Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Die Grenzboten. Jg. 66, 1907, Drittes Vierteljahr.

Bild:
<< vorherige Seite
Maßgebliches und Unmaßgebliches

und hochschätzte, von Alexander Jung, ist nirgendwo die Rede. Aus der Fülle
geistvoller Briefe von Rosenkranz an diesen Freund, die ich der Güte von Fräulein
Ottilie Jung verdanke, wähle ich einen aus Berlin vom zweiten Ostermorgen 1849
aus, um einige für den Briefschreiber und seine Freundschaft mit A. Jung charak¬
teristische Stellen daraus mitzuteilen.

"Glauben Sie mir, ich bin nicht eher wieder glücklich, als bis ich wieder in
Königsberg meinen Studien leben kann. Oft ergreift mich eine unbestimmte Angst,
als könnte etwas dazwischen kommen, als sei es unmöglich, mit Frau und Kind,
Meubeln und Büchern, den großen Raum, der uns trennt, wieder zurückzulegen.
Oft denk ich daran, daß ich hier plötzlich sterben könnte. Oft steigen die trüben
Bilder neuer revolutionairer Zustände vor meinen Augen empor -- heftige Conflicte
zwischen den Kammern, zwischen Fürst und Volk, Staatsstreiche von Oben und von
Unten -- und ich bin auf Alles gefaßt. Was für einen Wechsel des Geschicks habe
ich nicht seit dreiviertel Jahren durchlebt!

Denk ich aber nach Königsberg zurück, so setz ich immer voraus, Sie dort
zu finden, Ihnen zu erzählen, was ich erfahren, mit Ihnen dies seltsame Menschen¬
leben durchzudenken und dem Walten der Idee in ihm auf die Spur zu kommen.
Ohne Sie, ohne unser contemplatives Stillleben -- ich allein am Landgraben --
ich ohne Sie in Sprechom, in der Wilkin -- oh Gott vom Gnadenthrone sieh
darein! Nein, nein, diesen Schmerz wird er uns, die wir ihn so unendlich lieben,
doch nicht auferlegen. In meinem letzten Brief schon deutet ich Ihnen an, wie
ich im Innersten all mein Leben Ihnen immer zum Genuß zurichten möchte --
und suchte Sie durch die Vorstellung zu erheitern, daß ich einen unermeßlichen
Stoff zur Verarbeitung mitbringe, der auch Ihren Gesichtskreis in neue Uner¬
meßlichkeiten erweitern muß. Daß ich jetzt in der Ersten Kammer bin, muß ich
doch auch als eine große Huld Gottes anerkennen.

Ich lerne doch dadurch die constitutionelle Regierungsform gründlich kennen.
Ich lerne alle die Männer kennen, die gegenwärtig in die Geschichte unseres Staates
eingreifen. Ich lerne mich immer mehr über mein eigenes kleines Schicksal erheben
und werde, in Ansehung meiner Selbstschätzung, noch demüthiger, noch uneitler, lerne
immer mehr nur der Wahrheit, Freiheit, Uneigennützigkeit die Ehre geben.
Nemesis -- im Guten, im Bösen, durch Glück und Unglück, durch Heben und
Stürzen, durch Leben und Tod -- sie läßt ihrer nicht spotten und geht als die
xroviäsutig. spsoig-lissiiua. bis durch die kleinsten Zufälle der Biographieen hindurch.
Meine gottesfürchtige Bewunderung der Geschichte wächst täglich.

Das Treiben ist sehr anstrengend für mich, fast noch mehr als im Ministerium,
wo es lageweise, wochenweise allerdings mich fast vernichtete. Die Sitzungen der
Kammern, der Abtheilungen, der Commissionen, der Fractionen nehmen den ganzen
Tag von Morgens 10 bis Abends 10 Uhr und ich lese kaum noch die Zeitung.
Ein Buch zu lesen ist unmöglich, denn die etwa noch freie Zeit leidet man ent¬
weder an Abspannung oder muß Briefe schreiben oder hat Besuch . . .

Alle Weltmenschen finden es unbegreiflich, aus einer Stellung zu gehen, wie
ich sie hatte, und tausend Thaler zu opfern, allein daran kehre ich mich nicht und
weiß, was ich will. Die Universität ist etwas viel Solideres, als ein heutiges
Ministerium . . .

