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Gundling, Nicolaus Hieronymus: Discovrs über Weyl. Herrn D. Io. Franc. Bvddei [...] Philosophiæ Practicæ Part. III. Die Politic. Frankfurt (Main) u. a., 1733.

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status circa poenas & praemia.
Respond. Alles mit Maaß. Bisweilen hat einer kein Geld, aber doch
meriten, und ein veritables point d'honneur, da hilfft die Ehre nichts,
und thut der Princeps nicht wohl, wenn er einen solchen ein Ordens-
Band oder Gnaden-Creutz giebet. Es muß einer haben de quoi, daß
er auch kan die Ehre mainteniren. In Democratien gehet es noch eher
an, daß die Leute arm seyn, und doch Ehren-Stellen haben. Denn
haben sie nichts im Vermögen, so versorgt man sie ex publico; das
publicum läst sie begraben; stattet ihre Töchter aus. Dergleichen
Exempel man beym Cornelio Nepote finden kan. Aber in der Monar-
chie
ist es absurd, wenn man einem will eine Charge geben, und er kan
sie nicht souteniren. Der Herr hat einen eclat, seine Ministres auch,
und muß also da einer auch können mitmachen. Einen solchen muß ein
grosser Herr erst suchen reich zu machen, wozu allerhand Gelegenheit
sich finden; will er es nicht thun ex fisco, so kan es schon auf andere Art
geschehen. Besser aber ist es, wenn der Herr gar nichts darff geben.
Der Pabst giebet auch praemia, aber Todten-Knochen, Reliquien, wel-
che er gnug haben kan, und erzehlet Burnet in seiner Reise-Beschrei-
bung nach Italien, daß in Rom so viele begraben, welche er dazu
brauchte; Oder er giebt einen ein Agnus Dei, welches er mit seiner ei-
genen Hand geweyhet. Man siehet also leicht, daß es ein grosser error
politicus,
wenn die dignitates vilesciren, weil er alsdenn kein ander Mit-
tel hat, als Geld. Will er kein Geld geben, und gar keine praemia, so
wird auch kein Mensch suchen, was zu unternehmen; denn wer meriten
haben will, muß allen plaissir entsagen; wenn andere tantzen, muß er im
Cabinet sitzen; wenn andere essen und trincken, muß er campiren; Also
muß es auch recompensiret werden. Daß es nicht angehe, alles mit
Gelde zu recompensiren, kan man bey der Königin Christina sehen, wel-
che durch ihre nimiam profusionem verursachet, daß das Schwedische
Reich so in Abnahme gerathen: denn nach der Zeit haben sie vieles müs-
sen wieder retrahiren ad dominum, unter Carolo Gustavo, Carolo XI. und
Carolo XII. Hinc totius Sueciae odium. Die Königin Christina hat alle
Leute, so merita gehabt, recompensiret, da sie es doch nur bey solchen
thun sollen, die etwas eclatantes gethan. Der König in Spanien Phi-
lippus II.
hat die Familien, deren Vorfahren grosse Thaten gethan,
tractiret, und an seiner Tafel speisen lassen, welches was grosses war,
als die Grafen von Salina hat er am heil. drey Königs-Tage tractiret,
die Familie, die Moya am St. Lucas-Tag, welche auch die güldenen
Becher bekommen, woraus der König getruncken. Es ist in der That
ein grosser recompens, wenn meinen Kindern und Nachkommen gutes

geschie-
E e

ſtatus circa pœnas & præmia.
Reſpond. Alles mit Maaß. Bisweilen hat einer kein Geld, aber doch
meriten, und ein veritables point d’honneur, da hilfft die Ehre nichts,
und thut der Princeps nicht wohl, wenn er einen ſolchen ein Ordens-
Band oder Gnaden-Creutz giebet. Es muß einer haben de quoi, daß
er auch kan die Ehre mainteniren. In Democratien gehet es noch eher
an, daß die Leute arm ſeyn, und doch Ehren-Stellen haben. Denn
haben ſie nichts im Vermoͤgen, ſo verſorgt man ſie ex publico; das
publicum laͤſt ſie begraben; ſtattet ihre Toͤchter aus. Dergleichen
Exempel man beym Cornelio Nepote finden kan. Aber in der Monar-
chie
iſt es abſurd, wenn man einem will eine Charge geben, und er kan
ſie nicht ſouteniren. Der Herr hat einen eclat, ſeine Miniſtres auch,
und muß alſo da einer auch koͤnnen mitmachen. Einen ſolchen muß ein
groſſer Herr erſt ſuchen reich zu machen, wozu allerhand Gelegenheit
ſich finden; will er es nicht thun ex fiſco, ſo kan es ſchon auf andere Art
geſchehen. Beſſer aber iſt es, wenn der Herr gar nichts darff geben.
Der Pabſt giebet auch præmia, aber Todten-Knochen, Reliquien, wel-
che er gnug haben kan, und erzehlet Burnet in ſeiner Reiſe-Beſchrei-
bung nach Italien, daß in Rom ſo viele begraben, welche er dazu
brauchte; Oder er giebt einen ein Agnus Dei, welches er mit ſeiner ei-
genen Hand geweyhet. Man ſiehet alſo leicht, daß es ein groſſer error
politicus,
wenn die dignitates vileſciren, weil er alsdenn kein ander Mit-
tel hat, als Geld. Will er kein Geld geben, und gar keine præmia, ſo
wird auch kein Menſch ſuchen, was zu unternehmen; denn wer meriten
haben will, muß allen plaiſſir entſagen; wenn andere tantzen, muß er im
Cabinet ſitzen; wenn andere eſſen und trincken, muß er campiren; Alſo
muß es auch recompenſiret werden. Daß es nicht angehe, alles mit
Gelde zu recompenſiren, kan man bey der Koͤnigin Chriſtina ſehen, wel-
che durch ihre nimiam profuſionem verurſachet, daß das Schwediſche
Reich ſo in Abnahme gerathen: denn nach der Zeit haben ſie vieles muͤſ-
ſen wieder retrahiren ad dominum, unter Carolo Guſtavo, Carolo XI. und
Carolo XII. Hinc totius Sueciæ odium. Die Koͤnigin Chriſtina hat alle
Leute, ſo merita gehabt, recompenſiret, da ſie es doch nur bey ſolchen
thun ſollen, die etwas eclatantes gethan. Der Koͤnig in Spanien Phi-
lippus II.
hat die Familien, deren Vorfahren groſſe Thaten gethan,
tractiret, und an ſeiner Tafel ſpeiſen laſſen, welches was groſſes war,
als die Grafen von Salina hat er am heil. drey Koͤnigs-Tage tractiret,
die Familie, die Moya am St. Lucas-Tag, welche auch die guͤldenen
Becher bekommen, woraus der Koͤnig getruncken. Es iſt in der That
ein groſſer recompens, wenn meinen Kindern und Nachkommen gutes

