Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682.

Bild:
<< vorherige Seite

Fünftes Buch/ Kuchen- und Artzney-Garten.
[Spaltenumbruch] Flecken im Angesicht/ ist warmer und trockener Natur/
eröffnet und treibet aus; widerstehet der Fäulung/ und
zertheilet die bösen Feuchtigkeiten/ dienet wider die Ver-
stopffungen der Krös-Ader und des Miltzes/ auch an-
dere morbos Hypochondriacos, und verbessert die von
dem Miltz herkommende Undauung/ ist auch gut wider
die Wassersucht; der Saame davon eingenommen/
treibt die Kinds-Blattern aus/ durch den Schweiß/
vertreibt den Schorbock und alle daher entspringende
Symptomata, macht alle zähe und schädliche Schleime
subtil und volatiles, und treibt sie durch den Urin und
Schweiß aus.

Das Decoctum davon/ mit Essig im Munde warm
gehalten/ und offt wiederholet/ befestet die wacklende Zäh-
ne; Jn allen diesen Zuständen soll man die Blätter
frisch und grün brauchen/ die dürren vermögen wenig/
weil das Sal volatile, so in ihnen hafftet/ durch langes
Ligen der Blätter ausdünstet.

Vorgedachter Doctor Valentinus Andreas Moel-
lenbroccius,
der ein absonderliches Tractätlein von
diesem Kraut lateinisch beschrieben/ setzt in seinem 9 Ca-
pitel/ wie man den Löffelkraut-Wein auf zweyerley
Gestalt ansetzen solle: 1. Daß er nicht vergiere/ also
daß man erstlich ein Fäßlein wol abbinden lasse/ mit
ausgeklaubten saubern Blättern dieses Krauts/ biß an
die Helfft/ und solches vollends mit erst von der Preß
lauffenden ersten Most anfülle/ und wol verspünde/ der
werde in kurtzer Zeit/ wann man recht damit umgan-
gen/ klar/ roth und sehr süß/ am Geschmack fast einem
Spanischen Wein gleich werden/ und doch des Krau-
tes Geschmack/ dem Mund aber nicht unangenehm/ von
sich geben.

2. Will man ihn haben/ daß er vergiere/ muß man
in ein Fäßlein/ darinn der Most zu vergieren anfängt/
weniger Löffelkraut-Blätter legen/ so zwar nicht so wol-
[Spaltenumbruch] geschmack/ als der erste/ aber wider die Schorbockische
Kranckheit sehr kräfftig seyn solle.

Wer mehr von diesem heilsamen Kraut und seinem
vielfältigen Nutzen in der Apothecken wissen will/ der
besehe dieses Tractätlein/ so Anno 1674 zu Leipzig bey
den Grossischen gedruckt worden.

De Umbilico Veneris habe ich allein darum an
dieser Stelle Meldung thun wollen/ weil es auch/ wie-
wol nicht ordinario, doch bißweilen unter den Kräuter-
Salat gebraucht wird; wird von vielen/ wegen seiner
holdseligen schönen Blühe/ in den Blumen-Garten
geordnet.

Jst zweyerley Arten: Das erste wächset gern an
öden steinichten Orten/ hat eine Wurtzen schier wie eine
Oliven/ aber zäsericht/ mit vielen runden eingebogenen
Blättern/ darzwischen ein Stengel kommt mit braun-
lechten Blumen/ hat gern feuchten Grund/ wird im
Mertzen von den Knoten der Wurtzeln fortgepflantzet.

Das andere aber hat feiste breite Zungenförmige
Blätter/ so um die Wurtzen auf der Erden in einem
Zirckel herum zwey oder dreyfach in kürtzern und längern
Reyhen aufeinander ligen/ die Wurtzen klein und fäse-
richt/ in Mitten unter den Blättern steigt ein einziger
dünner mit etlichen feisten Blätlein besetzter Stengel
hervor/ mit holdseligen weiß und röthlicht-gemischten
kleinen Blümlein/ das findet man überall in denen
Gärten.

Jst eines zusammziehenden Geschmacks und einer
vermischten zusammziehenden/ säuberenden/ feuchten
und doch auch zertheilenden Natur. Die Blätter mit
oder ohne die Wurtzen wie ein Salat gegessen/ brechen
den Stein/ und treiben den Sand durch den Harn aus/
mit Hönig gebraucht hilfft sie den Wassersüchtigen/ der
Safft davon dienet wider die Entzündung/ Rothlauff
und hitzige Geschwulsten/ sind gut für den hitzigen Ma-
gen.

