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Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 8. Aufl. Göttingen, 1807.

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28. Tatv. Armadill, Panzerthier, Gür-
telthier. (dasypus Linn.) Corpus testis
zonisque osseis
cataphractum; dentes pri-
mores
et laniarii nulli
.

1. Nouemcinctus. der Caschicame. Zonis dor-
salibus 9; palmis tetradactylis; plantis
pentadactylis.

v. Schreber tab. 74.

In Südamerica, bis an die magellanische
Straße. Baut unter die Erde, wird sehr kirre,
rollt sich bey Gefahr, so wie die Schuppen-
thiere und der Igel, kugelicht zusammen.



V. SOLIDVNGVLA.

Thiere mit Hufen. Ein einziges Ge-
schlecht von wenigen Gattungen.

29. Eqvvs. Pedes vngula indiuisa, cauda
setosa. Dentes
primores superiores 6.
obtuse truncati; inferiores 6. prominen-
tiores
: laniarii solitarii vtrinque remoti.

1. +. Caballus. das Pferd. (Fr. le cheval.
Engl. the horse.) E. cauda vndique setosa.

Ursprünglich wilde Pferde gibt es nicht
mehr, aber häufig und theils in großen Heerden
verwilderte; so z. B. in der Mongoley, vol-
lends aber in unermeßlicher Menge in Pa-
raguay, wohin die Pferde (so wie überhaupt
nach America) erst durch die Spanier überbracht
worden u. s. w. Unter den zahmen Pferde-

28. Tatv. Armadill, Panzerthier, Gür-
telthier. (dasypus Linn.) Corpus testis
zonisque osseis
cataphractum; dentes pri-
mores
et laniarii nulli
.

1. Nouemcinctus. der Caschicame. Zonis dor-
salibus 9; palmis tetradactylis; plantis
pentadactylis.

v. Schreber tab. 74.

In Südamerica, bis an die magellanische
Straße. Baut unter die Erde, wird sehr kirre,
rollt sich bey Gefahr, so wie die Schuppen-
thiere und der Igel, kugelicht zusammen.



V. SOLIDVNGVLA.

Thiere mit Hufen. Ein einziges Ge-
schlecht von wenigen Gattungen.

29. Eqvvs. Pedes vngula indiuisa, cauda
setosa. Dentes
primores superiores 6.
obtuse truncati; inferiores 6. prominen-
tiores
: laniarii solitarii vtrinque remoti.

1. †. Caballus. das Pferd. (Fr. le cheval.
Engl. the horse.) E. cauda vndique setosa.

Ursprünglich wilde Pferde gibt es nicht
mehr, aber häufig und theils in großen Heerden
verwilderte; so z. B. in der Mongoley, vol-
lends aber in unermeßlicher Menge in Pa-
raguay, wohin die Pferde (so wie überhaupt
nach America) erst durch die Spanier überbracht
worden u. s. w. Unter den zahmen Pferde-

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[109/0133] 28. Tatv. Armadill, Panzerthier, Gür- telthier. (dasypus Linn.) Corpus testis zonisque osseis cataphractum; dentes pri- mores et laniarii nulli. 1. Nouemcinctus. der Caschicame. Zonis dor- salibus 9; palmis tetradactylis; plantis pentadactylis. v. Schreber tab. 74. In Südamerica, bis an die magellanische Straße. Baut unter die Erde, wird sehr kirre, rollt sich bey Gefahr, so wie die Schuppen- thiere und der Igel, kugelicht zusammen. V. SOLIDVNGVLA. Thiere mit Hufen. Ein einziges Ge- schlecht von wenigen Gattungen. 29. Eqvvs. Pedes vngula indiuisa, cauda setosa. Dentes primores superiores 6. obtuse truncati; inferiores 6. prominen- tiores: laniarii solitarii vtrinque remoti. 1. †. Caballus. das Pferd. (Fr. le cheval. Engl. the horse.) E. cauda vndique setosa. Ursprünglich wilde Pferde gibt es nicht mehr, aber häufig und theils in großen Heerden verwilderte; so z. B. in der Mongoley, vol- lends aber in unermeßlicher Menge in Pa- raguay, wohin die Pferde (so wie überhaupt nach America) erst durch die Spanier überbracht worden u. s. w. Unter den zahmen Pferde-

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 8. Aufl. Göttingen, 1807, S. 109. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_naturgeschichte_1807/133>, abgerufen am 06.07.2022.