geſchie-
E e
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[217/0237] ſtatus circa pœnas & præmia. Reſpond. Alles mit Maaß. Bisweilen hat einer kein Geld, aber doch meriten, und ein veritables point d’honneur, da hilfft die Ehre nichts, und thut der Princeps nicht wohl, wenn er einen ſolchen ein Ordens- Band oder Gnaden-Creutz giebet. Es muß einer haben de quoi, daß er auch kan die Ehre mainteniren. In Democratien gehet es noch eher an, daß die Leute arm ſeyn, und doch Ehren-Stellen haben. Denn haben ſie nichts im Vermoͤgen, ſo verſorgt man ſie ex publico; das publicum laͤſt ſie begraben; ſtattet ihre Toͤchter aus. Dergleichen Exempel man beym Cornelio Nepote finden kan. Aber in der Monar- chie iſt es abſurd, wenn man einem will eine Charge geben, und er kan ſie nicht ſouteniren. Der Herr hat einen eclat, ſeine Miniſtres auch, und muß alſo da einer auch koͤnnen mitmachen. Einen ſolchen muß ein groſſer Herr erſt ſuchen reich zu machen, wozu allerhand Gelegenheit ſich finden; will er es nicht thun ex fiſco, ſo kan es ſchon auf andere Art geſchehen. Beſſer aber iſt es, wenn der Herr gar nichts darff geben. Der Pabſt giebet auch præmia, aber Todten-Knochen, Reliquien, wel- che er gnug haben kan, und erzehlet Burnet in ſeiner Reiſe-Beſchrei- bung nach Italien, daß in Rom ſo viele begraben, welche er dazu brauchte; Oder er giebt einen ein Agnus Dei, welches er mit ſeiner ei- genen Hand geweyhet. Man ſiehet alſo leicht, daß es ein groſſer error politicus, wenn die dignitates vileſciren, weil er alsdenn kein ander Mit- tel hat, als Geld. Will er kein Geld geben, und gar keine præmia, ſo wird auch kein Menſch ſuchen, was zu unternehmen; denn wer meriten haben will, muß allen plaiſſir entſagen; wenn andere tantzen, muß er im Cabinet ſitzen; wenn andere eſſen und trincken, muß er campiren; Alſo muß es auch recompenſiret werden. Daß es nicht angehe, alles mit Gelde zu recompenſiren, kan man bey der Koͤnigin Chriſtina ſehen, wel- che durch ihre nimiam profuſionem verurſachet, daß das Schwediſche Reich ſo in Abnahme gerathen: denn nach der Zeit haben ſie vieles muͤſ- ſen wieder retrahiren ad dominum, unter Carolo Guſtavo, Carolo XI. und Carolo XII. Hinc totius Sueciæ odium. Die Koͤnigin Chriſtina hat alle Leute, ſo merita gehabt, recompenſiret, da ſie es doch nur bey ſolchen thun ſollen, die etwas eclatantes gethan. Der Koͤnig in Spanien Phi- lippus II. hat die Familien, deren Vorfahren groſſe Thaten gethan, tractiret, und an ſeiner Tafel ſpeiſen laſſen, welches was groſſes war, als die Grafen von Salina hat er am heil. drey Koͤnigs-Tage tractiret, die Familie, die Moya am St. Lucas-Tag, welche auch die guͤldenen Becher bekommen, woraus der Koͤnig getruncken. Es iſt in der That ein groſſer recompens, wenn meinen Kindern und Nachkommen gutes geſchie- E e

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Zitationshilfe: Gundling, Nicolaus Hieronymus: Discovrs über Weyl. Herrn D. Io. Franc. Bvddei [...] Philosophiæ Practicæ Part. III. Die Politic. Frankfurt (Main) u. a., 1733, S. 217. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/gundling_discours_1733/237>, abgerufen am 13.06.2024.