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Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 6. Aufl. Göttingen, 1799.

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(wie die Dintenfische, Land-Schnecken etc.), und
andre, wie z. B. die Polypen, haben ohne
Augen doch das feinste Gefühl von Licht und
Hellung.

§. 151.

Im innern Körperbau weichen die mehre-
sten Gewürme wieder eben so sehr von der In-
secten ihrem, als diese von dem der rothblütigen
Thiere ab.

Auch unterscheidet sich diese Classe im Gan-
zen schon dadurch von der vorigen, daß meines
Wissens kein einziges Thier derselben sich (so
wie hingegen die allermehrsten Insecten) einer
Verwandlung unterzieht.

§. 152.

Der Aufenthalt dieser Thiere ist meist im
Wasser: und zwar der bey weiten allermehr-
sten ihrer im Ocean. Einige leben bloß unter
der Erde: und viele ausschließlich im lebendigen
Körper andrer Thiere, wie die Darmwürmer,
Samenthierchen u. s. w.

§. 153.

Zur Selbsterhaltung dient vielen Thieren
dieser Classe die ganz ausnehmende Stärke ihrer
Reproductionskraft, und einige, wie z. B. der
Kleisteraal, das Räderthier etc. besitzen eine Art
von Reviviscenz, wodurch sie gewissermaßen
unzerstörbar scheinen.

(wie die Dintenfische, Land-Schnecken ꝛc.), und
andre, wie z. B. die Polypen, haben ohne
Augen doch das feinste Gefühl von Licht und
Hellung.

§. 151.

Im innern Körperbau weichen die mehre-
sten Gewürme wieder eben so sehr von der In-
secten ihrem, als diese von dem der rothblütigen
Thiere ab.

Auch unterscheidet sich diese Classe im Gan-
zen schon dadurch von der vorigen, daß meines
Wissens kein einziges Thier derselben sich (so
wie hingegen die allermehrsten Insecten) einer
Verwandlung unterzieht.

§. 152.

Der Aufenthalt dieser Thiere ist meist im
Wasser: und zwar der bey weiten allermehr-
sten ihrer im Ocean. Einige leben bloß unter
der Erde: und viele ausschließlich im lebendigen
Körper andrer Thiere, wie die Darmwürmer,
Samenthierchen u. s. w.

§. 153.

Zur Selbsterhaltung dient vielen Thieren
dieser Classe die ganz ausnehmende Stärke ihrer
Reproductionskraft, und einige, wie z. B. der
Kleisteraal, das Räderthier ꝛc. besitzen eine Art
von Reviviscenz, wodurch sie gewissermaßen
unzerstörbar scheinen.

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[403/0427] (wie die Dintenfische, Land-Schnecken ꝛc.), und andre, wie z. B. die Polypen, haben ohne Augen doch das feinste Gefühl von Licht und Hellung. §. 151. Im innern Körperbau weichen die mehre- sten Gewürme wieder eben so sehr von der In- secten ihrem, als diese von dem der rothblütigen Thiere ab. Auch unterscheidet sich diese Classe im Gan- zen schon dadurch von der vorigen, daß meines Wissens kein einziges Thier derselben sich (so wie hingegen die allermehrsten Insecten) einer Verwandlung unterzieht. §. 152. Der Aufenthalt dieser Thiere ist meist im Wasser: und zwar der bey weiten allermehr- sten ihrer im Ocean. Einige leben bloß unter der Erde: und viele ausschließlich im lebendigen Körper andrer Thiere, wie die Darmwürmer, Samenthierchen u. s. w. §. 153. Zur Selbsterhaltung dient vielen Thieren dieser Classe die ganz ausnehmende Stärke ihrer Reproductionskraft, und einige, wie z. B. der Kleisteraal, das Räderthier ꝛc. besitzen eine Art von Reviviscenz, wodurch sie gewissermaßen unzerstörbar scheinen.

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Dieses Werk stammt vom Projekt „Johann Friedrich Blumenbach – online“ der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Herstellung der Imagedateien des Quelldokuments durch die Utrecht University Library und die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena.

Anmerkungen zur Transkription:

Bei der Zeichenerkennung wurde nach dem von der Akademie gelieferten Dokument "Buchstabenmuster_Blumenbach.doc" modernisiert.

In Absprache mit der Akademie wurden die folgenden Aspekte der Vorlage nicht erfasst:

  • Bogensignaturen und Kustoden
  • Kolumnentitel
  • Auf Titelblättern wurde auf die Auszeichnung der Schriftgrößenunterscheide zugunsten der Identifizeriung von titleParts verzeichtet.
  • Keine Auszeichnung der Initialbuchstaben am Kapitelanfang.

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 6. Aufl. Göttingen, 1799, S. 403. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_naturgeschichte_1799/427>, abgerufen am 17.05.2022.