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Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682.

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Fünftes Buch/ Kuchen- und Artzney-Garten.
[Spaltenumbruch] gesiehen/ und frühe Morgens in einen Ameis-Hauffen
gesetzt/ so wirds gar schön hell und lauter/ und dienet zu
allerhand Augen-Gebrechen.

Erstlich sind diese Schwämmlein wie eine Sultz/
die von der Sonnen zerschmeltzen/ wo sie aber im Schat-
ten und Windstille stehen/ werden Schwämmlein dar-
aus/ diß Wasser/ so aus den Schwämmlein wird/ ist
sehr gut für die contracten Glieder/ die Gleiche zwey-
mal des Tages damit gesalbet/ wie D. Cnoeffelius in
Appendice Miscell. Curios. anni 6 & 7. fol.
184. bezeu-
get; quod certe (ut addit) summum arcanum est, ipsa
etiam signatura praebente argumentum, quare etiam
ab arthritide confectos articulos eundem liquorem
restaurare & corroborare necesse est. Experimentum
dictis faciet fidem.

[Spaltenumbruch]

Also auch/ wann man diese Schwämmlein in einen
Brandwein legt/ und wann sie zergangen/ den Ruck-
grad damit schmieret/ so ists gut für das viertägiche Fie-
ber/ das von Verstopffung des Miltzes/ und von dem
Marck des Ruckgrads kommet/ man muß von der Nu-
cha
des Genicks an/ biß zu Ende des Ruckens/ etliche
mal nacheinander schmieren/ und bey einer Wärme wol
einreiben/ so vergeht das Fieber.

Die Beer in Wein oder Essig gesotten und warm
im Mund gehalten/ vertreiben die Zahn-Schmertzen.

Was sonsten/ die Salsen/ Latwergen/ ausgebrann-
tes Wasser/ das Oel/ beedes von Holtz und Beeren/ für
herrliche Wirckungen in allerley Zuständen verrichtet/
davon kan man alle Herbaria und Artzney-Bücher nach
Genügen besehen.

Cap. LXXVI.
Vom Lerchenbaum/ und Taxo oder Eybenbaum.
[Spaltenumbruch]

WEil diese zween folgende Bäume nicht überall
bekannt sind/ und am liebsten in Gebürgen und
kalten Orten wachsen/ werden sie von etlichen
auch in die Gärten gebracht; der Lerchenbaum/ Larix,
von den Franzosen Meleze genannt/ ist ein hoher gerader
Baum/ eines harten dauerhafften Holtzes/ und/ wie
Matthiolus saget/ Materiae aeternae, einer ewig-bestän-
digen Eigenschafft; die Rinden ist dick/ voller Riß/ und
inwendig roth/ ist von vielen zähen gelblichten und wol-
riechenden Aesten/ die Blätter sind weich/ schmal/ dick-
lecht und Buschweise in gleicher Länge von den Aesten
sich ausbreitend/ die Zapfen sind fast wie an den Cypreß-
bäumen/ aber linder und kleiner; die Blühe ist Purpur-
färbig und eines nicht bösen Geruchs/ gibt ein gutes und
weiches Hartz von sich/ wächset auch an diesem Baum
ein weisser/ weicher und lucker Schwamme/ er ist in Oe-
sterreich an etlichen Orten/ sonderlich wo es mit Steyr-
marck gräntzet/ wol bekannt/ wächset gerne in den Ge-
bürgen. Die Rinden trocknet/ das Hartz aber erwär-
met.

Sie durchbohren im Sommer diesen Baum mit ei-
nem Näbinger bis zum Marck/ so fliesst ein zähes und
dünnes Hartz heraus/ an der Farbe dem Hönig nicht un-
ähnlich/ wird in den Apothecken allenthalben für Ter-
pentin verkaufft/ hat die Krafft zu erweichen/ zu wär-
men/ zu säubern und zu zertheilen; zwey Loth davon ein-
genommen/ befördert den Stulgang/ offt gebraucht/
bekommt es wol den Schwindsüchtigen/ erlediget die
Brust von faulen Feuchtigkeiten/ reiniget Nieren und
die Blasen/ und treibt den Stein daraus/ mit Campher
vermischt/ stillet es Gonorrhaeam.

