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Deutsche Auswanderer-Zeitung. Nr. 93. Bremen, 19. November 1852.

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Die Auswanderer=Zeitung
erscheint wöchentlich zweimal.
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und Postämter entgegen; für
Bremen: die Expedition
Pelzerstraste N ° 9.
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Deutsche Auswanderer=Zeitung.


Nro 93.     Bremen, 19. November    1852.

Allen nach Newyork, Neworleans, Baltimore, Philadelphia und St. Louis Auswandernden wird der unentgeldlich
ertheilte zuverlässige Rath der Agenten der "deutschen Gesellschaften" anempfohlen; dagegen wird vor Privatagenten dringend gewarnt.



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Jnhalt:

Auszug eines Briefes aus Valdivia. - Auswanderer=Beförderung über
England. - Briefauszug: Burlington. - Notizen über Holländisch=Guiana
( Schluß ) . - Australien. - Vermischtes. - Schiffsnachrichten. - Anzeigen.

Jnhalt von Nro 23 des " Anzeigers für amerikanische Fonds ":
Coursbericht; Newyork, 2. November. - Einnahmen der verschiedenen Eisen-
bahnen. - Die Ohio= und Jndiana=Eisenbahn.



Auszug eines Briefes aus Valdivia
vom 8. August 1852.

* - - Ueber die hiesigen Verhältnisse theile ich Jhnen einige um-
ständliche Notizen mit, in der Hoffnung, daß diese nicht ganz ohne Jnteresse
sein werden, vorzüglich deßhalb, weil dieses Land gerade wegen seiner
Unbedeutendheit bis jetzt noch wenig bekannt ist, durch die zunehmende
Einwanderung aber und die großen Vortheile, die es durch sein günstiges
Clima, durch große und fruchtbare Länderstrecken und durch die Protektion
der hiesigen Regierung Einwanderern darbietet, mehr und mehr an Bedeu-
tung zuzunehmen verspricht.

Die größte Ausdehnung dieser Provinz von Norden nach Süden
beträgt 58 Leguas ( 1 Legua == ca. 3 engl. Meilen ) , ihre mittlere Breite
bis zum Fuße der Cordillere 30 Leguas, und demnach ihr Flächenraum
1740 Quadratleguas. Der nördliche, so wie der nordöstliche Theil derselben
gehört nur dem Namen nach zur Provinz, denn er befindet sich noch zur
Zeit im Besitz der freien Araukaner. Zwei größere Gebirgsketten, Fort-
setzungen derjenigen, welche ganz Chile durchziehen, nehmen den östlichen
und westlichen Theil der Provinz ein und senden verschiedene Ausläufer
nach den zwischen ihnen befindlichen Ebenen. Das Küstengebirge ist von
keiner bedeutenden Höhe, im Durchschnitt ca. 800 bis 1000 Fuß, und nur
sehr wenige Gipfel erreichen eine Höhe von 3000 Fuß.

An der Ostseite dieses Küstengebirges findet sich noch fast überall
Waschgold, aber in so unbedeutender Menge, daß dessen Gewinnung keine
Rechnung macht. Zur Zeit der Eroberung soll der Ertrag dieser Gold-
wäschen allerdings groß gewesen sein, welches aber darin seinen Grund
hatte, daß Tausende von leibeigenen Jndianern ohne irgend eine Vergütung
für die Spanier arbeiten mußten, was jetzt natürlich nicht mehr geschehen kann.

