war aber im Begriff, durch einen Einfall in Servien
den Tuͤrken eine Diverſion zu machen. Der Feldmar-
ſchall Laudon fahrt fort, Berbir zu belagern, und thut
es mit ſo gutem Erfolge, daß man dieſe Veſtung gegen
den 17ten in unſern Haͤnden glaubt. Noch einige
Deutſche Regimenter aus Oeſterreich, Boͤhmen, Maͤh-
ren, Schleſien, auch aus Gallizien ſollen die Armeen
Haddicks und Laudons verſtaͤrken.

Es faͤngt an wahrſcheinlich zu werden, daß Spanien
und Sicilien, vielleicht auch Genua und Venedig, noch
in dieſem Feldzuge zur See an dem Kriege zwiſchen den
Kayſerhoͤfen Antheil nehmen werden.

Die Furcht vor einem gedroheten Mißwachs in den
Kayſerl. Koͤnigl. Staaten iſt gaͤnzlich verſchwunden.
Nach einem gefallenen ſehr erquickenden Regen hat ſich
alles erholt, auch die Weinleſe wird ergiebig ſeyn.

Man ſpricht viel von einer Art Fliegen, die den
Leuten und Pferden im Bannat ſehr beſchwerlich ſeyn
ſoll.

Auch die heutige hieſige Hofzeitung meldet, daß der
Rußiſche Admiral Woinowich die erſte Diviſion der
Tuͤrkiſchen Flotte geſchlagen, und alle dabey befindliche
fuͤr die Armee des Großveziers beſtimmte Getraide-
ſchiffe erbeutet habe; auch daß der Großvezier nach
einem kleinen Ort von Beſſarabien verwieſen ſey, und
der Pacha von Widdin deſſen Stelle erhalten habe.


Der am vergangenen Freytage von hier entwichene
Fuͤrſt Poninski, Kron-Groß-Schatzmeiſter, iſt am Sonn-
tage durch einen von hier nachgeſchickten Officier un-
weit Thorn, wo er ſich ohne Noth aufgehalten, einge-
holt worden. Aus allen Umſtaͤnden zeigt ſich, daß der