Das Hartz für sich allein/ ist gut für Grind und
Rauden an Menschen und Vieh/ auch wider die Hu-
sten/ treibet den Harn und bewegt zum Stulgang. Mit
Rosenwasser angestrichen/ vertreibts allerley Flecken
und Rauden am Leib; die Rinden von diesem Baum
mit Schuster-Schwärtze zerstossen/ heilet alle weit um
sich fressende Schäden; die Blätter mit Essig gesotten/
und warm in den Mund gehalten/ lindern das Zahn-
Wehe; das distillirte Oel vom Hartz heilet die Wun-
[Spaltenumbruch] den/ stillet die Schmertzen der Gleiche und der Ner-
ven.

Der Schwamme muß nicht schwer/ hart und hol-
tzig/ inwendig voller Fasern seyn/ sonst ist er untauglich/
sondern weiß/ luck und mürb/ an Geschmack Anfangs
süß/ und bald darauf etwas streng/ führet aus die bösen
Feuchtigkeiten von dem Magen/ Leber/ Miltz und Mut-
ter. Wird in den Apothecken auf vielerley Weise be-
reitet; daher die Trochisci ex Agarico kommen/ und
Pilulae ex Agarico, die zu viel Gebrechen dienlich/ und
eine sichere Artzney sind.

Eybenbaum/ Taxus, ist an Grösse und Blättern
den Tannen fast ähnlich/ wächst gerne an kalten Or-
ten/ daher der Poet sagt:

Bacchus amat colles, Aquilonem & frigora Taxi.
Bekommt rothe und Weinsäurlichte Beerlein/ so die
Vögel gern fressen/ als Amsel/ Droschel/ Kramveths-
vögel und Zaritzer; doch glaubt man/ daß diese Vögel/
von den Menschen genossen/ den Durchlauff verursa-
chen/ weil diese Beer einer kältenden und gifftigen Ei-
genschafft seyn sollen.

Es schreibt Dioscorides, daß die Vögel/ so diese
Beerlein essen/ schwartz werden sollen; so aber dahin
gestellt wird: Er schreibet auch/ daß um Narbonne in
Franckreich ihr Schatten so schädlich sey/ daß die dar-
unter Schlaffende drüber erkrancken/ und offt gar dar-
am sterben müssen.

Das Holtz ist gelbröthlicht/ äderich/ starck und
daurhafftig/ wird zu Bögen/ Spiessen und Pfeilen ge-
braucht; das Rindvieh/ so von diesen Blättern isset/
soll davon sterben/ daher sich dafür zu hüten.

Der Holländische Gärtner nennets Zweifels ohne
derohalben/ l' Arbre de Mort, sagt er werde in die Gehäge
und Spalier gebraucht/ weil er allzeit grün verbleibe;
Man kan ihn fortbringen durch kleine Stecken und jun-
ge Aeste/ die eingelegt werden/ im Anfang des Mertzens
werde er in sandichtes Erdreich gepflantzt; man kan
oben nur einen Busch am Gipfel/ oder rund aufwachsen
lassen/ nach Belieben. Es ist aber wenig an diesem ge-
fährlichen Baum gelegen/ wann er schon gar aussen
bleibt.

Cap.
U u u iij

Fuͤnftes Buch/ Kuchen- und Artzney-Garten.
[Spaltenumbruch] geſiehen/ und fruͤhe Morgens in einen Ameis-Hauffen
geſetzt/ ſo wirds gar ſchoͤn hell und lauter/ und dienet zu
allerhand Augen-Gebrechen.

