Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Krafft, Guido: Lehrbuch der Landwirthschaft auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage. Bd. 1. Berlin, 1875.

Bild:
<< vorherige Seite

Abgemeine Ackerbaulehre.
Wirkung dem Rindviehmiste nahestehen. Seine hohe Wärmecapacität macht ihn
geeignet für warme, hitzige Sandböden. Die jährliche Düngerproduction beträgt per
Stück etwa 1300--2500 Kilogr.

d. Die Düngerbehandlung.

Als allgemeiner Grundsatz für die Düngerbehandlung hat zu gelten, daß der
Dünger nach Möglichkeit vor jedem Verluste bewahrt werde. Diese Verluste bestehen
entweder in festen Stoffen, welche durch Verstreuen der Düngermassen, oder in flüssigen
Stoffen, welche durch Abfließen des Harns und der in demselben gelösten Substanzen,
oder in flüchtigen Stoffen, welche durch Entweichung der Zersetzungsprodukte verloren
gehen können. Einem Verluste an Düngermasse kann nur vorgebeugt werden durch
die sorgsamste Sammlung aller Auswurfsstoffe, durch die Anwendung eines geeigneten
Streumateriales und durch eine rationelle Düngerbehandlung.

Die geringsten Verluste werden dann eintreten, wenn der Dünger, sofern es
die wirthschaftlichen und klimatischen Verhältnisse zulassen, gleich vom Stalle weg in
frischem Zustande auf das Feld geschafft und dort allsogleich untergepflügt oder
wenigstens gleich flach ausgebreitet wird. Die sämmtlichen Zersetzungsproducte
Düngers werden in diesem Falle von dem Boden absorbirt werden können. Die
frei werdende Wärme, die bei der Zersetzung des Stallmistes sich bildende Kohlen-
säure, das Ammoniak werden unverkürzt die Lösung und Aufschließung der Mineral-
stoffe des Bodens befördern können. Durch die allmählige Zersetzung des Düngers
bleiben schließlich Hohlräume im Boden zurück, durch welche derselbe gelockert wird.
Die Verwendung des frischen Düngers wird daher besonders bei thonigen Boden-
arten im rauhen und feuchten Klima wegen der damit verbundenen Auflockerung und
Erwärmung des Bodens am Platze sein. Um die Vertheilung des frischen Stall-
mistes einigermaßen zu erleichtern, wird man möglichst kurze Streu zur Aufsammlung
benützen.

Wirthschaftliche Verhältnisse stehen jedoch der allgemeinen Verwendung des
frischen Stalldüngers entgegen, weshalb das Liegenlassen des Düngers durch
2--3 Monate oder länger im Stalle oder auf einem dazu vorbereiteten Platze, der
Düngerstätte, das gewöhnlichere Verfahren bleibt. Durch das Liegenlassen des
Düngers soll nicht nur der ursprüngliche Gehalt desselben an Pflanzennährstoffen
erhalten bleiben, sondern unter Umständen durch verschiedene Zusätze noch vermehrt
und besonders die Löslichkeit derselben euhöht werden. Nächstdem soll die Vermengung
der Einstreu mit den Excrementen und dem Harn durch die eintretende Verrottung
der organischen Substanzen eine gleichmäßigere und inngere werden, um späterhin
die Vertheilung des Düngers am Felde zu erleichtern. Die Ausführung der Dünger-
behandlung im Stalle und auf der Düngerstätte stützt sich vorerst auf die Kenntniß
der Veränderungen, welche der Stallmist bei dem längeren Liegen erleidet.

Durch das Liegen an der Luft gehen die Bestandtheile des Düngers allmählig in
Fäulniß und Verwesung über. Die Fäulniß, welche durch in der Luft befindliche Keime
organischer Natur angeregt wird, kann in der Hauptfache als ein Reductionsproceß

Abgemeine Ackerbaulehre.
Wirkung dem Rindviehmiſte naheſtehen. Seine hohe Wärmecapacität macht ihn
geeignet für warme, hitzige Sandböden. Die jährliche Düngerproduction beträgt per
Stück etwa 1300—2500 Kilogr.

d. Die Düngerbehandlung.

