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Humboldt, Alexander von: Neue Untersuchungen über die Gesetze, welche man in der Vertheilung der Pflanzenformen bemerkt. In: Isis, Bd. 5 (1821), Sp. 1033-1047.

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FrankreichNord-AmerikaLappland
Glumaceen460365124
Compositen49045438
Leguminosen2304814
Cruciferen1904622
Umbelliferen170509
Cariophylleen1654029
Labiaten149787
Rhinantheen1477917
Amentaceen6911323

Diese absoluten Zahlen sind aus den Floren der Hrn.
de Candolle, Pursh und Wahlenberg gezogen. Die Mas-
se der beschriebenen Phanerogamen in Frankreich verhält
sich zu der von Nordamerica wie 1 1/3 zu 1, zu der von
Lappland wie 7 zu 1.

3. Wenn man einzeln alles untersucht, was wir schon
wissen über das Verhältniß der Monocotyledonen zu den
Dicotyledonen, so findet man, daß der Nenner progressions-
weise (und mit der größten Regelmäßigkeit) kleiner wird
vom Aequator bis zum 62° nördl. Breite; vielleicht wird
er wieder größer in den weiter nördlichen Regionen, auf
der Küste von Grönland, wo die Gramineen sehr selten
scheinen (Congo p. 4). Das Verhältniß verändert sich
von 1/5 zu 1/6 in den verschiedenen Theilen der Wendekrei-
se. Von 3880 Phanerogamen, welche Herr Bonpland
und ich im äquator. America blühend und in Frucht gefun-
den haben, sind 654 Monoc[o]tyledonen und 3226 Dicoty-
ledonen: es würde also die große Abtheilung der Monoco-
tyledonen 1/6 der Phanerogamen ausmachen. Nach Hrn.
Brown ist dieß Verhältniß in der alten Welt (in Jndien,
dem äquator. Africa und in Neuholland) 1/5 .

Unter der gemäßigten Zone findet man (nach meinen
Prolegom. p. XII und in den vom Hrn. de Candolle
im Dict. des sciences nat. t. XVIII. p. 594-597 be-
kannt gemachten einzelnen Angaben) das Verhältniß der
Monocotyledonen zu den Dycotyledonen.

Jn der Barbarei= 1 : 4,8
Jn Aegypten *= 1 : 5,0
Auf Caucasus und in der Crimm *= 1 : 6,0
Jm Königreich Neapel= 1 : 4,7
Jn dem venetianischen Staate= 1 : 4,0
Jn Frankreich= 1 : 4,7
Jn Deutschland= 1 : 4,0
Jn der Schweitz= 1 : 4,3
Auf den brittannischen Jnseln *= 1 : 3,6
Jm nördlichen America= 1 : 4,6

Jn der Eiszone ist folgendes Verhältniß:

Jn Lappland= 1 : 2,8
Jn Jsland= 1 : 2,8

Von den Wendezirkeln zum Pole hin ist also, wie
man sieht, die regelmäßige Zugabe der Monocotyledonen
sehr regelmäßig. Da die Monocotyledonen die Feuchtigkeit
lieben, so sind sie häufiger auf den brittannischen Jnseln,
und seltener in Aegypten und den dürren Gebirgen des
Caucasus. Jch habe schon bemerkt daß auf den schweizer
Alpen, über der Region der Rhododendra sich die Mo-
nocotyledonen verhalten zu den Phanerogamen wie = 1:,71
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da sie in den Ebenen wie = 1 : 4,3 sind; (Prolegom.
p.
52.).