Das Clima ist im Ganzen mild. Die mittlere Jahreswärme beträgt
ca.8 1 / 2 ° Reaumur, die größte Wärme fast nie über 26° R., die größte
Kälte höchstens 1° unter 0. Die Zahl der Regentage mag sich wohl auf
ca. 150 belaufen. Am meisten regnet und stürmt es in den Monaten
Mai, Juni und Juli; April und August sind, die Schneegestöber abge-
rechnet, welche hier als seltene Erscheinung vorkommen, dem norddeutschen
April ähnlich. Mitten im Winter giebt es schöne heitere Tage und die
stärksten Regengüsse fallen gewöhnlich des Nachts und kurz vor Sonnen-
aufgang. Mehr oder weniger anhaltendes Regenwetter kommt auch in
allen übrigen Monaten vor, und anhaltende Trockenheit gehört zu den
seltenen Erscheinungen. Die Herbst= und Frühlingsmorgen sind häufig bis
[Spaltenumbruch] gegen Mittag nebelig. Jm Winter herrschen die milden N. W. und W.
Winde, im Sommer der kühle S. Wind vor; reine N. und O. Winde
sind selten. Gewitter und Hagelschläge giebt es nur im Winter, doch hat
nie der Blitz in ein Gebäude eingeschlagen, und der Hagel fällt stets in
schmalen Streifen und zu einer Zeit, wo er den Feldfrüchten keinen Schaden
zufügen kann. Die schlechte Beschaffenheit der Häuser ( diese sind ganz
von Holz ) Straßen und Wege macht das stürmische und regnerische Win-
terwetter aber weit fühlbarer als es in Deutschland sein würde.

Die ganze Provinz ist stark bewaldet und stellen die Wälder gewöhnlich
ein mannichfaches Gemenge von immergrünen Bäumen, ( nur der roble,
eine Buchenart, verliert im Winter die Blätter ) Sträuchern, Rohr und
Schlingpflanzen dar und sind deßhalb fast undurchdringlich. Viele Bäume
liefern gutes Bau=, Werk= oder Brennholz, mehrere tragen eßbare Früchte
und einige geben eine zum Gerben brauchbare Rinde. Unter den Sträuchern
giebt es mehrere Beeren tragende, manche Schlingpflanzen liefern angenehme
Früchte und selbst die jungen Schößlinge der Rohrarten, ( das Collhue )
werden von den Eingebornen gegessen. Unter den Obstbäumen gedeiht
hauptsächlich der Apfelbaum, welcher, indem er sich häufig selbst gesät hat
oder sehr leicht durch Stecklinge vervielfältigt wird, große Strecken in den
Niederungen der Flußthäler einnimmt und gewissermaßen zum Waldbaum
geworden ist. Seine reichlichen, obwohl nicht sonderlich wohlschmeckenden
Früchte werden zu der hier sehr beliebten Chicha ( Apfelwein ) verarbeitet.
Birnbäume, Sauerkirschen= und Pflaumenbäume sind selten. Die Traube,
von der nur wenige Stöcke vorhanden sind, reift nur im heißen Sommer.
Pfirsiche, Feigen, Nußbaum gedeihen auch nicht alle Jahre. Mandeln,
feinere Kirschen= und Pflaumenarten hat man erst seit kurzer Zeit, und sie
fangen kaum an, Früchte zu tragen. Himbeeren, Johannis= und Stachel-
beeren wachsen recht gut. Alle Kohl= und Rübenarten sind recht üppig,
ebenso die Zwiebeln, welche eine bedeutende Größe erreichen, selbst Melonen
gedeihen ohne weitere Pflege im Freien, Lein und Hanf wachsen ausge-
zeichnet, werden bis jetzt aber nur noch sehr wenig angebaut. Die Ge-
traidearten, von welchen einzelne Species Waizen und Gerste schon vor
der Ankunft der Spanier kultivirt sein sollen, geben durchschnittlich eine
20=fache Erndte; der erst durch die Deutschen eingeführte Anbau von
Hafer und Rocken, welche vortrefflich gedeihen, wird immer allgemeiner.
Von Kartoffeln sind viele Arten bekannt und zeichnen sich manche durch
Größe oder Wohlgeschmack aus.