Erſtlich ſind dieſe Schwaͤmmlein wie eine Sultz/
die von der Sonnen zerſchmeltzen/ wo ſie aber im Schat-
ten und Windſtille ſtehen/ werden Schwaͤmmlein dar-
aus/ diß Waſſer/ ſo aus den Schwaͤmmlein wird/ iſt
ſehr gut fuͤr die contracten Glieder/ die Gleiche zwey-
mal des Tages damit geſalbet/ wie D. Cnœffelius in
Appendice Miſcell. Curioſ. anni 6 & 7. fol.
184. bezeu-
get; quod certè (ut addit) ſummum arcanum eſt, ipsâ
etiam ſignaturâ præbente argumentum, quare etiam
ab arthritide confectos articulos eundem liquorem
reſtaurare & corroborare neceſſe eſt. Experimentum
dictis faciet fidem.

[Spaltenumbruch]

Alſo auch/ wann man dieſe Schwaͤmmlein in einen
Brandwein legt/ und wann ſie zergangen/ den Ruck-
grad damit ſchmieret/ ſo iſts gut fuͤr das viertaͤgiche Fie-
ber/ das von Verſtopffung des Miltzes/ und von dem
Marck des Ruckgrads kommet/ man muß von der Nu-
cha
des Genicks an/ biß zu Ende des Ruckens/ etliche
mal nacheinander ſchmieren/ und bey einer Waͤrme wol
einreiben/ ſo vergeht das Fieber.

Die Beer in Wein oder Eſſig geſotten und warm
im Mund gehalten/ vertreiben die Zahn-Schmertzen.

Was ſonſten/ die Salſen/ Latwergen/ ausgebrann-
tes Waſſer/ das Oel/ beedes von Holtz und Beeren/ fuͤr
herrliche Wirckungen in allerley Zuſtaͤnden verrichtet/
davon kan man alle Herbaria und Artzney-Buͤcher nach
Genuͤgen beſehen.

Cap. LXXVI.
Vom Lerchenbaum/ und Taxo oder Eybenbaum.
[Spaltenumbruch]

WEil dieſe zween folgende Baͤume nicht uͤberall
bekannt ſind/ und am liebſten in Gebuͤrgen und
kalten Orten wachſen/ werden ſie von etlichen
auch in die Gaͤrten gebracht; der Lerchenbaum/ Larix,
von den Franzoſen Meleze genannt/ iſt ein hoher gerader
Baum/ eines harten dauerhafften Holtzes/ und/ wie
Matthiolus ſaget/ Materiæ æternæ, einer ewig-beſtaͤn-
digen Eigenſchafft; die Rinden iſt dick/ voller Riß/ und
inwendig roth/ iſt von vielen zaͤhen gelblichten und wol-
riechenden Aeſten/ die Blaͤtter ſind weich/ ſchmal/ dick-
lecht und Buſchweiſe in gleicher Laͤnge von den Aeſten
ſich ausbreitend/ die Zapfen ſind faſt wie an den Cypreß-
baͤumen/ aber linder und kleiner; die Bluͤhe iſt Purpur-
faͤrbig und eines nicht boͤſen Geruchs/ gibt ein gutes und
weiches Hartz von ſich/ waͤchſet auch an dieſem Baum
ein weiſſer/ weicher und lucker Schwamme/ er iſt in Oe-
ſterreich an etlichen Orten/ ſonderlich wo es mit Steyr-
marck graͤntzet/ wol bekannt/ waͤchſet gerne in den Ge-
buͤrgen. Die Rinden trocknet/ das Hartz aber erwaͤr-
met.

Sie durchbohren im Sommer dieſen Baum mit ei-
nem Naͤbinger bis zum Marck/ ſo flieſſt ein zaͤhes und
duͤnnes Hartz heraus/ an der Farbe dem Hoͤnig nicht un-
aͤhnlich/ wird in den Apothecken allenthalben fuͤr Ter-
pentin verkaufft/ hat die Krafft zu erweichen/ zu waͤr-
men/ zu ſaͤubern und zu zertheilen; zwey Loth davon ein-
genommen/ befoͤrdert den Stulgang/ offt gebraucht/
bekommt es wol den Schwindſuͤchtigen/ erlediget die
Bruſt von faulen Feuchtigkeiten/ reiniget Nieren und
die Blaſen/ und treibt den Stein daraus/ mit Campher
vermiſcht/ ſtillet es Gonorrhæam.