4. Jn dem fruchtbarsten Theile von Europa, im
Mittelpunct der gemäßigten Zone, wachsen in einem Rau-
me von 30000 (franz.) Quadrat-Meilen an 6000 Gat-
tungen Pflanzen, unter denen 2200 Acotyledonen oder
Cryptogamen und 3800 Phanerogamen sind. Unter den
letzteren sind fast 500 Compositen, 300 Gramineen (mit
Ausschluß der Cyperoiden und Juncaceä); 250 Legumi-
nosen und 200 Cruciferen? allein nur 70 Amentaceen, 50
Euphorbiaceen und 25 Malvaceen. Die großen Familien
bilden bis , die kleinen unter der Totalmasse
der Phanerogamen: dieß ist, so zu sagen, der mittlere
Stand der Vegetation in Europa, in den fruchtbaren Ge-
genden zwischen 42° und 50° nördl. Breite. Um auch die
Ungläubigsten von der Wahrheit der festen Verhältnisse
oder der Regelmäßigkeit zu überzeugen, die man in Euro-
pa in der Vertheilung der Formen, unter derselben Zone
findet; will ich hier die Verhältnisse zwischen zwey aneinan-
der gränzenden Ländern, Frankreich und Deutschland, an-
geben. Man kann die in folgender Tabelle angegebenen
Zahlen als Coefficienten jeder Familie ansehen; denn,
wenn man die Zahl der Phanerogamen der gemäßigten eu-
ropäischen Zone multiplicirt mit 0,076 oder 0,053, so fin-
det man die Zahl der Gattungen, welche die Familien der
Gramineen oder der Cruciferen ausmachen.

Compositenin Frankreich --,4= 0,135/
Deutschland. -- 1/8 = 0,125
GlumaceenFr. -- --,9= 0,127/
D. -- --,1= 0,141
Gramineen
allein,
Fr. -- --= 0,077/
D. -- --= 0,077
LeguminosenFr. -- --= 0,063/
D. -- --= 0,056
CruciferenFr. -- --= 0,052/
D. -- --= 0,056
UmbelliferenFr. -- --= 0,048/
D. -- --= 0,046
LabiatenFr. -- --= 0,042/
D. -- --= 0,038
Cyperaceen *
allein,
Fr. -- --= 0,037/
D. -- --= 0,056
AmentaceenFr. -- --= 0,020/
D. -- --= 0,025
Orchideen *Fr. -- --= 0,015/
D. -- --= 0,023
BoragineenFr. -- --= 0,014/
D. -- --= 0,014
RubiaceenFr. -- --= 0,014/
D. -- --= 0,014
Euphorbiaccen*Fr. -- --= 0,014/
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JuncaceenFr. -- --= 0,012/
D. -- --= 0,011
EricineenFr. -- --= 0,008/
D. -- --= 0,011
Malvaceen *Fr. -- --= 0,007/
D. -- --= 0,004
ConiferenFr. -- --= 0,005/
D. -- --= 0,004
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FrankreichNord-AmerikaLappland
Glumaceen460365124
Compoſiten49045438
Leguminoſen2304814
Cruciferen1904622
Umbelliferen170509
Cariophylleen1654029
Labiaten149787
Rhinantheen1477917
Amentaceen6911323

Dieſe abſoluten Zahlen ſind aus den Floren der Hrn.
de Candolle, Pursh und Wahlenberg gezogen. Die Maſ-
ſe der beſchriebenen Phanerogamen in Frankreich verhaͤlt
ſich zu der von Nordamerica wie 1⅓ zu 1, zu der von
Lappland wie 7 zu 1.