Die Einwohnerzahl betrug nach dem Census von 1843 mit Einschluß
der unabhängigen Araukaner 34,515 und wenn man dieselbe auch jetzt
wohl auf 40,000 anschlagen kann, so würden auf die Quadratlegua doch
nur durchschnittlich23 1 / 2 Bewohner kommen. Diese sind gutmüthig,
genügsam und nachlässig in hohem Grade, dem Spiele und Trunke ergeben,
soweit sie zu deren Befriedigung die Mittel haben; doch sind sie anstellig
und gelehrig und können auch tüchtig arbeiten, wenn sie die Noth dazu
treibt. Jhre Höflichkeit und Gefälligkeit muß man lobend anerkennen.
Die sogenannten bekehrten Jndianer leben in der Nähe der Missionen,
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ertheilte zuverlässige Rath der Agenten der „deutschen Gesellschaften“ anempfohlen; dagegen wird vor Privatagenten dringend gewarnt.



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England. – Briefauszug: Burlington. – Notizen über Holländisch=Guiana
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Coursbericht; Newyork, 2. November. – Einnahmen der verschiedenen Eisen-
bahnen. – Die Ohio= und Jndiana=Eisenbahn.



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vom 8. August 1852.

* – – Ueber die hiesigen Verhältnisse theile ich Jhnen einige um-
ständliche Notizen mit, in der Hoffnung, daß diese nicht ganz ohne Jnteresse
sein werden, vorzüglich deßhalb, weil dieses Land gerade wegen seiner
Unbedeutendheit bis jetzt noch wenig bekannt ist, durch die zunehmende
Einwanderung aber und die großen Vortheile, die es durch sein günstiges
Clima, durch große und fruchtbare Länderstrecken und durch die Protektion
der hiesigen Regierung Einwanderern darbietet, mehr und mehr an Bedeu-
tung zuzunehmen verspricht.

Die größte Ausdehnung dieser Provinz von Norden nach Süden
beträgt 58 Leguas ( 1 Legua == ca. 3 engl. Meilen ) , ihre mittlere Breite
bis zum Fuße der Cordillere 30 Leguas, und demnach ihr Flächenraum
1740 Quadratleguas. Der nördliche, so wie der nordöstliche Theil derselben
gehört nur dem Namen nach zur Provinz, denn er befindet sich noch zur
Zeit im Besitz der freien Araukaner. Zwei größere Gebirgsketten, Fort-
setzungen derjenigen, welche ganz Chile durchziehen, nehmen den östlichen
und westlichen Theil der Provinz ein und senden verschiedene Ausläufer
nach den zwischen ihnen befindlichen Ebenen. Das Küstengebirge ist von
keiner bedeutenden Höhe, im Durchschnitt ca. 800 bis 1000 Fuß, und nur
sehr wenige Gipfel erreichen eine Höhe von 3000 Fuß.

An der Ostseite dieses Küstengebirges findet sich noch fast überall
Waschgold, aber in so unbedeutender Menge, daß dessen Gewinnung keine
Rechnung macht. Zur Zeit der Eroberung soll der Ertrag dieser Gold-
wäschen allerdings groß gewesen sein, welches aber darin seinen Grund
hatte, daß Tausende von leibeigenen Jndianern ohne irgend eine Vergütung
für die Spanier arbeiten mußten, was jetzt natürlich nicht mehr geschehen kann.

