Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Quenstedt, Friedrich August: Handbuch der Mineralogie. Tübingen, 1855.

Bild:
<< vorherige Seite

I. Cl. 5te Fam.: Andalusit.
ander, und zwar spiegelt gewöhnlich der blättrige Bruch M mit der Ab-
stumpfungsfläche der scharfen Säulenkante o am Staurolith: so bei den
schönen Krystallen von Cheronico am St. Gotthardt, die im weißen
Glimmerschiefer liegen. Im Pfitscher Thal bei Sterzing in Tyrol kommen
breite blaue Strahlen im Quarz vor, die oft in auffallender Weise krumm-
schalig werden. Sie zersplittern sich zu schmalen Strahlen von weißer,
rother, grauer und schwarzer Farbe, was Werner Rhäticit nannte.

Sillimanit Boven Al3 Si2, von der Zusammensetzung des Cyanit's,
wird von vielen dafür gehalten. Die langstrahligen gelblichen Krystalle
bilden Säulen von 98°, die mit o/l = 97° 6' beim Cyanit stimmen,
auch wird ihr stumpfer Winkel durch einen deutlichen Blätterbruch abge-
stumpft, aber die andern Blätterbrüche scheinen zu fehlen. Sonst stimmt
alles gut, nur das Gewicht beträgt blos 3,24. Auf Gängen im Gneuse
bei Saybrook (Connecticut). Auch der Wörthit Heß Pogg. Ann. 21. 73
aus Geschieben bei Petersburg hat ein feinstrahliges Cyanitartiges Aus-
sehen, und scheint trotz seines geringen Wassergehalts (4,8 p. C.) nicht
davon verschieden.

6. Andalusit.

Von Bournon 1789 Spath adamantin d'un rouge violet genannt, die
Stücke stammten vom Gebirge Forez, Lametherie soll ihn von Andalusien
in Spanien erhalten haben, woher der Name.

Zweigliedrige wenig blättrige Säulen M = a : b : infinityc von 90°
50' nach Haidinger (Pogg. Ann. 61. 295) mit Gradendfläche P = c : infinitya : infinityb,
die ein quadratisches Aussehen haben, und von besonderer Schönheit meh-
rere Zoll dick und mehrfach länger im Quarzgestein von Lisens südwestlich
Innspruck brechen. Hin und wieder findet sich eine kleine Abstumpfung
der Ecken über der stumpfen Säulenkante a : c : infinityb 109° 4' wornach
a : b = [Formel 1]
sich verhalten würde. Auch Zuschärfungen b : c : infinitya auf die scharfe
Säulenkante, so wie Abstumpfungs- und Zuschärfungsflächen der stumpfen
Säulenkante etc. werden angegeben.

Gewöhnlich stark mit Glimmer bedeckt, welcher auch die Krystalle
durchdringt, ihnen talkartige Weichheit gibt etc. Die frischen gehen etwas
über Quarzhärte hinaus, 3,17 Gewicht. Meist trübe grüne, röthliche,
graue Farbe mit geringer Durchscheinenheit. Trotzdem wirken namentlich
die rothen auf das Dichroskop. Besonders aber die grünen durchsichtigen
aus Brasilien, welche grüne und rothe Bilder geben.

Vor dem Löthrohr unschmelzbar, wird mit Kobaltsolution schön blau,
Al4 Si3, Thonerde steigt bis auf 60 p. C., ältere Analysen geben einen
bedeutenden Gehalt von Kali, nach Vauquelin bei den spanischen sogar
8 p. C. Er kommt besonders in Quarzgesteinen vor, nicht blos in den
Alpen, sondern von rother Farbe mit Fettglanz und großer Härte zu Gol-
denstein in Mähren. Auffallend ist es, daß die trüben so häufig stein-
markartig weich werden.

