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Gustav Rose: Reise nach dem Ural, dem Altai und dem Kaspischen Meere. Band 1. Berlin, 1837.

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21.b. Lager im Sandstein bei Rauge.

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Sandstein, röthlichgrau, feinkörnig, etwas weniger N002
fest.

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21. c. Lager im Sandstein bei Rauge.

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Sandstein, ebenso, dünnschiefrig mit einer bedecken- N002
den Thonlage.

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22. Obere Lage am rechten Ufer der Aa, oberhalb Adsel.

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Sandstein, feinkörnig, schwer, röthlichweiss, mit spar- N002
sam eingemengten kleinen Glimmerblättchen.

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23. Unter 22, zwischen Kalklagen am rechten Ufer der Aa, N002
oberhalb Adsel.

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Gyps. Dünne weisse und braune Lagen wechseln N002
mit einander, die aus stenglichen und fasrigen, senkrecht N003
auf den Hauptsachen der Lagen stehenden Zusammen- N004
setzungsstücken bestehen.

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24. Unter 23, am Bette des Aastroms oberhalb Adsel.

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Kalkstein dicht und gelblichweiss, mit einem Mytilus N002
der dem M. socialis (Schlottheim), der karakteristischen N003
Muschel des Muschelkalkes, sehr ähnlich sieht. Ausser- N004
dem enthält er Terebratula livonica (v. Buch) die sonst N005
im Muschelkalke noch nicht gekannt ist 1).

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Siid-Li vland.

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25. a. u. Z*. Obere Lage an der Thalseite des Sprohge-Baches N002
bei Ronneburg.

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Dolomit, gelblicliweiss und sandig mit 8teinkernen N002
von Turritella scalata, ebenfalls karakteristisch für den N003
Muschelkalk,

N001
25. c. Ebenso.

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Ebenso, mit Eindrücken von gestreiften Terebrateln, N002
von welchen einige zu derselben Art, wie bei 24, gehö¬ N003
ren möchten.

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26 Unter 25 an der Thalseite des Sprohge-Baclies bei Ron¬ N002
neburg.

N001
Sandstein, gelblichweiss und feinkörnig, auf der N002
Schichtungsfläche mit hexaedrischen Afterkrystallen von N003
Hornstein von 1 -- 3 Linien Durchmesser bedeckt, zwi-

[footnote reference]
[footnote reference] N001
x) Herr von Buck glaubte an diesem Stücke noch einen Fusus N002
bemerkt zu haben (vergl. seine Monographie der Terebrateln, in den N003
Abh. d. Akad. d. YYiss. zu Berlin, von 1833), was aber auf einem N004
Irrtkume beruht, wie er mich zu bemerken bat.

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Sandstein, röthlichgrau, feinkörnig, etwas weniger N002
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N001
Sandstein, ebenso, dünnschiefrig mit einer bedecken- N002
den Thonlage.

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22. Obere Lage am rechten Ufer der Aa, oberhalb Adsel.

N001
Sandstein, feinkörnig, schwer, röthlichweiss, mit spar- N002
sam eingemengten kleinen Glimmerblättchen.

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23. Unter 22, zwischen Kalklagen am rechten Ufer der Aa, N002
oberhalb Adsel.

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Gyps. Dünne weisse und braune Lagen wechseln N002
mit einander, die aus stenglichen und fasrigen, senkrecht N003
auf den Hauptsachen der Lagen stehenden Zusammen- N004
setzungsstücken bestehen.

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Kalkstein dicht und gelblichweiss, mit einem Mytilus N002
der dem M. socialis (Schlottheim), der karakteristischen N003
Muschel des Muschelkalkes, sehr ähnlich sieht. Ausser- N004
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im Muschelkalke noch nicht gekannt ist 1).

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Siid-Li vland.

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25. a. u. Z*. Obere Lage an der Thalseite des Sprohge-Baches N002
bei Ronneburg.

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Dolomit, gelblicliweiss und sandig mit 8teinkernen N002
von Turritella scalata, ebenfalls karakteristisch für den N003
Muschelkalk,

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25. c. Ebenso.

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Ebenso, mit Eindrücken von gestreiften Terebrateln, N002
von welchen einige zu derselben Art, wie bei 24, gehö¬ N003
ren möchten.

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26 Unter 25 an der Thalseite des Sprohge-Baclies bei Ron¬ N002
neburg.

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Sandstein, gelblichweiss und feinkörnig, auf der N002
Schichtungsfläche mit hexaedrischen Afterkrystallen von N003
Hornstein von 1 — 3 Linien Durchmesser bedeckt, zwi-

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[28/0062] N001 ' N001 21.b. Lager im Sandstein bei Rauge. N001 Sandstein, röthlichgrau, feinkörnig, etwas weniger N002 fest. N001 21. c. Lager im Sandstein bei Rauge. N001 Sandstein, ebenso, dünnschiefrig mit einer bedecken- N002 den Thonlage. N001 22. Obere Lage am rechten Ufer der Aa, oberhalb Adsel. N001 Sandstein, feinkörnig, schwer, röthlichweiss, mit spar- N002 sam eingemengten kleinen Glimmerblättchen. N001 23. Unter 22, zwischen Kalklagen am rechten Ufer der Aa, N002 oberhalb Adsel. N001 Gyps. Dünne weisse und braune Lagen wechseln N002 mit einander, die aus stenglichen und fasrigen, senkrecht N003 auf den Hauptsachen der Lagen stehenden Zusammen- N004 setzungsstücken bestehen. N001 24. Unter 23, am Bette des Aastroms oberhalb Adsel. N001 Kalkstein dicht und gelblichweiss, mit einem Mytilus N002 der dem M. socialis (Schlottheim), der karakteristischen N003 Muschel des Muschelkalkes, sehr ähnlich sieht. Ausser- N004 dem enthält er Terebratula livonica (v. Buch) die sonst N005 im Muschelkalke noch nicht gekannt ist 1). N001 Siid-Li vland. N001 25. a. u. Z*. Obere Lage an der Thalseite des Sprohge-Baches N002 bei Ronneburg. N001 Dolomit, gelblicliweiss und sandig mit 8teinkernen N002 von Turritella scalata, ebenfalls karakteristisch für den N003 Muschelkalk, N001 25. c. Ebenso. N001 Ebenso, mit Eindrücken von gestreiften Terebrateln, N002 von welchen einige zu derselben Art, wie bei 24, gehö¬ N003 ren möchten. N001 26 Unter 25 an der Thalseite des Sprohge-Baclies bei Ron¬ N002 neburg. N001 Sandstein, gelblichweiss und feinkörnig, auf der N002 Schichtungsfläche mit hexaedrischen Afterkrystallen von N003 Hornstein von 1 — 3 Linien Durchmesser bedeckt, zwi- [footnote reference] [footnote reference] N001 x) Herr von Buck glaubte an diesem Stücke noch einen Fusus N002 bemerkt zu haben (vergl. seine Monographie der Terebrateln, in den N003 Abh. d. Akad. d. YYiss. zu Berlin, von 1833), was aber auf einem N004 Irrtkume beruht, wie er mich zu bemerken bat.

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Zitationshilfe: Gustav Rose: Reise nach dem Ural, dem Altai und dem Kaspischen Meere. Band 1. Berlin, 1837, S. 28. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/rose_ural01_1837/62>, abgerufen am 08.08.2022.