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Ludwig, Carl: Lehrbuch der Physiologie des Menschen. Bd. 2. Heidelberg und Leipzig, 1856.

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Ernährung der Lunge.
wie sich also der Druck der Umgebung mindert oder mehrt, müssen sich
auch die Lungenbläschen mehr oder weniger ausdehnen, und so sehen
die pathologischen Anatomen sehr häufig dauernde Erweiterungen (Em-
physema) nach Adhäsion der Lunge, welche die Ausdehnung gewisser
Partieen während der Einathmung unmöglich machen, und Obliteration
oder Verengerung der Bläschen, wenn sich in anliegenden Organen oder
zwischen den Lappen der Lunge selbst Ausschwitzungen eingestellt haben,
z. B. nach Herzbeutel-, Brustwassersucht u. A. -- Eine andere Gefahr
droht den Lungenbläschen durch den Blutstrom, der mit dünnen Wan-
dungen umzogen durch ihre Häute dringt, die namentlich von der Seite
her, welche gegen die offenstehenden lufthaltigen Höhlen gekehrt sind,
eine geringe Widerstandskraft besitzen. Es genügt darum eine unbedeu-
tende Erhöhung des gewöhnlichen niedrigen Blutdruckes, um eine Filtra-
tion in die Lungenhöhle zu veranlassen. Hierzu geben häufig Veranlas-
sung feste Körperchen, z. B. Kohlenpartikelchen, Fetttröpfchen, kleine
Faserstoffgerinnsel, welche (aus den Lymphgefässen eingeführt?), wenn
sie selbst die Blutkörperchen nur um ein Geringes an Grösse übertreffen,
in den engen Capillarröhren der Lunge hängen bleiben, einzelne Aest-
chen verstopfen und somit im Kleinen alle die Folgen herbeiführen,
welche Virchow*) im grossen Maassstab an künstlich erzeugten Stockun-
gen beschrieben hat. -- Oefter ist auch die Meinung ausgesprochen
worden, dass die Blutgefässe unter dem Einfluss der Nerven überhaupt
und insbesondere der Lungenäste des n. vagus ihren Durchmesser zu
ändern vermöchten. Diese an und für sich nicht unwahrscheinliche Hy-
pothese entbehrt jedoch der weitern Begründung, da die Thatsachen,
auf welche sie sich stützt, auch noch andere Auslegungen erfahren können.

Die Grundlage, von welcher aus die zuletzt erwähnte Controverse**) geführt
wird, ist genommen aus den Erscheinungen nach Durchschneidung der Vagi. 1) Nach
Durchschneidung des Halsstammes der beiden Vagi über dem Kehlkopf erfolgt bei
einigen Thieren (Katzen, Pferden u. s. w.) sogleich Erstickung, weil sich bei der
Einathmung die Stimmritze ventilartig schliesst. Andere dagegen (z. B. Kaninchen)
bleiben bis zu 24 Stunden am Leben; nach dem Tode zeigt die Sektion die Gegen-
wart von Speichel, Epithelialzellen der Mundhöhle und Speisereste in den Lungen-
hläschen; zugleich ist ein Theil derselben geröthet und mit blutigen Exudaten gefüllt,
wie sie sich in der sog. Entzündung finden. Endlich bei noch andern Thieren (z. B.
erwachsenen Hunden), welche gewöhnlich die Durchschneidung der Vagi mehrere Tage
überleben, findet sich häufig gar keine merkliche Veränderung der Lungensubstanz. --
2) Nach Durchschneidung der rami recurrentes allein tritt die Lungenentzündung
immer später ein, in vielen Fällen bleibt sie auch ganz aus. -- 3) Nach Durchschnei-
dung der Lungenäste allein, so dass die des Kehlkopfs unverletzt bleiben, soll auch
die Entzündung entstehen; es ist aber sehr zweifelhaft, ob die angedeutete Operation
ausgeführt werden kann. -- 4) Nach Durchschneidung nur eines n. vagus zeigen sich
gewöhnlich keine Veränderungen in der Lungensubstanz.

*) Traube's Beiträge zur experimentellen Pathologie. 1846. 2. Heft.
**) Billroth (u. Traube), De natura et causa pulmonum affectionis etc. Berlin 1852. -- Fowe-
lin
(u. Bidder), De causa mortis post vagos dissectos. Dorpat 1851.