Man sieht sich hier sehr wenig. Varnhagen, Hotho, Kugler könnten jetzt
ebensowohl in Amerika leben. Durch meine Abgeordnetenschaft bin ich mit vielen
neuen Bekanntschaften überhäuft -- und sogar Mitvorstand der Fraction des linken
Centrums (Rheinländer, Westphalen und Ost- und Westpreußen) geworden,
v. Wittgenstein ist der Präsident meiner Abtheilung."


Maßgebliches und Unmaßgebliches

und hochschätzte, von Alexander Jung, ist nirgendwo die Rede. Aus der Fülle
geistvoller Briefe von Rosenkranz an diesen Freund, die ich der Güte von Fräulein
Ottilie Jung verdanke, wähle ich einen aus Berlin vom zweiten Ostermorgen 1849
aus, um einige für den Briefschreiber und seine Freundschaft mit A. Jung charak¬
teristische Stellen daraus mitzuteilen.

„Glauben Sie mir, ich bin nicht eher wieder glücklich, als bis ich wieder in
Königsberg meinen Studien leben kann. Oft ergreift mich eine unbestimmte Angst,
als könnte etwas dazwischen kommen, als sei es unmöglich, mit Frau und Kind,
Meubeln und Büchern, den großen Raum, der uns trennt, wieder zurückzulegen.
Oft denk ich daran, daß ich hier plötzlich sterben könnte. Oft steigen die trüben
Bilder neuer revolutionairer Zustände vor meinen Augen empor — heftige Conflicte
zwischen den Kammern, zwischen Fürst und Volk, Staatsstreiche von Oben und von
Unten — und ich bin auf Alles gefaßt. Was für einen Wechsel des Geschicks habe
ich nicht seit dreiviertel Jahren durchlebt!

Denk ich aber nach Königsberg zurück, so setz ich immer voraus, Sie dort
zu finden, Ihnen zu erzählen, was ich erfahren, mit Ihnen dies seltsame Menschen¬
leben durchzudenken und dem Walten der Idee in ihm auf die Spur zu kommen.
Ohne Sie, ohne unser contemplatives Stillleben — ich allein am Landgraben —
ich ohne Sie in Sprechom, in der Wilkin — oh Gott vom Gnadenthrone sieh
darein! Nein, nein, diesen Schmerz wird er uns, die wir ihn so unendlich lieben,
doch nicht auferlegen. In meinem letzten Brief schon deutet ich Ihnen an, wie
ich im Innersten all mein Leben Ihnen immer zum Genuß zurichten möchte —
und suchte Sie durch die Vorstellung zu erheitern, daß ich einen unermeßlichen
Stoff zur Verarbeitung mitbringe, der auch Ihren Gesichtskreis in neue Uner¬
meßlichkeiten erweitern muß. Daß ich jetzt in der Ersten Kammer bin, muß ich
doch auch als eine große Huld Gottes anerkennen.

Ich lerne doch dadurch die constitutionelle Regierungsform gründlich kennen.
Ich lerne alle die Männer kennen, die gegenwärtig in die Geschichte unseres Staates
eingreifen. Ich lerne mich immer mehr über mein eigenes kleines Schicksal erheben
und werde, in Ansehung meiner Selbstschätzung, noch demüthiger, noch uneitler, lerne
immer mehr nur der Wahrheit, Freiheit, Uneigennützigkeit die Ehre geben.
Nemesis — im Guten, im Bösen, durch Glück und Unglück, durch Heben und
Stürzen, durch Leben und Tod — sie läßt ihrer nicht spotten und geht als die
xroviäsutig. spsoig-lissiiua. bis durch die kleinsten Zufälle der Biographieen hindurch.
Meine gottesfürchtige Bewunderung der Geschichte wächst täglich.

Das Treiben ist sehr anstrengend für mich, fast noch mehr als im Ministerium,
wo es lageweise, wochenweise allerdings mich fast vernichtete. Die Sitzungen der
Kammern, der Abtheilungen, der Commissionen, der Fractionen nehmen den ganzen
Tag von Morgens 10 bis Abends 10 Uhr und ich lese kaum noch die Zeitung.
Ein Buch zu lesen ist unmöglich, denn die etwa noch freie Zeit leidet man ent¬
weder an Abspannung oder muß Briefe schreiben oder hat Besuch . . .