Wahrscheinlich ist der Buchholzit im Quarz von Lisens ein fein-
fasriger Andalusit, der sehr an Katzenauge erinnert. Auch Bournon's

I. Cl. 5te Fam.: Andaluſit.
ander, und zwar ſpiegelt gewöhnlich der blättrige Bruch M mit der Ab-
ſtumpfungsfläche der ſcharfen Säulenkante o am Staurolith: ſo bei den
ſchönen Kryſtallen von Cheronico am St. Gotthardt, die im weißen
Glimmerſchiefer liegen. Im Pfitſcher Thal bei Sterzing in Tyrol kommen
breite blaue Strahlen im Quarz vor, die oft in auffallender Weiſe krumm-
ſchalig werden. Sie zerſplittern ſich zu ſchmalen Strahlen von weißer,
rother, grauer und ſchwarzer Farbe, was Werner Rhäticit nannte.

Sillimanit Boven A̶⃛l3 S⃛i2, von der Zuſammenſetzung des Cyanit’s,
wird von vielen dafür gehalten. Die langſtrahligen gelblichen Kryſtalle
bilden Säulen von 98°, die mit o/l = 97° 6′ beim Cyanit ſtimmen,
auch wird ihr ſtumpfer Winkel durch einen deutlichen Blätterbruch abge-
ſtumpft, aber die andern Blätterbrüche ſcheinen zu fehlen. Sonſt ſtimmt
alles gut, nur das Gewicht beträgt blos 3,24. Auf Gängen im Gneuſe
bei Saybrook (Connecticut). Auch der Wörthit Heß Pogg. Ann. 21. 73
aus Geſchieben bei Petersburg hat ein feinſtrahliges Cyanitartiges Aus-
ſehen, und ſcheint trotz ſeines geringen Waſſergehalts (4,8 p. C.) nicht
davon verſchieden.

6. Andaluſit.

Von Bournon 1789 Spath adamantin d’un rouge violet genannt, die
Stücke ſtammten vom Gebirge Forez, Lamétherie ſoll ihn von Andaluſien
in Spanien erhalten haben, woher der Name.

Zweigliedrige wenig blättrige Säulen M = a : b : ∞c von 90°
50′ nach Haidinger (Pogg. Ann. 61. 295) mit Gradendfläche P = c : ∞a : ∞b,
die ein quadratiſches Ausſehen haben, und von beſonderer Schönheit meh-
rere Zoll dick und mehrfach länger im Quarzgeſtein von Liſens ſüdweſtlich
Innspruck brechen. Hin und wieder findet ſich eine kleine Abſtumpfung
der Ecken über der ſtumpfen Säulenkante a : c : ∞b 109° 4′ wornach
a : b = [Formel 1]
ſich verhalten würde. Auch Zuſchärfungen b : c : ∞a auf die ſcharfe
Säulenkante, ſo wie Abſtumpfungs- und Zuſchärfungsflächen der ſtumpfen
Säulenkante ꝛc. werden angegeben.

Gewöhnlich ſtark mit Glimmer bedeckt, welcher auch die Kryſtalle
durchdringt, ihnen talkartige Weichheit gibt ꝛc. Die friſchen gehen etwas
über Quarzhärte hinaus, 3,17 Gewicht. Meiſt trübe grüne, röthliche,
graue Farbe mit geringer Durchſcheinenheit. Trotzdem wirken namentlich
die rothen auf das Dichroſkop. Beſonders aber die grünen durchſichtigen
aus Braſilien, welche grüne und rothe Bilder geben.

Vor dem Löthrohr unſchmelzbar, wird mit Kobaltſolution ſchön blau,
A̶⃛l4 S⃛i3, Thonerde ſteigt bis auf 60 p. C., ältere Analyſen geben einen
bedeutenden Gehalt von Kali, nach Vauquelin bei den ſpaniſchen ſogar
8 p. C. Er kommt beſonders in Quarzgeſteinen vor, nicht blos in den
Alpen, ſondern von rother Farbe mit Fettglanz und großer Härte zu Gol-
denſtein in Mähren. Auffallend iſt es, daß die trüben ſo häufig ſtein-
markartig weich werden.