Cap. LIX.
Von der Portulaca und Grevinne.
[Spaltenumbruch]

POrtulaca ist ein bekanntes Garten-Gewächs/ und
wo er einmal an einen ihme beliebigen Ort hinkom-
met/ besäet er sich hernach von sich selbsten. Thut
aber gleichwol nicht aller Orten gut/ wird sonst im Frü-
ling auf die Mist-Better/ und den gantzen Sommer
durch in die Bettlein/ im wachsenden Monden gesäet/
will ein gutes doch feuchtes Erdreich/ der Saame weil
er gar klein/ muß dünn angebauet/ und nur mit einem
flachen Holtz in die Erden gedruckt werden/ hat ein di-
ckes fettes Kraut/ bleichgelbe gestirnte Blümlein/ darauf
der kleine schwartze Saame folget/ in runden Hülslein
verschlossen/ er gehet bald auf/ will aber keinen Durst lei-
den/ sondern Wassers die Fülle haben. Man versetzt
sie/ so wol vollkommenern Saamen/ als starcke grosse
Stengel davon zu gewinnen.

Wann der Saame sich schwartz färbet/ gibt er An-
zeigung seiner Zeitigung/ alsdann ziehet man das Kraut
aus/ lässts auf einem Tuch an der Sonnen trocken
werden/ Abends wirds beyseits/ und des Morgens aber-
mal an die Sonne gebracht/ so wird nach etlichen Ta-
gen das/ was noch unzeitig ist/ auch vollends reiffen/ wird
hernach mit den Händen ausgerieben/ wieder an der
[Spaltenumbruch] Lufft abgetrocknet/ und alsdann gesäubert und verwah-
ret. Etliche halten dafür/ daß der Saame/ so vor 2
oder 3 Jahren gewachsen/ solle lieber und gedeylicher
aufgehen/ als der heurige.

Der junge Portulaca wird mit Essig/ Pfeffer/
Saltz und Oel gegessen/ wie der andere Salat. Die
erwachsene fetten Stengel werden gekocht/ die Blätter
und Kölblein braucht man auch absonderlich zum Sa-
lat/ oder überbrühet die Kölblein/ giesst Essig und Baum-
Oel daran/ und isset sie wie die Cappern. Jst kalt im
dritten/ und feucht im andern Grad/ und hat die Tugend/
daß er zusammen ziehet. Der kleine wilde/ der von sich
selbst wächst/ ist zur Kuchen und Artzney gleich so gut/ als
der grosse/ in der Sommers-Hitz gibt er eine angenehme
Abkühlung; viel essen junge Zwibeln darunter oder
Schnittlauch/ seine Kälte zu mässigen; ist denen son-
derlich zu rahten/ die einen hitzigen Magen und Leber ha-
ben/ die müssen aber die Zwibel auslassen; doch soll er
die Augen blöde machen.

Die dicken fetten Stengel werden/ nach Bruyerini
Bericht/ in Essig und Saltz/ wie die Unmurcken auf den
Winter eingemacht/ und wann mans brauchen will/

werden
S s s iij

Fuͤnftes Buch/ Kuchen- und Artzney-Garten.
[Spaltenumbruch] Flecken im Angeſicht/ iſt warmer und trockener Natur/
eroͤffnet und treibet aus; widerſtehet der Faͤulung/ und
zertheilet die boͤſen Feuchtigkeiten/ dienet wider die Ver-
ſtopffungen der Kroͤs-Ader und des Miltzes/ auch an-
dere morbos Hypochondriacos, und verbeſſert die von
dem Miltz herkommende Undauung/ iſt auch gut wider
die Waſſerſucht; der Saame davon eingenommen/
treibt die Kinds-Blattern aus/ durch den Schweiß/
vertreibt den Schorbock und alle daher entſpringende
Symptomata, macht alle zaͤhe und ſchaͤdliche Schleime
ſubtil und volatiles, und treibt ſie durch den Urin und
Schweiß aus.

Das Decoctum davon/ mit Eſſig im Munde warm
gehalten/ und offt wiederholet/ befeſtet die wacklende Zaͤh-
ne; Jn allen dieſen Zuſtaͤnden ſoll man die Blaͤtter
friſch und gruͤn brauchen/ die duͤrren vermoͤgen wenig/
weil das Sal volatile, ſo in ihnen hafftet/ durch langes
Ligen der Blaͤtter ausduͤnſtet.

Vorgedachter Doctor Valentinus Andreas Mœl-
lenbroccius,
der ein abſonderliches Tractaͤtlein von
dieſem Kraut lateiniſch beſchrieben/ ſetzt in ſeinem 9 Ca-
pitel/ wie man den Loͤffelkraut-Wein auf zweyerley
Geſtalt anſetzen ſolle: 1. Daß er nicht vergiere/ alſo
daß man erſtlich ein Faͤßlein wol abbinden laſſe/ mit
ausgeklaubten ſaubern Blaͤttern dieſes Krauts/ biß an
die Helfft/ und ſolches vollends mit erſt von der Preß
lauffenden erſten Moſt anfuͤlle/ und wol verſpuͤnde/ der
werde in kurtzer Zeit/ wann man recht damit umgan-
gen/ klar/ roth und ſehr ſuͤß/ am Geſchmack faſt einem
Spaniſchen Wein gleich werden/ und doch des Krau-
tes Geſchmack/ dem Mund aber nicht unangenehm/ von
ſich geben.