Alle Weltmenschen finden es unbegreiflich, aus einer Stellung zu gehen, wie
ich sie hatte, und tausend Thaler zu opfern, allein daran kehre ich mich nicht und
weiß, was ich will. Die Universität ist etwas viel Solideres, als ein heutiges
Ministerium . . .

Man sieht sich hier sehr wenig. Varnhagen, Hotho, Kugler könnten jetzt
ebensowohl in Amerika leben. Durch meine Abgeordnetenschaft bin ich mit vielen
neuen Bekanntschaften überhäuft — und sogar Mitvorstand der Fraction des linken
Centrums (Rheinländer, Westphalen und Ost- und Westpreußen) geworden,
v. Wittgenstein ist der Präsident meiner Abtheilung."


<TEI>
  <text>
    <body>
      <div>
        <div n="1">
          <div n="2">
            <pb facs="#f0223" corresp="http://brema.suub.uni-bremen.de/grenzboten/periodical/pageview/302925"/>
            <fw type="header" place="top"> Maßgebliches und Unmaßgebliches</fw><lb/>
            <p xml:id="ID_952" prev="#ID_951"> und hochschätzte, von Alexander Jung, ist nirgendwo die Rede. Aus der Fülle<lb/>
geistvoller Briefe von Rosenkranz an diesen Freund, die ich der Güte von Fräulein<lb/>
Ottilie Jung verdanke, wähle ich einen aus Berlin vom zweiten Ostermorgen 1849<lb/>
aus, um einige für den Briefschreiber und seine Freundschaft mit A. Jung charak¬<lb/>
teristische Stellen daraus mitzuteilen.</p><lb/>
            <p xml:id="ID_953"> &#x201E;Glauben Sie mir, ich bin nicht eher wieder glücklich, als bis ich wieder in<lb/>
Königsberg meinen Studien leben kann. Oft ergreift mich eine unbestimmte Angst,<lb/>
als könnte etwas dazwischen kommen, als sei es unmöglich, mit Frau und Kind,<lb/>
Meubeln und Büchern, den großen Raum, der uns trennt, wieder zurückzulegen.<lb/>
Oft denk ich daran, daß ich hier plötzlich sterben könnte. Oft steigen die trüben<lb/>
Bilder neuer revolutionairer Zustände vor meinen Augen empor &#x2014; heftige Conflicte<lb/>
zwischen den Kammern, zwischen Fürst und Volk, Staatsstreiche von Oben und von<lb/>
Unten &#x2014; und ich bin auf Alles gefaßt. Was für einen Wechsel des Geschicks habe<lb/>
ich nicht seit dreiviertel Jahren durchlebt!</p><lb/>
            <p xml:id="ID_954"> Denk ich aber nach Königsberg zurück, so setz ich immer voraus, Sie dort<lb/>
zu finden, Ihnen zu erzählen, was ich erfahren, mit Ihnen dies seltsame Menschen¬<lb/>
leben durchzudenken und dem Walten der Idee in ihm auf die Spur zu kommen.<lb/>
Ohne Sie, ohne unser contemplatives Stillleben &#x2014; ich allein am Landgraben &#x2014;<lb/>
ich ohne Sie in Sprechom, in der Wilkin &#x2014; oh Gott vom Gnadenthrone sieh<lb/>
darein! Nein, nein, diesen Schmerz wird er uns, die wir ihn so unendlich lieben,<lb/>
doch nicht auferlegen. In meinem letzten Brief schon deutet ich Ihnen an, wie<lb/>
ich im Innersten all mein Leben Ihnen immer zum Genuß zurichten möchte &#x2014;<lb/>
und suchte Sie durch die Vorstellung zu erheitern, daß ich einen unermeßlichen<lb/>
Stoff zur Verarbeitung mitbringe, der auch Ihren Gesichtskreis in neue Uner¬<lb/>
meßlichkeiten erweitern muß. Daß ich jetzt in der Ersten Kammer bin, muß ich<lb/>
doch auch als eine große Huld Gottes anerkennen.</p><lb/>
            <p xml:id="ID_955"> Ich lerne doch dadurch die constitutionelle Regierungsform gründlich kennen.<lb/>
Ich lerne alle die Männer kennen, die gegenwärtig in die Geschichte unseres Staates<lb/>
eingreifen. Ich lerne mich immer mehr über mein eigenes kleines Schicksal erheben<lb/>
und werde, in Ansehung meiner Selbstschätzung, noch demüthiger, noch uneitler, lerne<lb/>
immer mehr nur der Wahrheit, Freiheit, Uneigennützigkeit die Ehre geben.<lb/>
Nemesis &#x2014; im Guten, im Bösen, durch Glück und Unglück, durch Heben und<lb/>
Stürzen, durch Leben und Tod &#x2014; sie läßt ihrer nicht spotten und geht als die<lb/>
xroviäsutig. spsoig-lissiiua. bis durch die kleinsten Zufälle der Biographieen hindurch.<lb/>
Meine gottesfürchtige Bewunderung der Geschichte wächst täglich.</p><lb/>
            <p xml:id="ID_956"> Das Treiben ist sehr anstrengend für mich, fast noch mehr als im Ministerium,<lb/>
wo es lageweise, wochenweise allerdings mich fast vernichtete. Die Sitzungen der<lb/>
Kammern, der Abtheilungen, der Commissionen, der Fractionen nehmen den ganzen<lb/>
Tag von Morgens 10 bis Abends 10 Uhr und ich lese kaum noch die Zeitung.<lb/>
Ein Buch zu lesen ist unmöglich, denn die etwa noch freie Zeit leidet man ent¬<lb/>
weder an Abspannung oder muß Briefe schreiben oder hat Besuch . . .</p><lb/>