Wahrſcheinlich iſt der Buchholzit im Quarz von Liſens ein fein-
faſriger Andaluſit, der ſehr an Katzenauge erinnert. Auch Bournon’s

<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <p><pb facs="#f0251" n="239"/><fw place="top" type="header"><hi rendition="#aq">I.</hi> Cl. 5te Fam.: Andalu&#x017F;it.</fw><lb/>
ander, und zwar &#x017F;piegelt gewöhnlich der blättrige Bruch <hi rendition="#aq">M</hi> mit der Ab-<lb/>
&#x017F;tumpfungsfläche der &#x017F;charfen Säulenkante <hi rendition="#aq">o</hi> am Staurolith: &#x017F;o bei den<lb/>
&#x017F;chönen Kry&#x017F;tallen von Cheronico am St. Gotthardt, die im weißen<lb/>
Glimmer&#x017F;chiefer liegen. Im Pfit&#x017F;cher Thal bei Sterzing in Tyrol kommen<lb/>
breite blaue Strahlen im Quarz vor, die oft in auffallender Wei&#x017F;e krumm-<lb/>
&#x017F;chalig werden. Sie zer&#x017F;plittern &#x017F;ich zu &#x017F;chmalen Strahlen von weißer,<lb/>
rother, grauer und &#x017F;chwarzer Farbe, was Werner Rhäticit nannte.</p><lb/>
            <p><hi rendition="#g">Sillimanit</hi> Boven <hi rendition="#aq">A&#x0336;&#x20DB;l<hi rendition="#sup">3</hi> S&#x20DB;i</hi><hi rendition="#sup">2</hi>, von der Zu&#x017F;ammen&#x017F;etzung des Cyanit&#x2019;s,<lb/>
wird von vielen dafür gehalten. Die lang&#x017F;trahligen gelblichen Kry&#x017F;talle<lb/>
bilden Säulen von 98°, die mit <hi rendition="#aq">o/l</hi> = 97° 6&#x2032; beim Cyanit &#x017F;timmen,<lb/>
auch wird ihr &#x017F;tumpfer Winkel durch einen deutlichen Blätterbruch abge-<lb/>
&#x017F;tumpft, aber die andern Blätterbrüche &#x017F;cheinen zu fehlen. Son&#x017F;t &#x017F;timmt<lb/>
alles gut, nur das Gewicht beträgt blos 3,24. Auf Gängen im Gneu&#x017F;e<lb/>
bei Saybrook (Connecticut). Auch der <hi rendition="#g">Wörthit</hi> Heß Pogg. Ann. 21. <hi rendition="#sub">73</hi><lb/>
aus Ge&#x017F;chieben bei Petersburg hat ein fein&#x017F;trahliges Cyanitartiges Aus-<lb/>
&#x017F;ehen, und &#x017F;cheint trotz &#x017F;eines geringen Wa&#x017F;&#x017F;ergehalts (4,8 <hi rendition="#aq">p. C.</hi>) nicht<lb/>
davon ver&#x017F;chieden.</p>
          </div><lb/>
          <div n="3">
            <head> <hi rendition="#b">6. Andalu&#x017F;it.</hi> </head><lb/>
            <p>Von Bournon 1789 <hi rendition="#aq">Spath adamantin d&#x2019;un rouge violet</hi> genannt, die<lb/>
Stücke &#x017F;tammten vom Gebirge Forez, Lamétherie &#x017F;oll ihn von Andalu&#x017F;ien<lb/>
in Spanien erhalten haben, woher der Name.</p><lb/>
            <p><hi rendition="#g">Zweigliedrige</hi> wenig blättrige Säulen <hi rendition="#aq">M = a : b : &#x221E;c</hi> von 90°<lb/>
50&#x2032; nach Haidinger (Pogg. Ann. 61. <hi rendition="#sub">295</hi>) mit Gradendfläche <hi rendition="#aq">P = c : &#x221E;a : &#x221E;b</hi>,<lb/>
die ein quadrati&#x017F;ches Aus&#x017F;ehen haben, und von be&#x017F;onderer Schönheit meh-<lb/>