2. Will man ihn haben/ daß er vergiere/ muß man
in ein Faͤßlein/ darinn der Moſt zu vergieren anfaͤngt/
weniger Loͤffelkraut-Blaͤtter legen/ ſo zwar nicht ſo wol-
[Spaltenumbruch] geſchmack/ als der erſte/ aber wider die Schorbockiſche
Kranckheit ſehr kraͤfftig ſeyn ſolle.

Wer mehr von dieſem heilſamen Kraut und ſeinem
vielfaͤltigen Nutzen in der Apothecken wiſſen will/ der
beſehe dieſes Tractaͤtlein/ ſo Anno 1674 zu Leipzig bey
den Groſſiſchen gedruckt worden.

De Umbilico Veneris habe ich allein darum an
dieſer Stelle Meldung thun wollen/ weil es auch/ wie-
wol nicht ordinariò, doch bißweilen unter den Kraͤuter-
Salat gebraucht wird; wird von vielen/ wegen ſeiner
holdſeligen ſchoͤnen Bluͤhe/ in den Blumen-Garten
geordnet.

Jſt zweyerley Arten: Das erſte waͤchſet gern an
oͤden ſteinichten Orten/ hat eine Wurtzen ſchier wie eine
Oliven/ aber zaͤſericht/ mit vielen runden eingebogenen
Blaͤttern/ darzwiſchen ein Stengel kommt mit braun-
lechten Blumen/ hat gern feuchten Grund/ wird im
Mertzen von den Knoten der Wurtzeln fortgepflantzet.

Das andere aber hat feiſte breite Zungenfoͤrmige
Blaͤtter/ ſo um die Wurtzen auf der Erden in einem
Zirckel herum zwey oder dreyfach in kuͤrtzern und laͤngern
Reyhen aufeinander ligen/ die Wurtzen klein und faͤſe-
richt/ in Mitten unter den Blaͤttern ſteigt ein einziger
duͤnner mit etlichen feiſten Blaͤtlein beſetzter Stengel
hervor/ mit holdſeligen weiß und roͤthlicht-gemiſchten
kleinen Bluͤmlein/ das findet man uͤberall in denen
Gaͤrten.

Jſt eines zuſammziehenden Geſchmacks und einer
vermiſchten zuſammziehenden/ ſaͤuberenden/ feuchten
und doch auch zertheilenden Natur. Die Blaͤtter mit
oder ohne die Wurtzen wie ein Salat gegeſſen/ brechen
den Stein/ und treiben den Sand durch den Harn aus/
mit Hoͤnig gebraucht hilfft ſie den Waſſerſuͤchtigen/ der
Safft davon dienet wider die Entzuͤndung/ Rothlauff
und hitzige Geſchwulſten/ ſind gut fuͤr den hitzigen Ma-
gen.

Cap. LIX.
Von der Portulaca und Grevinne.
[Spaltenumbruch]

POrtulaca iſt ein bekanntes Garten-Gewaͤchs/ und
wo er einmal an einen ihme beliebigen Ort hinkom-
met/ beſaͤet er ſich hernach von ſich ſelbſten. Thut
aber gleichwol nicht aller Orten gut/ wird ſonſt im Fruͤ-
ling auf die Miſt-Better/ und den gantzen Sommer
durch in die Bettlein/ im wachſenden Monden geſaͤet/
will ein gutes doch feuchtes Erdreich/ der Saame weil
er gar klein/ muß duͤnn angebauet/ und nur mit einem
flachen Holtz in die Erden gedruckt werden/ hat ein di-
ckes fettes Kraut/ bleichgelbe geſtirnte Bluͤmlein/ darauf
der kleine ſchwartze Saame folget/ in runden Huͤlslein
verſchloſſen/ er gehet bald auf/ will aber keinen Durſt lei-
den/ ſondern Waſſers die Fuͤlle haben. Man verſetzt
ſie/ ſo wol vollkommenern Saamen/ als ſtarcke groſſe
Stengel davon zu gewinnen.

Wann der Saame ſich ſchwartz faͤrbet/ gibt er An-
zeigung ſeiner Zeitigung/ alsdann ziehet man das Kraut
aus/ laͤſſts auf einem Tuch an der Sonnen trocken
werden/ Abends wirds beyſeits/ und des Morgens aber-
mal an die Sonne gebracht/ ſo wird nach etlichen Ta-
gen das/ was noch unzeitig iſt/ auch vollends reiffen/ wird
hernach mit den Haͤnden ausgerieben/ wieder an der
[Spaltenumbruch] Lufft abgetrocknet/ und alsdann geſaͤubert und verwah-
ret. Etliche halten dafuͤr/ daß der Saame/ ſo vor 2
oder 3 Jahren gewachſen/ ſolle lieber und gedeylicher
aufgehen/ als der heurige.