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[[2]/0002] erfolgte Truppen Ueberſetzung wahrgenommen haben, und auch die aus Berbir ausgeruͤckte Beſatzung kehrte ſo eilfertig zuruͤck, daß ſie ſich nicht Zeit nahm, alles Vieh von den Feldern in die Veſtung zu treiben, daher eine betraͤchtliche Menge davon unſerer uͤber den Fluß beſindlichen Mannſchaft in die Haͤnde gerieth. Auch fieng erſt gegen Abend aus der Veſtung das Kanoniren wieder an, wodurch an dieſem Tage unſerer Seits 3 Perſonen erſchoſſen und 3 verwundet worden ſind. Unter letzteren iſt der Oberſte Draskoezy, von Nadasdy, begriffen, der eine Quetſchung am Kopfe bekam. Bey der Verbaſca waren inzwiſchen 600 Arbeiter von den Regimentern beſchaͤfftiget, die Rampen zu den Bruͤcken und einen Damm zu machen, damit der Fluß geſchwellet werden koͤnne. Mit 300 Landarbeitern wurde die Waldung und das Gebraͤuche zwiſchen der Varbaſca und dem Retranſche- ment ausgehauen, damit ſich der Feind nicht unbemerkt heranſchleichen koͤnne. Bey dieſer Arbeit ſind durch das feindliche Kanonenfeuer 2 Mann erleget worden, und 1 wurde verwundet. Den 26ſten iſt die Arbeit an der Bruͤckenſchanze fort- geſetzet worden, mußte aber, da der Feind rechts vom Banyalucker Thore ſich eine Scharte zugerichtet hatte, und aus ſolcher die Arbeiter beſchoß, wodurch 3 getoͤd- tet und 3 verwundet wurden, bis zur Daͤmmerung wie- der ausgeſetzet werden. Jn der Nacht jedoch wurde damit fortgefahren, und eine Batterie zu 2 Achtzehn- pfuͤndern und eine Haubitze errichtet. Jnzwiſchen iſt bey dem Retranſchement an der Verbaſca die Ver- ſchanzungsarbeit gaͤnzlich zu Stande gebracht worden. Die feindliche Beſatzung iſt eifrig beſchaͤfftiget, den Schaden, der durch unſere Kanonen bey Tage verur- ſachet wird, in der Nacht ſo gut als moͤglich auszu- beſſern. Am 27ſten ſind die noͤthigen Anſtalten getroffen worden, die Tranſcheen vor dem belagerten Platze an dieſem Tage zu eroͤffnen.” Am 3ten kam hier ein Kayſerl. Officier aus dem Lager von Semlin als Courier mit der wichtigen Nach- richt an, daß die Rußiſche Eskadre unter dem Befehl des Admirals Woinowich die ganze erſte Diviſion der Tuͤrkiſchen Flotte an den Kuͤſten von Beſſarabien an- gegriffen und geſchlagen habe. Dieſe Diviſion war be- ſtimmt, die Tranſportſchiffe zu bedecken, welche Pro- viſionen nach der Armee des Großveziers bringen ſoll- ten. Die Ruſſen haben zu gleicher Zeit die beyden Oerſter Kolat und Kaſtaja in Brand geſteckt. Dieſer Vorfall iſt deſto wichtiger, da man vorherſehen kann, daß es nun der Tuͤrkiſchen Armee an Lebensmitteln ſehlen, und daß ſie außer Stande ſeyn werde, in die- ſem Feldzuge die chimaͤriſchen Plane auszufuͤhren, welche man ſelbiger in Conſtantinopel vorgezeichnet hat. Man meldet aus gedachter Hauptſtadt, daß die Nachricht von dieſem Vorfall daſelbſt eine ſo große Conſternation verbreitet habe, daß der Großherr die Wachen verdoppeln, und aus den Zeughaͤuſern alle Kanonen abfuͤhren laſſen, um damit die Ufer des Ca- nals zu beſetzen, damit die Rußiſche Flotte nicht hinein- komme. Eben dieſe Briefe melden auch, der Groß- vezier ſey abgeſetzt, und der Pacha von Widin ſey zu einem Nachfolger ernannt worden. Der Rußiſche Miniſter, Graf von Romanzow, iſt aus Frankfurt hier angekommen, und wird naͤchſtens ſeine Reiſe nach Petersburg fortſetzen. Das Geruͤcht von einem Particulair-Frieden, den der Großherzog von Toſcana durch Unterſtuͤckung des Spaniſchen Hofes und noch anderer Hoͤfe betreiben ſoll, verdient keinen Glauben. Der ehemalige Fuͤrſt von der Moldau, Ypſilanti, braucht jetzt zu Baden das Bad. Die Republik Raguſa hat den 7ten des vorigen Mo- nats ihren jaͤhrlichen Tribut von 7000 Zechinen nach Conſtantinopel geſchickt. Schreiben aus Wien, vom 8 Julii. Die Geſundheitsumſtaͤnde des Kayſers ſind noch immer abwechſelnd. Seinem Befehl zufolge wird mit dem Bau verſchiedener Haͤuſer in und vor der Stadt, des Kriegs ungeachtet, fortgefahren. Aus Berichten von unſern Armeen vernimmt man, daß Sultan Selim ſich bey der Armee in Rumelien befinde. Der neue Großvezier ſucht Bender zu ent- ſetzen, das der Fuͤrſt Repnin zu belagern im Begriff iſt. Der ehemalige Groß-Admiral iſt gegen Oczakow im An- zuge, dem aber der Fuͤrſt Potemkin entgegen gehen wird, und ſo wird man naͤchſtens von wichtigen Auf- tritten Nachrichten haben koͤnnen. Das Corps des Rußiſchen Generals Dorfelden hat ſich mit dem des Prinzen von Coburg vereinigt, auch ſoll der Prinz von Hohenlohe darzu geſtoßen ſeyn. Der General-Feldmarſchall Haddick iſt wieder beſſer. Die Hauptarmee ſtand am 1ſten dieſes noch bey Weißkirchen, war aber im Begriff, durch einen Einfall in Servien den Tuͤrken eine Diverſion zu machen. Der Feldmar- ſchall Laudon fahrt fort, Berbir zu belagern, und thut es mit ſo gutem Erfolge, daß man dieſe Veſtung gegen den 17ten in unſern Haͤnden glaubt. Noch einige Deutſche Regimenter aus Oeſterreich, Boͤhmen, Maͤh- ren, Schleſien, auch aus Gallizien ſollen die Armeen Haddicks und Laudons verſtaͤrken. Es faͤngt an wahrſcheinlich zu werden, daß Spanien und Sicilien, vielleicht auch Genua und Venedig, noch in dieſem Feldzuge zur See an dem Kriege zwiſchen den Kayſerhoͤfen Antheil nehmen werden. Die Furcht vor einem gedroheten Mißwachs in den Kayſerl. Koͤnigl. Staaten iſt gaͤnzlich verſchwunden. Nach einem gefallenen ſehr erquickenden Regen hat ſich alles erholt, auch die Weinleſe wird ergiebig ſeyn. Man ſpricht viel von einer Art Fliegen, die den Leuten und Pferden im Bannat ſehr beſchwerlich ſeyn ſoll. Auch die heutige hieſige Hofzeitung meldet, daß der Rußiſche Admiral Woinowich die erſte Diviſion der Tuͤrkiſchen Flotte geſchlagen, und alle dabey befindliche fuͤr die Armee des Großveziers beſtimmte Getraide- ſchiffe erbeutet habe; auch daß der Großvezier nach einem kleinen Ort von Beſſarabien verwieſen ſey, und der Pacha von Widdin deſſen Stelle erhalten habe. Schreiben aus Warſchau, vom 8 Julii. Der am vergangenen Freytage von hier entwichene Fuͤrſt Poninski, Kron-Groß-Schatzmeiſter, iſt am Sonn- tage durch einen von hier nachgeſchickten Officier un- weit Thorn, wo er ſich ohne Noth aufgehalten, einge- holt worden. Aus allen Umſtaͤnden zeigt ſich, daß der

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Zitationshilfe: Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 113, Hamburg, 17. Juli 1789, S. [2]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hc_1131707_1789/2>, abgerufen am 22.09.2020.