rere Zoll dick und mehrfach länger im Quarzge&#x017F;tein von Li&#x017F;ens &#x017F;üdwe&#x017F;tlich<lb/>
Innspruck brechen. Hin und wieder findet &#x017F;ich eine kleine Ab&#x017F;tumpfung<lb/>
der Ecken über der &#x017F;tumpfen Säulenkante <hi rendition="#aq">a : c : &#x221E;b</hi> 109° 4&#x2032; wornach<lb/><hi rendition="#c"><hi rendition="#aq">a : b</hi> = <formula/></hi><lb/>
&#x017F;ich verhalten würde. Auch Zu&#x017F;chärfungen <hi rendition="#aq">b : c : &#x221E;a</hi> auf die &#x017F;charfe<lb/>
Säulenkante, &#x017F;o wie Ab&#x017F;tumpfungs- und Zu&#x017F;chärfungsflächen der &#x017F;tumpfen<lb/>
Säulenkante &#xA75B;c. werden angegeben.</p><lb/>
            <p>Gewöhnlich &#x017F;tark mit Glimmer bedeckt, welcher auch die Kry&#x017F;talle<lb/>
durchdringt, ihnen talkartige Weichheit gibt &#xA75B;c. Die fri&#x017F;chen gehen etwas<lb/>
über Quarzhärte hinaus, 3,17 Gewicht. Mei&#x017F;t trübe grüne, röthliche,<lb/>
graue Farbe mit geringer Durch&#x017F;cheinenheit. Trotzdem wirken namentlich<lb/>
die rothen auf das Dichro&#x017F;kop. Be&#x017F;onders aber die grünen durch&#x017F;ichtigen<lb/>
aus Bra&#x017F;ilien, welche grüne und rothe Bilder geben.</p><lb/>
            <p>Vor dem Löthrohr un&#x017F;chmelzbar, wird mit Kobalt&#x017F;olution &#x017F;chön blau,<lb/><hi rendition="#aq">A&#x0336;&#x20DB;l<hi rendition="#sup">4</hi> S&#x20DB;i</hi><hi rendition="#sup">3</hi>, Thonerde &#x017F;teigt bis auf 60 <hi rendition="#aq">p. C.</hi>, ältere Analy&#x017F;en geben einen<lb/>
bedeutenden Gehalt von Kali, nach Vauquelin bei den &#x017F;pani&#x017F;chen &#x017F;ogar<lb/>
8 <hi rendition="#aq">p. C.</hi> Er kommt be&#x017F;onders in Quarzge&#x017F;teinen vor, nicht blos in den<lb/>
Alpen, &#x017F;ondern von rother Farbe mit Fettglanz und großer Härte zu Gol-<lb/>
den&#x017F;tein in Mähren. Auffallend i&#x017F;t es, daß die trüben &#x017F;o häufig &#x017F;tein-<lb/>
markartig weich werden.</p><lb/>
            <p>Wahr&#x017F;cheinlich i&#x017F;t der <hi rendition="#g">Buchholzit</hi> im Quarz von Li&#x017F;ens ein fein-<lb/>
fa&#x017F;riger Andalu&#x017F;it, der &#x017F;ehr an Katzenauge erinnert. Auch Bournon&#x2019;s<lb/></p>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[239/0251] I. Cl. 5te Fam.: Andaluſit. ander, und zwar ſpiegelt gewöhnlich der blättrige Bruch M mit der Ab- ſtumpfungsfläche der ſcharfen Säulenkante o am Staurolith: ſo bei den ſchönen Kryſtallen von Cheronico am St. Gotthardt, die im weißen Glimmerſchiefer liegen. Im Pfitſcher Thal bei Sterzing in Tyrol kommen breite blaue Strahlen im Quarz vor, die oft in auffallender Weiſe krumm- ſchalig werden. Sie zerſplittern ſich zu ſchmalen Strahlen von weißer, rother, grauer und ſchwarzer Farbe, was Werner Rhäticit nannte. Sillimanit