Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Moser, Johann Jacob: Erste Grundlehren des jezigen Europäischen Völcker-Rechts, in Fridens- und Kriegs-Zeiten. Nürnberg, 1778.

Bild:
<< vorherige Seite
Vom Krieg.
§. 74.

Daß selbige in feindlichen Landen erlaubt
seye, ist ausser Zweifel.

§. 75.

Wo möglich, wird aber doch dabey dem
feindlichen Unterthanen die äusserste Nothdurfft
übrig gelassen.

§. 76.

Gar offt aber gehen bey dem Fouragiren
vilerley Mißbräuche vor.



Geisel.
§. 77.

(H. von Steck) von den Geiseln etc. in den
Versuch. über einig. erhebl. Gegenst.

§. 78.

Geisel seynd feindliche Unterthanen, welche
dem Gegentheil für etwas hafften müssen.

§. 79.

Der Feind ist nicht allemal schuldig, Geisel
anzunehmen.

§. 80.

Wohl aber kan man zur Sicherheit der
unbezahlten Brandschazungen etc. Geisel forde-
ren, oder wegnehmen.

§. 81.

So auch wegen Erfüllung anderer ge-
schehener Versprechen.

§. 82.
Vom Krieg.
§. 74.

Daß ſelbige in feindlichen Landen erlaubt
ſeye, iſt auſſer Zweifel.

§. 75.

Wo moͤglich, wird aber doch dabey dem
feindlichen Unterthanen die aͤuſſerſte Nothdurfft
uͤbrig gelaſſen.

§. 76.

Gar offt aber gehen bey dem Fouragiren
vilerley Mißbraͤuche vor.



Geiſel.
§. 77.

(H. von Steck) von den Geiſeln ꝛc. in den
Verſuch. uͤber einig. erhebl. Gegenſt.

§. 78.

Geiſel ſeynd feindliche Unterthanen, welche
dem Gegentheil fuͤr etwas hafften muͤſſen.

§. 79.

Der Feind iſt nicht allemal ſchuldig, Geiſel
anzunehmen.

§. 80.

Wohl aber kan man zur Sicherheit der
unbezahlten Brandſchazungen ꝛc. Geiſel forde-
ren, oder wegnehmen.

§. 81.

So auch wegen Erfuͤllung anderer ge-
ſchehener Verſprechen.

§. 82.
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <pb facs="#f0249" n="237"/>
          <fw place="top" type="header"> <hi rendition="#b">Vom Krieg.</hi> </fw><lb/>
          <div n="3">
            <head>§. 74.</head><lb/>
            <p>Daß &#x017F;elbige in feindlichen Landen erlaubt<lb/>
&#x017F;eye, i&#x017F;t au&#x017F;&#x017F;er Zweifel.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head>§. 75.</head><lb/>
            <p>Wo mo&#x0364;glich, wird aber doch dabey dem<lb/>
feindlichen Unterthanen die a&#x0364;u&#x017F;&#x017F;er&#x017F;te Nothdurfft<lb/>
u&#x0364;brig gela&#x017F;&#x017F;en.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head>§. 76.</head><lb/>
            <p>Gar offt aber gehen bey dem Fouragiren<lb/>
vilerley Mißbra&#x0364;uche vor.</p>
          </div>
        </div><lb/>
        <milestone rendition="#hr" unit="section"/><lb/>
        <div n="2">
          <head> <hi rendition="#fr"> <hi rendition="#g">Gei&#x017F;el.</hi> </hi> </head><lb/>
          <div n="3">
            <head>§. 77.</head><lb/>
            <p> <hi rendition="#c">(H. von <hi rendition="#aq"><hi rendition="#k">Steck</hi></hi>) von den Gei&#x017F;eln &#xA75B;c. <hi rendition="#fr">in den<lb/>
Ver&#x017F;uch. u&#x0364;ber einig. erhebl. Gegen&#x017F;t.</hi></hi> </p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head>§. 78.</head><lb/>
            <p>Gei&#x017F;el &#x017F;eynd feindliche Unterthanen, welche<lb/>
dem Gegentheil fu&#x0364;r etwas hafften mu&#x0364;&#x017F;&#x017F;en.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head>§. 79.</head><lb/>
            <p>Der Feind i&#x017F;t nicht allemal &#x017F;chuldig, Gei&#x017F;el<lb/>
anzunehmen.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head>§. 80.</head><lb/>
            <p>Wohl aber kan man zur Sicherheit der<lb/>
unbezahlten Brand&#x017F;chazungen &#xA75B;c. Gei&#x017F;el forde-<lb/>
ren, oder wegnehmen.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head>§. 81.</head><lb/>
            <p>So auch wegen Erfu&#x0364;llung anderer ge-<lb/>
&#x017F;chehener Ver&#x017F;prechen.</p>
          </div><lb/>
          <fw place="bottom" type="catch">§. 82.</fw><lb/>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[237/0249] Vom Krieg. §. 74. Daß ſelbige in feindlichen Landen erlaubt ſeye, iſt auſſer Zweifel. §. 75. Wo moͤglich, wird aber doch dabey dem feindlichen Unterthanen die aͤuſſerſte Nothdurfft uͤbrig gelaſſen. §. 76. Gar offt aber gehen bey dem Fouragiren vilerley Mißbraͤuche vor. Geiſel. §. 77. (H. von Steck) von den Geiſeln ꝛc. in den Verſuch. uͤber einig. erhebl. Gegenſt. §. 78. Geiſel ſeynd feindliche Unterthanen, welche dem Gegentheil fuͤr etwas hafften muͤſſen. §. 79. Der Feind iſt nicht allemal ſchuldig, Geiſel anzunehmen. §. 80. Wohl aber kan man zur Sicherheit der unbezahlten Brandſchazungen ꝛc. Geiſel forde- ren, oder wegnehmen. §. 81. So auch wegen Erfuͤllung anderer ge- ſchehener Verſprechen. §. 82.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/moser_grundlehren_1778
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/moser_grundlehren_1778/249
Zitationshilfe: Moser, Johann Jacob: Erste Grundlehren des jezigen Europäischen Völcker-Rechts, in Fridens- und Kriegs-Zeiten. Nürnberg, 1778, S. 237. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/moser_grundlehren_1778/249>, abgerufen am 21.10.2019.