Das Clima ist im Ganzen mild. Die mittlere Jahreswärme beträgt
ca.8 1 / 2 ° Reaumur, die größte Wärme fast nie über 26° R., die größte
Kälte höchstens 1° unter 0. Die Zahl der Regentage mag sich wohl auf
ca. 150 belaufen. Am meisten regnet und stürmt es in den Monaten
Mai, Juni und Juli; April und August sind, die Schneegestöber abge-
rechnet, welche hier als seltene Erscheinung vorkommen, dem norddeutschen
April ähnlich. Mitten im Winter giebt es schöne heitere Tage und die
stärksten Regengüsse fallen gewöhnlich des Nachts und kurz vor Sonnen-
aufgang. Mehr oder weniger anhaltendes Regenwetter kommt auch in
allen übrigen Monaten vor, und anhaltende Trockenheit gehört zu den
seltenen Erscheinungen. Die Herbst= und Frühlingsmorgen sind häufig bis
[Spaltenumbruch] gegen Mittag nebelig. Jm Winter herrschen die milden N. W. und W.
Winde, im Sommer der kühle S. Wind vor; reine N. und O. Winde
sind selten. Gewitter und Hagelschläge giebt es nur im Winter, doch hat
nie der Blitz in ein Gebäude eingeschlagen, und der Hagel fällt stets in
schmalen Streifen und zu einer Zeit, wo er den Feldfrüchten keinen Schaden
zufügen kann. Die schlechte Beschaffenheit der Häuser ( diese sind ganz
von Holz ) Straßen und Wege macht das stürmische und regnerische Win-
terwetter aber weit fühlbarer als es in Deutschland sein würde.

Die ganze Provinz ist stark bewaldet und stellen die Wälder gewöhnlich
ein mannichfaches Gemenge von immergrünen Bäumen, ( nur der roble,
eine Buchenart, verliert im Winter die Blätter ) Sträuchern, Rohr und
Schlingpflanzen dar und sind deßhalb fast undurchdringlich. Viele Bäume
liefern gutes Bau=, Werk= oder Brennholz, mehrere tragen eßbare Früchte
und einige geben eine zum Gerben brauchbare Rinde. Unter den Sträuchern
giebt es mehrere Beeren tragende, manche Schlingpflanzen liefern angenehme
Früchte und selbst die jungen Schößlinge der Rohrarten, ( das Collhue )
werden von den Eingebornen gegessen. Unter den Obstbäumen gedeiht
hauptsächlich der Apfelbaum, welcher, indem er sich häufig selbst gesät hat
oder sehr leicht durch Stecklinge vervielfältigt wird, große Strecken in den
Niederungen der Flußthäler einnimmt und gewissermaßen zum Waldbaum
geworden ist. Seine reichlichen, obwohl nicht sonderlich wohlschmeckenden
Früchte werden zu der hier sehr beliebten Chicha ( Apfelwein ) verarbeitet.
Birnbäume, Sauerkirschen= und Pflaumenbäume sind selten. Die Traube,
von der nur wenige Stöcke vorhanden sind, reift nur im heißen Sommer.
Pfirsiche, Feigen, Nußbaum gedeihen auch nicht alle Jahre. Mandeln,
feinere Kirschen= und Pflaumenarten hat man erst seit kurzer Zeit, und sie
fangen kaum an, Früchte zu tragen. Himbeeren, Johannis= und Stachel-
beeren wachsen recht gut. Alle Kohl= und Rübenarten sind recht üppig,
ebenso die Zwiebeln, welche eine bedeutende Größe erreichen, selbst Melonen
gedeihen ohne weitere Pflege im Freien, Lein und Hanf wachsen ausge-
zeichnet, werden bis jetzt aber nur noch sehr wenig angebaut. Die Ge-
traidearten, von welchen einzelne Species Waizen und Gerste schon vor
der Ankunft der Spanier kultivirt sein sollen, geben durchschnittlich eine
20=fache Erndte; der erst durch die Deutschen eingeführte Anbau von
Hafer und Rocken, welche vortrefflich gedeihen, wird immer allgemeiner.
Von Kartoffeln sind viele Arten bekannt und zeichnen sich manche durch
Größe oder Wohlgeschmack aus.

