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Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der vergleichenden Anatomie. Göttingen, 1805.

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*). Die überaus robusten
Schlüsselbeine, welche gerade Röhren-
knochen bilden. Dann das dieser Classe
eigne Gabelbein (furcula, Fr. la lunette,
Engl. merry thought), wodurch das
obere Ende derselben mit dem Brust-
bein zusammenhängt, und die säbelför-
migen Schulterblätter.

§. 57.

Die Flügelknochen lassen sich im Gan-
zen füglich mit denen im Arm des
Menschen oder der Quadrumanen ver-
gleichen, und bestehen bey den aller-
mehresten Vögeln aus einer Oberarm-
röhre, zwey Vorderarmröhren, zwey
Knochen in der Handwurzel, zweyen
meist zusammen gewachsenen in der
Mittelhand, einem Daumenknochen, und
zweyen Fingern, wovon der zunächst
am Daumen liegende aus zwey Glie-
dern, der äusserste aber nur aus einem

*) nen Memoiren pour servir a l'anatomie
des oiseaux
in den Mem. de l'Ac. des sc.
de Paris
1772. P. II. pag. 626.

*). Die überaus robusten
Schlüsselbeine, welche gerade Röhren-
knochen bilden. Dann das dieser Classe
eigne Gabelbein (furcula, Fr. la lunette,
Engl. merry thought), wodurch das
obere Ende derselben mit dem Brust-
bein zusammenhängt, und die säbelför-
migen Schulterblätter.

§. 57.

Die Flügelknochen lassen sich im Gan-
zen füglich mit denen im Arm des
Menschen oder der Quadrumanen ver-
gleichen, und bestehen bey den aller-
mehresten Vögeln aus einer Oberarm-
röhre, zwey Vorderarmröhren, zwey
Knochen in der Handwurzel, zweyen
meist zusammen gewachsenen in der
Mittelhand, einem Daumenknochen, und
zweyen Fingern, wovon der zunächst
am Daumen liegende aus zwey Glie-
dern, der äusserste aber nur aus einem

*) nen Mémoiren pour servir a l'anatomie
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in den Mém. de l'Ac. des sc.
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[90/0110] *). Die überaus robusten Schlüsselbeine, welche gerade Röhren- knochen bilden. Dann das dieser Classe eigne Gabelbein (furcula, Fr. la lunette, Engl. merry thought), wodurch das obere Ende derselben mit dem Brust- bein zusammenhängt, und die säbelför- migen Schulterblätter. §. 57. Die Flügelknochen lassen sich im Gan- zen füglich mit denen im Arm des Menschen oder der Quadrumanen ver- gleichen, und bestehen bey den aller- mehresten Vögeln aus einer Oberarm- röhre, zwey Vorderarmröhren, zwey Knochen in der Handwurzel, zweyen meist zusammen gewachsenen in der Mittelhand, einem Daumenknochen, und zweyen Fingern, wovon der zunächst am Daumen liegende aus zwey Glie- dern, der äusserste aber nur aus einem *) nen Mémoiren pour servir a l'anatomie des oiseaux in den Mém. de l'Ac. des sc. de Paris 1772. P. II. pag. 626.

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der vergleichenden Anatomie. Göttingen, 1805, S. 90. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_anatomie2_1805/110>, abgerufen am 03.03.2021.