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Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 9. Aufl. Göttingen, 1814.

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Auf beyden indischen Halbinseln, auch auf den
Molucken; hat ein rundliches, ziemlich menschen-
ähnliches Gesicht und ungeheuer lange Arme,
und ist von schwärzlicher Farbe.

4. Sylunanus. der gemeine türkische Affe. S.
brachiis corpore breuioribus, natibus caluis,
capite subrotundo.

v. Schreber tab. 4.

In Nordafrica, Ostindien etc. Unter den un-
geschwänzten Affen der gemeinste und dauerhaf-
teste; der auch leicht in Europa Junge heckt; ist
sehr gelehrig etc. Ihm ähnelt der inuus (cyno-
cephalus
, Buffons magot) der auch gleiches
Vaterland, mit ihm hat. Einer von beyden ist
auch auf Gibraltar verwildert, und hat sich da
im Freyen fortgepflanzt.

b) Geschwänzte.

5. Rostrata. der langnasige Bantagan Affe, Kahau,
Bantagan, Bantanian, (Fr. le nasique, la
guenon a long nez
). S. cauda mediocri,
naso elongato, rostrato.

Abbild. n. h. Gegenst. tab. 13.

Auf den sundaischen Inseln. Eine simia die
nicht sima ist, sondern sich durch eine lange rüs-
selförmige Nase auffallend auszeichnet.

6. Silenus, der Bartaffe, Wanduru. S. cau-
data, barbata nigra, barba nigra prolixa
.

v. Schreber. tab. 11.

Auf Ceilan etc. Aeltere ganz kenntliche Abbil-
düngen*) dieses Affen sind durch Verschönerung

*) Ursprünglich in Bernb. von Breydenbach Reyß
in das gelobt Land. Mainz. 1486. Fol.

Auf beyden indischen Halbinseln, auch auf den
Molucken; hat ein rundliches, ziemlich menschen-
ähnliches Gesicht und ungeheuer lange Arme,
und ist von schwärzlicher Farbe.

4. Sylunanus. der gemeine türkische Affe. S.
brachiis corpore breuioribus, natibus caluis,
capite subrotundo.

v. Schreber tab. 4.

In Nordafrica, Ostindien ꝛc. Unter den un-
geschwänzten Affen der gemeinste und dauerhaf-
teste; der auch leicht in Europa Junge heckt; ist
sehr gelehrig ꝛc. Ihm ähnelt der inuus (cyno-
cephalus
, Buffons magot) der auch gleiches
Vaterland, mit ihm hat. Einer von beyden ist
auch auf Gibraltar verwildert, und hat sich da
im Freyen fortgepflanzt.

b) Geschwänzte.

5. Rostrata. der langnasige Bantagan Affe, Kahau,
Bantagan, Bantanian, (Fr. le nasique, la
guenon à long nez
). S. cauda mediocri,
naso elongato, rostrato.

Abbild. n. h. Gegenst. tab. 13.

Auf den sundaischen Inseln. Eine simia die
nicht sima ist, sondern sich durch eine lange rüs-
selförmige Nase auffallend auszeichnet.

6. Silenus, der Bartaffe, Wanduru. S. cau-
data, barbata nigra, barba nigra prolixa
.

v. Schreber. tab. 11.

Auf Ceilan ꝛc. Aeltere ganz kenntliche Abbil-
düngen*) dieses Affen sind durch Verschönerung

*) Ursprünglich in Bernb. von Breydenbach Reyß
in das gelobt Land. Mainz. 1486. Fol.
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[74/0092] Auf beyden indischen Halbinseln, auch auf den Molucken; hat ein rundliches, ziemlich menschen- ähnliches Gesicht und ungeheuer lange Arme, und ist von schwärzlicher Farbe. 4. Sylunanus. der gemeine türkische Affe. S. brachiis corpore breuioribus, natibus caluis, capite subrotundo. v. Schreber tab. 4. In Nordafrica, Ostindien ꝛc. Unter den un- geschwänzten Affen der gemeinste und dauerhaf- teste; der auch leicht in Europa Junge heckt; ist sehr gelehrig ꝛc. Ihm ähnelt der inuus (cyno- cephalus, Buffons magot) der auch gleiches Vaterland, mit ihm hat. Einer von beyden ist auch auf Gibraltar verwildert, und hat sich da im Freyen fortgepflanzt. b) Geschwänzte. 5. Rostrata. der langnasige Bantagan Affe, Kahau, Bantagan, Bantanian, (Fr. le nasique, la guenon à long nez). S. cauda mediocri, naso elongato, rostrato. Abbild. n. h. Gegenst. tab. 13. Auf den sundaischen Inseln. Eine simia die nicht sima ist, sondern sich durch eine lange rüs- selförmige Nase auffallend auszeichnet. 6. Silenus, der Bartaffe, Wanduru. S. cau- data, barbata nigra, barba nigra prolixa. v. Schreber. tab. 11. Auf Ceilan ꝛc. Aeltere ganz kenntliche Abbil- düngen *) dieses Affen sind durch Verschönerung *) Ursprünglich in Bernb. von Breydenbach Reyß in das gelobt Land. Mainz. 1486. Fol.

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Zitationshilfe: Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der Naturgeschichte. 9. Aufl. Göttingen, 1814, S. 74. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/blumenbach_naturgeschichte_1814/92>, abgerufen am 24.05.2022.