Als allgemeiner Grundſatz für die Düngerbehandlung hat zu gelten, daß der
Dünger nach Möglichkeit vor jedem Verluſte bewahrt werde. Dieſe Verluſte beſtehen
entweder in feſten Stoffen, welche durch Verſtreuen der Düngermaſſen, oder in flüſſigen
Stoffen, welche durch Abfließen des Harns und der in demſelben gelöſten Subſtanzen,
oder in flüchtigen Stoffen, welche durch Entweichung der Zerſetzungsprodukte verloren
gehen können. Einem Verluſte an Düngermaſſe kann nur vorgebeugt werden durch
die ſorgſamſte Sammlung aller Auswurfsſtoffe, durch die Anwendung eines geeigneten
Streumateriales und durch eine rationelle Düngerbehandlung.

Die geringſten Verluſte werden dann eintreten, wenn der Dünger, ſofern es
die wirthſchaftlichen und klimatiſchen Verhältniſſe zulaſſen, gleich vom Stalle weg in
friſchem Zuſtande auf das Feld geſchafft und dort allſogleich untergepflügt oder
wenigſtens gleich flach ausgebreitet wird. Die ſämmtlichen Zerſetzungsproducte
Düngers werden in dieſem Falle von dem Boden abſorbirt werden können. Die
frei werdende Wärme, die bei der Zerſetzung des Stallmiſtes ſich bildende Kohlen-
ſäure, das Ammoniak werden unverkürzt die Löſung und Aufſchließung der Mineral-
ſtoffe des Bodens befördern können. Durch die allmählige Zerſetzung des Düngers
bleiben ſchließlich Hohlräume im Boden zurück, durch welche derſelbe gelockert wird.
Die Verwendung des friſchen Düngers wird daher beſonders bei thonigen Boden-
arten im rauhen und feuchten Klima wegen der damit verbundenen Auflockerung und
Erwärmung des Bodens am Platze ſein. Um die Vertheilung des friſchen Stall-
miſtes einigermaßen zu erleichtern, wird man möglichſt kurze Streu zur Aufſammlung
benützen.

Wirthſchaftliche Verhältniſſe ſtehen jedoch der allgemeinen Verwendung des
friſchen Stalldüngers entgegen, weshalb das Liegenlaſſen des Düngers durch
2—3 Monate oder länger im Stalle oder auf einem dazu vorbereiteten Platze, der
Düngerſtätte, das gewöhnlichere Verfahren bleibt. Durch das Liegenlaſſen des
Düngers ſoll nicht nur der urſprüngliche Gehalt deſſelben an Pflanzennährſtoffen
erhalten bleiben, ſondern unter Umſtänden durch verſchiedene Zuſätze noch vermehrt
und beſonders die Löslichkeit derſelben euhöht werden. Nächſtdem ſoll die Vermengung
der Einſtreu mit den Excrementen und dem Harn durch die eintretende Verrottung
der organiſchen Subſtanzen eine gleichmäßigere und inngere werden, um ſpäterhin
die Vertheilung des Düngers am Felde zu erleichtern. Die Ausführung der Dünger-
behandlung im Stalle und auf der Düngerſtätte ſtützt ſich vorerſt auf die Kenntniß
der Veränderungen, welche der Stallmiſt bei dem längeren Liegen erleidet.

Durch das Liegen an der Luft gehen die Beſtandtheile des Düngers allmählig in
Fäulniß und Verweſung über. Die Fäulniß, welche durch in der Luft befindliche Keime
organiſcher Natur angeregt wird, kann in der Hauptfache als ein Reductionsproceß

