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Agricola, Johann Jacob: Schau-Platz deß Allgemeinen Hauß-Haltern. Bd. 3. Nördlingen, 1677.

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so sie außgefallen seynd / soll er an ein sonder Ort abs öndern/ sie mästen/ und entweder zu braten geben / oder verkauffen.

Die jungen Tauben kosten etwas mehr im Winter zu halten/ wann sie entweders von wegen grosses Frostes/ oder Schnees/ oder daß die Früchte grünen/ und deßhalben kein essen in Feldern finden. Aber es ist nur ungefährlich um zwen Monat zu thun/ daß man sie mit obgemeldter Speiß/ oder mit Weinträbern oder Körnlin außhalte. Zu derselben Zeit machen die Tauben Jungen/ welche man Mertzen-Tauben zu nennen pfleget.

Solche junge Tauben sind besser/ feißter/ dann sonst die andern das gantz Jahr über.

Taubenmist soll man fleissig behalten/ und nicht unter den Kühmist oder Roßmist werffen lassen/ dann er eben so gut ist als Schafsmist; Taubenmist hitzigt / und macht die dürre Matten und Wisen/ darzu Spargen-Ländlein sehr feißt. Es erquicket die erfrorne alte Bäume widerum.

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so sie außgefallen seynd / soll er an ein sonder Ort abs öndern/ sie mästen/ und entweder zu braten geben / oder verkauffen.

Die jungen Tauben kosten etwas mehr im Winter zu halten/ wann sie entweders von wegen grosses Frostes/ oder Schnees/ oder daß die Früchte grünen/ und deßhalben kein essen in Feldern finden. Aber es ist nur ungefährlich um zwen Monat zu thun/ daß man sie mit obgemeldter Speiß/ oder mit Weinträbern oder Körnlin außhalte. Zu derselben Zeit machen die Tauben Jungen/ welche man Mertzen-Tauben zu nennen pfleget.

Solche junge Tauben sind besser/ feißter/ dann sonst die andern das gantz Jahr über.

Taubenmist soll man fleissig behalten/ und nicht unter den Kühmist oder Roßmist werffen lassen/ dann er eben so gut ist als Schafsmist; Taubenmist hitzigt / und macht die dürre Matten und Wisen/ darzu Spargen-Ländlein sehr feißt. Es erquicket die erfrorne alte Bäume widerum.

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[176/0199] so sie außgefallen seynd / soll er an ein sonder Ort abs öndern/ sie mästen/ und entweder zu braten geben / oder verkauffen. Die jungen Tauben kosten etwas mehr im Winter zu halten/ wann sie entweders von wegen grosses Frostes/ oder Schnees/ oder daß die Früchte grünen/ und deßhalben kein essen in Feldern finden. Aber es ist nur ungefährlich um zwen Monat zu thun/ daß man sie mit obgemeldter Speiß/ oder mit Weinträbern oder Körnlin außhalte. Zu derselben Zeit machen die Tauben Jungen/ welche man Mertzen-Tauben zu nennen pfleget. Solche junge Tauben sind besser/ feißter/ dann sonst die andern das gantz Jahr über. Taubenmist soll man fleissig behalten/ und nicht unter den Kühmist oder Roßmist werffen lassen/ dann er eben so gut ist als Schafsmist; Taubenmist hitzigt / und macht die dürre Matten und Wisen/ darzu Spargen-Ländlein sehr feißt. Es erquicket die erfrorne alte Bäume widerum. [Abbildung]

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Zitationshilfe: Agricola, Johann Jacob: Schau-Platz deß Allgemeinen Hauß-Haltern. Bd. 3. Nördlingen, 1677, S. 176. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/agricola_schauplatz03_1677/199>, abgerufen am 29.04.2024.