            <p xml:id="ID_957"> Alle Weltmenschen finden es unbegreiflich, aus einer Stellung zu gehen, wie<lb/>
ich sie hatte, und tausend Thaler zu opfern, allein daran kehre ich mich nicht und<lb/>
weiß, was ich will. Die Universität ist etwas viel Solideres, als ein heutiges<lb/>
Ministerium . . .</p><lb/>
            <p xml:id="ID_958"> Man sieht sich hier sehr wenig. Varnhagen, Hotho, Kugler könnten jetzt<lb/>
ebensowohl in Amerika leben. Durch meine Abgeordnetenschaft bin ich mit vielen<lb/>
neuen Bekanntschaften überhäuft &#x2014; und sogar Mitvorstand der Fraction des linken<lb/>
Centrums (Rheinländer, Westphalen und Ost- und Westpreußen) geworden,<lb/>
v. Wittgenstein ist der Präsident meiner Abtheilung."</p><lb/>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[0223] Maßgebliches und Unmaßgebliches und hochschätzte, von Alexander Jung, ist nirgendwo die Rede. Aus der Fülle geistvoller Briefe von Rosenkranz an diesen Freund, die ich der Güte von Fräulein Ottilie Jung verdanke, wähle ich einen aus Berlin vom zweiten Ostermorgen 1849 aus, um einige für den Briefschreiber und seine Freundschaft mit A. Jung charak¬ teristische Stellen daraus mitzuteilen. „Glauben Sie mir, ich bin nicht eher wieder glücklich, als bis ich wieder in Königsberg meinen Studien leben kann. Oft ergreift mich eine unbestimmte Angst, als könnte etwas dazwischen kommen, als sei es unmöglich, mit Frau und Kind, Meubeln und Büchern, den großen Raum, der uns trennt, wieder zurückzulegen. Oft denk ich daran, daß ich hier plötzlich sterben könnte. Oft steigen die trüben Bilder neuer revolutionairer Zustände vor meinen Augen empor — heftige Conflicte zwischen den Kammern, zwischen Fürst und Volk, Staatsstreiche von Oben und von Unten — und ich bin auf Alles gefaßt. Was für einen Wechsel des Geschicks habe ich nicht seit dreiviertel Jahren durchlebt! Denk ich aber nach Königsberg zurück, so setz ich immer voraus, Sie dort zu finden, Ihnen zu erzählen, was ich erfahren, mit Ihnen dies seltsame Menschen¬ leben durchzudenken und dem Walten der Idee in ihm auf die Spur zu kommen. Ohne Sie, ohne unser contemplatives Stillleben — ich allein am Landgraben — ich ohne Sie in Sprechom, in der Wilkin — oh Gott vom Gnadenthrone sieh darein! Nein, nein, diesen Schmerz wird er uns, die wir ihn so unendlich lieben, doch nicht auferlegen. In meinem letzten Brief schon deutet ich Ihnen an, wie ich im Innersten all mein Leben Ihnen immer zum Genuß zurichten möchte — und suchte Sie durch die Vorstellung zu erheitern, daß ich einen unermeßlichen Stoff zur Verarbeitung mitbringe, der auch Ihren Gesichtskreis in neue Uner¬ meßlichkeiten erweitern muß. Daß ich jetzt in der Ersten Kammer bin, muß ich doch auch als eine große Huld Gottes anerkennen. Ich lerne doch dadurch die constitutionelle Regierungsform gründlich kennen. Ich lerne alle die Männer kennen, die gegenwärtig in die Geschichte unseres Staates eingreifen. Ich lerne mich immer mehr über mein eigenes kleines Schicksal erheben und werde, in Ansehung meiner Selbstschätzung, noch demüthiger, noch uneitler, lerne immer mehr nur der Wahrheit, Freiheit, Uneigennützigkeit die Ehre geben. Nemesis — im Guten, im Bösen, durch Glück und Unglück, durch Heben und Stürzen, durch Leben und Tod — sie läßt ihrer nicht spotten und geht als die xroviäsutig. spsoig-lissiiua. bis durch die kleinsten Zufälle der Biographieen hindurch. Meine gottesfürchtige Bewunderung der Geschichte wächst täglich. Das Treiben ist sehr anstrengend für mich, fast noch mehr als im Ministerium, wo es lageweise, wochenweise allerdings mich fast vernichtete. Die Sitzungen der Kammern, der Abtheilungen, der Commissionen, der Fractionen nehmen den ganzen Tag von Morgens 10 bis Abends 10 Uhr und ich lese kaum noch die Zeitung. Ein Buch zu lesen ist unmöglich, denn die etwa noch freie Zeit leidet man ent¬ weder an Abspannung oder muß Briefe schreiben oder hat Besuch . . . Alle Weltmenschen finden es unbegreiflich, aus einer Stellung zu gehen, wie ich sie hatte, und tausend Thaler zu opfern, allein daran kehre ich mich nicht und weiß, was ich will. Die Universität ist etwas viel Solideres, als ein heutiges Ministerium . . . Man sieht sich hier sehr wenig. Varnhagen, Hotho, Kugler könnten jetzt ebensowohl in Amerika leben. Durch meine Abgeordnetenschaft bin ich mit vielen neuen Bekanntschaften überhäuft — und sogar Mitvorstand der Fraction des linken Centrums (Rheinländer, Westphalen und Ost- und Westpreußen) geworden, v. Wittgenstein ist der Präsident meiner Abtheilung."

