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Humboldt, Alexander von: Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung. Bd. 2. Stuttgart u. a., 1847.

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eine nationelle Form; aber geschichtliche Ereignisse haben bewirkt, daß bei Völkern sehr verschiedener Abstammung sich Idiome desselben Sprachstammes finden. S. 378-386 und Anm. S. 490-493.



Band II.
Allgemeine Uebersicht des Inhalts.

A. Anregungsmittel zum Naturstudium. Reflex der Außenwelt auf die Einbildungskraft S. 3-103.

I. Dichterische Naturbeschreibung. Naturgefühl nach Verschiedenheit der Zeiten und der Völkerstämme. S. 6-75.

II. Landschaftmalerei. Graphische Darstellung der Physiognomik der Gewächse. S. 76-94.

III. Cultur exotischer Gewächse. Contrastirende Zusammenstellung von Pflanzengestalten. S. 95-103.

B. Geschichte der physischen Weltanschauung. Hauptmomente der allmäligen Entwickelung und Erweiterung des Begriffs vom Kosmos, als einem Naturganzen. S. 135-400.

I. Das Mittelmeer als Ausgangspunkt der Versuche ferner Schifffahrt gegen Nordost (Argonauten), gegen Süden (Ophir), gegen Westen (Phönicier und Coläus von Samos). Anreihung dieser Darstellung an die früheste Cultur der Völker, die das Becken des Mittelmeers umwohnten. S. 151-182.

II. Feldzüge der Macedonier unter Alexander dem Großen. Verschmelzung des Ostens mit dem Westen. Das Griechenthum befördert die Völkervermischung vom Nil bis zum Euphrat, dem Jaxartes und Indus. Plötzliche Erweiterung der Weltansicht durch eigene Beobachtung wie durch den Verkehr mit altcultivirten, gewerbetreibenden Völkern. S. 183-199.

III. Zunahme der Weltanschauung unter den Lagiden. Museum im Serapeum. Encyclopädische Gelehrsamkeit. Verallgemeinerung der Naturansichten in den Erd- und Himmelsräumen. Vermehrter Seehandel nach Süden. S. 200-211.

IV. Römische Weltherrschaft. Einfluß eines großen Staatsverbandes auf die kosmischen Ansichten, Fortschritte der Erdkunde durch Landhandel. Die Entstehung des Christenthums erzeugt und begünstigt das Gefühl von der Einheit des Menschengeschlechts. S. 212-236.

eine nationelle Form; aber geschichtliche Ereignisse haben bewirkt, daß bei Völkern sehr verschiedener Abstammung sich Idiome desselben Sprachstammes finden. S. 378–386 und Anm. S. 490–493.



Band II.
Allgemeine Uebersicht des Inhalts.

A. Anregungsmittel zum Naturstudium. Reflex der Außenwelt auf die Einbildungskraft S. 3–103.

I. Dichterische Naturbeschreibung. Naturgefühl nach Verschiedenheit der Zeiten und der Völkerstämme. S. 6–75.

II. Landschaftmalerei. Graphische Darstellung der Physiognomik der Gewächse. S. 76–94.

III. Cultur exotischer Gewächse. Contrastirende Zusammenstellung von Pflanzengestalten. S. 95–103.

B. Geschichte der physischen Weltanschauung. Hauptmomente der allmäligen Entwickelung und Erweiterung des Begriffs vom Kosmos, als einem Naturganzen. S. 135–400.

I. Das Mittelmeer als Ausgangspunkt der Versuche ferner Schifffahrt gegen Nordost (Argonauten), gegen Süden (Ophir), gegen Westen (Phönicier und Coläus von Samos). Anreihung dieser Darstellung an die früheste Cultur der Völker, die das Becken des Mittelmeers umwohnten. S. 151–182.

II. Feldzüge der Macedonier unter Alexander dem Großen. Verschmelzung des Ostens mit dem Westen. Das Griechenthum befördert die Völkervermischung vom Nil bis zum Euphrat, dem Jaxartes und Indus. Plötzliche Erweiterung der Weltansicht durch eigene Beobachtung wie durch den Verkehr mit altcultivirten, gewerbetreibenden Völkern. S. 183–199.

III. Zunahme der Weltanschauung unter den Lagiden. Museum im Serapeum. Encyclopädische Gelehrsamkeit. Verallgemeinerung der Naturansichten in den Erd- und Himmelsräumen. Vermehrter Seehandel nach Süden. S. 200–211.

IV. Römische Weltherrschaft. Einfluß eines großen Staatsverbandes auf die kosmischen Ansichten, Fortschritte der Erdkunde durch Landhandel. Die Entstehung des Christenthums erzeugt und begünstigt das Gefühl von der Einheit des Menschengeschlechts. S. 212–236.

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[532/0537] eine nationelle Form; aber geschichtliche Ereignisse haben bewirkt, daß bei Völkern sehr verschiedener Abstammung sich Idiome desselben Sprachstammes finden. S. 378–386 und Anm. S. 490–493. Band II. Allgemeine Uebersicht des Inhalts. A. Anregungsmittel zum Naturstudium. Reflex der Außenwelt auf die Einbildungskraft S. 3–103. I. Dichterische Naturbeschreibung. Naturgefühl nach Verschiedenheit der Zeiten und der Völkerstämme. S. 6–75. II. Landschaftmalerei. Graphische Darstellung der Physiognomik der Gewächse. S. 76–94. III. Cultur exotischer Gewächse. Contrastirende Zusammenstellung von Pflanzengestalten. S. 95–103. B. Geschichte der physischen Weltanschauung. Hauptmomente der allmäligen Entwickelung und Erweiterung des Begriffs vom Kosmos, als einem Naturganzen. S. 135–400. I. Das Mittelmeer als Ausgangspunkt der Versuche ferner Schifffahrt gegen Nordost (Argonauten), gegen Süden (Ophir), gegen Westen (Phönicier und Coläus von Samos). Anreihung dieser Darstellung an die früheste Cultur der Völker, die das Becken des Mittelmeers umwohnten. S. 151–182. II. Feldzüge der Macedonier unter Alexander dem Großen. Verschmelzung des Ostens mit dem Westen. Das Griechenthum befördert die Völkervermischung vom Nil bis zum Euphrat, dem Jaxartes und Indus. Plötzliche Erweiterung der Weltansicht durch eigene Beobachtung wie durch den Verkehr mit altcultivirten, gewerbetreibenden Völkern. S. 183–199. III. Zunahme der Weltanschauung unter den Lagiden. Museum im Serapeum. Encyclopädische Gelehrsamkeit. Verallgemeinerung der Naturansichten in den Erd- und Himmelsräumen. Vermehrter Seehandel nach Süden. S. 200–211. IV. Römische Weltherrschaft. Einfluß eines großen Staatsverbandes auf die kosmischen Ansichten, Fortschritte der Erdkunde durch Landhandel. Die Entstehung des Christenthums erzeugt und begünstigt das Gefühl von der Einheit des Menschengeschlechts. S. 212–236.

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Zitationshilfe: Humboldt, Alexander von: Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung. Bd. 2. Stuttgart u. a., 1847, S. 532. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/humboldt_kosmos02_1847/537>, abgerufen am 16.05.2021.