Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Schmidt, Johann Georg: Die gestriegelte Rocken-Philosophia, oder auffrichtige Untersuchung derer von vielen super-klugen Weibern hochgehaltenen Aberglauben. Bd. 2. Chemnitz, 1705.

Bild:
<< vorherige Seite
Register.
Das 76. Capitel.
Wer von der Mahlzeit gehet/ soll das Brod/
davon er gegessen hat/ nicht lassen liegen/ denn
wenn es ein anders über einen Galgen wirfft/
kan der/ der davon gegessen hat/ dem Galgen
nicht entgehen.     265
Das 77. Capitel.
Einen Holunder-Strauch vor eine Stall. Thü-
re gepflantzet/ bewahret das Vieh vor Zaube-
rey.     367
Das 78. Capitel.
Wer eine Schnur bey sich träget/ womit ein
Bruchschneider einen geschnittenen Bruch
verbunden gehabt/ der mag eine Last heben/ so
schwer er will/ so wird er sich nicht zerheben.
    370.
Das 79. Capitel.
Wenn man ein Stück Holtz von einem aus der
Erde gegrabenen Sarge ins Kraut steckt/ so
kommen keine Raupen hinein.     372
Das 80. Capitel.
Am Fastnachts-Tage soll man keine Suppe es-
sen/ es treufft einem sonst hernach stets die Na-
se.     374
Das 81. Capitel.
Wenn man am Nicasiii heil. Abend den Nah-
men
Regiſter.
Das 76. Capitel.
Wer von der Mahlzeit gehet/ ſoll das Brod/
davon er gegeſſen hat/ nicht laſſen liegen/ denn
wenn es ein andeꝛs uͤber einen Galgen wirfft/
kan der/ der davon gegeſſen hat/ dem Galgen
nicht entgehen.     265
Das 77. Capitel.
Einen Holunder-Strauch voꝛ eine Stall. Thuͤ-
re gepflantzet/ bewahret das Vieh vor Zaube-
rey.     367
Das 78. Capitel.
Wer eine Schnur bey ſich traͤget/ womit ein
Bruchſchneider einen geſchnittenen Bruch
verbunden gehabt/ der mag eine Laſt heben/ ſo
ſchwer er will/ ſo wird er ſich nicht zerheben.
    370.
Das 79. Capitel.
Wenn man ein Stuͤck Holtz von einem aus der
Erde gegrabenen Sarge ins Kraut ſteckt/ ſo
kommen keine Raupen hinein.     372
Das 80. Capitel.
Am Faſtnachts-Tage ſoll man keine Suppe eſ-
ſen/ es treufft einem ſonſt hernach ſtets die Na-
ſe.     374
Das 81. Capitel.
Wenn man am Nicaſiii heil. Abend den Nah-
men
<TEI>
  <text>
    <back>
      <div n="1">
        <pb facs="#f0264" n="[440]"/>
        <fw place="top" type="header">Regi&#x017F;ter.</fw><lb/>
        <div n="2">
          <head>Das 76. Capitel.</head><lb/>
          <list>
            <item>Wer von der Mahlzeit gehet/ &#x017F;oll das Brod/<lb/>
davon er gege&#x017F;&#x017F;en hat/ nicht la&#x017F;&#x017F;en liegen/ denn<lb/>
wenn es ein ande&#xA75B;s u&#x0364;ber einen Galgen wirfft/<lb/>
kan der/ der davon gege&#x017F;&#x017F;en hat/ dem Galgen<lb/>
nicht entgehen. <space dim="horizontal"/> 265</item>
          </list>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <head>Das 77. Capitel.</head><lb/>
          <list>
            <item>Einen Holunder-Strauch vo&#xA75B; eine Stall. Thu&#x0364;-<lb/>
re gepflantzet/ bewahret das Vieh vor Zaube-<lb/>
rey. <space dim="horizontal"/> 367</item>
          </list>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <head>Das 78. Capitel.</head><lb/>
          <list>
            <item>Wer eine Schnur bey &#x017F;ich tra&#x0364;get/ womit ein<lb/>
Bruch&#x017F;chneider einen ge&#x017F;chnittenen Bruch<lb/>
verbunden gehabt/ der mag eine La&#x017F;t heben/ &#x017F;o<lb/>
&#x017F;chwer er will/ &#x017F;o wird er &#x017F;ich nicht zerheben.<lb/><space dim="horizontal"/> 370.</item>
          </list>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <head>Das 79. Capitel.</head><lb/>
          <list>
            <item>Wenn man ein Stu&#x0364;ck Holtz von einem aus der<lb/>
Erde gegrabenen Sarge ins Kraut &#x017F;teckt/ &#x017F;o<lb/>
kommen keine Raupen hinein. <space dim="horizontal"/> 372</item>
          </list>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <head>Das 80. Capitel.</head><lb/>
          <list>
            <item>Am Fa&#x017F;tnachts-Tage &#x017F;oll man keine Suppe e&#x017F;-<lb/>
&#x017F;en/ es treufft einem &#x017F;on&#x017F;t hernach &#x017F;tets die Na-<lb/>
&#x017F;e. <space dim="horizontal"/> 374</item>
          </list>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <head>Das 81. Capitel.</head><lb/>
          <list>
            <item>Wenn man am Nica&#x017F;iii heil. Abend den Nah-<lb/>
<fw place="bottom" type="catch">men</fw><lb/></item>
          </list>
        </div>
      </div>
    </back>
  </text>
</TEI>
[[440]/0264] Regiſter. Das 76. Capitel. Wer von der Mahlzeit gehet/ ſoll das Brod/ davon er gegeſſen hat/ nicht laſſen liegen/ denn wenn es ein andeꝛs uͤber einen Galgen wirfft/ kan der/ der davon gegeſſen hat/ dem Galgen nicht entgehen. 265 Das 77. Capitel. Einen Holunder-Strauch voꝛ eine Stall. Thuͤ- re gepflantzet/ bewahret das Vieh vor Zaube- rey. 367 Das 78. Capitel. Wer eine Schnur bey ſich traͤget/ womit ein Bruchſchneider einen geſchnittenen Bruch verbunden gehabt/ der mag eine Laſt heben/ ſo ſchwer er will/ ſo wird er ſich nicht zerheben. 370. Das 79. Capitel. Wenn man ein Stuͤck Holtz von einem aus der Erde gegrabenen Sarge ins Kraut ſteckt/ ſo kommen keine Raupen hinein. 372 Das 80. Capitel. Am Faſtnachts-Tage ſoll man keine Suppe eſ- ſen/ es treufft einem ſonſt hernach ſtets die Na- ſe. 374 Das 81. Capitel. Wenn man am Nicaſiii heil. Abend den Nah- men

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/schmidt_rockenphilosophia02_1705
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/schmidt_rockenphilosophia02_1705/264
Zitationshilfe: Schmidt, Johann Georg: Die gestriegelte Rocken-Philosophia, oder auffrichtige Untersuchung derer von vielen super-klugen Weibern hochgehaltenen Aberglauben. Bd. 2. Chemnitz, 1705, S. [440]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/schmidt_rockenphilosophia02_1705/264>, abgerufen am 21.04.2019.