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Nyland, Petrus: Desz Schauplatzes Irdischer Geschöpffe. Bd. 4. Osnabrück, 1687.

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welche sehr groß/ und an der Gestalt unterschieden/ auf dem truckenen sitzen. Albertus bezeugt und sagt: Er köndte mit vielen alten Adelichen Römern beweisen/ daß selbige mit ihren Augen/ zwischen Spannien und Africa/ ein solches See-Weib gesehen/ welches mit ihren ober Leib recht als ein Mensch gestaltet gewesen.

Wollen auch nicht ubergehen was Guicciardinus, J. Alcydis, Meyer, Snoyus, Junius, und andere mehr geschrieben: Daß im Jahr 1403. durch einen grossen Sturm die Wasser dergestalt ausgelauffen/ wodurch viele Dämme in Holland zernichtet worden/ ein See-Weiblein biß in das Purmer-Meer getrieben worden/ welches

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aber/ als die Dämme wieder ausgebessert und befestiget/ nicht wieder zurück kommen köndt. Solches Meer-Weiblein ist vielmahls von einigen Weibs Volck / welches uber gemeltes Meer fahren müssen/ ihre in der Weyde gehende Kühe zu melcken/ vielmahls gesehen worden: Wofür sie erstlich erschrocken / nachgehendens aber sich erkühnet/ selbiges gefangen und nach Edam gebracht haben. Dieses See-Weiblein war gantz rauh/ mit Mooß bewachsen/ und ohne Sprach / schiene gleichwol unterweilen zu seutzen: Sie reinigt- und kleideten sie / fieng auch Menschliche Speise zu essen/ trachtete aber

welche sehr groß/ und an der Gestalt unterschieden/ auf dem truckenen sitzen. Albertus bezeugt und sagt: Er köndte mit vielen alten Adelichen Römern beweisen/ daß selbige mit ihren Augen/ zwischen Spannien und Africa/ ein solches See-Weib gesehen/ welches mit ihren ober Leib recht als ein Mensch gestaltet gewesen.

Wollen auch nicht ubergehen was Guicciardinus, J. Alcydis, Meyer, Snoyus, Junius, und andere mehr geschrieben: Daß im Jahr 1403. durch einen grossen Sturm die Wasser dergestalt ausgelauffen/ wodurch viele Dämme in Holland zernichtet worden/ ein See-Weiblein biß in das Purmer-Meer getrieben worden/ welches

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aber/ als die Dämme wieder ausgebessert und befestiget/ nicht wieder zurück kommen köndt. Solches Meer-Weiblein ist vielmahls von einigen Weibs Volck / welches uber gemeltes Meer fahren müssen/ ihre in der Weyde gehende Kühe zu melcken/ vielmahls gesehen worden: Wofür sie erstlich erschrocken / nachgehendens aber sich erkühnet/ selbiges gefangen und nach Edam gebracht haben. Dieses See-Weiblein war gantz rauh/ mit Mooß bewachsen/ und ohne Sprach / schiene gleichwol unterweilen zu seutzen: Sie reinigt- und kleideten sie / fieng auch Menschliche Speise zu essen/ trachtete aber

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[300/0068] welche sehr groß/ und an der Gestalt unterschieden/ auf dem truckenen sitzen. Albertus bezeugt und sagt: Er köndte mit vielen alten Adelichen Römern beweisen/ daß selbige mit ihren Augen/ zwischen Spannien und Africa/ ein solches See-Weib gesehen/ welches mit ihren ober Leib recht als ein Mensch gestaltet gewesen. Wollen auch nicht ubergehen was Guicciardinus, J. Alcydis, Meyer, Snoyus, Junius, und andere mehr geschrieben: Daß im Jahr 1403. durch einen grossen Sturm die Wasser dergestalt ausgelauffen/ wodurch viele Dämme in Holland zernichtet worden/ ein See-Weiblein biß in das Purmer-Meer getrieben worden/ welches [Abbildung] aber/ als die Dämme wieder ausgebessert und befestiget/ nicht wieder zurück kommen köndt. Solches Meer-Weiblein ist vielmahls von einigen Weibs Volck / welches uber gemeltes Meer fahren müssen/ ihre in der Weyde gehende Kühe zu melcken/ vielmahls gesehen worden: Wofür sie erstlich erschrocken / nachgehendens aber sich erkühnet/ selbiges gefangen und nach Edam gebracht haben. Dieses See-Weiblein war gantz rauh/ mit Mooß bewachsen/ und ohne Sprach / schiene gleichwol unterweilen zu seutzen: Sie reinigt- und kleideten sie / fieng auch Menschliche Speise zu essen/ trachtete aber

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Zitationshilfe: Nyland, Petrus: Desz Schauplatzes Irdischer Geschöpffe. Bd. 4. Osnabrück, 1687, S. 300. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/nylandt_schauplatz04_1678/68>, abgerufen am 16.04.2024.