<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <div n="4">
              <div n="5">
                <div n="6">
                  <p><pb facs="#f0186" n="168"/><fw place="top" type="header">Abgemeine Ackerbaulehre.</fw><lb/>
Wirkung dem Rindviehmi&#x017F;te nahe&#x017F;tehen. Seine hohe Wärmecapacität macht ihn<lb/>
geeignet für warme, hitzige Sandböden. Die jährliche Düngerproduction beträgt per<lb/>
Stück etwa 1300&#x2014;2500 Kilogr.</p>
                </div><lb/>
                <div n="6">
                  <head><hi rendition="#aq">d.</hi><hi rendition="#g">Die Düngerbehandlung</hi>.</head><lb/>
                  <p>Als allgemeiner Grund&#x017F;atz für die Düngerbehandlung hat zu gelten, daß der<lb/>
Dünger nach Möglichkeit vor jedem Verlu&#x017F;te bewahrt werde. Die&#x017F;e Verlu&#x017F;te be&#x017F;tehen<lb/>
entweder in fe&#x017F;ten Stoffen, welche durch Ver&#x017F;treuen der Düngerma&#x017F;&#x017F;en, oder in flü&#x017F;&#x017F;igen<lb/>
Stoffen, welche durch Abfließen des Harns und der in dem&#x017F;elben gelö&#x017F;ten Sub&#x017F;tanzen,<lb/>
oder in flüchtigen Stoffen, welche durch Entweichung der Zer&#x017F;etzungsprodukte verloren<lb/>
gehen können. Einem Verlu&#x017F;te an Düngerma&#x017F;&#x017F;e kann nur vorgebeugt werden durch<lb/>
die &#x017F;org&#x017F;am&#x017F;te Sammlung aller Auswurfs&#x017F;toffe, durch die Anwendung eines geeigneten<lb/>
Streumateriales und durch eine rationelle Düngerbehandlung.</p><lb/>
                  <p>Die gering&#x017F;ten Verlu&#x017F;te werden dann eintreten, wenn der Dünger, &#x017F;ofern es<lb/>
die wirth&#x017F;chaftlichen und klimati&#x017F;chen Verhältni&#x017F;&#x017F;e zula&#x017F;&#x017F;en, gleich vom Stalle weg in<lb/><hi rendition="#g">fri&#x017F;chem</hi> Zu&#x017F;tande auf das Feld ge&#x017F;chafft und dort all&#x017F;ogleich untergepflügt oder<lb/>
wenig&#x017F;tens gleich flach ausgebreitet wird. Die &#x017F;ämmtlichen Zer&#x017F;etzungsproducte<lb/>
Düngers werden in die&#x017F;em Falle von dem Boden ab&#x017F;orbirt werden können. Die<lb/>
frei werdende Wärme, die bei der Zer&#x017F;etzung des Stallmi&#x017F;tes &#x017F;ich bildende Kohlen-<lb/>
&#x017F;äure, das Ammoniak werden unverkürzt die Lö&#x017F;ung und Auf&#x017F;chließung der Mineral-<lb/>
&#x017F;toffe des Bodens befördern können. Durch die allmählige Zer&#x017F;etzung des Düngers<lb/>
bleiben &#x017F;chließlich Hohlräume im Boden zurück, durch welche der&#x017F;elbe gelockert wird.<lb/>
Die Verwendung des fri&#x017F;chen Düngers wird daher be&#x017F;onders bei thonigen Boden-<lb/>
arten im rauhen und feuchten Klima wegen der damit verbundenen Auflockerung und<lb/>
Erwärmung des Bodens am Platze &#x017F;ein. Um die Vertheilung des fri&#x017F;chen Stall-<lb/>
mi&#x017F;tes einigermaßen zu erleichtern, wird man möglich&#x017F;t kurze Streu zur Auf&#x017F;ammlung<lb/>
benützen.</p><lb/>
                  <p>Wirth&#x017F;chaftliche Verhältni&#x017F;&#x017F;e &#x017F;tehen jedoch der allgemeinen Verwendung des<lb/>
fri&#x017F;chen Stalldüngers entgegen, weshalb das <hi rendition="#g">Liegenla&#x017F;&#x017F;en</hi> des Düngers durch<lb/>
2&#x2014;3 Monate oder länger im Stalle oder auf einem dazu vorbereiteten Platze, der<lb/>
Dünger&#x017F;tätte, das gewöhnlichere Verfahren bleibt. Durch das Liegenla&#x017F;&#x017F;en des<lb/>
Düngers &#x017F;oll nicht nur der ur&#x017F;prüngliche Gehalt de&#x017F;&#x017F;elben an Pflanzennähr&#x017F;toffen<lb/>
erhalten bleiben, &#x017F;ondern unter Um&#x017F;tänden durch ver&#x017F;chiedene Zu&#x017F;ätze noch vermehrt<lb/>
und be&#x017F;onders die Löslichkeit der&#x017F;elben euhöht werden. Näch&#x017F;tdem &#x017F;oll die Vermengung<lb/>
der Ein&#x017F;treu mit den Excrementen und dem Harn durch die eintretende Verrottung<lb/>
der organi&#x017F;chen Sub&#x017F;tanzen eine gleichmäßigere und inngere werden, um &#x017F;päterhin<lb/>
die Vertheilung des Düngers am Felde zu erleichtern. Die Ausführung der Dünger-<lb/>
behandlung im Stalle und auf der Dünger&#x017F;tätte &#x017F;tützt &#x017F;ich vorer&#x017F;t auf die Kenntniß<lb/>