Der junge Portulaca wird mit Eſſig/ Pfeffer/
Saltz und Oel gegeſſen/ wie der andere Salat. Die
erwachſene fetten Stengel werden gekocht/ die Blaͤtter
und Koͤlblein braucht man auch abſonderlich zum Sa-
lat/ oder uͤberbruͤhet die Koͤlblein/ gieſſt Eſſig und Baum-
Oel daran/ und iſſet ſie wie die Cappern. Jſt kalt im
dritten/ und feucht im andern Grad/ und hat die Tugend/
daß er zuſammen ziehet. Der kleine wilde/ der von ſich
ſelbſt waͤchſt/ iſt zur Kuchen und Artzney gleich ſo gut/ als
der groſſe/ in der Sommers-Hitz gibt er eine angenehme
Abkuͤhlung; viel eſſen junge Zwibeln darunter oder
Schnittlauch/ ſeine Kaͤlte zu maͤſſigen; iſt denen ſon-
derlich zu rahten/ die einen hitzigen Magen und Leber ha-
ben/ die muͤſſen aber die Zwibel auslaſſen; doch ſoll er
die Augen bloͤde machen.

Die dicken fetten Stengel werden/ nach Bruyerini
Bericht/ in Eſſig und Saltz/ wie die Unmurcken auf den
Winter eingemacht/ und wann mans brauchen will/

