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Kosegarten, Ludwig Gotthard: Poesieen. Bd. 2. Leipzig, 1798.

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Wiedersehn, ach, Wiedersehn
In des Paradieses Auen,
Wo uns keiner Trennung Weh'n
Trüben, und kein Gräbergrauen,
Wo kein Angstgeschrey ertönt,
Keine Todtenklage stöhnt --
O Gedanke, hell wie Tag!
Hoffnung, süss, wie Engelflistern!
Werd' in unsrer Seele wach,
Wann uns Trauerschatten düstern!
Trennungsschmerzen, Todeswehn
Schwinden dir, o Wiedersehn!


Wiedersehn, ach, Wiedersehn
In des Paradieses Auen,
Wo uns keiner Trennung Weh'n
Trüben, und kein Gräbergrauen,
Wo kein Angstgeschrey ertönt,
Keine Todtenklage stöhnt —
O Gedanke, hell wie Tag!
Hoffnung, süss, wie Engelflistern!
Werd' in unsrer Seele wach,
Wann uns Trauerschatten düstern!
Trennungsschmerzen, Todeswehn
Schwinden dir, o Wiedersehn!


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[135/0151] Wiedersehn, ach, Wiedersehn In des Paradieses Auen, Wo uns keiner Trennung Weh'n Trüben, und kein Gräbergrauen, Wo kein Angstgeschrey ertönt, Keine Todtenklage stöhnt — O Gedanke, hell wie Tag! Hoffnung, süss, wie Engelflistern! Werd' in unsrer Seele wach, Wann uns Trauerschatten düstern! Trennungsschmerzen, Todeswehn Schwinden dir, o Wiedersehn!

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Zitationshilfe: Kosegarten, Ludwig Gotthard: Poesieen. Bd. 2. Leipzig, 1798, S. 135. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/kosegarten_poesieen02_1798/151>, abgerufen am 25.05.2019.