Ernährung der Lunge.
wie sich also der Druck der Umgebung mindert oder mehrt, müssen sich
auch die Lungenbläschen mehr oder weniger ausdehnen, und so sehen
die pathologischen Anatomen sehr häufig dauernde Erweiterungen (Em-
physema) nach Adhäsion der Lunge, welche die Ausdehnung gewisser
Partieen während der Einathmung unmöglich machen, und Obliteration
oder Verengerung der Bläschen, wenn sich in anliegenden Organen oder
zwischen den Lappen der Lunge selbst Ausschwitzungen eingestellt haben,
z. B. nach Herzbeutel-, Brustwassersucht u. A. — Eine andere Gefahr
droht den Lungenbläschen durch den Blutstrom, der mit dünnen Wan-
dungen umzogen durch ihre Häute dringt, die namentlich von der Seite
her, welche gegen die offenstehenden lufthaltigen Höhlen gekehrt sind,
eine geringe Widerstandskraft besitzen. Es genügt darum eine unbedeu-
tende Erhöhung des gewöhnlichen niedrigen Blutdruckes, um eine Filtra-
tion in die Lungenhöhle zu veranlassen. Hierzu geben häufig Veranlas-
sung feste Körperchen, z. B. Kohlenpartikelchen, Fetttröpfchen, kleine
Faserstoffgerinnsel, welche (aus den Lymphgefässen eingeführt?), wenn
sie selbst die Blutkörperchen nur um ein Geringes an Grösse übertreffen,
in den engen Capillarröhren der Lunge hängen bleiben, einzelne Aest-
chen verstopfen und somit im Kleinen alle die Folgen herbeiführen,
welche Virchow*) im grossen Maassstab an künstlich erzeugten Stockun-
gen beschrieben hat. — Oefter ist auch die Meinung ausgesprochen
worden, dass die Blutgefässe unter dem Einfluss der Nerven überhaupt
und insbesondere der Lungenäste des n. vagus ihren Durchmesser zu
ändern vermöchten. Diese an und für sich nicht unwahrscheinliche Hy-
pothese entbehrt jedoch der weitern Begründung, da die Thatsachen,
auf welche sie sich stützt, auch noch andere Auslegungen erfahren können.

Die Grundlage, von welcher aus die zuletzt erwähnte Controverse**) geführt
wird, ist genommen aus den Erscheinungen nach Durchschneidung der Vagi. 1) Nach
Durchschneidung des Halsstammes der beiden Vagi über dem Kehlkopf erfolgt bei
einigen Thieren (Katzen, Pferden u. s. w.) sogleich Erstickung, weil sich bei der
Einathmung die Stimmritze ventilartig schliesst. Andere dagegen (z. B. Kaninchen)
bleiben bis zu 24 Stunden am Leben; nach dem Tode zeigt die Sektion die Gegen-
wart von Speichel, Epithelialzellen der Mundhöhle und Speisereste in den Lungen-
hläschen; zugleich ist ein Theil derselben geröthet und mit blutigen Exudaten gefüllt,
wie sie sich in der sog. Entzündung finden. Endlich bei noch andern Thieren (z. B.
erwachsenen Hunden), welche gewöhnlich die Durchschneidung der Vagi mehrere Tage
überleben, findet sich häufig gar keine merkliche Veränderung der Lungensubstanz. —
2) Nach Durchschneidung der rami recurrentes allein tritt die Lungenentzündung
immer später ein, in vielen Fällen bleibt sie auch ganz aus. — 3) Nach Durchschnei-
dung der Lungenäste allein, so dass die des Kehlkopfs unverletzt bleiben, soll auch
die Entzündung entstehen; es ist aber sehr zweifelhaft, ob die angedeutete Operation
ausgeführt werden kann. — 4) Nach Durchschneidung nur eines n. vagus zeigen sich
gewöhnlich keine Veränderungen in der Lungensubstanz.