3. Wenn man einzeln alles unterſucht, was wir ſchon
wiſſen uͤber das Verhaͤltniß der Monocotyledonen zu den
Dicotyledonen, ſo findet man, daß der Nenner progreſſions-
weiſe (und mit der groͤßten Regelmaͤßigkeit) kleiner wird
vom Aequator bis zum 62° noͤrdl. Breite; vielleicht wird
er wieder groͤßer in den weiter noͤrdlichen Regionen, auf
der Kuͤſte von Groͤnland, wo die Gramineen ſehr ſelten
ſcheinen (Congo p. 4). Das Verhaͤltniß veraͤndert ſich
von ⅕ zu ⅙ in den verſchiedenen Theilen der Wendekrei-
ſe. Von 3880 Phanerogamen, welche Herr Bonpland
und ich im aͤquator. America bluͤhend und in Frucht gefun-
den haben, ſind 654 Monoc[o]tyledonen und 3226 Dicoty-
ledonen: es wuͤrde alſo die große Abtheilung der Monoco-
tyledonen ⅙ der Phanerogamen ausmachen. Nach Hrn.
Brown iſt dieß Verhaͤltniß in der alten Welt (in Jndien,
dem aͤquator. Africa und in Neuholland) ⅕.

Unter der gemaͤßigten Zone findet man (nach meinen
Prolegom. p. XII und in den vom Hrn. de Candolle
im Dict. des sciences nat. t. XVIII. p. 594–597 be-
kannt gemachten einzelnen Angaben) das Verhaͤltniß der
Monocotyledonen zu den Dycotyledonen.

Jn der Barbarei= 1 : 4,8
Jn Aegypten *= 1 : 5,0
Auf Caucaſus und in der Crimm *= 1 : 6,0
Jm Koͤnigreich Neapel= 1 : 4,7
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Jn Deutſchland= 1 : 4,0
Jn der Schweitz= 1 : 4,3
Auf den brittanniſchen Jnſeln *= 1 : 3,6
Jm noͤrdlichen America= 1 : 4,6

Jn der Eiszone iſt folgendes Verhaͤltniß:

Jn Lappland= 1 : 2,8
Jn Jsland= 1 : 2,8

Von den Wendezirkeln zum Pole hin iſt alſo, wie
man ſieht, die regelmaͤßige Zugabe der Monocotyledonen
ſehr regelmaͤßig. Da die Monocotyledonen die Feuchtigkeit
lieben, ſo ſind ſie haͤufiger auf den brittanniſchen Jnſeln,
und ſeltener in Aegypten und den duͤrren Gebirgen des
Caucaſus. Jch habe ſchon bemerkt daß auf den ſchweizer
Alpen, uͤber der Region der Rhododendra ſich die Mo-
nocotyledonen verhalten zu den Phanerogamen wie = 1:,71
[Spaltenumbruch]
da ſie in den Ebenen wie = 1 : 4,3 ſind; (Prolegom.
p.
52.).

4. Jn dem fruchtbarſten Theile von Europa, im
Mittelpunct der gemaͤßigten Zone, wachſen in einem Rau-
me von 30000 (franz.) Quadrat-Meilen an 6000 Gat-
tungen Pflanzen, unter denen 2200 Acotyledonen oder
Cryptogamen und 3800 Phanerogamen ſind. Unter den
letzteren ſind faſt 500 Compoſiten, 300 Gramineen (mit
Ausſchluß der Cyperoiden und Juncaceaͤ); 250 Legumi-
noſen und 200 Cruciferen? allein nur 70 Amentaceen, 50
Euphorbiaceen und 25 Malvaceen. Die großen Familien
bilden bis , die kleinen unter der Totalmaſſe
der Phanerogamen: dieß iſt, ſo zu ſagen, der mittlere
Stand der Vegetation in Europa, in den fruchtbaren Ge-
genden zwiſchen 42° und 50° noͤrdl. Breite. Um auch die
Unglaͤubigſten von der Wahrheit der feſten Verhaͤltniſſe
oder der Regelmaͤßigkeit zu uͤberzeugen, die man in Euro-
pa in der Vertheilung der Formen, unter derſelben Zone
findet; will ich hier die Verhaͤltniſſe zwiſchen zwey aneinan-
der graͤnzenden Laͤndern, Frankreich und Deutſchland, an-
geben. Man kann die in folgender Tabelle angegebenen
Zahlen als Coefficienten jeder Familie anſehen; denn,
wenn man die Zahl der Phanerogamen der gemaͤßigten eu-
ropaͤiſchen Zone multiplicirt mit 0,076 oder 0,053, ſo fin-
det man die Zahl der Gattungen, welche die Familien der
Gramineen oder der Cruciferen ausmachen.