Das Hartz fuͤr ſich allein/ iſt gut fuͤr Grind und
Rauden an Menſchen und Vieh/ auch wider die Hu-
ſten/ treibet den Harn und bewegt zum Stulgang. Mit
Roſenwaſſer angeſtrichen/ vertreibts allerley Flecken
und Rauden am Leib; die Rinden von dieſem Baum
mit Schuſter-Schwaͤrtze zerſtoſſen/ heilet alle weit um
ſich freſſende Schaͤden; die Blaͤtter mit Eſſig geſotten/
und warm in den Mund gehalten/ lindern das Zahn-
Wehe; das diſtillirte Oel vom Hartz heilet die Wun-
[Spaltenumbruch] den/ ſtillet die Schmertzen der Gleiche und der Ner-
ven.

Der Schwamme muß nicht ſchwer/ hart und hol-
tzig/ inwendig voller Faſern ſeyn/ ſonſt iſt er untauglich/
ſondern weiß/ luck und muͤrb/ an Geſchmack Anfangs
ſuͤß/ und bald darauf etwas ſtreng/ fuͤhret aus die boͤſen
Feuchtigkeiten von dem Magen/ Leber/ Miltz und Mut-
ter. Wird in den Apothecken auf vielerley Weiſe be-
reitet; daher die Trochiſci ex Agarico kommen/ und
Pilulæ ex Agarico, die zu viel Gebrechen dienlich/ und
eine ſichere Artzney ſind.

Eybenbaum/ Taxus, iſt an Groͤſſe und Blaͤttern
den Tannen faſt aͤhnlich/ waͤchſt gerne an kalten Or-
ten/ daher der Poet ſagt:

Bacchus amat colles, Aquilonem & frigora Taxi.
Bekommt rothe und Weinſaͤurlichte Beerlein/ ſo die
Voͤgel gern freſſen/ als Amſel/ Droſchel/ Kramveths-
voͤgel und Zaritzer; doch glaubt man/ daß dieſe Voͤgel/
von den Menſchen genoſſen/ den Durchlauff verurſa-
chen/ weil dieſe Beer einer kaͤltenden und gifftigen Ei-
genſchafft ſeyn ſollen.

Es ſchreibt Dioſcorides, daß die Voͤgel/ ſo dieſe
Beerlein eſſen/ ſchwartz werden ſollen; ſo aber dahin
geſtellt wird: Er ſchreibet auch/ daß um Narbonne in
Franckreich ihr Schatten ſo ſchaͤdlich ſey/ daß die dar-
unter Schlaffende druͤber erkrancken/ und offt gar dar-
am ſterben muͤſſen.

Das Holtz iſt gelbroͤthlicht/ aͤderich/ ſtarck und
daurhafftig/ wird zu Boͤgen/ Spieſſen und Pfeilen ge-
braucht; das Rindvieh/ ſo von dieſen Blaͤttern iſſet/
ſoll davon ſterben/ daher ſich dafuͤr zu huͤten.

Der Hollaͤndiſche Gaͤrtner nennets Zweifels ohne
derohalben/ l’ Arbre de Mort, ſagt er werde in die Gehaͤge
und Spalier gebraucht/ weil er allzeit gruͤn verbleibe;
Man kan ihn fortbringen durch kleine Stecken und jun-
ge Aeſte/ die eingelegt werden/ im Anfang des Mertzens
werde er in ſandichtes Erdreich gepflantzt; man kan
oben nur einen Buſch am Gipfel/ oder rund aufwachſen
laſſen/ nach Belieben. Es iſt aber wenig an dieſem ge-
faͤhrlichen Baum gelegen/ wann er ſchon gar auſſen
bleibt.

