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Gundling, Nicolaus Hieronymus: Discovrs über Weyl. Herrn D. Io. Franc. Bvddei [...] Philosophiæ Practicæ Part. III. Die Politic. Frankfurt (Main) u. a., 1733.

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Cap. I. De Natura
richt finden kan, in des Siegism. von Bircken Ehren-Spiegel des Hau-
ses Oestreich. Wer temperans ist, dem gehen alle actiones besser von
statten. Die temperantia aber gehet nur auf mich, nicht auf andere
Leute. Hingegen aequitas zeiget an, daß ich mir nicht mehr tribuiren soll-
te, als andern Leuten: deßwegen distinguiret sich die gantze Ethic, in Tem-
perantiam & aequitatem.
Die aequitas war bey dem Schalcks-Knecht
nicht, er hätte sollen dencken, was du willt, daß dir die Leute thun sollen,
das thue ihnen auch. Auch bey einem thörichten Menschen muß man
aequitatem gebrauchen, denn ein jeder Mensch hat was weises, und was
thörichtes an sich, wie Böckler in einem Tractat von der Weißheit und
Thorheit gewiesen. Also, wenn ich einen Menschen vor mir habe, der
banquerout worden, soll ich da gegen denselben crudelis seyn? Sagt ei-
ner, ich will ihn lassen zu Tode hungern. Da siehet man eben, daß
keine Vernunfft in seinem Hertzen ist. Wenn ich nun aber auch justus,
honestus,
hätte abundantiam amoris bey mir, welche sich diffundirte ad
alios,
ich wäre auch temperans, so bin ich doch noch nicht vollkommen;
auch nur vernünfftiger Weise davon zu reden. Es wird noch etwas
mehreres erfordert. Das nennet der Herr Thomasius, und andere, die
seinen principiis folgen, decorum, weil aber das Wort decorum vielen
aequivocationibus unterworffen, so nennen wir es prudentiam. Prudentia
also erfordert was mehreres. Der Diogenes und alle Philosophi, Cyni-
ci, qui alias erant rigidissimi virtutis custodes,
haben sich wohl wenig aesti-
me
erworben. Publice enim concumbebant cum uxoribus, & ventrem
in publico exonerabant. vid. Mr. de la Motte le Vayer de la Vertu des
Payens,
welches ein unvergleichliches Buch, daraus man die Historie derer
alten Philosophorum accurat lernen kan. Dieser schreibet von denen
Cynicis, daß sie so raisoniret: was einmahl erlaubet sey, das sey erlau-
bet. Aber woher kommt es, daß man von dieser Philosophie so ver-
ächtlich gesprochen? Gewiß von nichts anders, als weil sie nicht pruden-
tes
gewesen. Hingegen die Stoici ohnerachtet sie keine anderen Regeln der
Tugend gehabt, als jene, werden doch gerühmt, weil sie prudentes wa-
ren. Sie wusten sich durch ihre Tugend angenehm zu machen, und den
contemtum abzulehnen. Hieraus kan man sehen, was prudentia thun
kan. Man findet viel Leute, welche fromm leben; aber sie wissen die
Kunst nicht, sich vor ihren Feinden zu hüten, sie wissen ihr äusserlich
Glück nicht in der Welt zu machen, es fehlet ihnen an Klugheit, daher
lamentiren sie. Dicis: Wenn ich nur mein Glück im Himmel mache?
Ja, wenn ich schon droben wäre, so aber muß ich in der Welt viertzig,
funfftzig Jahr herum wandern; Daher wenn mir einer vorkommt ein

Passa-

Cap. I. De Natura
richt finden kan, in des Siegism. von Bircken Ehren-Spiegel des Hau-
ſes Oeſtreich. Wer temperans iſt, dem gehen alle actiones beſſer von
ſtatten. Die temperantia aber gehet nur auf mich, nicht auf andere
Leute. Hingegen æquitas zeiget an, daß ich mir nicht mehr tribuiren ſoll-
te, als andern Leuten: deßwegen diſtinguiret ſich die gantze Ethic, in Tem-
perantiam & æquitatem.
Die æquitas war bey dem Schalcks-Knecht
nicht, er haͤtte ſollen dencken, was du willt, daß dir die Leute thun ſollen,
das thue ihnen auch. Auch bey einem thoͤrichten Menſchen muß man
æquitatem gebrauchen, denn ein jeder Menſch hat was weiſes, und was
thoͤrichtes an ſich, wie Boͤckler in einem Tractat von der Weißheit und
Thorheit gewieſen. Alſo, wenn ich einen Menſchen vor mir habe, der
banquerout worden, ſoll ich da gegen denſelben crudelis ſeyn? Sagt ei-
ner, ich will ihn laſſen zu Tode hungern. Da ſiehet man eben, daß
keine Vernunfft in ſeinem Hertzen iſt. Wenn ich nun aber auch juſtus,
honeſtus,
haͤtte abundantiam amoris bey mir, welche ſich diffundirte ad
alios,
ich waͤre auch temperans, ſo bin ich doch noch nicht vollkommen;
auch nur vernuͤnfftiger Weiſe davon zu reden. Es wird noch etwas
mehreres erfordert. Das nennet der Herr Thomaſius, und andere, die
ſeinen principiis folgen, decorum, weil aber das Wort decorum vielen
æquivocationibus unterworffen, ſo nennen wir es prudentiam. Prudentia
alſo erfordert was mehreres. Der Diogenes und alle Philoſophi, Cyni-
ci, qui alias erant rigidiſſimi virtutis cuſtodes,
haben ſich wohl wenig æſti-
me
erworben. Publice enim concumbebant cum uxoribus, & ventrem
in publico exonerabant. vid. Mr. de la Motte le Vayer de la Vertu des
Payens,
welches ein unvergleichliches Buch, daraus man die Hiſtorie derer
alten Philoſophorum accurat lernen kan. Dieſer ſchreibet von denen
Cynicis, daß ſie ſo raiſoniret: was einmahl erlaubet ſey, das ſey erlau-
bet. Aber woher kommt es, daß man von dieſer Philoſophie ſo ver-
aͤchtlich geſprochen? Gewiß von nichts anders, als weil ſie nicht pruden-
tes
geweſen. Hingegen die Stoici ohnerachtet ſie keine anderen Regeln der
Tugend gehabt, als jene, werden doch geruͤhmt, weil ſie prudentes wa-
ren. Sie wuſten ſich durch ihre Tugend angenehm zu machen, und den
contemtum abzulehnen. Hieraus kan man ſehen, was prudentia thun
kan. Man findet viel Leute, welche fromm leben; aber ſie wiſſen die
Kunſt nicht, ſich vor ihren Feinden zu huͤten, ſie wiſſen ihr aͤuſſerlich
Gluͤck nicht in der Welt zu machen, es fehlet ihnen an Klugheit, daher
lamentiren ſie. Dicis: Wenn ich nur mein Gluͤck im Himmel mache?
Ja, wenn ich ſchon droben waͤre, ſo aber muß ich in der Welt viertzig,
funfftzig Jahr herum wandern; Daher wenn mir einer vorkommt ein