Compoſitenin Frankreich —,4= 0,135
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GlumaceenFr. — —,9= 0,127
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Ungla&#x0364;ubig&#x017F;ten von der Wahrheit der <hi rendition="#fr">fe&#x017F;ten Verha&#x0364;ltni&#x017F;&#x017F;e</hi><lb/>
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[0007] Frankreich Nord-Amerika Lappland Glumaceen 460 365 124 Compoſiten 490 454 38 Leguminoſen 230 48 14 Cruciferen 190 46 22 Umbelliferen 170 50 9 Cariophylleen 165 40 29 Labiaten 149 78 7 Rhinantheen 147 79 17 Amentaceen 69 113 23 Dieſe abſoluten Zahlen ſind aus den Floren der Hrn. de Candolle, Pursh und Wahlenberg gezogen. Die Maſ- ſe der beſchriebenen Phanerogamen in Frankreich verhaͤlt ſich zu der von Nordamerica wie 1⅓ zu 1, zu der von Lappland wie 7 zu 1. 3. Wenn man einzeln alles unterſucht, was wir ſchon wiſſen uͤber das Verhaͤltniß der Monocotyledonen zu den Dicotyledonen, ſo findet man, daß der Nenner progreſſions- weiſe (und mit der groͤßten Regelmaͤßigkeit) kleiner wird vom Aequator bis zum 62° noͤrdl. Breite; vielleicht wird er wieder groͤßer in den weiter noͤrdlichen Regionen, auf der Kuͤſte von Groͤnland, wo die Gramineen ſehr ſelten ſcheinen (Congo p. 4). Das Verhaͤltniß veraͤndert ſich von ⅕ zu ⅙ in den verſchiedenen Theilen der Wendekrei- ſe. Von 3880 Phanerogamen, welche Herr Bonpland und ich im aͤquator. America bluͤhend und in Frucht gefun- den haben, ſind 654 Monocotyledonen und 3226 Dicoty- ledonen: es wuͤrde alſo die große Abtheilung der Monoco- tyledonen ⅙ der Phanerogamen ausmachen. Nach Hrn. Brown iſt dieß Verhaͤltniß in der alten Welt (in Jndien, dem aͤquator. Africa und in Neuholland) ⅕. Unter der gemaͤßigten Zone findet man (nach meinen Prolegom. p. XII und in den vom Hrn. de Candolle im Dict. des sciences nat. t. XVIII. p. 594–597 be- kannt gemachten einzelnen Angaben) das Verhaͤltniß der Monocotyledonen zu den Dycotyledonen. Jn der Barbarei = 1 : 4,8 Jn Aegypten * = 1 : 5,0 Auf Caucaſus und in der Crimm * = 1 : 6,0 Jm Koͤnigreich Neapel = 1 : 4,7 Jn dem venetianiſchen Staate = 1 : 4,0 Jn Frankreich = 1 : 4,7 Jn Deutſchland = 1 : 4,0 Jn der Schweitz = 1 : 4,3 Auf den brittanniſchen Jnſeln * = 1 : 3,6 Jm noͤrdlichen America = 1 : 4,6 Jn der Eiszone iſt folgendes Verhaͤltniß: Jn Lappland = 1 : 2,8 Jn Jsland = 1 : 2,8 Von den Wendezirkeln zum Pole hin iſt alſo, wie man ſieht, die regelmaͤßige Zugabe der Monocotyledonen ſehr regelmaͤßig. Da die Monocotyledonen die Feuchtigkeit lieben, ſo ſind ſie haͤufiger auf den brittanniſchen Jnſeln, und ſeltener in Aegypten und den duͤrren Gebirgen des Caucaſus. Jch habe ſchon bemerkt daß auf den ſchweizer Alpen, uͤber der Region der Rhododendra ſich die Mo- nocotyledonen verhalten zu den Phanerogamen wie = 1:,71 da ſie in den Ebenen wie = 1 : 4,3 ſind; (Prolegom. p. 52.). 