Cap.
U u u iij
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[527[525]/0543] Fuͤnftes Buch/ Kuchen- und Artzney-Garten. geſiehen/ und fruͤhe Morgens in einen Ameis-Hauffen geſetzt/ ſo wirds gar ſchoͤn hell und lauter/ und dienet zu allerhand Augen-Gebrechen. Erſtlich ſind dieſe Schwaͤmmlein wie eine Sultz/ die von der Sonnen zerſchmeltzen/ wo ſie aber im Schat- ten und Windſtille ſtehen/ werden Schwaͤmmlein dar- aus/ diß Waſſer/ ſo aus den Schwaͤmmlein wird/ iſt ſehr gut fuͤr die contracten Glieder/ die Gleiche zwey- mal des Tages damit geſalbet/ wie D. Cnœffelius in Appendice Miſcell. Curioſ. anni 6 & 7. fol. 184. bezeu- get; quod certè (ut addit) ſummum arcanum eſt, ipsâ etiam ſignaturâ præbente argumentum, quare etiam ab arthritide confectos articulos eundem liquorem reſtaurare & corroborare neceſſe eſt. Experimentum dictis faciet fidem. Alſo auch/ wann man dieſe Schwaͤmmlein in einen Brandwein legt/ und wann ſie zergangen/ den Ruck- grad damit ſchmieret/ ſo iſts gut fuͤr das viertaͤgiche Fie- ber/ das von Verſtopffung des Miltzes/ und von dem Marck des Ruckgrads kommet/ man muß von der Nu- cha des Genicks an/ biß zu Ende des Ruckens/ etliche mal nacheinander ſchmieren/ und bey einer Waͤrme wol einreiben/ ſo vergeht das Fieber. Die Beer in Wein oder Eſſig geſotten und warm im Mund gehalten/ vertreiben die Zahn-Schmertzen. Was ſonſten/ die Salſen/ Latwergen/ ausgebrann- tes Waſſer/ das Oel/ beedes von Holtz und Beeren/ fuͤr herrliche Wirckungen in allerley Zuſtaͤnden verrichtet/ davon kan man alle Herbaria und Artzney-Buͤcher nach Genuͤgen beſehen. Cap. LXXVI. Vom Lerchenbaum/ und Taxo oder Eybenbaum. WEil dieſe zween folgende Baͤume nicht uͤberall bekannt ſind/ und am liebſten in Gebuͤrgen und kalten Orten wachſen/ werden ſie von etlichen auch in die Gaͤrten gebracht; der Lerchenbaum/ Larix, von den Franzoſen Meleze genannt/ iſt ein hoher gerader Baum/ eines harten dauerhafften Holtzes/ und/ wie Matthiolus ſaget/ Materiæ æternæ, einer ewig-beſtaͤn- digen Eigenſchafft; die Rinden iſt dick/ voller Riß/ und inwendig roth/ iſt von vielen zaͤhen gelblichten und wol- riechenden Aeſten/ die Blaͤtter ſind weich/ ſchmal/ dick- lecht und Buſchweiſe in gleicher Laͤnge von den Aeſten ſich ausbreitend/ die Zapfen ſind faſt wie an den Cypreß- baͤumen/ aber linder und kleiner; die Bluͤhe iſt Purpur- faͤrbig und eines nicht boͤſen Geruchs/ gibt ein gutes und weiches Hartz von ſich/ waͤchſet auch an dieſem Baum ein weiſſer/ weicher und lucker Schwamme/ er iſt in Oe- ſterreich an etlichen Orten/ ſonderlich wo es mit Steyr- marck graͤntzet/ wol bekannt/ waͤchſet gerne in den Ge- buͤrgen. Die Rinden trocknet/ das Hartz aber erwaͤr- met. Sie durchbohren im Sommer dieſen Baum mit ei- nem Naͤbinger bis zum Marck/ ſo flieſſt ein zaͤhes und duͤnnes Hartz heraus/ an der Farbe dem Hoͤnig nicht un- aͤhnlich/ wird in den Apothecken allenthalben fuͤr Ter- pentin verkaufft/ hat die Krafft zu erweichen/ zu waͤr- men/ zu ſaͤubern und zu