Die Einwohnerzahl betrug nach dem Census von 1843 mit Einschluß
der unabhängigen Araukaner 34,515 und wenn man dieselbe auch jetzt
wohl auf 40,000 anschlagen kann, so würden auf die Quadratlegua doch
nur durchschnittlich23 1 / 2 Bewohner kommen. Diese sind gutmüthig,
genügsam und nachlässig in hohem Grade, dem Spiele und Trunke ergeben,
soweit sie zu deren Befriedigung die Mittel haben; doch sind sie anstellig
und gelehrig und können auch tüchtig arbeiten, wenn sie die Noth dazu
treibt. Jhre Höflichkeit und Gefälligkeit muß man lobend anerkennen.
Die sogenannten bekehrten Jndianer leben in der Nähe der Missionen,
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November. – Einnahmen der verschiedenen Eisen- bahnen. – Die Ohio= und Jndiana=Eisenbahn. Auszug eines Briefes aus Valdivia vom 8. August 1852. * – – Ueber die hiesigen Verhältnisse theile ich Jhnen einige um- ständliche Notizen mit, in der Hoffnung, daß diese nicht ganz ohne Jnteresse sein werden, vorzüglich deßhalb, weil dieses Land gerade wegen seiner Unbedeutendheit bis jetzt noch wenig bekannt ist, durch die zunehmende Einwanderung aber und die großen Vortheile, die es durch sein günstiges Clima, durch große und fruchtbare Länderstrecken und durch die Protektion der hiesigen Regierung Einwanderern darbietet, mehr und mehr an Bedeu- tung zuzunehmen verspricht. Die größte Ausdehnung dieser Provinz von Norden nach Süden beträgt 58 Leguas ( 1 Legua == ca. 3 engl. Meilen ) , ihre mittlere Breite bis zum Fuße der Cordillere 30 Leguas, und demnach ihr Flächenraum 1740 Quadratleguas. Der nördliche, so wie der nordöstliche Theil derselben gehört nur dem Namen nach zur Provinz, denn er befindet sich noch zur Zeit im Besitz der freien Araukaner. Zwei größere Gebirgsketten, Fort- setzungen derjenigen, welche ganz Chile durchziehen, nehmen den östlichen und westlichen Theil der Provinz ein und senden verschiedene Ausläufer nach den zwischen ihnen befindlichen Ebenen. Das Küstengebirge ist von keiner bedeutenden Höhe, im Durchschnitt ca. 800 bis 1000 Fuß, und nur sehr wenige Gipfel erreichen eine Höhe von 3000 Fuß. An der Ostseite dieses Küstengebirges findet sich noch fast überall Waschgold, aber in so unbedeutender Menge, daß dessen Gewinnung keine Rechnung macht. Zur Zeit der Eroberung soll der Ertrag dieser Gold- wäschen allerdings groß gewesen sein, welches aber darin seinen Grund hatte, daß Tausende von leibeigenen Jndianern ohne irgend eine Vergütung für die Spanier arbeiten mußten, was jetzt natürlich nicht mehr geschehen kann. Das Clima ist im Ganzen mild. Die mittlere Jahreswärme beträgt ca.8 1 / 2 ° Reaumur, die größte Wärme fast nie über 26° R., die größte Kälte höchstens 1° unter 0. Die Zahl der Regentage mag sich wohl auf ca. 150 belaufen. Am meisten regnet und stürmt es in den Monaten Mai, Juni und Juli; April und August sind, die Schneegestöber abge- rechnet, welche hier als seltene Erscheinung vorkommen, dem norddeutschen April ähnlich. Mitten im Winter giebt es schöne heitere Tage und die stärksten Regengüsse fallen gewöhnlich des Nachts und kurz vor Sonnen- aufgang. Mehr oder weniger anhaltendes Regenwetter kommt auch in allen übrigen Monaten vor, und anhaltende Trockenheit gehört zu den seltenen Erscheinungen. Die Herbst= und Frühlingsmorgen sind häufig bis gegen Mittag nebelig. Jm Winter herrschen die milden N. W. und W. Winde, im Sommer