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[14/0034] Cap. I. De Natura richt finden kan, in des Siegism. von Bircken Ehren-Spiegel des Hau- ſes Oeſtreich. Wer temperans iſt, dem gehen alle actiones beſſer von ſtatten. Die temperantia aber gehet nur auf mich, nicht auf andere Leute. Hingegen æquitas zeiget an, daß ich mir nicht mehr tribuiren ſoll- te, als andern Leuten: deßwegen diſtinguiret ſich die gantze Ethic, in Tem- perantiam & æquitatem. Die æquitas war bey dem Schalcks-Knecht nicht, er haͤtte ſollen dencken, was du willt, daß dir die Leute thun ſollen, das thue ihnen auch. Auch bey einem thoͤrichten Menſchen muß man æquitatem gebrauchen, denn ein jeder Menſch hat was weiſes, und was thoͤrichtes an ſich, wie Boͤckler in einem Tractat von der Weißheit und Thorheit gewieſen. Alſo, wenn ich einen Menſchen vor mir habe, der banquerout worden, ſoll ich da gegen denſelben crudelis ſeyn? Sagt ei- ner, ich will ihn laſſen zu Tode hungern. Da ſiehet man eben, daß keine Vernunfft in ſeinem Hertzen iſt. Wenn ich nun aber auch juſtus, honeſtus, haͤtte abundantiam amoris bey mir, welche ſich diffundirte ad alios, ich waͤre auch temperans, ſo bin ich doch noch nicht vollkommen; auch nur vernuͤnfftiger Weiſe davon zu reden. Es wird noch etwas mehreres erfordert. Das nennet der Herr Thomaſius, und andere, die ſeinen principiis folgen, decorum, weil aber das Wort decorum vielen æquivocationibus unterworffen, ſo nennen wir es prudentiam. Prudentia alſo erfordert was mehreres. Der Diogenes und alle Philoſophi, Cyni- ci, qui alias erant rigidiſſimi virtutis cuſtodes, haben ſich wohl wenig æſti- me erworben. Publice enim concumbebant cum uxoribus, & ventrem in publico exonerabant. vid. Mr. de la Motte le Vayer de la Vertu des Payens, welches ein unvergleichliches Buch, daraus man die Hiſtorie derer alten Philoſophorum accurat lernen kan. Dieſer ſchreibet von denen Cynicis, daß ſie ſo raiſoniret: was einmahl erlaubet ſey, das ſey erlau- bet. Aber woher kommt es, daß man von dieſer Philoſophie ſo ver- aͤchtlich geſprochen? Gewiß von nichts anders, als weil ſie nicht pruden- tes geweſen. Hingegen die Stoici ohnerachtet ſie keine anderen Regeln der Tugend gehabt, als jene, werden doch geruͤhmt, weil ſie prudentes wa- ren. Sie wuſten ſich durch ihre Tugend angenehm zu machen, und den contemtum abzulehnen. Hieraus kan man ſehen, was prudentia thun kan. Man findet viel Leute, welche fromm leben; aber ſie wiſſen die Kunſt nicht, ſich vor ihren Feinden zu huͤten, ſie wiſſen ihr aͤuſſerlich Gluͤck nicht in der Welt zu machen, es fehlet ihnen an Klugheit, daher lamentiren ſie. Dicis: Wenn ich nur mein Gluͤck im Himmel mache? Ja, wenn ich ſchon droben waͤre, ſo aber muß ich in der Welt viertzig, funfftzig Jahr herum wandern; Daher wenn mir einer vorkommt ein Paſſa-

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Zitationshilfe: Gundling, Nicolaus Hieronymus: Discovrs über Weyl. Herrn D. Io. Franc. Bvddei [...] Philosophiæ Practicæ Part. III. Die Politic. Frankfurt (Main) u. a., 1733, S. 14. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/gundling_discours_1733/34>, abgerufen am 22.04.2024.