der <hi rendition="#g">Veränderungen</hi>, welche der Stallmi&#x017F;t bei dem längeren Liegen erleidet.</p><lb/>
                  <p>Durch das Liegen an der Luft gehen die Be&#x017F;tandtheile des Düngers allmählig in<lb/>
Fäulniß und Verwe&#x017F;ung über. Die Fäulniß, welche durch in der Luft befindliche Keime<lb/>
organi&#x017F;cher Natur angeregt wird, kann in der Hauptfache als ein Reductionsproceß<lb/></p>
                </div>
              </div>
            </div>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[168/0186] Abgemeine Ackerbaulehre. Wirkung dem Rindviehmiſte naheſtehen. Seine hohe Wärmecapacität macht ihn geeignet für warme, hitzige Sandböden. Die jährliche Düngerproduction beträgt per Stück etwa 1300—2500 Kilogr. d. Die Düngerbehandlung. Als allgemeiner Grundſatz für die Düngerbehandlung hat zu gelten, daß der Dünger nach Möglichkeit vor jedem Verluſte bewahrt werde. Dieſe Verluſte beſtehen entweder in feſten Stoffen, welche durch Verſtreuen der Düngermaſſen, oder in flüſſigen Stoffen, welche durch Abfließen des Harns und der in demſelben gelöſten Subſtanzen, oder in flüchtigen Stoffen, welche durch Entweichung der Zerſetzungsprodukte verloren gehen können. Einem Verluſte an Düngermaſſe kann nur vorgebeugt werden durch die ſorgſamſte Sammlung aller Auswurfsſtoffe, durch die Anwendung eines geeigneten Streumateriales und durch eine rationelle Düngerbehandlung. Die geringſten Verluſte werden dann eintreten, wenn der Dünger, ſofern es die wirthſchaftlichen und klimatiſchen Verhältniſſe zulaſſen, gleich vom Stalle weg in friſchem Zuſtande auf das Feld geſchafft und dort allſogleich untergepflügt oder wenigſtens gleich flach ausgebreitet wird. Die ſämmtlichen Zerſetzungsproducte Düngers werden in dieſem Falle von dem Boden abſorbirt werden können. Die frei werdende Wärme, die bei der Zerſetzung des Stallmiſtes ſich bildende Kohlen- ſäure, das Ammoniak werden unverkürzt die Löſung und Aufſchließung der Mineral- ſtoffe des Bodens befördern können. Durch die allmählige Zerſetzung des Düngers bleiben ſchließlich Hohlräume im Boden zurück, durch welche derſelbe gelockert wird. Die Verwendung des friſchen Düngers wird daher beſonders bei thonigen Boden- arten im rauhen und feuchten Klima wegen der damit verbundenen Auflockerung und Erwärmung des Bodens am Platze ſein. Um die Vertheilung des friſchen Stall- miſtes einigermaßen zu erleichtern, wird man möglichſt kurze Streu zur Aufſammlung benützen. Wirthſchaftliche Verhältniſſe ſtehen jedoch der allgemeinen Verwendung des friſchen Stalldüngers entgegen, weshalb das Liegenlaſſen des Düngers durch 2—3 Monate oder länger im Stalle oder auf einem dazu vorbereiteten Platze, der Düngerſtätte, das gewöhnlichere Verfahren bleibt. Durch das Liegenlaſſen des Düngers ſoll nicht nur der urſprüngliche Gehalt deſſelben an Pflanzennährſtoffen erhalten bleiben, ſondern unter Umſtänden durch verſchiedene Zuſätze noch vermehrt und beſonders die Löslichkeit derſelben euhöht werden. Nächſtdem ſoll die Vermengung der Einſtreu mit den Excrementen und dem Harn durch die eintretende Verrottung der organiſchen Subſtanzen eine gleichmäßigere und inngere werden, um ſpäterhin die Vertheilung des Düngers am Felde zu erleichtern. Die Ausführung der Dünger- behandlung im Stalle und auf der Düngerſtätte ſtützt ſich vorerſt auf die Kenntniß der Veränderungen, welche der Stallmiſt bei dem längeren Liegen erleidet. Durch das Liegen an der Luft gehen die Beſtandtheile des Düngers allmählig in Fäulniß und Verweſung über. Die Fäulniß, welche durch in der Luft befindliche Keime organiſcher Natur angeregt wird, kann in der Hauptfache als ein Reductionsproceß

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/krafft_landwirthschaft01_1875
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/krafft_landwirthschaft01_1875/186
Zitationshilfe: Krafft, Guido: Lehrbuch der Landwirthschaft auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage. Bd. 1. Berlin, 1875. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/krafft_landwirthschaft01_1875/186>, S. 168, abgerufen am 20.11.2017.