der kühle S. Wind vor; reine N. und O. Winde sind selten. Gewitter und Hagelschläge giebt es nur im Winter, doch hat nie der Blitz in ein Gebäude eingeschlagen, und der Hagel fällt stets in schmalen Streifen und zu einer Zeit, wo er den Feldfrüchten keinen Schaden zufügen kann. Die schlechte Beschaffenheit der Häuser ( diese sind ganz von Holz ) Straßen und Wege macht das stürmische und regnerische Win- terwetter aber weit fühlbarer als es in Deutschland sein würde. Die ganze Provinz ist stark bewaldet und stellen die Wälder gewöhnlich ein mannichfaches Gemenge von immergrünen Bäumen, ( nur der roble, eine Buchenart, verliert im Winter die Blätter ) Sträuchern, Rohr und Schlingpflanzen dar und sind deßhalb fast undurchdringlich. Viele Bäume liefern gutes Bau=, Werk= oder Brennholz, mehrere tragen eßbare Früchte und einige geben eine zum Gerben brauchbare Rinde. Unter den Sträuchern giebt es mehrere Beeren tragende, manche Schlingpflanzen liefern angenehme Früchte und selbst die jungen Schößlinge der Rohrarten, ( das Collhue ) werden von den Eingebornen gegessen. Unter den Obstbäumen gedeiht hauptsächlich der Apfelbaum, welcher, indem er sich häufig selbst gesät hat oder sehr leicht durch Stecklinge vervielfältigt wird, große Strecken in den Niederungen der Flußthäler einnimmt und gewissermaßen zum Waldbaum geworden ist. Seine reichlichen, obwohl nicht sonderlich wohlschmeckenden Früchte werden zu der hier sehr beliebten Chicha ( Apfelwein ) verarbeitet. Birnbäume, Sauerkirschen= und Pflaumenbäume sind selten. Die Traube, von der nur wenige Stöcke vorhanden sind, reift nur im heißen Sommer. Pfirsiche, Feigen, Nußbaum gedeihen auch nicht alle Jahre. Mandeln, feinere Kirschen= und Pflaumenarten hat man erst seit kurzer Zeit, und sie fangen kaum an, Früchte zu tragen. Himbeeren, Johannis= und Stachel- beeren wachsen recht gut. Alle Kohl= und Rübenarten sind recht üppig, ebenso die Zwiebeln, welche eine bedeutende Größe erreichen, selbst Melonen gedeihen ohne weitere Pflege im Freien, Lein und Hanf wachsen ausge- zeichnet, werden bis jetzt aber nur noch sehr wenig angebaut. Die Ge- traidearten, von welchen einzelne Species Waizen und Gerste schon vor der Ankunft der Spanier kultivirt sein sollen, geben durchschnittlich eine 20=fache Erndte; der erst durch die Deutschen eingeführte Anbau von Hafer und Rocken, welche vortrefflich gedeihen, wird immer allgemeiner. Von Kartoffeln sind viele Arten bekannt und zeichnen sich manche durch Größe oder Wohlgeschmack aus. Die Einwohnerzahl betrug nach dem Census von 1843 mit Einschluß der unabhängigen Araukaner 34,515 und wenn man dieselbe auch jetzt wohl auf 40,000 anschlagen kann, so würden auf die Quadratlegua doch nur durchschnittlich23 1 / 2 Bewohner kommen. Diese sind gutmüthig, genügsam und nachlässig in hohem Grade, dem Spiele und Trunke ergeben, soweit sie zu deren Befriedigung die Mittel haben; doch sind sie anstellig und gelehrig und können auch tüchtig arbeiten, wenn sie die Noth dazu treibt. Jhre Höflichkeit und Gefälligkeit muß man lobend anerkennen. Die sogenannten bekehrten Jndianer leben in der Nähe der Missionen,

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Zitationshilfe: Deutsche Auswanderer-Zeitung. Nr. 93. Bremen, 19. November 1852, S. [371]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/nn_auswandererzeitung093_1852/1>, abgerufen am 15.06.2024.