werden
S ſ ſ iij
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <p><pb facs="#f0527" n="511[509]"/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#b">Fu&#x0364;nftes Buch/ Kuchen- und Artzney-Garten.</hi></fw><lb/><cb/>
Flecken im Ange&#x017F;icht/ i&#x017F;t warmer und trockener Natur/<lb/>
ero&#x0364;ffnet und treibet aus; wider&#x017F;tehet der Fa&#x0364;ulung/ und<lb/>
zertheilet die bo&#x0364;&#x017F;en Feuchtigkeiten/ dienet wider die Ver-<lb/>
&#x017F;topffungen der Kro&#x0364;s-Ader und des Miltzes/ auch an-<lb/>
dere <hi rendition="#aq">morbos Hypochondriacos,</hi> und verbe&#x017F;&#x017F;ert die von<lb/>
dem Miltz herkommende Undauung/ i&#x017F;t auch gut wider<lb/>
die Wa&#x017F;&#x017F;er&#x017F;ucht; der Saame davon eingenommen/<lb/>
treibt die Kinds-Blattern aus/ durch den Schweiß/<lb/>
vertreibt den Schorbock und alle daher ent&#x017F;pringende<lb/><hi rendition="#aq">Symptomata,</hi> macht alle za&#x0364;he und &#x017F;cha&#x0364;dliche Schleime<lb/>
&#x017F;ubtil und <hi rendition="#aq">volatiles,</hi> und treibt &#x017F;ie durch den Urin und<lb/>
Schweiß aus.</p><lb/>
            <p>Das <hi rendition="#aq">Decoctum</hi> davon/ mit E&#x017F;&#x017F;ig im Munde warm<lb/>
gehalten/ und offt wiederholet/ befe&#x017F;tet die wacklende Za&#x0364;h-<lb/>
ne; Jn allen die&#x017F;en Zu&#x017F;ta&#x0364;nden &#x017F;oll man die Bla&#x0364;tter<lb/>
fri&#x017F;ch und gru&#x0364;n brauchen/ die du&#x0364;rren vermo&#x0364;gen wenig/<lb/>
weil das <hi rendition="#aq">Sal volatile,</hi> &#x017F;o in ihnen hafftet/ durch langes<lb/>
Ligen der Bla&#x0364;tter ausdu&#x0364;n&#x017F;tet.</p><lb/>
            <p>Vorgedachter <hi rendition="#aq">Doctor Valentinus Andreas M&#x0153;l-<lb/>
lenbroccius,</hi> der ein ab&#x017F;onderliches Tracta&#x0364;tlein von<lb/>
die&#x017F;em Kraut lateini&#x017F;ch be&#x017F;chrieben/ &#x017F;etzt in &#x017F;einem 9 Ca-<lb/>
pitel/ wie man den Lo&#x0364;ffelkraut-Wein auf zweyerley<lb/>
Ge&#x017F;talt an&#x017F;etzen &#x017F;olle: 1. Daß er nicht vergiere/ al&#x017F;o<lb/>
daß man er&#x017F;tlich ein Fa&#x0364;ßlein wol abbinden la&#x017F;&#x017F;e/ mit<lb/>
ausgeklaubten &#x017F;aubern Bla&#x0364;ttern die&#x017F;es Krauts/ biß an<lb/>
die Helfft/ und &#x017F;olches vollends mit er&#x017F;t von der Preß<lb/>
lauffenden er&#x017F;ten Mo&#x017F;t anfu&#x0364;lle/ und wol ver&#x017F;pu&#x0364;nde/ der<lb/>
werde in kurtzer Zeit/ wann man recht damit umgan-<lb/>
gen/ klar/ roth und &#x017F;ehr &#x017F;u&#x0364;ß/ am Ge&#x017F;chmack fa&#x017F;t einem<lb/>
Spani&#x017F;chen Wein gleich werden/ und doch des Krau-<lb/>
tes Ge&#x017F;chmack/ dem Mund aber nicht unangenehm/ von<lb/>
&#x017F;ich geben.</p><lb/>
            <p>2. Will man ihn haben/ daß er vergiere/ muß man<lb/>
in ein Fa&#x0364;ßlein/ darinn der Mo&#x017F;t zu vergieren anfa&#x0364;ngt/<lb/>
weniger Lo&#x0364;ffelkraut-Bla&#x0364;tter legen/ &#x017F;o zwar nicht &#x017F;o wol-<lb/><cb/>
ge&#x017F;chmack/ als der er&#x017F;te/ aber wider die Schorbocki&#x017F;che<lb/>
Kranckheit &#x017F;ehr kra&#x0364;fftig &#x017F;eyn &#x017F;olle.</p><lb/>
            <p>Wer mehr von die&#x017F;em heil&#x017F;amen Kraut und &#x017F;einem<lb/>
vielfa&#x0364;ltigen Nutzen in der Apothecken wi&#x017F;&#x017F;en will/ der<lb/>
be&#x017F;ehe die&#x017F;es Tracta&#x0364;tlein/ &#x017F;o <hi rendition="#aq">Anno</hi> 1674 zu Leipzig bey<lb/>
den Gro&#x017F;&#x017F;i&#x017F;chen gedruckt worden.</p><lb/>
            <p><hi rendition="#aq">De Umbilico Veneris</hi> habe ich allein darum an<lb/>
die&#x017F;er Stelle Meldung thun wollen/ weil es auch/ wie-<lb/>
wol nicht <hi rendition="#aq">ordinariò,</hi> doch bißweilen unter den Kra&#x0364;uter-<lb/>
Salat gebraucht wird; wird von vielen/ wegen &#x017F;einer<lb/>
hold&#x017F;eligen &#x017F;cho&#x0364;nen Blu&#x0364;he/ in den Blumen-Garten<lb/>
geordnet.</p><lb/>