*) Traube’s Beiträge zur experimentellen Pathologie. 1846. 2. Heft.
**) Billroth (u. Traube), De natura et causa pulmonum affectionis etc. Berlin 1852. — Fowe-
lin
(u. Bidder), De causa mortis post vagos dissectos. Dorpat 1851.
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[350/0366] Ernährung der Lunge. wie sich also der Druck der Umgebung mindert oder mehrt, müssen sich auch die Lungenbläschen mehr oder weniger ausdehnen, und so sehen die pathologischen Anatomen sehr häufig dauernde Erweiterungen (Em- physema) nach Adhäsion der Lunge, welche die Ausdehnung gewisser Partieen während der Einathmung unmöglich machen, und Obliteration oder Verengerung der Bläschen, wenn sich in anliegenden Organen oder zwischen den Lappen der Lunge selbst Ausschwitzungen eingestellt haben, z. B. nach Herzbeutel-, Brustwassersucht u. A. — Eine andere Gefahr droht den Lungenbläschen durch den Blutstrom, der mit dünnen Wan- dungen umzogen durch ihre Häute dringt, die namentlich von der Seite her, welche gegen die offenstehenden lufthaltigen Höhlen gekehrt sind, eine geringe Widerstandskraft besitzen. Es genügt darum eine unbedeu- tende Erhöhung des gewöhnlichen niedrigen Blutdruckes, um eine Filtra- tion in die Lungenhöhle zu veranlassen. Hierzu geben häufig Veranlas- sung feste Körperchen, z. B. Kohlenpartikelchen, Fetttröpfchen, kleine Faserstoffgerinnsel, welche (aus den Lymphgefässen eingeführt?), wenn sie selbst die Blutkörperchen nur um ein Geringes an Grösse übertreffen, in den engen Capillarröhren der Lunge hängen bleiben, einzelne Aest- chen verstopfen und somit im Kleinen alle die Folgen herbeiführen, welche Virchow *) im grossen Maassstab an künstlich erzeugten Stockun- gen beschrieben hat. — Oefter ist auch die Meinung ausgesprochen worden, dass die Blutgefässe unter dem Einfluss der Nerven überhaupt und insbesondere der Lungenäste des n. vagus ihren Durchmesser zu ändern vermöchten. Diese an und für sich nicht unwahrscheinliche Hy- pothese entbehrt jedoch der weitern Begründung, da die Thatsachen, auf welche sie sich stützt, auch noch andere Auslegungen erfahren können. Die Grundlage, von welcher aus die zuletzt erwähnte Controverse **) geführt wird, ist genommen aus den Erscheinungen nach Durchschneidung der Vagi. 1) Nach Durchschneidung des Halsstammes der beiden Vagi über dem Kehlkopf erfolgt bei einigen Thieren (Katzen, Pferden u. s. w.) sogleich Erstickung, weil sich bei der Einathmung die Stimmritze ventilartig schliesst. Andere dagegen (z. B. Kaninchen) bleiben bis zu 24 Stunden am Leben; nach dem Tode zeigt die Sektion die Gegen- wart von Speichel, Epithelialzellen der Mundhöhle und Speisereste in den Lungen- hläschen; zugleich ist ein Theil derselben geröthet und mit blutigen Exudaten gefüllt, wie sie sich in der sog. Entzündung finden. Endlich bei noch andern Thieren (z. B. erwachsenen Hunden), welche gewöhnlich die Durchschneidung der Vagi mehrere Tage überleben, findet sich häufig gar keine merkliche Veränderung der Lungensubstanz. — 2) Nach Durchschneidung der rami recurrentes allein tritt die Lungenentzündung immer später ein, in vielen Fällen bleibt sie auch ganz aus. — 3) Nach Durchschnei- dung der Lungenäste allein, so dass die des Kehlkopfs unverletzt bleiben, soll auch die Entzündung entstehen; es ist aber sehr zweifelhaft, ob die angedeutete Operation ausgeführt werden kann. — 4) Nach Durchschneidung nur eines n. vagus zeigen sich gewöhnlich keine Veränderungen in der Lungensubstanz. *) Traube’s Beiträge zur experimentellen Pathologie. 1846. 2. Heft. **) Billroth (u. Traube), De natura et causa pulmonum affectionis etc. Berlin 1852. — Fowe- lin (u. Bidder), De causa mortis post vagos dissectos. Dorpat 1851.

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Zitationshilfe: Ludwig, Carl: Lehrbuch der Physiologie des Menschen. Bd. 2. Heidelberg und Leipzig, 1856, S. 350. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/ludwig_physiologie02_1856/366>, abgerufen am 16.06.2021.