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Heine, Heinrich: Reisebilder. Bd. 1. Hamburg, 1826.

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L.
Mädchen mit dem rothen Mündchen,
Mit den Aeuglein süß und klar,
Du mein liebes, kleines Mädchen,
Deiner denk' ich immerdar.
Lang ist heut der Winterabend,
Und ich möchte bey dir seyn,
Bey dir sitzen, mit dir schwatzen,
Im vertrauten Kämmerlein.
An die Lippen wollt' ich pressen
Deine kleine, weiße Hand,
Und mit Thränen sie benetzen,
Deine kleine, weiße Hand.

L.
Maͤdchen mit dem rothen Muͤndchen,
Mit den Aeuglein ſuͤß und klar,
Du mein liebes, kleines Maͤdchen,
Deiner denk' ich immerdar.
Lang iſt heut der Winterabend,
Und ich moͤchte bey dir ſeyn,
Bey dir ſitzen, mit dir ſchwatzen,
Im vertrauten Kaͤmmerlein.
An die Lippen wollt' ich preſſen
Deine kleine, weiße Hand,
Und mit Thraͤnen ſie benetzen,
Deine kleine, weiße Hand.

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[51/0063] L. Maͤdchen mit dem rothen Muͤndchen, Mit den Aeuglein ſuͤß und klar, Du mein liebes, kleines Maͤdchen, Deiner denk' ich immerdar. Lang iſt heut der Winterabend, Und ich moͤchte bey dir ſeyn, Bey dir ſitzen, mit dir ſchwatzen, Im vertrauten Kaͤmmerlein. An die Lippen wollt' ich preſſen Deine kleine, weiße Hand, Und mit Thraͤnen ſie benetzen, Deine kleine, weiße Hand.

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Zitationshilfe: Heine, Heinrich: Reisebilder. Bd. 1. Hamburg, 1826, S. 51. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/heine_reisebilder01_1826/63>, abgerufen am 27.03.2019.