            <p>J&#x017F;t zweyerley Arten: Das er&#x017F;te wa&#x0364;ch&#x017F;et gern an<lb/>
o&#x0364;den &#x017F;teinichten Orten/ hat eine Wurtzen &#x017F;chier wie eine<lb/>
Oliven/ aber za&#x0364;&#x017F;ericht/ mit vielen runden eingebogenen<lb/>
Bla&#x0364;ttern/ darzwi&#x017F;chen ein Stengel kommt mit braun-<lb/>
lechten Blumen/ hat gern feuchten Grund/ wird im<lb/>
Mertzen von den Knoten der Wurtzeln fortgepflantzet.</p><lb/>
            <p>Das andere aber hat fei&#x017F;te breite Zungenfo&#x0364;rmige<lb/>
Bla&#x0364;tter/ &#x017F;o um die Wurtzen auf der Erden in einem<lb/>
Zirckel herum zwey oder dreyfach in ku&#x0364;rtzern und la&#x0364;ngern<lb/>
Reyhen aufeinander ligen/ die Wurtzen klein und fa&#x0364;&#x017F;e-<lb/>
richt/ in Mitten unter den Bla&#x0364;ttern &#x017F;teigt ein einziger<lb/>
du&#x0364;nner mit etlichen fei&#x017F;ten Bla&#x0364;tlein be&#x017F;etzter Stengel<lb/>
hervor/ mit hold&#x017F;eligen weiß und ro&#x0364;thlicht-gemi&#x017F;chten<lb/>
kleinen Blu&#x0364;mlein/ das findet man u&#x0364;berall in denen<lb/>
Ga&#x0364;rten.</p><lb/>
            <p>J&#x017F;t eines zu&#x017F;ammziehenden Ge&#x017F;chmacks und einer<lb/>
vermi&#x017F;chten zu&#x017F;ammziehenden/ &#x017F;a&#x0364;uberenden/ feuchten<lb/>
und doch auch zertheilenden Natur. Die Bla&#x0364;tter mit<lb/>
oder ohne die Wurtzen wie ein Salat gege&#x017F;&#x017F;en/ brechen<lb/>
den Stein/ und treiben den Sand durch den Harn aus/<lb/>
mit Ho&#x0364;nig gebraucht hilfft &#x017F;ie den Wa&#x017F;&#x017F;er&#x017F;u&#x0364;chtigen/ der<lb/>
Safft davon dienet wider die Entzu&#x0364;ndung/ Rothlauff<lb/>
und hitzige Ge&#x017F;chwul&#x017F;ten/ &#x017F;ind gut fu&#x0364;r den hitzigen Ma-<lb/>
gen.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#aq"> <hi rendition="#g"><hi rendition="#k">Cap.</hi> LIX.</hi> </hi><lb/> <hi rendition="#fr">Von der</hi> <hi rendition="#aq">Portulaca</hi> <hi rendition="#fr">und</hi> <hi rendition="#aq">Grevinne.</hi> </head><lb/>
            <cb/>
            <p><hi rendition="#aq"><hi rendition="#in">P</hi>Ortulaca</hi> i&#x017F;t ein bekanntes Garten-Gewa&#x0364;chs/ und<lb/>
wo er einmal an einen ihme beliebigen Ort hinkom-<lb/>
met/ be&#x017F;a&#x0364;et er &#x017F;ich hernach von &#x017F;ich &#x017F;elb&#x017F;ten. Thut<lb/>
aber gleichwol nicht aller Orten gut/ wird &#x017F;on&#x017F;t im Fru&#x0364;-<lb/>
ling auf die Mi&#x017F;t-Better/ und den gantzen Sommer<lb/>
durch in die Bettlein/ im wach&#x017F;enden Monden ge&#x017F;a&#x0364;et/<lb/>
will ein gutes doch feuchtes Erdreich/ der Saame weil<lb/>
er gar klein/ muß du&#x0364;nn angebauet/ und nur mit einem<lb/>
flachen Holtz in die Erden gedruckt werden/ hat ein di-<lb/>
ckes fettes Kraut/ bleichgelbe ge&#x017F;tirnte Blu&#x0364;mlein/ darauf<lb/>
der kleine &#x017F;chwartze Saame folget/ in runden Hu&#x0364;lslein<lb/>
ver&#x017F;chlo&#x017F;&#x017F;en/ er gehet bald auf/ will aber keinen Dur&#x017F;t lei-<lb/>
den/ &#x017F;ondern Wa&#x017F;&#x017F;ers die Fu&#x0364;lle haben. Man ver&#x017F;etzt<lb/>
&#x017F;ie/ &#x017F;o wol vollkommenern Saamen/ als &#x017F;tarcke gro&#x017F;&#x017F;e<lb/>
Stengel davon zu gewinnen.</p><lb/>
            <p>Wann der Saame &#x017F;ich &#x017F;chwartz fa&#x0364;rbet/ gibt er An-<lb/>
zeigung &#x017F;einer Zeitigung/ alsdann ziehet man das Kraut<lb/>
aus/ la&#x0364;&#x017F;&#x017F;ts auf einem Tuch an der Sonnen trocken<lb/>
werden/ Abends wirds bey&#x017F;eits/ und des Morgens aber-<lb/>
mal an die Sonne gebracht/ &#x017F;o wird nach etlichen Ta-<lb/>
gen das/ was noch unzeitig i&#x017F;t/ auch vollends reiffen/ wird<lb/>
hernach mit den Ha&#x0364;nden ausgerieben/ wieder an der<lb/><cb/>
Lufft abgetrocknet/ und alsdann ge&#x017F;a&#x0364;ubert und verwah-<lb/>
ret. Etliche halten dafu&#x0364;r/ daß der Saame/ &#x017F;o vor 2<lb/>
oder 3 Jahren gewach&#x017F;en/ &#x017F;olle lieber und gedeylicher<lb/>