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Staats- und Universitätsbibliothek (SuUB) Bremen: Bereitstellung der Texttranskription.
Kay-Michael Würzner: Bearbeitung der digitalen Edition.

Weitere Informationen:

Verfahren der Texterfassung: OCR mit Nachkorrektur.

Bogensignaturen: gekennzeichnet;Druckfehler: ignoriert;fremdsprachliches Material: nicht gekennzeichnet;Geminations-/Abkürzungsstriche: wie Vorlage;Hervorhebungen (Antiqua, Sperrschrift, Kursive etc.): nicht ausgezeichnet;i/j in Fraktur: wie Vorlage;I/J in Fraktur: wie Vorlage;Kolumnentitel: gekennzeichnet;Kustoden: gekennzeichnet;langes s (ſ): als s transkribiert;Normalisierungen: stillschweigend;rundes r (&#xa75b;): als r/et transkribiert;Seitenumbrüche markiert: ja;Silbentrennung: wie Vorlage;u/v bzw. U/V: wie Vorlage;Vokale mit übergest. e: als ä/ö/ü transkribiert;Vollständigkeit: vollständig erfasst;Zeichensetzung: wie Vorlage;Zeilenumbrüche markiert: ja;

Nachkorrektur erfolgte automatisch.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: https://www.deutschestextarchiv.de/grenzboten_341885_302701
URL zu dieser Seite: https://www.deutschestextarchiv.de/grenzboten_341885_302701/223
Zitationshilfe: Die Grenzboten. Jg. 66, 1907, Drittes Vierteljahr, S. . In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/grenzboten_341885_302701/223>, abgerufen am 22.05.2024.