Boven A̶⃛l3 S⃛i2, von der Zuſammenſetzung des Cyanit’s, wird von vielen dafür gehalten. Die langſtrahligen gelblichen Kryſtalle bilden Säulen von 98°, die mit o/l = 97° 6′ beim Cyanit ſtimmen, auch wird ihr ſtumpfer Winkel durch einen deutlichen Blätterbruch abge- ſtumpft, aber die andern Blätterbrüche ſcheinen zu fehlen. Sonſt ſtimmt alles gut, nur das Gewicht beträgt blos 3,24. Auf Gängen im Gneuſe bei Saybrook (Connecticut). Auch der Wörthit Heß Pogg. Ann. 21. 73 aus Geſchieben bei Petersburg hat ein feinſtrahliges Cyanitartiges Aus- ſehen, und ſcheint trotz ſeines geringen Waſſergehalts (4,8 p. C.) nicht davon verſchieden. 6. Andaluſit. Von Bournon 1789 Spath adamantin d’un rouge violet genannt, die Stücke ſtammten vom Gebirge Forez, Lamétherie ſoll ihn von Andaluſien in Spanien erhalten haben, woher der Name. Zweigliedrige wenig blättrige Säulen M = a : b : ∞c von 90° 50′ nach Haidinger (Pogg. Ann. 61. 295) mit Gradendfläche P = c : ∞a : ∞b, die ein quadratiſches Ausſehen haben, und von beſonderer Schönheit meh- rere Zoll dick und mehrfach länger im Quarzgeſtein von Liſens ſüdweſtlich Innspruck brechen. Hin und wieder findet ſich eine kleine Abſtumpfung der Ecken über der ſtumpfen Säulenkante a : c : ∞b 109° 4′ wornach a : b = [FORMEL] ſich verhalten würde. Auch Zuſchärfungen b : c : ∞a auf die ſcharfe Säulenkante, ſo wie Abſtumpfungs- und Zuſchärfungsflächen der ſtumpfen Säulenkante ꝛc. werden angegeben. Gewöhnlich ſtark mit Glimmer bedeckt, welcher auch die Kryſtalle durchdringt, ihnen talkartige Weichheit gibt ꝛc. Die friſchen gehen etwas über Quarzhärte hinaus, 3,17 Gewicht. Meiſt trübe grüne, röthliche, graue Farbe mit geringer Durchſcheinenheit. Trotzdem wirken namentlich die rothen auf das Dichroſkop. Beſonders aber die grünen durchſichtigen aus Braſilien, welche grüne und rothe Bilder geben. Vor dem Löthrohr unſchmelzbar, wird mit Kobaltſolution ſchön blau, A̶⃛l4 S⃛i3, Thonerde ſteigt bis auf 60 p. C., ältere Analyſen geben einen bedeutenden Gehalt von Kali, nach Vauquelin bei den ſpaniſchen ſogar 8 p. C. Er kommt beſonders in Quarzgeſteinen vor, nicht blos in den Alpen, ſondern von rother Farbe mit Fettglanz und großer Härte zu Gol- denſtein in Mähren. Auffallend iſt es, daß die trüben ſo häufig ſtein- markartig weich werden. Wahrſcheinlich iſt der Buchholzit im Quarz von Liſens ein fein- faſriger Andaluſit, der ſehr an Katzenauge erinnert. Auch Bournon’s

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/quenstedt_mineralogie_1854
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/quenstedt_mineralogie_1854/251
Zitationshilfe: Quenstedt, Friedrich August: Handbuch der Mineralogie. Tübingen, 1855, S. 239. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/quenstedt_mineralogie_1854/251>, abgerufen am 25.03.2019.