aufgehen/ als der heurige.</p><lb/>
            <p>Der junge <hi rendition="#aq">Portulaca</hi> wird mit E&#x017F;&#x017F;ig/ Pfeffer/<lb/>
Saltz und Oel gege&#x017F;&#x017F;en/ wie der andere Salat. Die<lb/>
erwach&#x017F;ene fetten Stengel werden gekocht/ die Bla&#x0364;tter<lb/>
und Ko&#x0364;lblein braucht man auch ab&#x017F;onderlich zum Sa-<lb/>
lat/ oder u&#x0364;berbru&#x0364;het die Ko&#x0364;lblein/ gie&#x017F;&#x017F;t E&#x017F;&#x017F;ig und Baum-<lb/>
Oel daran/ und i&#x017F;&#x017F;et &#x017F;ie wie die Cappern. J&#x017F;t kalt im<lb/>
dritten/ und feucht im andern Grad/ und hat die Tugend/<lb/>
daß er zu&#x017F;ammen ziehet. Der kleine wilde/ der von &#x017F;ich<lb/>
&#x017F;elb&#x017F;t wa&#x0364;ch&#x017F;t/ i&#x017F;t zur Kuchen und Artzney gleich &#x017F;o gut/ als<lb/>
der gro&#x017F;&#x017F;e/ in der Sommers-Hitz gibt er eine angenehme<lb/>
Abku&#x0364;hlung; viel e&#x017F;&#x017F;en junge Zwibeln darunter oder<lb/>
Schnittlauch/ &#x017F;eine Ka&#x0364;lte zu ma&#x0364;&#x017F;&#x017F;igen; i&#x017F;t denen &#x017F;on-<lb/>
derlich zu rahten/ die einen hitzigen Magen und Leber ha-<lb/>
ben/ die mu&#x0364;&#x017F;&#x017F;en aber die Zwibel ausla&#x017F;&#x017F;en; doch &#x017F;oll er<lb/>
die Augen blo&#x0364;de machen.</p><lb/>
            <p>Die dicken fetten Stengel werden/ nach <hi rendition="#aq">Bruyerini</hi><lb/>
Bericht/ in E&#x017F;&#x017F;ig und Saltz/ wie die Unmurcken auf den<lb/>
Winter eingemacht/ und wann mans brauchen will/<lb/>
<fw place="bottom" type="sig">S &#x017F; &#x017F; iij</fw><fw place="bottom" type="catch">werden</fw><lb/></p>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[511[509]/0527] Fuͤnftes Buch/ Kuchen- und Artzney-Garten. Flecken im Angeſicht/ iſt warmer und trockener Natur/ eroͤffnet und treibet aus; widerſtehet der Faͤulung/ und zertheilet die boͤſen Feuchtigkeiten/ dienet wider die Ver- ſtopffungen der Kroͤs-Ader und des Miltzes/ auch an- dere morbos Hypochondriacos, und verbeſſert die von dem Miltz herkommende Undauung/ iſt auch gut wider die Waſſerſucht; der Saame davon eingenommen/ treibt die Kinds-Blattern aus/ durch den Schweiß/ vertreibt den Schorbock und alle daher entſpringende Symptomata, macht alle zaͤhe und ſchaͤdliche Schleime ſubtil und volatiles, und treibt ſie durch den Urin und Schweiß aus. Das Decoctum davon/ mit Eſſig im Munde warm gehalten/ und offt wiederholet/ befeſtet die wacklende Zaͤh- ne; Jn allen dieſen Zuſtaͤnden ſoll man die Blaͤtter friſch und gruͤn brauchen/ die duͤrren vermoͤgen wenig/ weil das Sal volatile, ſo in ihnen hafftet/ durch langes Ligen der Blaͤtter ausduͤnſtet. Vorgedachter Doctor Valentinus Andreas Mœl- lenbroccius, der ein abſonderliches Tractaͤtlein von dieſem Kraut lateiniſch beſchrieben/ ſetzt in ſeinem 9 Ca- pitel/ wie man den Loͤffelkraut-Wein auf zweyerley Geſtalt anſetzen ſolle: 1. Daß er nicht vergiere/ alſo daß man erſtlich ein Faͤßlein wol abbinden laſſe/ mit ausgeklaubten ſaubern Blaͤttern dieſes Krauts/ biß an die Helfft/ und ſolches vollends mit erſt von der Preß lauffenden erſten Moſt anfuͤlle/ und wol verſpuͤnde/ der werde in kurtzer Zeit/ wann man recht damit umgan- gen/ klar/ roth und ſehr ſuͤß/ am Geſchmack faſt einem Spaniſchen Wein gleich werden/ und doch des Krau- tes Geſchmack/ dem Mund aber nicht unangenehm/ von ſich geben. 2. Will man ihn haben/ daß er vergiere/ muß man in ein Faͤßlein/ darinn der Moſt zu vergieren anfaͤngt/ weniger Loͤffelkraut-Blaͤtter legen/ ſo zwar nicht ſo wol- geſchmack/ als der erſte/ aber wider die Schorbockiſche Kranckheit ſehr kraͤfftig ſeyn ſolle. Wer mehr von dieſem heilſamen Kraut und ſeinem vielfaͤltigen Nutzen in der Apothecken wiſſen will/ der beſehe dieſes Tractaͤtlein/ ſo Anno 1674 zu Leipzig bey den Groſſiſchen gedruckt worden. De Umbilico Veneris habe ich allein darum an dieſer Stelle Meldung thun wollen/ weil es auch/ wie- wol nicht ordinariò, doch bißweilen unter