zertheilen; zwey Loth davon ein- genommen/ befoͤrdert den Stulgang/ offt gebraucht/ bekommt es wol den Schwindſuͤchtigen/ erlediget die Bruſt von faulen Feuchtigkeiten/ reiniget Nieren und die Blaſen/ und treibt den Stein daraus/ mit Campher vermiſcht/ ſtillet es Gonorrhæam. Das Hartz fuͤr ſich allein/ iſt gut fuͤr Grind und Rauden an Menſchen und Vieh/ auch wider die Hu- ſten/ treibet den Harn und bewegt zum Stulgang. Mit Roſenwaſſer angeſtrichen/ vertreibts allerley Flecken und Rauden am Leib; die Rinden von dieſem Baum mit Schuſter-Schwaͤrtze zerſtoſſen/ heilet alle weit um ſich freſſende Schaͤden; die Blaͤtter mit Eſſig geſotten/ und warm in den Mund gehalten/ lindern das Zahn- Wehe; das diſtillirte Oel vom Hartz heilet die Wun- den/ ſtillet die Schmertzen der Gleiche und der Ner- ven. Der Schwamme muß nicht ſchwer/ hart und hol- tzig/ inwendig voller Faſern ſeyn/ ſonſt iſt er untauglich/ ſondern weiß/ luck und muͤrb/ an Geſchmack Anfangs ſuͤß/ und bald darauf etwas ſtreng/ fuͤhret aus die boͤſen Feuchtigkeiten von dem Magen/ Leber/ Miltz und Mut- ter. Wird in den Apothecken auf vielerley Weiſe be- reitet; daher die Trochiſci ex Agarico kommen/ und Pilulæ ex Agarico, die zu viel Gebrechen dienlich/ und eine ſichere Artzney ſind. Eybenbaum/ Taxus, iſt an Groͤſſe und Blaͤttern den Tannen faſt aͤhnlich/ waͤchſt gerne an kalten Or- ten/ daher der Poet ſagt: Bacchus amat colles, Aquilonem & frigora Taxi. Bekommt rothe und Weinſaͤurlichte Beerlein/ ſo die Voͤgel gern freſſen/ als Amſel/ Droſchel/ Kramveths- voͤgel und Zaritzer; doch glaubt man/ daß dieſe Voͤgel/ von den Menſchen genoſſen/ den Durchlauff verurſa- chen/ weil dieſe Beer einer kaͤltenden und gifftigen Ei- genſchafft ſeyn ſollen. Es ſchreibt Dioſcorides, daß die Voͤgel/ ſo dieſe Beerlein eſſen/ ſchwartz werden ſollen; ſo aber dahin geſtellt wird: Er ſchreibet auch/ daß um Narbonne in Franckreich ihr Schatten ſo ſchaͤdlich ſey/ daß die dar- unter Schlaffende druͤber erkrancken/ und offt gar dar- am ſterben muͤſſen. Das Holtz iſt gelbroͤthlicht/ aͤderich/ ſtarck und daurhafftig/ wird zu Boͤgen/ Spieſſen und Pfeilen ge- braucht; das Rindvieh/ ſo von dieſen Blaͤttern iſſet/ ſoll davon ſterben/ daher ſich dafuͤr zu huͤten. Der Hollaͤndiſche Gaͤrtner nennets Zweifels ohne derohalben/ l’ Arbre de Mort, ſagt er werde in die Gehaͤge und Spalier gebraucht/ weil er allzeit gruͤn verbleibe; Man kan ihn fortbringen durch kleine Stecken und jun- ge Aeſte/ die eingelegt werden/ im Anfang des Mertzens werde er in ſandichtes Erdreich gepflantzt; man kan oben nur einen Buſch am Gipfel/ oder rund aufwachſen laſſen/ nach Belieben. Es iſt aber wenig an dieſem ge- faͤhrlichen Baum gelegen/ wann er ſchon gar auſſen bleibt. Cap. U u u iij

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Zitationshilfe: Hohberg, Wolf Helmhard von: Georgica Curiosa. Bd. 1. Nürnberg, 1682, S. 527[525]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hohberg_georgica01_1682/543>, abgerufen am 20.10.2019.