4. Jn dem fruchtbarſten Theile von Europa, im Mittelpunct der gemaͤßigten Zone, wachſen in einem Rau- me von 30000 (franz.) Quadrat-Meilen an 6000 Gat- tungen Pflanzen, unter denen 2200 Acotyledonen oder Cryptogamen und 3800 Phanerogamen ſind. Unter den letzteren ſind faſt 500 Compoſiten, 300 Gramineen (mit Ausſchluß der Cyperoiden und Juncaceaͤ); 250 Legumi- noſen und 200 Cruciferen? allein nur 70 Amentaceen, 50 Euphorbiaceen und 25 Malvaceen. Die großen Familien bilden [FORMEL] bis [FORMEL], die kleinen unter [FORMEL] der Totalmaſſe der Phanerogamen: dieß iſt, ſo zu ſagen, der mittlere Stand der Vegetation in Europa, in den fruchtbaren Ge- genden zwiſchen 42° und 50° noͤrdl. Breite. Um auch die Unglaͤubigſten von der Wahrheit der feſten Verhaͤltniſſe oder der Regelmaͤßigkeit zu uͤberzeugen, die man in Euro- pa in der Vertheilung der Formen, unter derſelben Zone findet; will ich hier die Verhaͤltniſſe zwiſchen zwey aneinan- der graͤnzenden Laͤndern, Frankreich und Deutſchland, an- geben. Man kann die in folgender Tabelle angegebenen Zahlen als Coefficienten jeder Familie anſehen; denn, wenn man die Zahl der Phanerogamen der gemaͤßigten eu- ropaͤiſchen Zone multiplicirt mit 0,076 oder 0,053, ſo fin- det man die Zahl der Gattungen, welche die Familien der Gramineen oder der Cruciferen ausmachen. Compoſiten in Frankreich — [FORMEL],4 = 0,135 ↙ Deutſchland. — ⅛ = 0,125 Glumaceen Fr. — — [FORMEL],9 = 0,127 ↗ D. — — [FORMEL],1 = 0,141 Gramineen allein, Fr. — — [FORMEL] = 0,077 ↗ D. — — [FORMEL] = 0,077 Leguminoſen Fr. — — [FORMEL] = 0,063 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,056 Cruciferen Fr. — — [FORMEL] = 0,052 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,056 Umbelliferen Fr. — — [FORMEL] = 0,048 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,046 Labiaten Fr. — — [FORMEL] = 0,042 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,038 Cyperaceen * allein, Fr. — — [FORMEL] = 0,037 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,056 Amentaceen Fr. — — [FORMEL] = 0,020 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,025 Orchideen * Fr. — — [FORMEL] = 0,015 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,023 Boragineen Fr. — — [FORMEL] = 0,014 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,014 Rubiaceen Fr. — — [FORMEL] = 0,014 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,014 Euphorbiaccen* Fr. — — [FORMEL] = 0,014 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,010 Juncaceen Fr. — — [FORMEL] = 0,012 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,011 Ericineen Fr. — — [FORMEL] = 0,008 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,011 Malvaceen * Fr. — — [FORMEL] = 0,007 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,004 Coniferen Fr. — — [FORMEL] = 0,005 ↙ D. — — [FORMEL] = 0,004

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Zitationshilfe: Humboldt, Alexander von: Neue Untersuchungen über die Gesetze, welche man in der Vertheilung der Pflanzenformen bemerkt. In: Isis, Bd. 5 (1821), Sp. 1033-1047, S. . In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/humboldt_untersuchungen_1821/7>, abgerufen am 14.04.2024.