den Kraͤuter- Salat gebraucht wird; wird von vielen/ wegen ſeiner holdſeligen ſchoͤnen Bluͤhe/ in den Blumen-Garten geordnet. Jſt zweyerley Arten: Das erſte waͤchſet gern an oͤden ſteinichten Orten/ hat eine Wurtzen ſchier wie eine Oliven/ aber zaͤſericht/ mit vielen runden eingebogenen Blaͤttern/ darzwiſchen ein Stengel kommt mit braun- lechten Blumen/ hat gern feuchten Grund/ wird im Mertzen von den Knoten der Wurtzeln fortgepflantzet. Das andere aber hat feiſte breite Zungenfoͤrmige Blaͤtter/ ſo um die Wurtzen auf der Erden in einem Zirckel herum zwey oder dreyfach in kuͤrtzern und laͤngern Reyhen aufeinander ligen/ die Wurtzen klein und faͤſe- richt/ in Mitten unter den Blaͤttern ſteigt ein einziger duͤnner mit etlichen feiſten Blaͤtlein beſetzter Stengel hervor/ mit holdſeligen weiß und roͤthlicht-gemiſchten kleinen Bluͤmlein/ das findet man uͤberall in denen Gaͤrten. Jſt eines zuſammziehenden Geſchmacks und einer vermiſchten zuſammziehenden/ ſaͤuberenden/ feuchten und doch auch zertheilenden Natur. Die Blaͤtter mit oder ohne die Wurtzen wie ein Salat gegeſſen/ brechen den Stein/ und treiben den Sand durch den Harn aus/ mit Hoͤnig gebraucht hilfft ſie den Waſſerſuͤchtigen/ der Safft davon dienet wider die Entzuͤndung/ Rothlauff und hitzige Geſchwulſten/ ſind gut fuͤr den hitzigen Ma- gen. Cap. LIX. Von der Portulaca und Grevinne. POrtulaca iſt ein bekanntes Garten-Gewaͤchs/ und wo er einmal an einen ihme beliebigen Ort hinkom- met/ beſaͤet er ſich hernach von ſich ſelbſten. Thut aber gleichwol nicht aller Orten gut/ wird ſonſt im Fruͤ- ling auf die Miſt-Better/ und den gantzen Sommer durch in die Bettlein/ im wachſenden Monden geſaͤet/ will ein gutes doch feuchtes Erdreich/ der Saame weil er gar klein/ muß duͤnn angebauet/ und nur mit einem flachen Holtz in die Erden gedruckt werden/ hat ein di- ckes fettes Kraut/ bleichgelbe geſtirnte Bluͤmlein/ darauf der kleine ſchwartze Saame folget/ in runden Huͤlslein verſchloſſen/ er gehet bald auf/ will aber keinen Durſt lei- den/ ſondern Waſſers die Fuͤlle haben. Man verſetzt ſie/ ſo wol vollkommenern Saamen/ als ſtarcke groſſe Stengel davon zu gewinnen. Wann der Saame ſich ſchwartz faͤrbet/ gibt er An- zeigung ſeiner Zeitigung/ alsdann ziehet man das Kraut aus/ laͤſſts auf einem Tuch an der Sonnen trocken werden/ Abends wirds beyſeits/ und des Morgens aber- mal an die Sonne gebracht/ ſo wird nach etlichen Ta- gen das/ was noch unzeitig iſt/ auch vollends reiffen/ wird hernach mit den Haͤnden ausgerieben/ wieder an der Lufft abgetrocknet/ und alsdann geſaͤubert und verwah- ret. Etliche halten dafuͤr/ daß der Saame/ ſo vor 2 oder 3 Jahren gewachſen/ ſolle lieber und gedeylicher aufgehen/ als der heurige. Der junge Portulaca wird mit Eſſig/ Pfeffer/ Saltz und Oel gegeſſen/ wie der andere Salat. Die erwachſene fetten Stengel werden gekocht/ die Blaͤtter und Koͤlblein braucht man auch abſonderlich zum Sa- lat/ oder uͤberbruͤhet die Koͤlblein/ gieſſt Eſſig und Baum- Oel daran/ und iſſet ſie wie die Cappern. Jſt kalt im dritten/ und feucht im andern Grad/ und hat die Tugend/ daß er zuſammen ziehet. Der kleine wilde/ der von ſich ſelbſt waͤchſt/ iſt zur Kuchen und Artzney gleich ſo gut/ als der groſſe/ in der Sommers-Hitz gibt er eine angenehme Abkuͤhlung; viel eſſen junge Zwibeln darunter oder Schnittlauch/ ſeine Kaͤlte zu maͤſſigen; iſt denen ſon- derlich zu rahten/ die einen hitzigen Magen und Leber ha- ben/ die muͤſſen aber die Zwibel auslaſſen; doch ſoll er die Augen bloͤde machen. Die dicken fetten Stengel werden/ nach Bruyerini Bericht/ in Eſſig und Saltz/ wie die Unmurcken auf den Winter eingemacht/ und wann mans brauchen will/ werden S ſ ſ iij

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/527
Zitationshilfe: Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682, S. 511[509]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/527>, abgerufen am 15.10.2019.