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[Herwegh, Georg]: Gedichte eines Lebendigen. Bd. 1. Zürich u. a., 1841.

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An den König von Preußen.

Einst hat ein bessrer Mann gewagt,
Mit seinem Lied vor Dich zu treten;
Du kennst Ihn, der so unverzagt
Die Tyrannei bei Dir verklagt
Und Dich um Deinen Schutz gebeten,
Um Schutz für jenes arme Land,
Das blutend vor dem Himmel stand
Und keine, keine Hülfe fand,
Als die Verzweiflung der Poeten.
An den König von Preußen.

Einſt hat ein beſſrer Mann gewagt,
Mit ſeinem Lied vor Dich zu treten;
Du kennſt Ihn, der ſo unverzagt
Die Tyrannei bei Dir verklagt
Und Dich um Deinen Schutz gebeten,
Um Schutz für jenes arme Land,
Das blutend vor dem Himmel ſtand
Und keine, keine Hülfe fand,
Als die Verzweiflung der Poeten.
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[[120]/0126] An den König von Preußen. Einſt hat ein beſſrer Mann gewagt, Mit ſeinem Lied vor Dich zu treten; Du kennſt Ihn, der ſo unverzagt Die Tyrannei bei Dir verklagt Und Dich um Deinen Schutz gebeten, Um Schutz für jenes arme Land, Das blutend vor dem Himmel ſtand Und keine, keine Hülfe fand, Als die Verzweiflung der Poeten.

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Zitationshilfe: [Herwegh, Georg]: Gedichte eines Lebendigen. Bd. 1. Zürich u. a., 1841, S. [120]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/herwegh_gedichte01_1841/126>, abgerufen am 20.04.2024.